{"id":204782,"date":"2025-06-20T08:58:10","date_gmt":"2025-06-20T08:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204782\/"},"modified":"2025-06-20T08:58:10","modified_gmt":"2025-06-20T08:58:10","slug":"werden-die-usa-im-iran-militaerisch-eingreifen-entscheidung-laut-trump-in-den-kommenden-14-tagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204782\/","title":{"rendered":"Werden die USA im Iran milit\u00e4risch eingreifen? Entscheidung laut Trump in den kommenden 14 Tagen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Innerhalb von zwei Wochen soll klar sein, ob sich Washington direkt milit\u00e4risch in den Konflikt zwischen Israel und dem Iran einmischen wird oder nicht. Das hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Donnerstag verk\u00fcndet. Die Frist von 14 Tagen w\u00fcrde ausreichen, um zu entscheiden, ob eine diplomatische L\u00f6sung m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Der akute milit\u00e4rische Konflikt zwischen Israel und dem Iran dauert inzwischen den achten Tag an. Beide Seiten haben sich hunderte Raketeneinschl\u00e4ge geliefert. Dutzende Israelis wurden bei grenz\u00fcberschreitenden iranischen Angriffen get\u00f6tet, w\u00e4hrend Teheran hunderte Todesopfer zu beklagen hat.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden des Freitags vergangener Woche f\u00fchrte Israel einen \u00dcberraschungsangriff auf Teheran durch, der milit\u00e4rische und nukleare Einrichtungen zum Ziel hatte. Israel erkl\u00e4rte, es habe sich zu diesem Angriff entschlossen, um sein \u00dcberleben zu sichern. Israel sei zunehmend besorgt \u00fcber das sich rasch entwickelnde iranische Atomprogramm.<\/p>\n<p>Raketeneinschlag nahe Botschaftsviertel in Tel Aviv<\/p>\n<p>Am Donnerstag schlug eine Rakete in der N\u00e4he der Delegation der Europ\u00e4ischen Union in Tel Aviv ein, wie mehrere von Euronews befragte Quellen berichten.<\/p>\n<p>Die Herkunft der Rakete war nicht sofort klar. Es wird vermutet, dass es sich um ein Geschoss handelte, das vom Iran gegen Israel abgefeuert wurde. Die Entfernung zwischen der EU-Delegation und dem Einschlag d\u00fcrfte zwischen 400 und 500 Metern betragen, so zwei Quellen.<\/p>\n<p>Der Anschlag ereignete sich am Donnerstag in der N\u00e4he eines Viertels, in dem sich mehrere europ\u00e4ische Botschaften befinden, darunter die der Niederlande, Belgiens, \u00d6sterreichs, Nordmazedoniens und Irlands, sowie in der N\u00e4he des Hauptbahnhofs Tel Aviv-Savidor.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der Europ\u00e4ischen Kommission erkl\u00e4rte, das Personal sei in Sicherheit. <\/p>\n<p>&#8222;Zwar wurde heute kein EU-Personal verletzt, doch nehmen wir mit gro\u00dfer Sorge zur Kenntnis, dass diplomatische Einrichtungen bei den Angriffen des Iran besch\u00e4digt wurden&#8220;, so der Sprecher.<\/p>\n<p>&#8222;Unter keinen Umst\u00e4nden sollten zivile Gebiete und Infrastrukturen sowie ausl\u00e4ndisches diplomatisches Personal und Missionen angegriffen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Israels: Drohung an iranischen Milit\u00e4r Chamenei<\/p>\n<p>Zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Israel Katz dem Obersten F\u00fchrer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, unter anderem auf der Plattform X gedroht. Teheran hatte ein gro\u00dfes Krankenhaus im S\u00fcden Israels angegriffen und Wohnh\u00e4user in der N\u00e4he von Tel Aviv getroffen. Mindestens 240 Menschen wurden verletzt.<\/p>\n<p>Israels Milit\u00e4r &#8222;ist instruiert und wei\u00df, dass dieser Mann auf keinen Fall weiter existieren darf, um alle seine Ziele zu erreichen&#8220;, sagte Katz.<\/p>\n<p>Merz fordert M\u00e4\u00dfigung der milit\u00e4rischen Eskalation<\/p>\n<p>Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat den israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu aufgefordert, sein Vorgehen im Konflikt mit dem Iran zu m\u00e4\u00dfigen. Einer deutschen Regierungsquelle zufolge betonte Merz gegen\u00fcber Israel die Bedeutung &#8222;diplomatischer L\u00f6sungen&#8220;.<\/p>\n<p>Am Freitag wird Deutschland in seiner st\u00e4ndigen Vertretung in Genf zu Atomgespr\u00e4chen mit seinen europ\u00e4ischen Partnern und dem iranischen Au\u00dfenminister erwartet.<\/p>\n<p>Auch der Iran scheint nicht bereit zu sein, die Angriffsreihe zu unterbrechen. Das Land hat versprochen, weiter zu k\u00e4mpfen, um sein Land, sein Volk und seine Souver\u00e4nit\u00e4t gegen die Bedrohung durch Israel zu verteidigen.<\/p>\n<p>In einem <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/06\/20\/irans-un-botschafter-im-interview-europa-tragt-mitschuld-am-iranisch-israelischen-konflikt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Exklusivinterview des iranischen UN-Botschafters mit Euronews<\/strong><\/a> erkl\u00e4rte Ali Bahraini, dass die Hauptpriorit\u00e4t des Irans derzeit darin bestehe, &#8222;die Aggression zu stoppen, die Angriffe zu beenden&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Ich pers\u00f6nlich kann mir nicht vorstellen, dass es im Moment eine gro\u00dfe Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Art von diplomatischer Idee oder Initiative gibt, weil es f\u00fcr uns unangemessen w\u00e4re, wenn wir im Moment \u00fcber irgendetwas anderes nachdenken oder reden w\u00fcrden, als die Aggressoren zu stoppen&#8220;, so Bahraini.<\/p>\n<p>Er wies jedoch darauf hin, dass Israel keine Instanz sei, &#8222;mit der man verhandeln kann&#8220;, und f\u00fcgte hinzu, dass die Antwort Teherans entschlossen sein m\u00fcsse, um Israel zu zeigen, &#8222;dass es nicht in der Lage ist, die roten Linien gegen\u00fcber dem Iran zu \u00fcberschreiten&#8220;.<\/p>\n<p>Bahraini kritisierte auch die EU, die seiner Meinung nach einen Teil der Schuld am Ausbruch des Konflikts tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&#8222;Wir glauben, dass das Mindeste, was die Europ\u00e4er tun k\u00f6nnen, darin besteht, Israel ausdr\u00fccklich zu verurteilen und ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israel einzustellen&#8220;, sagte der iranische Botschafter und st\u00e4ndige Vertreter bei den Vereinten Nationen in Genf, Ali Bahraini, in einem Interview f\u00fcr Euronews.<\/p>\n<p>Mit Blick auf einen drohenden US-Angriff inmitten der j\u00fcngsten Drohungen Trumps versicherte Bahraini, dass der Iran entschlossen auf jeden Angriff Washingtons auf sein Land reagieren w\u00fcrde und f\u00fcgte hinzu, dass Angriffe auf US-Boden nicht vom Tisch seien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Innerhalb von zwei Wochen soll klar sein, ob sich Washington direkt milit\u00e4risch in den Konflikt zwischen Israel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":204783,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,64355,106,13,345,411,62925,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-204782","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ali-chamenei","11":"tag-donald-trump","12":"tag-headlines","13":"tag-iran","14":"tag-israel","15":"tag-israel-iran-konflikt","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-united-states","20":"tag-united-states-of-america","21":"tag-us","22":"tag-usa","23":"tag-vereinigte-staaten","24":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114714870071375332","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204782","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=204782"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204782\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/204783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=204782"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=204782"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=204782"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}