{"id":205916,"date":"2025-06-20T19:12:08","date_gmt":"2025-06-20T19:12:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205916\/"},"modified":"2025-06-20T19:12:08","modified_gmt":"2025-06-20T19:12:08","slug":"barbara-massing-wird-neue-intendantin-dw-20-06-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/205916\/","title":{"rendered":"Barbara Massing wird neue Intendantin \u2013 DW \u2013 20.06.2025"},"content":{"rendered":"<p>DW-Intendant <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/peter-limbourg\/t-18980521\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Peter Limbourg<\/a> h\u00f6rt nach zwei Amtszeiten auf. Nun hat der Rundfunkrat im ersten Wahlgang seine Nachfolgerin gew\u00e4hlt: Barbara Massing. Sie kennt sich in der Deutschen Welle gut aus. Denn bisher war Massing Verwaltungsdirektorin von <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutschland\/t-17878299\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschlands<\/a> Auslandsrundfunk\u00a0mit Standorten in Berlin und Bonn. Sie \u00fcbernimmt am 1. Oktober die Leitung der DW.<\/p>\n<p>&#8222;Ich freue mich sehr, dass wir mit Barbara Massing eine Intendantin gewinnen konnten, die nicht nur \u00fcber herausragende F\u00fchrungskompetenz und journalistische Erfahrung verf\u00fcgt, sondern auch die strategische Weitsicht mitbringt, die Deutsche Welle in einer herausfordernden globalen Medienlandschaft zukunftssicher aufzustellen&#8220;, lobte Karl J\u00fcsten, Vorsitzender des Rundfunkrates, die Entscheidung.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"69682639\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/69682639_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Karl J\u00fcsten (28.6.2024)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>DW-Rundfunkratsvorsitzender J\u00fcsten (Archivbild): &#8222;Strategische Weitsicht&#8220;Bild: Ronka Oberhammer\/DW<\/p>\n<p>Massing genie\u00dfe hohes Ansehen im Verbund der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ard\/t-36503270\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ARD-Anstalten<\/a> und sei bestens vernetzt, so J\u00fcsten, im Hauptberuf Leiter des Kommissariats der deutschen katholischen Bisch\u00f6fe in Berlin. Bereits als Verwaltungsdirektorin habe Massing ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, das Programmangebot der DW auszubauen und die Organisation effizienter und moderner aufzustellen.<\/p>\n<p>&#8222;Gerade in Zeiten weltweiter Angriffe auf Presse und Meinungsfreiheit ist sie genau die Richtige, um die Deutsche Welle, die als verl\u00e4ssliche und unabh\u00e4ngige Informationsanbieterin international gesch\u00e4tzt und dringend gebraucht wird,\u00a0als Stimme der Freiheit und Demokratie weiterzuentwickeln&#8220;, sagte J\u00fcsten.<\/p>\n<p>Massing setzt auf vertrauensw\u00fcrdige Informationen<\/p>\n<p>Massing dankte nach ihrer Wahl dem Rundfunkrat &#8222;f\u00fcr das Vertrauen und die Chance, gemeinsam mit den Mitarbeitenden als Intendantin die Zukunft der DW zu gestalten&#8220;. Sie machte deutlich, dass faktenbasierte, vertrauensw\u00fcrdige Informationen &#8222;unser h\u00f6chstes Gut&#8220; seien. &#8222;Dies gilt in Zeiten von KI-manipulierten Inhalten und Desinformation mehr denn je&#8220;, so die 54-J\u00e4hrige. Regionalisierung, Digitalisierung und eine lebendige, inklusive Unternehmenskultur &#8222;werden wichtige Leitplanken unseres gemeinsamen Weges sein&#8220;, sagte Massing zu ihren Pl\u00e4nen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"69118247\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/69118247_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Achim Dercks (17.5.2024)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>DW-Vize-Verwaltungsratsvorsitzender Dercks (Archivbild): &#8222;Die DW muss eine relevante Stimme bleiben&#8220;Bild: Stephanie Englert\/DW<\/p>\n<p>Achim Dercks, der stellvertretende Vorsitzender des DW-Verwaltungsrats, freut sich auf die k\u00fcnftige Zusammenarbeit mit der neuen Intendantin: &#8222;Barbara Massing war als Verwaltungsdirektorin ma\u00dfgeblich daran beteiligt, dass die finanzielle Stabilisierung und der erfolgreiche Aus- und Umbau der DW die letzten Jahre gelungen ist.&#8220;<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Massing werde sich der Verwaltungsrat des Senders weiterhin daf\u00fcr einsetzen, dass die steuerfinanzierte DW &#8222;in diesen geopolitisch herausfordernden Zeiten&#8220; ausreichend gest\u00e4rkt wird. Denn die Deutsche Welle m\u00fcsse &#8222;eine relevante Stimme in der Welt bleiben und Menschen mit freien Informationen versorgen&#8220;, so Dercks.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"72750335\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/72750335_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Deutschland | &quot;Inselfest&quot; Jubil\u00e4um &quot;200 Jahre Museumsinsel Berlin&quot; - Wolfram Weimer\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien, Weimer (Archivbild): &#8222;Erfahrende Managerin, die wei\u00df, wie man die DW modernisieren kann&#8220;Bild: Fabian Sommer\/dpa\/picture alliance<\/p>\n<p>Kulturstaatsminister Weimer: &#8222;Starke Stimme der Freiheit&#8220;<\/p>\n<p>Der Staatsminister f\u00fcr Kultur und Medien, Wolfram Weimer, lobte Massing als \u201eerfahrene Managerin\u201c, die wisse, wie man die DW modernisieren k\u00f6nne. \u201eIn diesen Zeiten, in denen Kriege herrschen, in denen die Demokratie \u00fcberall angegriffen wird, in denen der Autoritarismus um sich greift, ist es wichtig, dass es eine starke Stimme der Freiheit gibt, und die ist hier zu Hause\u201c, betonte Weimer.<\/p>\n<p>Die Wahl erfolgte auf Vorschlag der Findungskommission, die Barbara Massing als einzige Kandidatin aus einem, nach Angaben des Gremiums, &#8222;hochkar\u00e4tigen Bewerberkreis&#8220; nominiert hatte. Die siebenk\u00f6pfige Kommission hatte \u00fcber mehrere Wochen intensiv Gespr\u00e4che mit Bewerberinnen und Bewerbern gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"69740860\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/69740860_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"DW-Funkhaus Bonn\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>DW-Funkhaus in Bonn: Zwei Standorte und 4000 Mitarbeiter aus mehr als 140 NationenBild: Florian G\u00f6rner\/DW<\/p>\n<p>Barbara Massing folgt auf Peter Limbourg, der sich nach zwei Amtszeiten und damit 12 Jahren als DW-Intendant entschlossen hatte, f\u00fcr keine weitere Amtszeit zu kandidieren. Sie ist die erste Frau an der Spitze der DW.<\/p>\n<p>Barbara Massing ist <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/barbara-massing-wird-verwaltungsdirektorin\/a-17782259\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">seit 2014 Verwaltungsdirektorin<\/a> und damit Mitglied der DW-Gesch\u00e4ftsleitung. 2006 begann sie bei der Deutschen Welle und baute &#8211;\u00a0nach dem Start als Referentin in der Distribution &#8211; sechs Jahre lang in leitender Position die Unternehmensstrategie auf. Zuvor war sie als Producerin f\u00fcr ARD-Dokumentationen und als Referentin beim deutsch-franz\u00f6sischen Sender Arte t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Als Intendantin wird Massing nun in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der Deutschen Welle steuern &#8211; eines\u00a0Senders, der Fernseh-, H\u00f6rfunk- und Online-Angebote in 32 Sprachen anbietet. Weltweit arbeiten f\u00fcr die DW rund 4000 Menschen aus mehr als 140 Nationen.\u00a0Die TV-, Online- und Radioangebote der DW erreichen jede Woche 320 Millionen Nutzende.<\/p>\n<p>AR\/pg (DW, kna)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DW-Intendant Peter Limbourg h\u00f6rt nach zwei Amtszeiten auf. 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