{"id":206578,"date":"2025-06-21T01:12:10","date_gmt":"2025-06-21T01:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/206578\/"},"modified":"2025-06-21T01:12:10","modified_gmt":"2025-06-21T01:12:10","slug":"wadephul-gutes-ergebnis-iran-will-weiter-mit-eu-aussenministern-sprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/206578\/","title":{"rendered":"Wadephul: &#8222;Gutes Ergebnis&#8220;: Iran will weiter mit EU-Au\u00dfenministern sprechen"},"content":{"rendered":"<p>                    Wadephul: &#8222;Gutes Ergebnis&#8220;<br \/>\n                Iran will weiter mit EU-Au\u00dfenministern sprechen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              20.06.2025, 20:32 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Gut vier Stunden verhandeln die Au\u00dfenminister Deutschlands, Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens sowie die EU-Au\u00dfenbeauftragte mit ihrem Gegen\u00fcber aus dem Iran. Konkretes liefert das Treffen in Genf nicht &#8211; daf\u00fcr aber laut Wadephul eine wichtige Erkenntnis.<\/strong><\/p>\n<p>Der deutsche Au\u00dfenminister Johann Wadephul h\u00e4lt nach gut vierst\u00fcndigen Verhandlungen mit dem iranischen Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi weitere Gespr\u00e4che mit Teheran \u00fcber eine diplomatische L\u00f6sung des Atomkonflikts f\u00fcr sinnvoll. &#8222;Das gute Ergebnis heute ist, dass wir den Raum verlassen mit dem Eindruck, dass die iranische Seite grunds\u00e4tzlich bereit ist, \u00fcber alle wichtigen Fragen weiter zu sprechen&#8220;, sagte der CDU-Politiker nach einem gemeinsamen Treffen mit den Chefdiplomaten aus Frankreich, der EU und Gro\u00dfbritannien und Araghtschi in Genf.<\/p>\n<p>Der iranische Au\u00dfenminister will die Gespr\u00e4che seinerseits auch mit den europ\u00e4ischen Kollegen fortf\u00fchren. &#8222;Wir unterst\u00fctzen die Fortsetzung der Gespr\u00e4che mit den drei europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und der Europ\u00e4ischen Union und sind bereit, in naher Zukunft ein weiteres Treffen abzuhalten&#8220;, sagte Araghtschi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Er betonte aber: &#8222;Solange die Angriffe Israels andauern, werden wir mit keiner Partei verhandeln.&#8220;<\/p>\n<p>Frankreich rief Teheran zu Verhandlungen mit den USA auf. &#8222;Wir haben den iranischen Minister aufgefordert, Verhandlungen mit allen Parteien, einschlie\u00dflich der USA, in Betracht zu ziehen und nicht auf die Einstellung der Luftangriffe zu warten, die wir ansonsten auch fordern&#8220;, sagte Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot.<\/p>\n<p>Wadephul sprach ferner von sehr ernsthaften Gespr\u00e4chen mit der iranischen Seite. &#8222;Die ganze Region ist in einer au\u00dferordentlich kritischen Situation, und es ist unser gemeinsames Bestreben, eine weitere Eskalation zu vermeiden und in Verhandlungen weiterzukommen.&#8220; F\u00fcr die Europ\u00e4er sei wichtig, dass sie an diesen Gespr\u00e4chen beteiligt w\u00fcrden. &#8222;Aber vor allen Dingen ist von gro\u00dfer Bedeutung, dass die Vereinigten Staaten von Amerika an diesen Verhandlungen und einer L\u00f6sung beteiligt werden&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>USA appellieren an Iran<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er s\u00e4hen das Nuklearprogramm des Iran mit gro\u00dfer Sorge, sagte Wadephul. F\u00fcr Deutschland sei es von herausragender Bedeutung, dass die Sicherheitsinteressen des Staates Israel, dem Deutschland in besonderer Weise verpflichtet sei, gewahrt blieben. &#8222;Das werden wir bei allen weiteren Gespr\u00e4chen priorisieren&#8220;, unterstrich der deutsche Au\u00dfenminister.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen konzentrierten sich auf das iranische Atomprogramm. Israel begr\u00fcndet seine Angriffe damit, dass der Iran kurz vor dem Besitz von Atomwaffen stehe, was die Regierung in Teheran zur\u00fcckweist. Frankreichs Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot sagte, das Treffen k\u00f6nne den Weg ebnen f\u00fcr richtige Verhandlungen mit dem Iran &#8211; etwa mit den USA. &#8222;Wir wollen die laufenden Gespr\u00e4che und Verhandlungen mit dem Iran fortsetzen und dr\u00e4ngen den Iran, seine Gespr\u00e4che mit den USA fortzusetzen&#8220;, sagte der britische Au\u00dfenminister David Lammy bei der gemeinsamen Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Die USA hatten Teheran zuvor vor dem UN-Sicherheitsrat die Hoffnung gemacht, dass eine weitere Eskalation des Iran-Konflikts noch abgewendet werden k\u00f6nnte. &#8222;Es ist noch nicht zu sp\u00e4t f\u00fcr die iranische Regierung, das Richtige zu tun&#8220;, sagte die amtierende US-Botschafterin Dorothy Shea vor dem m\u00e4chtigsten UN-Gremium. &#8222;Pr\u00e4sident Trump hat in den vergangenen Tagen deutlich gemacht, dass die iranische F\u00fchrung ihr Atomanreicherungsprogramm und alle Bestrebungen, eine Atomwaffe zu erwerben, vollst\u00e4ndig aufgeben muss.&#8220; Shea sagte weiter, was es brauche, sei eine Entscheidung des politischen und religi\u00f6sen Oberhauptes, Ajatollah Ali Chamenei. Stattdessen habe der Iran Verhandlungen \u00fcber ein Abkommen verschleppt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wadephul: &#8222;Gutes Ergebnis&#8220; Iran will weiter mit EU-Au\u00dfenministern sprechen 20.06.2025, 20:32 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":206579,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,508,548,663,158,3934,3935,13,345,13613,1211,14,15,16,12],"class_list":{"0":"post-206578","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-diplomatie","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-iran","18":"tag-iranisches-atomprogramm","19":"tag-johann-wadephul","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-politik","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114718700060262407","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206578","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206578"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206578\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/206579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206578"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=206578"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=206578"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}