{"id":205518,"date":"2025-06-20T15:41:16","date_gmt":"2025-06-20T15:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205518\/"},"modified":"2025-06-20T15:41:16","modified_gmt":"2025-06-20T15:41:16","slug":"der-aggressor-fuer-russland-bleibt-israel-nicht-aber-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205518\/","title":{"rendered":"Der Aggressor f\u00fcr Russland bleibt Israel, nicht aber die USA"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Israel zerschl\u00e4gt binnen Tagen gro\u00dfe Teile der iranischen strategischen Infrastruktur, doch Teherans engster Partner Moskau bleibt auff\u00e4llig zur\u00fcckhaltend. Wenige Monate nach der Unterzeichnung eines \u201estrategischen Partnerschaftsabkommens\u201c mit Wladimir Putin steht das Regime in Teheran unter massivem milit\u00e4rischem Druck. Doch abgesehen von diplomatischen Leerformeln und symbolischen Telefonaten ist aus Moskau keine substanzielle Hilfe zu erwarten. Warum?<\/p>\n<p>Die Antwort liegt nicht nur in rationalem Kalk\u00fcl, sondern in einem hybriden Machtansatz des Kremls, der geopolitische Zweckm\u00e4\u00dfigkeit mit autorit\u00e4rer Inszenierungslogik verbindet. Russlands Schweigen ist keine Schw\u00e4che \u2013 es ist Methode. Moskau agiert nicht im Zeichen von B\u00fcndnistreue, sondern entlang situativer N\u00fctzlichkeit. Und mehr noch: Es folgt einer postrationalen Logik der Macht, in der Loyalit\u00e4t, Partnerschaft und sogar strategische Planung jederzeit dem Primat symbolischer Selbstbehauptung und taktischer Unvorhersehbarkeit untergeordnet werden k\u00f6nnen. Das macht Russland nicht nur unzuverl\u00e4ssig, sondern gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><strong>Partnerschaft auf Distanz<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Am Beginn von Russlands Invasion gegen die Ukraine war Teheran f\u00fcr Moskau ein unverzichtbarer Partner: Drohnenlieferungen, Technologietransfer, Logistik. Iran unterst\u00fctzten den Kreml im Kalk\u00fcl antiwestlicher Interessenkonvergenz. Moskau wiederum belohnte das iranische Regime mit Investitionen, bilateraler Aufwertung und demonstrativem Schulterschluss. Doch Russlands Hilfe blieb stets begrenzt \u2013 zwar wurde 2016 ein \u00e4lteres S-300-System geliefert, doch moderne Luftabwehr wie die S-400, Kampfflugzeuge wie die Su-35 oder gar echte Sicherheitsgarantien blieben aus. Putin hielt die taktische Partnerschaftsleine kurz. \u201eIran hat Russland in den letzten Jahren immer wieder um Waffen gebeten\u201c, sagt Nikita Smagin, Experte f\u00fcr russisch-iranische Beziehungen gegen\u00fcber New York Times. \u201eEs hat nach Flugzeugen und Luftabwehrsystemen gefragt. Russland hat so gut wie nichts geliefert.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">In der aktuellen Eskalation zeigt sich, wie limitiert das russisch-iranische B\u00fcndnis ist, wenn es ernst wird. Im Unterschied zu 2015, als Russland das Assad-Regime mit Luftschl\u00e4gen und St\u00fctzpunkten milit\u00e4risch absicherte, fehlt heute jede Bereitschaft zur direkten Intervention und wom\u00f6glich auch die F\u00e4higkeit dazu. Der Grund: Russlands Kr\u00e4fte sind in der Ukraine gebunden. Auch w\u00e4ren die geopolitischen Kosten einer Intervention zu hoch, der strategische Nutzen aber zu ungewiss. \u201eRussland muss im Falle Irans die M\u00f6glichkeit einer Konfrontation mit Israel und den USA in Betracht ziehen \u2013 und da ist es schlicht nicht wert, Teheran zu retten\u201c, so Smagin.<\/p>\n<p><strong>Selbstschutz als Russlands Priorit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Russland steckt tief im Abnutzungskrieg gegen die Ukraine. Die milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten sind limitiert, die wirtschaftliche Resilienz angeschlagen. Parallel versucht Putin, sein internationales Umfeld neu auszurichten \u2013 mit wachsender R\u00fccksicht auf Akteure wie Saudi-Arabien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Staaten sind zwar keine Verb\u00fcndeten, jedoch entscheidend f\u00fcr Russlands Sanktionsumgehung, Energiepolitik und regionales Standing. Ein \u00fcber die rhetorische Ebene hinausgehender offener Schulterschluss mit Teheran w\u00fcrde diese fragilen Balancen gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die Hoffnung auf diplomatische Dividenden: Putin bietet sich gegen\u00fcber der Trump-Administration als \u201eVermittler\u201c im Iran-Konflikt an, ohne dabei Zugest\u00e4ndnisse im Ukrainekrieg machen zu m\u00fcssen. Die Signalwirkung ist eindeutig: Russland kann n\u00fctzlich sein \u2013 als Ordnungsmacht, als Verhandlungsakteur, als Puffer gegen nukleare Eskalation. In diesem Kontext kursieren sogar Angebote zur \u00dcbernahme des iranischen Uranbestandes. Laut Hanna Notte vom James Martin Center for Nonproliferation Studies gebe es das russische Bestreben, das Verh\u00e4ltnis zu den USA zu verbessern und sich Washington als Gespr\u00e4chspartner in globalen Fragen zu pr\u00e4sentieren. Dabei riskiere Putin, die Iraner zu verprellen, die dem Kreml seit jeher misstrauen und bef\u00fcrchten, dass Russland sie fallenlassen k\u00f6nnte, wenn es dem eigenen Interesse diene, so Notte.<\/p>\n<p><strong>Chinas kalkuliertes Schweigen und Israels Gewinn<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auff\u00e4llig ist, dass auch China bislang auffallend zur\u00fcckhaltend auf die israelischen Angriffe reagiert hat. Keine klaren Stellungnahmen, keine offenen Schuldzuweisungen und erst recht kein Schulterschluss mit Teheran. Dass selbst Peking schweigt, bietet Moskau geopolitische R\u00fcckendeckung: Russland kann sich auf diplomatisches Lavieren konzentrieren, solange China keine klare Linie vorgibt. H\u00e4tte China sich entschieden auf die Seite Irans gestellt \u2013 politisch, wirtschaftlich oder gar milit\u00e4risch \u2013 w\u00e4re auch Russland gezwungen gewesen, sich st\u00e4rker zu positionieren.<\/p>\n<p>Wie Russland hat auch China ein Interesse daran, dass die Lage in der Region instabil bleibt, doch eben nur so weit, dass sich daraus Vorteile ziehen lassen. Ein begrenzter Konflikt zwischen Iran und Israel lenkt den Westen ab, schw\u00e4cht bestehende B\u00fcndnisse und verschafft Peking zus\u00e4tzlichen Spielraum. Solange keine klare Blockbildung entsteht, kann China seine Beziehungen flexibel gestalten. Deshalb schweigt Peking \u2013 nicht aus Gleichg\u00fcltigkeit, sondern aus strategischem Kalk\u00fcl.<\/p>\n<p>Aus israelischer Sicht wird Moskaus Schweigen als stillschweigende Billigung der Anti-Iran-Offensive gedeutet \u2013 ein stiller Gewinn an sicherheitspolitischer Bewegungsfreiheit, der den russisch-israelischen Kanal nach tiefer Entfremdung infolge der Hamas-Terroranschl\u00e4ge vom 7. Oktober 2023 erneut aufwertet.<\/p>\n<p><strong>Putins Dilemma in der Irankrise<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Dissonanz in Moskaus Verhalten reicht allerdings tiefer als blo\u00dfe milit\u00e4rische Zur\u00fcckhaltung. Denn die russische Propaganda steht vor einem schwierigen Spagat: Einerseits m\u00f6chte sie die Angriffe gegen den Iran als illegitime westliche Einmischung und gef\u00e4hrliches Pr\u00e4zedenzsignal brandmarken \u2013 ganz im Geiste der gegen sogenannte Farbrevolutionen gerichteten Rhetorik. Andererseits erfolgen die Angriffe gegen den Iran nicht unter Joe Biden, sondern unter Donald Trump \u2013 dem \u201eFreund\u201c, ja \u201eMessias\u201c, wie russische Medien ihn seit Monaten verkl\u00e4ren. Und einen Freund beschimpft man nicht. Erst recht nicht, wenn man weiterhin auf Verhandlungskan\u00e4le mit ihm setzt.<\/p>\n<p>Damit bleibt der Ton in russischen Medien auff\u00e4llig verhalten. Moskau laviert zwischen formaler Iran-Solidarit\u00e4t und wohlkalkuliertem Schweigen \u00fcber die Rolle der USA. Trump wird dabei entweder gar nicht erw\u00e4hnt oder seine eigentlich unmissverst\u00e4ndlichen Aussagen so interpretiert, als k\u00f6nnten sie in Wahrheit mehrdeutig verstanden werden. Der Aggressor f\u00fcr Russlands Propaganda bleibt Israel, nicht aber die USA. Und Donald Trump ist im Zweifelsfalle \u2013 Friedensvermittler.<\/p>\n<p><strong>Warnsignal f\u00fcr Moskaus Peripherie<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Russlands Balanceakt im Iran-Konflikt wird auch in der unmittelbaren Nachbarschaft in Minsk, Bischkek oder Astana aufmerksam beobachtet. F\u00fcr Moskaus Kooperationspartner im postsowjetischen Raum sendet Moskaus Verhalten ein doppeltes Signal: Der Kreml kann und will keine Garantiemacht sein. Und Loyalit\u00e4t in Russlands Au\u00dfenpolitik existiert nicht und kann jederzeit durch geopolitische Opportunit\u00e4t ersetzt werden. Wer auf bedingungslose politische Unterst\u00fctzung des Kremls setzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit allein dastehen, sobald es ernst wird.<\/p>\n<p>Putins Schweigen zu Teheran unterstreicht einmal mehr die Asymmetrie russischer B\u00fcndnisse: Sie beruhen nicht auf Ideologie, nicht auf bindenden Sicherheitsgarantien, sondern auf situativer N\u00fctzlichkeit. Die Botschaft Moskaus an seine Partner lautet: Die Rettung der Ertrinkenden ist Sache der Ertrinkenden.<\/p>\n<p>Russlands Vorgehen w\u00e4hrend des Kollaps des Assad-Regimes kann auch auf Iran \u00fcbertragen werden: Taktische Flexibilit\u00e4t statt ideologischer Treue \u2013 keine Rettung um jeden Preis, sondern vorsorgliche Anpassung an m\u00f6gliche Nachfolgestrukturen. Was z\u00e4hlt, ist nicht das \u00dcberleben des Partnerregimes, sondern die Sicherung strategischer Einflussr\u00e4ume. Denn auch wirtschaftlich zeigt sich, dass Moskau vom Iran-Konflikt jedenfalls kurzfristig profitiert. Ein Blick auf den \u00d6lmarkt gen\u00fcgt.<\/p>\n<p><strong>Profit ohne Verantwortungs\u00fcbernahme<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Russland geh\u00f6rt zu den stillen Profiteuren der Eskalation. Seit Beginn der israelischen Angriffe ist der \u00d6lpreis sprunghaft gestiegen, mit unmittelbaren Vorteilen f\u00fcr den krisengesch\u00fcttelten russischen Haushalt. Jeder US-Dollar mehr pro Barrel lindert den fiskalischen Druck und finanziert Putins Krieg gegen die Ukraine mit. Anders als der Iran, dessen Exportkapazit\u00e4ten durch Angriffe geschw\u00e4cht sind, bleibt Russland operativ handlungsf\u00e4hig. Damit enth\u00e4lt Moskaus Schweigen auch ein Element kalkulierter Passivit\u00e4t: Je l\u00e4nger der Iran-Konflikt anh\u00e4lt, desto st\u00e4rker steigen die Energiepreise. Ohne selbst zu eskalieren, kann Russland geopolitisch mitverdienen \u2013 an der Instabilit\u00e4t seiner eigenen Partner. Die geopolitische Krise des Partners wird so zu wirtschaftspolitischer Ressource des Kremls.<\/p>\n<p><strong>Zwischen Nutzenkalk\u00fcl und Unberechenbarkeit: Russlands gef\u00e4hrliche Rolle<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">F\u00fcr Teheran markiert Russlands Zur\u00fcckhaltung nicht nur eine strategische Entt\u00e4uschung, sondern eine fundamentale Entzauberung. Die seit Jahren latente Sorge, Moskau k\u00f6nne sich im Ernstfall abwenden, erweist sich nun als Realit\u00e4t \u2013 k\u00fchl, kalkuliert, weitgehend kommentarlos.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Iran um milit\u00e4rische Handlungsf\u00e4higkeit, internationale Unterst\u00fctzung und innenpolitisches \u00dcberleben des Regimes ringt, profitiert Russland vom \u00d6lpreisanstieg und inszeniert sich zugleich als potenzieller Gespr\u00e4chspartner Washingtons. Dieses Verhalten ist Ausdruck einer doppelten Logik: einerseits klassisch-rationaler Interessenpolitik, andererseits eines postrationalen Systems, das seine Priorit\u00e4ten nicht mehr ausschlie\u00dflich aus materiellen Kosten-Nutzen-Rechnungen ableitet, sondern zunehmend aus symbolischer Selbstvergewisserung, autorit\u00e4rem Selbsterhalt und taktisch-inszenatorischer Widerspr\u00fcchlichkeit.<\/p>\n<p>Russland agiert nicht als Ordnungsmacht im Sinne stabilit\u00e4tsorientierter B\u00fcndnispolitik, sondern als selektiver Akteur: Partnerschaften sind f\u00fcr den Kreml kein Ausdruck von Loyalit\u00e4t, sondern Instrumente situativer N\u00fctzlichkeit \u2013 jederzeit widerrufbar, wenn die Situation es erfordert. Gerade diese Mischung aus strategischer Rationalit\u00e4t und symbolisch-ideologischer Postrationalit\u00e4t macht das russische Regime gef\u00e4hrlich: Es verfolgt keinen vorhersehbaren Pfad stabiler Machtbalance, sondern nutzt Unberechenbarkeit als Machtressource.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Westen \u2013 und insbesondere f\u00fcr die Trump-Administration \u2013 bedeutet das: Wer Russland als \u201eordnungspolitischen Faktor\u201c rehabilitieren m\u00f6chte, sollte sich weniger an vermeintlicher N\u00fctzlichkeit orientieren, sondern fragen, welche Ordnung damit eigentlich gest\u00e4rkt wird und auf wessen Kosten. Denn Putins Regime ist kein Garant f\u00fcr Stabilit\u00e4t, sondern ein Akteur kontrollierter Instabilit\u00e4t im Dienste der eigenen Selbsterhaltung.<\/p>\n<p>Haben Sie Feedback? 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