{"id":205529,"date":"2025-06-20T15:47:09","date_gmt":"2025-06-20T15:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205529\/"},"modified":"2025-06-20T15:47:09","modified_gmt":"2025-06-20T15:47:09","slug":"geburtenkrise-in-europa-warum-bekommen-menschen-weniger-kinder-als-sie-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205529\/","title":{"rendered":"Geburtenkrise in Europa: Warum bekommen Menschen weniger Kinder als sie wollen?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Einem neuen Bericht des Bev\u00f6lkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) zufolge sind Millionen von Menschen aufgrund wirtschaftlicher und gesundheitlicher Hindernisse nicht in der Lage, so viele Kinder zu bekommen, wie sie m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Die Studie zeigt, dass die Menschen aufgrund von Au\u00dfenfaktoren weniger Kinder kriegen k\u00f6nnen &#8211; und nicht, weil sie keine Kinder wollen, wie es oft behauptet wird.<\/p>\n<p>&#8222;Reproduktive Handlungsf\u00e4higkeit ist mehr als nur die Entscheidungsfreiheit oder ein verbesserter Zugang zu Dienstleistungen. Sie umfasst alle Bedingungen, die es den Menschen erm\u00f6glichen, ihre reproduktiven Rechte auszu\u00fcben und eine echte Wahl zu treffen, einschlie\u00dflich der Gleichstellung der Geschlechter, wirtschaftlicher Stabilit\u00e4t, angemessener Gesundheit und das Vertrauen in die Zukunft&#8220;, sagte Natalia Kanem, Exekutivdirektorin des UNFPA.<\/p>\n<p>UNFPA und YouGov f\u00fchrten eine Online-Umfrage unter mehr als 14.000 erwachsenen M\u00e4nnern und Frauen in 14 L\u00e4ndern durch, in denen zusammen \u00fcber 37 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung leben.<\/p>\n<p>In der Studie wurden vier EU-L\u00e4nder untersucht: Italien, Ungarn, Deutschland und Schweden. Die Mehrheit sowohl der M\u00e4nner als auch der Frauen in den untersuchten EU-Mitgliedstaaten gab an, dass zwei Kinder f\u00fcr sie die ideale Anzahl sind.<\/p>\n<p>Hemmnisse f\u00fcr den Kinderwunsch<\/p>\n<p>Von den vier EU-L\u00e4ndern, geben in Italien mit 15 Prozent\u00a0am meisten Befragte Unfruchtbarkeit und Schwierigkeiten bei der Empf\u00e4ngnis als Faktoren an. Bei 13 Prozent seien der allgemeine Gesundheitszustand und\u00a0chronische\u00a0Krankheiten\u00a0der Grund f\u00fcr weniger Kinder. Deutschland und Schweden gibt es \u00e4hnliche Probleme.<\/p>\n<p>Finanzielle Einschr\u00e4nkungen sind ebenfalls eines der Hauptprobleme, die B\u00fcrger dieser L\u00e4nder davon abhalten, mehr Kinder zu bekommen, wobei Ungarn mit 34 Prozent die h\u00f6chste Rate meldet. Auch in Deutschland und Schweden wurden finanzielle Einschr\u00e4nkungen als Hauptgrund f\u00fcr die gew\u00fcnschte Kinderzahl angegeben.<\/p>\n<p>In Italien hatten mit 30 Prozent die meisten mit Arbeitslosigkeit oder unsicheren Arbeitspl\u00e4tzen zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Bedenken hinsichtlich der aktuellen politischen oder sozialen Lage wurden von 19 Prozent der Befragten in Italien als Hindernis genannt.<\/p>\n<p>Italienische, schwedische und ungarische Befragte waren besorgt, es g\u00e4be zu wenig geeignete Partner (17 %) f\u00fcr Kinder. In Deutschland\u00a0teilten 15 Prozent der Befragten diese Sorge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Einem neuen Bericht des Bev\u00f6lkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) zufolge sind Millionen von Menschen aufgrund wirtschaftlicher und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":205530,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,1114,14,15,12,4649,12018],"class_list":{"0":"post-205529","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-kinder","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-umfrage","21":"tag-vereinte-nationen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114716478399518539","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=205529"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205529\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/205530"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=205529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=205529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=205529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}