{"id":206951,"date":"2025-06-21T04:41:09","date_gmt":"2025-06-21T04:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/206951\/"},"modified":"2025-06-21T04:41:09","modified_gmt":"2025-06-21T04:41:09","slug":"war-nett-neutral-und-garstig-trump-beisst-sich-an-fed-chef-powell-die-zaehne-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/206951\/","title":{"rendered":"&#8222;War nett, neutral und garstig&#8220;: Trump bei\u00dft sich an Fed-Chef Powell die Z\u00e4hne aus"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;War nett, neutral und garstig&#8220;<br \/>\n                Trump bei\u00dft sich an Fed-Chef Powell die Z\u00e4hne aus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              21.06.2025, 04:36 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der US-Pr\u00e4sident macht Druck, damit die Notenbank den Leitzins senkt. Doch Fed-Chef Powell zeigt sich immun gegen die Attacken aus dem Wei\u00dfen Haus. Trump l\u00e4sst durchblicken, wie sehr er damit hadert.  <\/strong><\/p>\n<p>In seiner erfolglosen Kampagne f\u00fcr einen niedrigeren Leitzins und bei seinen Angriffen auf Notenbankchef Jerome Powell scheint US-Pr\u00e4sident Donald Trump die Geduld zu verlieren: &#8222;Ich bin nett gewesen, ich bin neutral geblieben, und ich war garstig &#8211; und nett und neutral haben nicht funktioniert&#8220;, schrieb Trump auf seiner Plattform <a href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/114717929371967424\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Truth Social<\/a>. Er bezeichnete Powell dabei auch erneut als &#8222;Dummkopf&#8220;, &#8222;Schwachkopf&#8220; und als &#8222;dummen Kerl&#8220;. <\/p>\n<p>Trump forderte erneut eine drastische Senkung des Leitzinses auf ein bis zwei Prozent. Das k\u00f6nne den USA j\u00e4hrlich eine Billion Dollar sparen, schrieb er. Damit spielte er auf die hohen Kosten des Schuldendienstes der US-Bundesregierung an. Aktuell liegt der Leitzins auf hohem Niveau in der Spanne von 4,25 bis 4,5 Prozent, die Federal Reserve (Fed) hatte ihn bei ihrem j\u00fcngsten Zinsbeschluss diese Woche nicht angetastet. <\/p>\n<p>Entlassung w\u00e4re verheerendes Signal an die Finanzm\u00e4rkte<\/p>\n<p>Trumps Beschimpfungen des w\u00e4hrend seiner ersten Amtszeit von ihm ernannten Powell haben inzwischen kaum mehr Neuigkeitswert. Der j\u00fcngste Post des Republikaners lie\u00df jedoch erahnen, wie er mit der Sache ringt. &#8222;Ich verstehe v\u00f6llig, dass meine starke Kritik an ihm es schwieriger macht, das zu tun, was er tun sollte, n\u00e4mlich die Zinsen zu senken. Aber ich habe alles andere versucht&#8220;, schrieb Trump. Vielleicht m\u00fcsse er noch einmal dar\u00fcber nachdenken, ihn zu feuern, stellte Trump in den Raum. Anfang Mai hatte er noch gesagt, er werde das nicht tun. Immerhin, so der Pr\u00e4sident nun weiter, ende Powells Amtszeit bald. Er steht noch knapp ein Jahr an der Spitze der Fed. <\/p>\n<p>Die Frage, ob Trump den Chef der vom Gesetz her unabh\u00e4ngigen US-Notenbank tats\u00e4chlich feuern d\u00fcrfte, ist juristisches Neuland. Die meisten Experten gehen davon aus, dass Trump dies nicht d\u00fcrfte. W\u00fcrde er es dennoch versuchen, d\u00fcrfte dies Verwerfungen an den Finanzm\u00e4rkten zur Folge haben. <\/p>\n<p>Powell selbst hat die Kritik stets an sich abperlen lassen. Als er am Mittwoch ank\u00fcndigte, die Fed werde den Leitzins auf dem bisherigen Niveau belassen, betonte er, dass die W\u00e4hrungsh\u00fcter geldpolitisch nur auf ihr Mandat fokussiert seien: stabile Preise zu sichern und Vollbesch\u00e4ftigung zu f\u00f6rdern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;War nett, neutral und garstig&#8220; Trump bei\u00dft sich an Fed-Chef Powell die Z\u00e4hne aus 21.06.2025, 04:36 Uhr Artikel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":206952,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,106,11397,16835,30,19654,5026,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-206951","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-trump","13":"tag-fed","14":"tag-geldpolitik","15":"tag-germany","16":"tag-jerome-powell","17":"tag-leitzins","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114719521793708757","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206951","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206951"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206951\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/206952"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206951"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=206951"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=206951"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}