{"id":205083,"date":"2025-06-20T11:44:12","date_gmt":"2025-06-20T11:44:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205083\/"},"modified":"2025-06-20T11:44:12","modified_gmt":"2025-06-20T11:44:12","slug":"irans-aussenminister-lehnt-verhandlungen-waehrend-israels-angriffen-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205083\/","title":{"rendered":"Irans Au\u00dfenminister lehnt Verhandlungen w\u00e4hrend Israels Angriffen ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 20.06.2025 12:54 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Vor den Gespr\u00e4chen in Genf stellt Irans Au\u00dfenminister klar: Erst bei einem Ende der israelischen Angriffe, werde sein Land verhandeln. Auch Bundesau\u00dfenminister Wadephul nennt Bedingungen und sieht Teheran &#8222;am Zug&#8220;.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIrans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi hat Verhandlungen angesichts der anhaltenden der israelischen Angriffe abgelehnt. Solange diese Angriffe nicht aufh\u00f6rten, gebe es grunds\u00e4tzlich keinen Raum f\u00fcr Gespr\u00e4che und Diplomatie, sagte Araghtschi in einem Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen. Man sei nicht bereit, mit irgendjemandem zu verhandeln. Insbesondere gebe keinen Kontakt mit den USA.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGesprochen wird trotzdem: W\u00e4hrend der Krieg zwischen Israel und Iran in die zweite Woche geht, wollen sich die Au\u00dfenminister von Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien am Nachmittag bei einem Treffen mit Araghtschi in Genf um Deeskalation bem\u00fchen. Bei den Europ\u00e4ern d\u00fcrfte die Hoffnung mitschwingen, einen diplomatischen Impuls zu setzen &#8211; unter dem Eindruck der noch offenen Entscheidung, ob die USA aktiv in den Krieg eintreten oder nicht.<\/p>\n<p>    Au\u00dfenminister: &#8222;Iran ist jetzt am Zug&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesau\u00dfenminister Johann Wadephul betonte vor dem Treffen, dass er mit Blick auf eine diplomatische Initiative den n\u00e4chsten Schritt von Teheran erwartet. Der Iran sei &#8222;jetzt am Zug&#8220;. Er forderte &#8222;die ernsthafte Bereitschaft&#8220; des Iran, &#8222;auf jede Anreicherung von nuklearem Material zu verzichten, was in Richtung einer atomaren Bewaffnung gehen k\u00f6nnte&#8220;. Nur dann k\u00f6nne es weitere Verhandlungen geben, so der CDU-Politiker.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael k\u00f6nne sich darauf verlassen, &#8222;dass die Bundesrepublik Deutschland die Sicherheit und die Existenz des israelischen Staates immer im Auge behalten wird, verteidigen wird&#8220;. Das sei Teil der deutschen Staatsr\u00e4son.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer britische Au\u00dfenminister David Lammy warnte im Vorfeld der Gespr\u00e4che vor einer Eskalation im Nahen Osten. Es sei jetzt an der Zeit, den dramatischen Szenen ein Ende zu setzen, sagte Lammy nach einem bilateralen Treffen mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio. Die Lage sei bedrohlich.<\/p>\n<p>    Frankreich: Milit\u00e4reins\u00e4tze k\u00f6nnten au\u00dfer Kontrolle geraten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch Frankreich dr\u00e4ngt auf eine diplomatische L\u00f6sung. Ziel der Verhandlungen sei es, &#8222;wieder einen Dialog aufzunehmen, um ein solides und ernsthaftes Abkommen zu erreichen&#8220;, sagte der Sprecher des franz\u00f6sischen Au\u00dfenministeriums, Christophe Lemoine, dem Sender CNews. Das iranische Atomprogramm besch\u00e4ftige die Diplomatie schon seit 20 Jahren. &#8222;Die Geschichte zeigt, dass der einzige Weg, ein Land dazu zu bringen, den\u00a0Nichtverbreitungsvertrag einzuhalten, der diplomatische Weg ist&#8220;, sagte Lemoine.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Milit\u00e4rische L\u00f6sungen sind keine langfristigen L\u00f6sungen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu. Die internationale Gemeinschaft k\u00f6nne in einer Region, die bereits extrem instabil ist, nicht das Risiko von Milit\u00e4reins\u00e4tzen eingehen, die au\u00dfer Kontrolle geraten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch wenn der Iran ein Land sei, das zur Destabilisierung beitrage und das Atomprogramm eine Bedrohung darstelle, m\u00fcsse an dem diplomatischen Bem\u00fchen festgehalten werden. Frankreich verfolge das Ziel, dass der Iran sich an seine Verpflichtungen aus dem Nichverbreitungsvertrag halte, betonte der Sprecher.<\/p>\n<p>    Israel und Iran seit vergangener Woche im Krieg<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/iran-gegenangriff-israel-isfahan-100.html\" title=\"Iran greift Israel mit Raketen an\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Am vergangenen Freitag hatte Israel einen Gro\u00dfangriff auf den Erzfeind Iran begonnen<\/a>. Seither greifen die israelischen Streitkr\u00e4fte immer wieder Ziele in der Islamischen Republik an, w\u00e4hrend die iranischen Streitkr\u00e4fte ihrerseits Raketen auf die Atommacht Israel abfeuern. Nach israelischer Darstellung ist das wichtigste Ziel des Krieges, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Die iranische F\u00fchrung hingegen dementiert seit Jahren, den Bau von Kernwaffen anzustreben &#8211; und pocht auf das Recht, Atomkraft f\u00fcr friedliche Zwecke zu nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.06.2025 12:54 Uhr Vor den Gespr\u00e4chen in Genf stellt Irans Au\u00dfenminister klar: Erst bei einem Ende der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":205084,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,345,411,14,15,12,6168],"class_list":{"0":"post-205083","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-iran","15":"tag-israel","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-verhandlungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114715522734410193","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=205083"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205083\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/205084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=205083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=205083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=205083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}