{"id":204883,"date":"2025-06-20T09:56:09","date_gmt":"2025-06-20T09:56:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204883\/"},"modified":"2025-06-20T09:56:09","modified_gmt":"2025-06-20T09:56:09","slug":"unterstuetzung-beim-ankommen-in-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204883\/","title":{"rendered":"Unterst\u00fctzung beim Ankommen in Halle"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\">F\u00fcr viele Migranten ist er ein wichtiger Anlaufpunkt: der Welcome-Treff in der Geiststra\u00dfe. Das Angebot reicht von Formularberatung \u00fcber die N\u00e4hstube bis hin zum Sprachcaf\u00e9. Herzst\u00fcck des Projektes der Freiwilligenagentur Halle-Saalekreis ist die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helfer.Zum Beispiel Nils Sieker. Der 26-J\u00e4hrige ist f\u00fcr sein Masterstudium der Erziehungswissenschaften nach Halle gekommen, und er erz\u00e4hlt, dass er sich schon lange dar\u00fcber hinaus engagieren wollte. Nun kommt er regelm\u00e4\u00dfig einmal pro Woche in den Welcome-Treff, um Migranten durch den deutschen B\u00fcrokratiedschungel zu lotsen. Formularhilfe wird genannt, was Nils Sieker und andere Ehrenamtliche da leisten \u2013 sie unterst\u00fctzen, die erst dabei sind, die deutsche Sprache zu erlernen, beim Ausf\u00fcllen von Papieren f\u00fcr Beh\u00f6rden. \u201eIch mache diese Arbeit, weil ich sie f\u00fcr notwendig halte und weil sie mir Spa\u00df macht\u201c, sagt Nils Sieker. \u201eIch glaube, Integration fu\u00dft auf Ehrenamt.\u201c <\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Dieser Gedanke hat vor sieben Jahren zur Gr\u00fcndung des Welcome-Treffs gef\u00fchrt. Hauptamtliche Mitarbeiter wie die beiden Projektleiterinnen Marina Zubchenko-Fritzsche und Jana Hemming-Lange sorgen dabei daf\u00fcr, dass die derzeit etwa 40 Ehrenamtlichen sich engagieren k\u00f6nnen. Und das Angebot ist vielf\u00e4ltig, wie Jana Hemming-Lange sagt. Neben der Formularhilfe, die im vergangenen Jahr etwa 3.000 Menschen genutzt haben, z\u00e4hle unter anderem ein Gesundheitsprojekt f\u00fcr Frauen dazu, ein N\u00e4htreff, verschiedene M\u00f6glichkeiten, Deutschkenntnisse zu verbessern, ein Computer- und ein Malkurs. Einmal im Monat wird zu \u201eFalafel-Games\u201c eingeladen, einem Spieleabend, bei dem es die orientalischen Kichererbsen-B\u00e4llchen als Imbiss gibt. <\/p>\n<p>Welcome-Treff: Spieleabend mit Falafel<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Sp\u00e4testens da zeigt sich, dass der Welcome-Treff ein im wahrsten Sinne des Wortes offenes Projekt ist: Wer  mitspielen m\u00f6chte, vielleicht auch, um mit in der Stadt lebenden Migranten in Kontakt zu kommen, sei gern gesehen, sagt Projektleiterin Hemming-Lange, auch ohne Fremdsprachkenntnisse. Bei Gesellschaftsspielen ebenso wie beim Malen zeige sich immer, wie vielf\u00e4ltig Menschen miteinander kommunizieren und sich verst\u00e4ndlich machen k\u00f6nnen, ohne die Sprache des anderen zu beherrschen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Mittlerweile engagieren sich auch Menschen im Welcome-Treff, die selbst als Migranten nach Halle gekommen sind \u2013 wie die ukrainische Kunstlehrerin, die den Malkurs leitet. Und es werden weitere Helfer gesucht. Willkommen sei jeder, der eine Idee f\u00fcr gemeinschaftliches Tun hat und sich engagieren m\u00f6chte, damit Neu-Hallenser gut in der Stadt ankommen k\u00f6nnen. Zudem gibt es ein neues Projekt, f\u00fcr das noch Mitstreiter gebraucht werden: das Projekt Ausbildungsbr\u00fccke. Gebraucht werden ehrenamtliche Lotsen, die Jugendliche ohne Schulabschluss auf dem Weg in eine Berufsausbildung begleiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr viele Migranten ist er ein wichtiger Anlaufpunkt: der Welcome-Treff in der Geiststra\u00dfe. 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