{"id":2051,"date":"2025-04-02T09:00:10","date_gmt":"2025-04-02T09:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/2051\/"},"modified":"2025-04-02T09:00:10","modified_gmt":"2025-04-02T09:00:10","slug":"global-disability-summit-in-berlin-inklusion-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/2051\/","title":{"rendered":"Global Disability Summit in Berlin: Inklusion f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"<p>              2.04.2025 06:15<\/p>\n<p>              (Akt. 2.04.2025 06:20)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1485570094_BLD_Online-4-3-400533033-533x400.jpg\"   alt=\"Menschen mit Behinderungen sind bei Katastrophen besonders gef\u00e4hrdet\" title=\"Menschen mit Behinderungen sind bei Katastrophen besonders gef\u00e4hrdet\"\/><\/p>\n<p>                    Menschen mit Behinderungen sind bei Katastrophen besonders gef\u00e4hrdet<br \/>\n                     \u00a9APA\/AFP<\/p>\n<p>\n        Mit den Rechten von Menschen mit Behinderungen besch\u00e4ftigt sich am Mittwoch und Donnerstag ein Gipfeltreffen in Berlin. Der &#8222;Global Disability Summit&#8220; (GDS) ist der gr\u00f6\u00dfte seiner Art. Laut &#8222;Licht f\u00fcr die Welt&#8220;, Fachorganisation f\u00fcr Menschen mit Behinderungen, handelt es sich um kein Randthema: Einer von sechs Menschen weltweit lebt schlie\u00dflich mit einer Behinderung. Ziel des Treffens sei es, Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen.\n      <\/p>\n<p>&#8222;Inklusion muss in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, der humanit\u00e4ren Hilfe und der globalen Gesundheitsagenda zentrales Element sein. Dazu geh\u00f6rt auch die ausreichende Finanzierung&#8220;, betonte Katri Bertram, internationale Direktorin f\u00fcr Impact und Advocacy von &#8222;Licht f\u00fcr die Welt&#8220;, vor der Er\u00f6ffnung des GDS.<\/p>\n<p>Als eines der wichtigsten Ergebnisse in Berlin erwartet die NGO die Verabschiedung der &#8222;Amman-Berlin-Erkl\u00e4rung zur weltweiten Inklusion von Menschen mit Behinderungen&#8220;. Die Erkl\u00e4rung soll einen bedeutenden Meilenstein f\u00fcr die Umsetzung der Rechte dieser Gruppe weltweit darstellen. Sie enthalte starke Verpflichtungen f\u00fcr eine inklusive internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanit\u00e4re Hilfe. Die Erkl\u00e4rung unterstreiche auch die Bedeutung eines sinnvollen Engagements von Selbstvertretungsorganisationen (Organizations of Persons with Disabilities &#8211; OPDs) und ziele darauf ab, wirkungsvolle Partnerschaften zu f\u00f6rdern, so &#8222;Licht f\u00fcr die Welt&#8220;.<\/p>\n<p>Eingegangene Verpflichtungen<\/p>\n<p>Wesentlicher Bestandteil des Gipfels sind Verpflichtungen, sogenannte Commitments, die Staaten und Organisationen abgeben, um Inklusion in der EZA und humanit\u00e4ren Hilfe wahr zu machen. So verpflichtet sich &#8222;Licht f\u00fcr die Welt&#8220;, 500.000 junge M\u00e4nner und Frauen in sieben afrikanischen L\u00e4ndern in menschenw\u00fcrdige Arbeit zu bringen. Eine weitere Verpflichtung ist es, mit zumindest 25 Selbstvertretungsorganisationen, zum Beispiel lokalen Blindenverb\u00e4nden, sicherzustellen, dass humanit\u00e4re Hilfe in \u00c4thiopien, Burkina Faso, Mosambik und dem S\u00fcdsudan inklusiv und barrierefrei ist. Au\u00dferdem will die NGO zumindest eine \u00f6ffentliche Bildungseinrichtung in einem ihrer Partnerl\u00e4nder dabei unterst\u00fctzen, ihre Bildungsangebote inklusiv zu gestalten.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich nimmt an GDS teil, bleibt laut &#8222;Licht f\u00fcr die Welt&#8220; s\u00e4umig<\/p>\n<p>&#8222;Licht f\u00fcr die Welt&#8220; begr\u00fc\u00dfte die erstmalige Teilnahme \u00d6sterreichs an dem regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Gro\u00dfereignis und forderte die Republik auf, &#8222;sich trotz bevorstehender Sparma\u00dfnahmen engagiert und mutig zu Inklusion zu bekennen&#8220;. Bertram mahnte: &#8222;Inklusion muss auf der globalen Agenda bleiben. \u00d6sterreich solle durch verbindliche Commitments sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen von EZA und humanit\u00e4rer Hilfe nicht weiter ausgeschlossen werden. In \u00dcbereinstimmung mit der UNO-Behindertenrechtskonvention sollten alle Aktivit\u00e4ten barrierefrei gestaltet sein. Zudem ermutigte die NGO zu einer st\u00e4rkeren Kooperation mit Organisationen der Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen, wie lokalen Blinden- oder Geh\u00f6rlosenverb\u00e4nden, in der Programmentwicklung: &#8222;\u00d6sterreich ist von diesen Zielen derzeit weit entfernt.&#8220;<\/p>\n<p>Forderungen zum nackten \u00dcberleben<\/p>\n<p>Bei den Forderungen geht es in vielen F\u00e4llen um das nackte \u00dcberleben. Menschen mit Behinderungen stehen in humanit\u00e4ren Krisen vor gro\u00dfen Herausforderungen, wie &#8222;Licht f\u00fcr die Welt&#8220; betont. Dabei geht es etwa darum, ob geh\u00f6rlose Menschen von Warnungen \u00fcber bevorstehende Katastrophen erreicht werden, wie man mit einem Rollstuhl vor einer Katastrophe fl\u00fcchten kann oder ob bei der Verteilung von Nahrung in einem Fl\u00fcchtlingscamp sichergestellt wird, dass alle etwas bekommen. Das Sterberisiko von Menschen mit Behinderungen sei in humanit\u00e4ren Notsituationen daher zwei bis viermal h\u00f6her: Barrieren auf dem Weg zur Evakuierung, Barrieren bei der Informations- und Lebensmittelverteilung w\u00fcrden Kinder und Erwachsene mit Behinderungen oft von lebenswichtiger Hilfe ausschlie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"2.04.2025 06:15 (Akt. 2.04.2025 06:20) Menschen mit Behinderungen sind bei Katastrophen besonders gef\u00e4hrdet \u00a9APA\/AFP Mit den Rechten von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2052,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[2144,2062,296,29,2143,30,2063,2141,1648,2142,1433,2145,2146,103],"class_list":{"0":"post-2051","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-barrierefreiheit","9":"tag-behinderung","10":"tag-berlin","11":"tag-deutschland","12":"tag-entwicklungszusammenarbeit","13":"tag-germany","14":"tag-gipfel","15":"tag-global-disability-summit","16":"tag-inklusion","17":"tag-menschen-mit-behinderungen","18":"tag-oesterreich","19":"tag-selbstvertretungsorganisationen","20":"tag-uno-behindertenrechtskonvention","21":"tag-welt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114267555306021651","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2051"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2051\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2052"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}