{"id":205334,"date":"2025-06-20T14:05:14","date_gmt":"2025-06-20T14:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205334\/"},"modified":"2025-06-20T14:05:14","modified_gmt":"2025-06-20T14:05:14","slug":"knowledgemove-ein-quantum-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205334\/","title":{"rendered":"KnowledgeMove: Ein Quantum Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>                    Die Anwendungen zeichnen sich gerade erst ab. Trotzdem k\u00f6nnen Unternehmen sich schon vorbereiten: Quantum-ready, vorbereitet auf die Quantentechnologie \u2013 auch das eine Botschaft der KnowledgeMove. Im Quantum Valley Lower Saxony arbeiten bereits viele Einrichtungen und Unternehmen zusammen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die nieders\u00e4chsische Bodenst\u00e4ndigkeit ist ja sprichw\u00f6rtlich. Und sie gilt auch f\u00fcr eine Zukunftstechnologie:\u00a0 Es geht nicht um einen Hype, machte Nazanin Pourmalek bei der<a href=\"https:\/\/nw-ihk.de\/archiv\/knowledge-move-hannover\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> KnowledgeMove in Hannover<\/a> deutlich. Sondern darum, Niedersachsen auf die Quantentechnologie vorzubereiten.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Pourmalek ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS). Die mit Mitteln des Land und der Volkswagenstiftung gef\u00f6rderte Plattform f\u00fchrt seit 2020 nieders\u00e4chsische Fachleute, Institutionen und Unternehmen zusammen. Allein mehr als 400 Forscherinnen und Forscher arbeiten an der Leibniz-Uni in Hannover, an der TU Braunschweig und in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt im Bereich der Quantenforschung.<\/p>\n<p>Quantencomputer aus Niedersachsen<\/p>\n<p>Hinzu kommen als QVLS-Mitglieder Unternehmen wie Sartorius, T\u00dcV Nord oder die Nord\/LB. Oder die Qudora Technologies GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Braunschweig und einer Niederlassung in Hannover baut Quantencomputer, basierend auf Ionenfallen-Qubits. Wenn man aus dem Schwarz-wei\u00df-Denken klassischer Computer mit Nullen und Einsen kommt, f\u00e4llt es schwer, sich vorzustellen, wie ein Quantenrechner funktioniert. Sowohl-als-auch statt schwarz und wei\u00df: Wer will, kann sich als Einstieg in die Quantenmechanik ja mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schr%C3%B6dingers_Katze\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schr\u00f6dingers Katze<\/a> besch\u00e4ftigen, die im Gedankenexperiment gleichzeitig tot und lebendig ist. Kein schlechter Vorsatz vielleicht im Jahr der Quantenwissenschaft, als das die Vereinten Nationen 2025 ausgerufen haben.<\/p>\n<p>Einfacher ist der Blick auf das, was ein Quantenrechner kann. Oder k\u00f6nnen wird: Komplexe Probleme deutlich schneller l\u00f6sen. Und auf die Nutzung solcher M\u00f6glichkeiten k\u00f6nnen sich Unternehmen heute schon vorbereiten, \u201eQuantum-ready\u201c werden, sagte Dr. Henning Hahn.\u00a0<\/p>\n<p>Hahn ist Mitgr\u00fcnder von Qudora. Und sagte bei der KnowledgeMove, in welchen Branchen aus seiner Sicht Quantenrechner k\u00fcnftig eingesetzt werden k\u00f6nnen: in der Logistik zum Beispiel, in der Produktion, im Finanzsektor oder bei Versicherungen \u2013 Optimierung ist hier das Thema.<\/p>\n<p>Aber es sind nicht nur die Rechner. Oder die Unternehmen und Einrichtungen, die unmittelbar in der Quantentechnologie unterwegs sind. Die LPKF Laser &amp; Electronis SE aus Garben etwa sieht die sich entwickelnde Hightech-Zweig als Markt, in dem hochpr\u00e4zise Materialbearbeitung gebraucht wird. LPKF ist Teil des starken hannoverschen Optik- und Laser-Schwerpunkts. Auch solche Querverbindungen deutlich zu machen, ist Ziel der KnowledgeMove.<\/p>\n<p>Quantentechnologie wird zunehmend auch dort ihren Platz finden, wo es ums sehr exakte Messen geht, zum Beispiel der Zeit, mit hoch genauen Uhren. Heute schon braucht man die f\u00fcr die GPS-Ortung. Aber es wird auch daran gearbeitet, \u00fcber Quantenmessger\u00e4te zu navigieren, wenn GPS ausf\u00e4llt.\u00a0<\/p>\n<p>Deutschland-Zentrale der Metrologie, der Mess-Wissenschaft, und nationale Instanz bei diesem Thema ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig. Die war mit Dr. Tara Cubel Liebisch bei der KnowledgeMove vertreten. Neben Atomuhr oder Quantenrechner spielt die Technologie auch in der Kommunikation eine Rolle, erl\u00e4uterte sie. Mit der PTB verf\u00fcgt Niedersachsen \u00fcber ein weiteres Schwergewicht in der Quantenforschung.\u00a0<\/p>\n<p>Die Nase vorn gegen\u00fcber Bayern<\/p>\n<p>Den Namen \u00fcbrigens findet man inzwischen auch in Bayern. Das Munich Quantum Valley wurde 2022 gegr\u00fcndet. Ziel auch dort: Aufbau eines Zentrums f\u00fcr Quantencomputing und Quantentechnologie, mit Wissenschaftseinrichtung und Unternehmen ebenso ein Netzwerk wie das in Niedersachsen. Nur war der Norden in diesem Fall, wohl nicht zuletzt wegen eines starken Impulses der Volkswagenstiftung, eben zwei Jahre fr\u00fcher dran.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Anwendungen zeichnen sich gerade erst ab. 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