{"id":205216,"date":"2025-06-20T12:56:10","date_gmt":"2025-06-20T12:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205216\/"},"modified":"2025-06-20T12:56:10","modified_gmt":"2025-06-20T12:56:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1451-peskow-russland-hofft-auf-baldigen-termin-fuer-treffen-mit-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205216\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 14:51\u00a0Peskow: Russland hofft auf baldigen Termin f\u00fcr Treffen mit USA +++"},"content":{"rendered":"<p>Russland hoffe, dass bald neue Termine f\u00fcr ein &#8222;Treffen zur Beseitigung von \u00c4rgernissen in den Beziehungen zu den USA&#8220; vereinbart w\u00fcrden, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow auf einer Pressekonferenz. Das Verh\u00e4ltnis zwischen beiden L\u00e4ndern ist zuletzt angespannt. Wladimir Putin zeigt keinerlei Bereitschaft, die Kriegshandlungen einzustellen. <\/p>\n<p><b>+++ 14:15 Weitere Kriegsgefangene ausgetauscht +++<\/b><br \/>Russland und die Ukraine haben ihren in Istanbul vereinbarten Austausch von Kriegsgefangenen fortgesetzt. Der mittlerweile sechste Austausch fand erneut an der ukrainisch-belarussischen Grenze statt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt. Zahlen nannte es nicht. Medien zufolge \u00fcbergaben beide Seiten die gleiche Anzahl an Gefangenen. Wenig sp\u00e4ter best\u00e4tigt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj den Vorgang. &#8222;Die Mehrzahl der K\u00e4mpfer, die heute aus russischer Gefangenschaft zur\u00fcckkehren, war dort \u00fcber zwei Jahre&#8220;, schreibt der Staatschef bei Telegram. Es handele sich dabei unter anderem um Verteidiger der Hafenstadt Mariupol im Donezker Gebiet.<\/p>\n<p><b>+++ 14:00 Merz will vorerst nicht mit Putin telefonieren +++<\/b><br \/>Die deutsche Bundesregierung hat das j\u00fcngste Gespr\u00e4chsangebot von Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin deutlich zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Es gibt keinen direkten Kontakt&#8220;, antwortete Regierungssprecher Stefan Kornelius auf die Frage der dts Nachrichtenagentur, ob Bundeskanzler Friedrich Merz offen f\u00fcr ein Telefonat mit Putin sei. Die Bundesregierung habe in der Vergangenheit bereits &#8222;st\u00e4ndig kommuniziert, dass sie den dringenden Wunsch hat, diesen Krieg auf einem politischen Weg zu einem Ende zu f\u00fchren&#8220;, so Kornelius weiter. &#8222;Ich kann nicht erkennen, dass der russische Pr\u00e4sident diesen vielfach vorgetragenen W\u00fcnschen nach einer politischen L\u00f6sung entsprochen ist.&#8220; Ein offizielles Gespr\u00e4chsersuchen von russischer Seite habe es im \u00dcbrigen auch gar nicht gegeben, auch wenn man <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-macht-Merz-ein-Gespraechsangebot-article25844302.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">den entsprechenden Medienbericht<\/a> &#8222;zur Kenntnis genommen&#8220; habe.<\/p>\n<p><b>+++ 13:33 Russlands Wirtschaftsminister spricht Warnung aus +++<\/b><br \/>Vom Wirtschaftsgipfel in Sankt Petersburg verbreiten die russischen Funktion\u00e4re normalerweise gute Nachrichten. Doch dieses Jahr ist es anders: Der russische Wirtschaftsminister spricht eine Warnung aus. Die weitere Entwicklung h\u00e4ngt stark vom Kurs der russischen Zentralbank ab.<\/p>\n<p><b>+++ 13:10 Bundeswehr nennt Russland &#8222;existenzielles Risiko&#8220; f\u00fcr Deutschland +++<\/b><br \/>Die Bundeswehr warnt in drastischen Worten vor der Gefahr durch Russland. In einem Grundsatzpapier, das dem &#8222;Spiegel&#8220; vorliegt, werden die russischen Streitkr\u00e4fte als &#8222;existenzielles Risiko&#8220; f\u00fcr Deutschland und Europa bezeichnet. Der Kreml richte sowohl seine Industrie als auch die F\u00fchrungsstrukturen &#8222;gezielt an den Anforderungen f\u00fcr einen gro\u00dfma\u00dfst\u00e4blichen Konflikt gegen die Nato zum Ende dieser Dekade aus&#8220;, so das Dossier. Das vertrauliche Papier wurde in den vergangenen anderthalb Jahren von Milit\u00e4rs und Experten erstellt und soll als Leitfaden f\u00fcr die Ausrichtung der Bundeswehr dienen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:49 Russin soll 25.000 Ukrainern bei Flucht geholfen haben &#8211; Urteil gefallen +++<\/b><br \/>In Russland ist einem Medienbericht zufolge eine pro-ukrainische Aktivistin zu 22 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA berichtet, erging das Urteil an einem Moskauer Milit\u00e4rgericht. Der Frau wurde demnach vorgeworfen, zu Spenden f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die Ukraine aufgerufen und Ukrainern bei der Flucht aus Kriegsgebieten geholfen zu haben. Nadeschda Rossinskaja, die auch als Nadin Geisler bekannt ist, wurde im Februar 2024 festgenommen und wegen Hochverrats und terroristischer Aktivit\u00e4ten aufgrund eines Posts in den sozialen Medien angeklagt. Die Frau, die zwischen 20 und 30 Jahren alt ist, hat jegliches Fehlverhalten zur\u00fcckgewiesen. Das geht aus Prozessprotokollen hervor, die das unabh\u00e4ngige russische Medienportal Mediasona ver\u00f6ffentlicht hat. Die Verteidigung hat demnach erkl\u00e4rt, Geisler sei gar nicht die Urheberin des Posts. Geisler soll einem Bericht der Zeitung &#8222;The Moscow Times&#8220; zufolge eine Gruppe mit dem Namen &#8222;Armee der Sch\u00f6nen&#8220; geleitet haben. Die Organisation hat demnach erkl\u00e4rt, sie habe 2022 und 2023 rund 25.000 Menschen bei der Flucht aus russisch kontrollierten Regionen der Ukraine geholfen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:26 Russland gelingt angeblich Vorsto\u00df in der Region Charkiw +++<\/b><br \/>Russische Truppen setzen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau ihren Vormarsch im Nordosten der Ukraine fort. In der Region Charkiw sei die Siedlung Myrne erobert worden, teilt das Ministerium mit. Die Angaben aus der Gefechtszone k\u00f6nnen nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden. Laut DeepState ist der Ort weiter unter ukrainischer Kontrolle. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 12:05 FSB-Agent z\u00fcndet Autos an und plant Mord &#8211; Festnahme +++<\/b><br \/>Der Spionageabwehrdienst des Sicherheitsdienstes der Ukraine und die Nationalpolizei haben einen FSB-Agenten festgenommen, der in Kiew an Brandstiftung und der Vorbereitung eines Mordes beteiligt war. Der 33-J\u00e4hrige brach zuvor seinen Wehrdienst an der Front in Russland ab und wechselte zum Geheimdienst FSB, teilt die <a href=\"https:\/\/ssu.gov.ua\/novyny\/sbu-ta-natspolitsiia-zatrymaly-ahenta-fsb-yakyi-na-zamovlennia-voroha-zaimavsia-pidpalamy-ta-hotuvav-ubyvstvo-v-kyievi\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Staatsanwaltschaft<\/a> mit. Nach seiner Rekrutierung kam der Mann nach Kiew, wo er als Testaufgabe mehrere Fahrzeuge der Verteidigungskr\u00e4fte in Brand setzte. Sp\u00e4ter erhielt er eine Waffe samt Munition und wartete auf den Auftrag, eine &#8222;ber\u00fchmte Person&#8220; innerhalb der ukrainischen Armee zu t\u00f6ten. Doch der Russe kannte keine hochrangigen Beamten pers\u00f6nlich. Kurz darauf griff der Spionageabwehrdienst ein. Jetzt droht dem 33-J\u00e4hrigen lebenslange Haft.<\/p>\n<p><b>+++ 11:46 &#8222;Recht informativ&#8220;: Peskow verspricht &#8222;lange und umfangreiche&#8220; Rede von Putin +++<\/b><br \/>Dmitri Peskow, Sprecher des Kreml, k\u00fcndigt an, dass Wladimir Putins Rede beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg heute &#8222;recht informativ und lang und umfangreich&#8220; werden soll. Ihm zufolge werden auch G\u00e4ste aus Indonesien, Bahrain und China sprechen. Der Kreml rechnet mit 20.000 Teilnehmern aus 140 Staaten. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/livestream\/24-Stunden-ntv-Livestream-article9511936.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">ntv \u00fcbertr\u00e4gt Putins Rede ab 13 Uhr live.<\/a> <\/p>\n<p><b>+++ 11:14 Russen wollen ukrainische Milit\u00e4ranlage zerst\u00f6rt haben +++<\/b><br \/>Die Soldaten der russischen Armee wollen den milit\u00e4rischen Teil der ukrainischen Stadt Tschassiw Jar zerst\u00f6rt haben. &#8222;In den letzten Tagen ist es den russischen Streitkr\u00e4ften gelungen, das befestigte Gebiet der ukrainischen Streitkr\u00e4fte im zentralen Teil von Tschassiw Jar zu zerst\u00f6ren, ukrainische Militante aus einer Reihe von Stadtgeb\u00e4uden entlang der Puschkin-Stra\u00dfe zu vertreiben und auch bis zum s\u00fcdlichen Stadtrand vorzudringen&#8220;, sagt Milit\u00e4rexperte Andrej Marochko zu Tass. Er stellt jedoch fest, dass die Ukrainer sich nicht so leicht geschlagen geben. Das Milit\u00e4r leiste Widerstand. Kiew werde wohl zudem &#8222;neue Gruppen ukrainischer K\u00e4mpfer aus der mobilisierten Bev\u00f6lkerung ins Gemetzel schicken&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 10:42 Geheimdienst: Russischer Soldat hat Kamerad gegessen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst ver\u00f6ffentlicht den Ausschnitt eines russischen Funkspruchs, in dem es hei\u00dft, ein als vermisst geltender russischer Soldat sei von einem Kameraden gegessen worden. Der Kommandeur einer Einheit des separaten Aufkl\u00e4rungsbataillons der 68. motorisierten Sch\u00fctzendivision der russischen Streitkr\u00e4fte erz\u00e4hlte, dass er sah, wie sein Soldat mit dem Codenamen &#8222;Brelok&#8220; den Kompagnon &#8222;Foma&#8220;, der als vermisst galt, a\u00df. Kurz darauf sei &#8222;Brelok&#8220; tot aufgefunden worden. &#8222;Nun, er hat seinen Partner gefressen, das ist alles, das gibt Anlass zum Nachdenken&#8220;, sagte der Kommandeur in dem Mitschnitt. &#8222;Der Kannibalismus ist ein weiterer Beweis f\u00fcr den tiefen moralischen und psychologischen Verfall der russischen Truppen, denen jeglicher Respekt vor dem menschlichen Leben, sogar vor ihrem eigenen, fehlt&#8220;, urteilt der Geheimdienst.<\/p>\n<p><b>+++ 10:15 Wadephul: &#8222;Deutschland ohne gro\u00dfe Investitionen nicht sicher&#8220; +++<\/b><br \/>Au\u00dfenminister Johann Wadephul fordert die Bundesregierung und die Parteien des Regierungsb\u00fcndnisses auf, den neuen Kurs in der Verteidigungspolitik offensiver zu vertreten: &#8222;Wir m\u00fcssen noch viel mehr \u00fcber unsere Sicherheit reden. Jetzt beginnt Phase zwei der Zeitenwende. Wir sollten den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern deutlich sagen, dass ohne ein gro\u00dfes Investitionsprogramm in unsere Verteidigung Deutschland und Europa in der Zukunft nicht sicher sein werden.&#8220; Dazu geh\u00f6re mehr Personal in der Bundeswehr, aber auch eine deutliche St\u00e4rkung des Zivilschutzes. &#8222;Das ist eine gro\u00dfe Vermittlungsaufgabe f\u00fcr uns in der Regierung&#8220;, sagt Wadephul dem &#8222;Spiegel&#8220;. Der Au\u00dfenminister hatte sich als erstes Mitglied der Bundesregierung hinter die Forderung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gestellt, die Verteidigungsausgaben auf f\u00fcnf Prozent zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><b>+++ 09:52 Estland errichtet Gr\u00e4ben und Bunker an Grenze zu Russland +++<\/b><br \/>Die Armee in Estland beginnt in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum f\u00fcr Verteidigungsinvestitionen mit dem Bau einer Verteidigungslinie an der s\u00fcdwestlichen Grenze. Momentan werden mit Baggern Gr\u00e4ben ausgehoben, berichtet ERR. &#8222;In diesem Fall stoppt der Panzerabwehrgraben den Feind &#8211; er verlangsamt seine Aktionen, und falls er einen Weg hindurch bahnt, ist er ein sehr gutes Ziel f\u00fcr unsere Waffen&#8220;, sagt Oberstleutnant Ainar Afanasjev, Kommandeur der Pionierabteilung der Verteidigungsstreitkr\u00e4fte. <\/p>\n<p><b>+++ 09:27 Kreml greift ukrainische Drohnenproduktion an +++<\/b><br \/>Die russische Armee hat mit einem Geran-2-Flugzeug eine Drohnenproduktionsst\u00e4tte der ukrainischen Streitkr\u00e4fte in Sofijiwka nahe Saporischschja angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium im Kreml mit. Es ver\u00f6ffentlicht auf Telegram ein <a href=\"https:\/\/t.me\/mod_russia\/53939\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Video<\/a>, das die Attacke zeigen soll.<\/p>\n<p><b>+++ 09:05 Opferzahlen steigen: Mehr Verletzte und ein Todesopfer nach Drohnenangriff auf Odessa +++<\/b><br \/>Nach dem russischen Drohnenangriff auf Odessa (siehe Eintrag von 06:14 Uhr) sind nach Angaben der dortigen Beh\u00f6rden die Opferzahlen gestiegen: Ein Mensch wurde get\u00f6tet und mindestens 14 weitere verletzt. Wohnhochh\u00e4user, eine Bildungseinrichtung, eine Gaspipeline und mehrere Autos seien besch\u00e4digt worden, erkl\u00e4rt der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/odeskaODA\/10150\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a>. Die Treffer habe es gegeben, obwohl die Luftabwehr im Einsatz gewesen sei. Die staatliche ukrainische Bahngesellschaft teilt auf <a href=\"https:\/\/t.me\/UkrzalInfo\/7037\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mit, dass auch der Bahnhof von Odessa getroffen worden sei. Dort habe es Sch\u00e4den an Stromleitungen und Schienen gegeben. <\/p>\n<p><b>+++ 08:40 B\u00fcrgermeister: Zwei Drohnen mit Ziel Moskau abgefangen +++<\/b><br \/>Die russische Luftverteidigung hat zwei auf Moskau gerichtete Drohnen abgefangen. Das teilt der B\u00fcrgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, mit.<\/p>\n<p><b>+++ 08:18 Peskow: &#8222;Erwarten von allen, dass sie uns gegen\u00fcber tolerant sind&#8220; +++<\/b><br \/>Kremlsprecher Dmitri Peskow reagiert auf Trumps spitze Bemerkung in Richtung Wladimir Putin. &#8222;Pr\u00e4sident Trump hat seine eigene, einzigartige Art zu sprechen und seine eigene, einzigartige Sprache&#8220;, sagt Peskow im Interview von <a href=\"https:\/\/news.sky.com\/story\/russia-would-react-negatively-if-irans-leader-is-killed-says-the-kremlin-13385983\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Sky News<\/a>. &#8222;Wir sind ziemlich tolerant und erwarten von allen, dass sie uns gegen\u00fcber tolerant sind.&#8220; Als sich Putin bei Trump als Vermittler im Nahost-Krieg ins Spiel brachte, sagte der US-Pr\u00e4sident &#8222;tu mir einen Gefallen &#8211; schlichte erst mal in deinem eigenen Land&#8220;. Laut Peskow wurde dies nicht als beleidigend empfunden.<\/p>\n<p><b>+++ 07:57 Au\u00dfenminister Wadephul will deutsche F\u00fchrungsrolle in der Nato +++<\/b><br \/>Au\u00dfenminister Johann Wadephul mahnt wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Den Haag eine f\u00fchrende Rolle Deutschlands in der Verteidigungspolitik des B\u00fcndnisses an. &#8222;Deutschland muss ein Vorbild sein, wir m\u00fcssen bereit sein zu f\u00fchren. Es liegt an uns, das Notwendige f\u00fcr unsere Sicherheit zu tun und die Nato zusammenzuhalten&#8220;, sagt der CDU-Politiker dem &#8222;Spiegel&#8220;. Wadephul \u00e4u\u00dfert sich zuversichtlich, dass sich die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten darauf verst\u00e4ndigen werden, ihre Ausgaben f\u00fcr Verteidigung und verteidigungsrelevante Infrastruktur auf f\u00fcnf Prozent zu steigern. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 07:17 Ukrainische Armee zerst\u00f6rt russische &#8222;Sonnenkette&#8220; +++<\/b><br \/>Bediener von Angriffsdrohnen der Einheit f\u00fcr unbemannte Flugsysteme &#8222;Phoenix&#8220; der Pomsta-Brigade des Grenzschutzdienstes der Ukraine zerst\u00f6ren bei Charkiw ein russisches Flammenwerfersystem &#8222;Solntsepok&#8220; und mehrere weitere Fahrzeuge der Kremltruppe. &#8222;Wir haben die &#8218;Sonnenkette&#8216; des Feindes niedergebrannt und den Panzer bis ins letzte Detail zerlegt&#8220;, freuen sich die Streitkr\u00e4fte. In einem Video auf <a href=\"https:\/\/t.me\/feniksdpsu\/891\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> zeigen sie diesen Schlag und weitere Erfolge.<\/p>\n<p><b>+++ 06:56 Aufr\u00fcstung: So stehen die Deutschen zum F\u00fcnf-Prozent-Ziel +++<\/b><br \/>Mehr Deutsche sprechen sich f\u00fcr ein F\u00fcnf-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben aus als dagegen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung Dossier&#8220;. Demnach sind 45 Prozent daf\u00fcr, dass Deutschland seine Verteidigungsausgaben auf bis zu f\u00fcnf Prozent des Bruttoinlandsprodukts erh\u00f6ht, 37 Prozent lehnen dies ab. Der Rest sagt &#8222;Wei\u00df nicht&#8220;. Laut der Umfrage sind dabei Anh\u00e4nger von Union, SPD und Gr\u00fcnen jeweils mehrheitlich daf\u00fcr, AfD- und Linken-W\u00e4hler mehrheitlich dagegen. Auf dem anstehenden Nato-Gipfel wird diskutiert, ob die Mitgliedsl\u00e4nder ihre Verteidigungsausgaben auf bis zu f\u00fcnf Prozent erh\u00f6hen sollen &#8211; davon 3,5 Prozent f\u00fcr Milit\u00e4rausgaben und 1,5 Prozent f\u00fcr milit\u00e4risch nutzbare Infrastruktur.<\/p>\n<p><b>+++ 06:35 Putin erwartet 20.000 G\u00e4ste aus 140 L\u00e4ndern bei seiner Rede zur Weltlage +++<\/b><br \/>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin wird heute beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg vor gro\u00dfem Publikum seine Sicht auf die politische und wirtschaftliche Weltlage erl\u00e4utern. Die Rede des Kremlchefs in seiner Heimatstadt und eine Podiumsdiskussion mit internationalen G\u00e4sten werden jedes Jahr als H\u00f6hepunkt des Forums inszeniert. Dieses Mal d\u00fcrften der Krieg zwischen Israel und dem Iran sowie der Krieg, den Putin gegen die Ukraine f\u00fchrt, im Mittelpunkt stehen. Die Moskauer F\u00fchrung nutzt die Konferenz mit 20.000 G\u00e4sten aus 140 L\u00e4ndern, um sich der Welt in einem guten Licht zu pr\u00e4sentieren und der vom Westen angestrebten internationalen Isolation zu trotzen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:14 Massive Drohnenangriffe auf Odessa fordern mehrere Verletzte +++<\/b><br \/>Der Kreml attackiert zivile Ziele in Odessa. Laut dem ukrainischen Katastrophenschutz wurden bei Angriffen auf sieben Wohnh\u00e4user und weitere Geb\u00e4ude in der Nacht 13 Personen verletzt. Weitere sechs Menschen mussten evakuiert werden. Ein Hochhaus stand \u00fcber mehrere Etagen hinweg in Brand. Ein kleineres Wohngeb\u00e4ude st\u00fcrzte teilweise ein. Die Rettungskr\u00e4fte bef\u00fcrchten weitere Verletzte oder Tote unter den Tr\u00fcmmern. &#8222;Der Feind hat Odessa erneut massiv mit Drohnen angegriffen&#8220;, sagt der Leiter der unabh\u00e4ngigen Wahlkommission der Oblast Odessa, Oleh Kiper, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/odeskaODA\/10142\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a>. &#8222;Trotz der aktiven Arbeit der Luftabwehrkr\u00e4fte kommt es zu Sch\u00e4den an der zivilen Infrastruktur, insbesondere an Wohngeb\u00e4uden, dem Geb\u00e4ude einer Hochschule, einer Gaspipeline und Autos.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 05:43 Mandat \u00fcberschritten: Selenskyj spricht Putin die Legitimit\u00e4t ab +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj kontert \u00c4u\u00dferungen des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin, der ihm zuletzt in St. Petersburg erneut die Legitimit\u00e4t als Staatsoberhaupt abgesprochen hatte. In einer Videobotschaft sagt Selenskyj: &#8222;Ich bin bereit, mich in jedem Format mit denjenigen zu treffen, die (&#8230;) entsprechende Autorit\u00e4t haben, einschlie\u00dflich Putin, auch wenn er sein verfassungsm\u00e4\u00dfiges Mandat um mindestens drei Amtszeiten \u00fcberschritten hat.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 04:48 Br\u00fcssel will Ukraine ins EU-Roaming einladen +++<\/b><br \/>Die Europ\u00e4ische Kommission hat vorgeschlagen, dass die Ukraine ab dem 1. Januar 2026 dem Mobilfunk-Roaming-Raum der Europ\u00e4ischen Union beitritt. Damit k\u00f6nnten ukrainische Nutzer in den 27 L\u00e4ndern der Union ohne zus\u00e4tzliche Kosten telefonieren, SMS verschicken und mobile Daten nutzen. &#8222;Wir m\u00f6chten, dass die ukrainischen B\u00fcrger mit ihren Lieben in der gesamten EU und auch in ihrem Heimatland in Verbindung bleiben. Deshalb schlagen wir vor, dass die Ukraine unserer Roaming-Familie beitritt&#8220;, sagt die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, laut einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p><b>+++ 03:53 Linke und AfD fordern Merz zu Gespr\u00e4ch mit Putin auf +++<\/b><br \/>Nach dem Gespr\u00e4chsangebot von Kremlchef Wladimir Putin fordern Politiker von Linken und AfD Bundeskanzler Friedrich Merz auf, den Kontakt zum Kremlchef zu suchen. Linken-Fraktionschef S\u00f6ren Pellmann h\u00e4lt ein solches Gespr\u00e4ch f\u00fcr einen &#8222;Anfang&#8220;. &#8222;Die Bundesregierung hat viel zu lange viel zu wenig Diplomatie versucht&#8220;, sagt er den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. &#8222;Wenn es auch nur den Hauch einer Chance gibt, dieses Sterben zu beenden, dann sehe ich uns in der Pflicht, uns darauf einzulassen und den Versuch zu starten.&#8220; Der au\u00dfenpolitische Sprecher der AfD, Markus Frohnmaier fordert, der Kanzler solle das Angebot &#8222;sachlich und verantwortungsvoll&#8220; pr\u00fcfen. &#8222;Wenn Pr\u00e4sident Putin \u00f6ffentlich seine Gespr\u00e4chsbereitschaft signalisiert, sollte das nicht ignoriert, sondern als m\u00f6glicher diplomatischer Ansatzpunkt genutzt werden&#8220;, so Frohnmaier.<\/p>\n<p><b>+++ 02:45 Klingbeil: Keine Wehrpflicht, aber Verpflichtung +++<\/b><br \/>Vizekanzler Lars Klingbeil schlie\u00dft eine R\u00fcckkehr zur Wehrpflicht in Deutschland zwar aus, will aber die Voraussetzungen f\u00fcr ein verpflichtendes Einziehen schaffen. Der Koalitionsvertrag setze auf Freiwilligkeit, &#8222;wir m\u00fcssen aber jetzt schon die Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen, dass auch verpflichtend eingezogen werden k\u00f6nnte&#8220;, sagt Klingbeil der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. &#8222;Aber es wird keine R\u00fcckkehr zur alten Wehrpflicht geben, bei der alle jungen M\u00e4nner eines Jahrgangs eingezogen werden&#8220;, sagt der SPD-Chef.<\/p>\n<p><b>+++ 01:45 Automobilindustrie will bei Aufr\u00fcstung helfen +++<\/b><br \/>Die deutsche Automobilindustrie bietet Hilfe bei der milliardenschweren Aufr\u00fcstung in Europa an. &#8222;Unsere Industrie wird helfen, wo wir das k\u00f6nnen &#8211; das ist allerdings kein alternatives Gesch\u00e4ftsmodell&#8220;, sagt die Pr\u00e4sidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard M\u00fcller den Funke-Zeitungen. Neben dem Kerngesch\u00e4ft Autobau &#8222;wird es immer Ver\u00e4nderung von Wertsch\u00f6pfung geben. W\u00e4hrend der Pandemie haben wir zum Beispiel Beatmungsschl\u00e4uche gemacht. Da ist also eine hohe industrielle Kompetenz, die wir sicherlich auch f\u00fcr andere Branchen einsetzen k\u00f6nnen und werden&#8220;, erkl\u00e4rt M\u00fcller weiter. Zuletzt hatte unter anderem Volkswagen-Chef Oliver Blume betont, dass sein Konzern auch f\u00fcr Milit\u00e4raufgaben bereitsteht.<\/p>\n<p><b>+++ 00:46 Ukrainerin bei iranischem Raketenangriff auf Israel get\u00f6tet +++<\/b><br \/>Eine Ukrainerin ist bei einem iranischen Raketenangriff auf ein Wohngeb\u00e4ude in Bat Jam nahe der israelischen Metropole Tel Aviv get\u00f6tet worden. Die 31-J\u00e4hrige sei f\u00fcr die Behandlung ihrer an Leuk\u00e4mie erkrankten achtj\u00e4hrigen Tochter in Israel gewesen und gemeinsam mit dem Kind und seiner Gro\u00dfmutter bei dem Angriff am vergangenen Sonntag ums Leben gekommen, erkl\u00e4ren israelische Beh\u00f6rden am Abend.<\/p>\n<p><b>+++ 23:28 Kiew verlangt Ma\u00dfnahmen gegen Achse Russland, Iran und Nordkorea +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj fordert gemeinsames internationales Vorgehen gegen die Achse aus Russland, dem Iran und Nordkorea. &#8222;Jetzt versucht Russland, das iranische Atomprogramm zu retten &#8211; anders kann man die \u00f6ffentlichen Signale und die nicht-\u00f6ffentlichen Aktivit\u00e4ten nicht deuten&#8220;, sagt Selenskyj in Kiew. Immer, wenn ein Partner Russlands unter Druck gerate, versuche Moskau zu intervenieren. Es m\u00fcsse verhindert werden, dass solch aggressive Staaten sich zusammenschlie\u00dfen. &#8222;Wenn iranische Shahed-Drohnen &#8211; jetzt deutlich aufger\u00fcstet &#8211; und ballistische Raketen aus Nordkorea &#8211; ebenfalls aufger\u00fcstet &#8211; unsere Menschen in der Ukraine t\u00f6ten, ist das ein deutliches Zeichen, dass globale Solidarit\u00e4t und globaler Druck nicht ausreichen&#8220;, sagt Selenskyj in einer Videobotschaft. &#8222;Wir m\u00fcssen die Sanktionen deutlich versch\u00e4rfen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:16 Selenskyj ernennt neuen Heereskommandeur +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ernennt den Brigadegeneral Hennadij Schapowalow zum neuen Kommandeur der Bodentruppen. Schapowalow war nach Angaben des Portals &#8222;Kyiv Independent&#8220; zuletzt Verbindungsoffizier in dem Nato-Stab in Wiesbaden, der Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine koordiniert. Die Umbesetzung im Heer wurde notwendig, nachdem der bisherige Kommandeur Mychajlo Drapatyj Anfang Juni um Entlassung gebeten hatte. Er \u00fcbernahm die Verantwortung f\u00fcr den Tod von zw\u00f6lf Soldaten. Sie waren bei einem russischen Raketenangriff auf einen Truppen\u00fcbungsplatz im Gebiet Dnipropetrowsk ums Leben gekommen. <\/p>\n<p><b>+++ 21:48 UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Ukraine-Krieg +++<\/b><br \/>Der UN-Sicherheitsrat befasst sich am Freitagabend mit dem Krieg in der Ukraine. Es werde eine Dringlichkeitssitzung auf Anfrage der Ukraine einberufen, sagt der ukrainische Au\u00dfenminister Andrii Sybiha. Er spricht von einer Reaktion auf &#8222;Russlands j\u00fcngste Welle des Terrors und der brutalen Angriffe auf die Ukraine&#8220;. Bei massiven Luftangriffen auf Kiew waren laut Beh\u00f6rdenangaben mindestens 28 Menschen get\u00f6tet und mehr als 140 weitere verletzt worden. Sybiha f\u00e4hrt fort: &#8222;Wir fordern klare Signale, dass der Druck auf den Angreifer erh\u00f6ht und die Ukraine gest\u00e4rkt werden muss, einschlie\u00dflich zus\u00e4tzlicher Luftabwehrkapazit\u00e4ten&#8220;.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-48-UN-Sicherheitsrat-befasst-sich-mit-Ukraine-Krieg--article25846832.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland hoffe, dass bald neue Termine f\u00fcr ein &#8222;Treffen zur Beseitigung von \u00c4rgernissen in den Beziehungen zu den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,4043,4044,850,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-205216","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russia","22":"tag-russian-federation","23":"tag-russische-foederation","24":"tag-russland","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-ukraine","27":"tag-ukraine-konflikt","28":"tag-wladimir-putin","29":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114715806010189798","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=205216"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205216\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=205216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=205216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=205216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}