{"id":205911,"date":"2025-06-20T19:09:41","date_gmt":"2025-06-20T19:09:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205911\/"},"modified":"2025-06-20T19:09:41","modified_gmt":"2025-06-20T19:09:41","slug":"fuer-mich-sollte-ein-gutes-einzelnes-foto-mehrere-ebenen-bieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205911\/","title":{"rendered":"\u201eF\u00fcr mich sollte ein gutes einzelnes Foto mehrere Ebenen bieten\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das Wort Fotografie stammt aus dem Griechischen und bedeutet \u201eZeichnen mit Licht\u201c. Der Fotograf leitet mit Hilfe von Lichtstrahlen das Abbild eines Motives durch das Objektiv in die Kamera, wo es auf einem Tr\u00e4ger (Film oder Sensor) fixiert wird. Dabei kann der Fotograf das bildliche Ergebnis mehr oder weniger durch verschiedene Parameter beeinflussen \u2013 wie etwa durch die Wahl der Blenden\u00f6ffnung, durch N\u00e4he oder Distanz zum Motiv, durch den Blickwinkel, den Bildausschnitt und vor allem, wenn er das Motiv nach eigenen Vorstellungen zuvor arrangiert.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Wenn er etwa eine zu fotografierende Person an einer bestimmten Position buchst\u00e4blich ins rechte Licht r\u00fcckt und ihr vorgibt, wie und in welche Richtung sie blicken soll. Der Fotograf als K\u00fcnstler also, der das Foto nach seinen Vorstellungen gestaltet. Oder der Fotograf als objektiver Bildberichterstatter, der eine Begebenheit genauso ablichtet, wie sie sich selbst, ohne sein Zutun, ereignet.<\/p>\n<p>Ausstellung: \u00d6ffnungszeiten und F\u00fchrungen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die World-Press-Photo-Ausstellung ist noch bis einschlie\u00dflich Sonntag, 29. Juni, in der Stadthalle Balingen zu sehen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>\u00d6ffnungszeiten:<\/strong> t\u00e4glich von 10 bis 19 Uhr, sonntags ab 11 Uhr,\u00a0dienstags und donnerstags bis 21 Uhr (letzter Einlass 30 Minuten vor Schlie\u00dfung).<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>\u00d6ffentliche F\u00fchrungen:\u00a0<\/strong>dienstags um 16 Uhr,\u00a0donnerstags um 17 und 19 Uhr,\u00a0samstags um 14 und 15 Uhr,\u00a0sonntags um 11.30 und 14 Uhr (Kosten: 5 Euro zuz\u00fcglich Eintrittspreis).<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die World Press Photo Foundation empfiehlt f\u00fcr den Ausstellungsbesuch ein Mindestalter von 14 Jahren.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die World Press Photo Foundation (WPPF) zeichnet sei 70 Jahren Pressefotografen und Fotojournalisten aus, die per Definition ihrer Berufsbezeichnung der Objektivit\u00e4t verpflichtet sind und gewisse Kriterien und Standards der WPPF erf\u00fcllen m\u00fcssen. Dennoch wird ihnen ein gewisses Ma\u00df an k\u00fcnstlerischer Freiheit einger\u00e4umt. Mariana Rettore Baptista besch\u00e4ftigt sich als Kuratorin der WPPF in Amsterdam seit vier Jahren eingehend mit den besten Pressefotos der Welt.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Frau Rettore Baptista, was macht f\u00fcr Sie ein gutes Pressefoto aus? Wieviel Objektivit\u00e4t muss sein, wieviel k\u00fcnstlerische Freiheit darf sein?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Es gibt viele Faktoren, die Einfluss darauf haben, was ein gutes Foto ausmacht, und es ist wichtig, zwischen verschiedenen Arten der Pressefotografie zu unterscheiden, zum Beispiel Spotnachrichten, Portr\u00e4ts und Dokumentararbeiten. Jedes Format erfordert eine andere Herangehensweise, und der World-Press-Photo-Wettbewerb spiegelt dies wider, indem er die Beitr\u00e4ge in verschiedene Kategorien einteilt: Einzelfotos, Geschichten und langfristige Projekte. F\u00fcr mich sollte ein gutes einzelnes Foto mehrere Ebenen bieten, die helfen, das Bild in einen Kontext zu stellen. Enth\u00e4lt es ein Element der \u00dcberraschung? Was ist im Hintergrund zu sehen? Was ist der weitere Kontext? Wer oder was erscheint auf der ersten Ebene &#8211; und was offenbart sich bei n\u00e4herer Betrachtung?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/63dc1cf3-f819-4122-8038-1d2d1f0ca640.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Das Pressefoto des Jahres: Erst auf den zweiten Blick erkennt der Betrachter, dass er beide Arme verloren hat, so die Kuratorin.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Das Pressefoto des Jahres: Erst auf den zweiten Blick erkennt der Betrachter, dass er beide Arme verloren hat, so die Kuratorin. (Foto: Samar Abu Elouf for The New York Times)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Nehmen wir zum Beispiel das Foto des Jahres: Auf den ersten Blick scheint es ein sch\u00f6nes Portr\u00e4t eines kleinen Jungen zu sein, der tapfer und ruhig wirkt. Auf den zweiten Blick erkennen wir, dass er beide Arme verloren hat. Dieser Moment der Erkenntnis l\u00e4dt den Betrachter dazu ein, mehr zu verstehen \u2013 den Kontext hinter dem Bild zu suchen, die Bildunterschriften zu lesen und die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbev\u00f6lkerung und die langfristigen Folgen f\u00fcr die Kinder in Gaza zu erkennen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3ddd90b6-2eaa-4116-bab9-4dd4430281d7.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Ein junger Mann namens Cordeiro Freitas hilft seiner Mutter, Lebensmittel zu tragen \u2013 unter der sengenden Sonne S\u00fcdamerikas.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Ein junger Mann namens Cordeiro Freitas hilft seiner Mutter, Lebensmittel zu tragen \u2013 unter der sengenden Sonne S\u00fcdamerikas. (Foto: Musuk Nolte)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Ein weiteres gutes Beispiel ist einer der Finalisten f\u00fcr das Foto des Jahres von Musuk Nolte. Im Vordergrund sehen wir den R\u00fccken eines Mannes. Der Mann blickt auf eine trockene Sandw\u00fcste, und es sieht so aus, als w\u00fcrde er diese Landschaft durchqueren wollen. In einer dritten Ebene des Bildes taucht im Hintergrund der Regenwald auf und enth\u00fcllt den Schauplatz: den Amazonas, das Zentrum der Klimakrise.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das Foto macht die Abwesenheit von Wasser schmerzhaft sichtbar und zeigt, wie sich Landschaften ver\u00e4ndern, welche Gemeinschaften am st\u00e4rksten betroffen sind, und veranschaulicht die Folgen des Klimawandels in einem menschlicheren Ma\u00dfstab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8c267109-5d69-4aa3-8e3f-e126c2c683da.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Mikhail Tereshchenko hat f\u00fcr die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS eine Reportage \u00fcber regierungskritische Demonstrationen in Georgien fotografiert.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Mikhail Tereshchenko hat f\u00fcr die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS eine Reportage \u00fcber regierungskritische Demonstrationen in Georgien fotografiert. (Foto: Mikhail Tereshchenko, TASS Agency)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dieses Jahr hat die WPPF erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wieder russische Fotografen ausgezeichnet. Unter anderem Mikhail Tereshchenko, der f\u00fcr die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS eine Reportage \u00fcber regierungskritische Demonstrationen in Georgien fotografierte. Seine Motive sind technisch professionell, wirken auf den Betrachter durchaus beeindruckend und sie sind offensichtlich ungestellt, zeigen also objektiv ein Geschehen und erf\u00fcllen die Zulassungskriterien des World Press Photo Awards (WPPA).<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Allerdings l\u00e4sst Tereshchenko in einem Interview eine pro-russische Haltung erkennen, indem er unter anderem die Zerst\u00f6rung der ukrainischen Stadt Mariupol als \u201eBefreiung\u201c bezeichnet. Daraufhin sieht sich die WPPF der Kritik ausgesetzt, sie w\u00fcrde einen russischen Propagandisten auszeichnen und zieht die Aberkennung des Preises in Betracht.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Frau Rettore Baptista, wie sehen Sie diesen Vorfall? Darf bzw. sollte ein Fotograf aufgrund einer subjektiven Aussage disqualifiziert werden, auch wenn seine Fotos eine objektive Aussage transportieren?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Erstens ist World Press Photo nicht mit der Formulierung \u201eBefreiung von Mariupol\u201c einverstanden, die in einem Interview mit dem pr\u00e4mierten Fotografen am 27. M\u00e4rz 2025 verwendet wurde, um die Besetzung der Stadt durch die russischen Streitkr\u00e4fte zu beschreiben. Wie wir bereits \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt haben: Russland hat am 24. Februar 2022 mit seiner gro\u00df angelegten Invasion in der Ukraine begonnen; die russische Bombardierung hat Mariupol verw\u00fcstet und zivile Ziele wie eine Entbindungsklinik und ein Theater, in dem Menschen Zuflucht gefunden hatten, getroffen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">W\u00e4hrend die russische Regierung und TASS einige dieser Aussagen bestritten haben, halten wir sie f\u00fcr einfache Fakten. Angesichts der zunehmenden Spannungen auf dem europ\u00e4ischen Kontinent wird Michail Tereshchenko nicht mehr zum Preistr\u00e4gerprogramm und zur Preisverleihung in Amsterdam eingeladen.<\/p>\n<blockquote class=\"tw-m-0 tw-italic tw-flex tw-items-start before:tw-hidden\">\n<p class=\"tw-text-secondary tw-mb-0 tw-text-base sm:tw-text-base\">Die Organisation ist sich der Herausforderungen bewusst, die die Arbeit unter staatlicher Kontrolle und Propaganda mit sich bringt, ist jedoch der Ansicht, dass auch in einem solchen Umfeld aussagekr\u00e4ftiger und hochwertiger Fotojournalismus entstehen kann.<\/p>\n<p>Kuratorin Mariana Rettore Baptista<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zweitens steht der World Press Photo Contest professionellen Fotografen aus allen L\u00e4ndern offen &#8211; auch aus solchen mit eingeschr\u00e4nkter Pressefreiheit. Die Organisation ist sich der Herausforderungen bewusst, die die Arbeit unter staatlicher Kontrolle und Propaganda mit sich bringt, ist jedoch der Ansicht, dass auch in einem solchen Umfeld aussagekr\u00e4ftiger und hochwertiger Fotojournalismus entstehen kann. Alle Einsendungen f\u00fcr den Wettbewerb werden anonym bewertet. In sp\u00e4teren Phasen des Prozesses wird die Jury \u00fcber die Nationalit\u00e4t und das Geschlecht des Fotografen informiert und dar\u00fcber, ob das Projekt in Auftrag gegeben wurde oder pers\u00f6nlich war.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Wie arbeitet die Jury?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Jury kennt weder die Namen der Fotografen noch deren Arbeitgeber (falls vorhanden). Der Wettbewerb st\u00fctzt sich auf eine unabh\u00e4ngige Jury, die sich aus 31 Mitgliedern zusammensetzt, und wird von einem engagierten Team von Redakteuren, Rechercheuren und Faktenpr\u00fcfern unterst\u00fctzt, um die Authentizit\u00e4t der Bilder und Bildunterschriften zu gew\u00e4hrleisten; au\u00dferdem fordern wir alle Rohdateien f\u00fcr umfangreiche forensische Untersuchungen an.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das Projekt Proteste in Georgien wurde nach diesen Grunds\u00e4tzen ausgew\u00e4hlt. Die Jury hob das Projekt hervor, weil es sich auf demokratische Bewegungen konzentriert, die militarisierten Polizeikr\u00e4ften gegen\u00fcberstehen. Sie betonte die Bedeutung des Ereignisses und die Qualit\u00e4t der visuellen Erz\u00e4hlung &#8211; unabh\u00e4ngig vom Hintergrund oder der Zugeh\u00f6rigkeit des Fotografen. W\u00e4hrend die Stiftung zur Integrit\u00e4t der Auswahl steht, erkennen wir auch die Notwendigkeit, unsere Regeln zu verfeinern &#8211; insbesondere in Bezug auf Arbeiten, die von Fotografen eingereicht werden, die mit staatlich kontrollierten Agenturen verbunden sind.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">World Press Photo ist bestrebt, sich mit Fachleuten aus politisch komplexen Regionen zu beraten und seine Verfahren weiterzuentwickeln, um den ethischen und praktischen Herausforderungen des modernen Fotojournalismus besser gerecht zu werden. Um diese Diskussionen in den Ausstellungsraum zu bringen, haben wir auch ein neues Panel zum Thema Visual Literacy vorbereitet. Das Panel l\u00e4dt zum Nachdenken \u00fcber die Frage ein: Ist es wichtig, wer das Foto macht? Die Absicht der Stiftung ist es, Raum f\u00fcr Dialog, Reflexion und Verst\u00e4ndnis zu schaffen &#8211; und dem Publikum zu helfen, sich mit der Komplexit\u00e4t unserer heutigen Welt auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zum sechsten Mal ist Balingen nun WPP-Ausstellungsstadt und steht in einer Reihe mit London, Rom, Sidney, S\u00e3o Paulo, Madrid oder Jakarta. In den j\u00e4hrlich jeweils drei Ausstellungswochen zog es bislang durchschnittlich 5600 Besucher in die Stadthalle. Das Interesse ist nach wie vor gro\u00df. Allerdings wird im Publikum immer h\u00e4ufiger diskutiert, dass die WPP-Motive fast ausschlie\u00dflich das negative Weltgeschehen dokumentieren \u2013 Kriege, Klimawandel, soziale Missst\u00e4nde. Viele Besucher w\u00fcrden sich \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Anteil von Bildern mit positiver Botschaft freuen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Frau Rettore Baptista, wie sehen Sie die Gewichtung zwischen negativen und positiven Gewinner-Bildern? W\u00fcrden Sie sich auch mehr positive Motive w\u00fcnschen?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Wir bei WWP sind stolz auf die vielf\u00e4ltigen Themen und Geschichten, die unsere Ausstellung dem weltweiten Publikum nahebringen kann. Es stimmt zwar, dass die meisten dieser Geschichten harte Motive zeigen, aber sie bieten die M\u00f6glichkeit, erneut \u00fcber dr\u00e4ngende und aktuelle Probleme unserer Welt nachzudenken, Empathie aufzubauen und das Bewusstsein f\u00fcr verschiedene Themen zu sch\u00e4rfen: von Krieg und Konflikten bis hin zu Migration und Klimakrise. Die Stiftung setzt sich in ihrem Kern auch f\u00fcr die Pressefreiheit ein, und das in einer Zeit, in der die Pressefreiheit in der Welt immer weiter abnimmt &#8211; eine harte Realit\u00e4t, auf die wir aber dringend aufmerksam machen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/4305eb5f-ea72-4835-a28e-5cc0e5afbc1a.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Das Foto, das Tamale Safalu zeigt, ziert auch die Plakate der World-Press-Photo-Ausstellung in Balingen.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Das Foto, das Tamale Safalu zeigt, ziert auch die Plakate der World-Press-Photo-Ausstellung in Balingen. (Foto: Marijn Fidder)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dennoch wei\u00df die WPP-Stiftung, wie wichtig es ist, der \u00d6ffentlichkeit auch L\u00f6sungsjournalismus und inspirierende Geschichten zu pr\u00e4sentieren. Aus diesem Grund haben wir einige \u00c4nderungen an unserem Wettbewerb vorgenommen, um mehr Geschichten aus den Bereichen Natur, Sport und Resilienz in unsere Schau aufnehmen zu k\u00f6nnen. Das Portr\u00e4t von Marijn Fidder \u00fcber den Bodybuilder Tamale Safalu zum Beispiel zeigt auf eindrucksvolle Weise die St\u00e4rke und Widerstandsf\u00e4higkeit eines Sportlers, der mit einer Behinderung lebt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/634f6d3a-9c6d-40d0-9268-9a648fd97374.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Das Foto von Andr\u00e9 Coelho zeigt den Moment der gr\u00f6\u00dften Freude der Botafogo-Fu\u00dfballfans in Brasilien.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Das Foto von Andr\u00e9 Coelho zeigt den Moment der gr\u00f6\u00dften Freude der Botafogo-Fu\u00dfballfans in Brasilien. (Foto: Andr\u00e9 Coelho)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Eine weitere positive Geschichte ist das Einzelfoto von Andr\u00e9 Coelho, die den Moment der gr\u00f6\u00dften Freude der Botafogo-Fu\u00dfballfans in Brasilien zeigt, oder das unglaubliche Foto von Gabriel Medida, dem Surfer, der an den Olympischen Spielen 2024 teilnimmt, aufgenommen von Jerome Brouillet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1496c9f7-e3a3-414a-aa54-44de70d5286f.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Eine spannende Momentaufnahme, die bei den Olympischen Spielen 2024 entstanden ist.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Eine spannende Momentaufnahme, die bei den Olympischen Spielen 2024 entstanden ist. (Foto: Jerome BROUILLET \/ AFP)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Vielen Dank!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Wort Fotografie stammt aus dem Griechischen und bedeutet \u201eZeichnen mit Licht\u201c. 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