{"id":20721,"date":"2025-04-10T11:23:08","date_gmt":"2025-04-10T11:23:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/20721\/"},"modified":"2025-04-10T11:23:08","modified_gmt":"2025-04-10T11:23:08","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1317-moskau-stellt-bedingungen-fuer-rueckkehr-von-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/20721\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 13:17 Moskau stellt Bedingungen f\u00fcr R\u00fcckkehr von Unternehmen +++"},"content":{"rendered":"<p>Ausl\u00e4ndische Unternehmen, die Russland verlassen und die ukrainische Armee finanziert haben, sowie Unternehmen, die als &#8222;ausl\u00e4ndische Agenten&#8220; gebrandmarkt werden, d\u00fcrfen nicht wieder in Russland t\u00e4tig sein. Dies berichtet die staatlich kontrollierte russische Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.rbc.ru\/economics\/10\/04\/2025\/67f684079a7947863719cfa7?from=column_1\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">RBC<\/a> unter Berufung auf ungenannte Quellen. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte die Beh\u00f6rden im Februar angewiesen, sich auf die R\u00fcckkehr westlicher Unternehmen vorzubereiten, und betonte, dass russische Firmen &#8222;bestimmte Vorteile&#8220; gegen\u00fcber denjenigen haben sollten, die wieder auf den Markt kommen. Bis Ende M\u00e4rz hatte Moskau allerdings gar keine offiziellen Anfragen von ausl\u00e4ndischen Unternehmen erhalten, die eine R\u00fcckkehr anstreben, schreibt RBC weiter und beruft sich auf Aussagen des stellvertretendeb Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.<\/p>\n<p><b>+++ 12:48 &#8222;Chinas Unterst\u00fctzung f\u00fcr Russland l\u00e4uft leise ab&#8220; +++<\/b><br \/>Die Ukraine nimmt zwei Chinesen gefangen, die f\u00fcr Russland gek\u00e4mpft haben sollen. Kiew wirft Moskau schon l\u00e4nger vor, China in den Angriffskrieg verwickeln zu wollen und pr\u00e4sentiert eine Liste von 155 chinesischen K\u00e4mpfern. ntv-reporterin Nadja Kriewald \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der chinesischen Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><b>+++ 11:15 Ehemaliger russischer Vizeminister befehligt Gefangenen-Einheit +++<br \/><\/b>Ein richtiger Karriereschub ist es wohl nicht: Der ehemalige russische Vize-Verteidigungsminister Pawel Popow, der wegen Betrugsverdachts im vergangenen Jahr festgenommen worden war, wird im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt. Wie unter anderem das Portal <a href=\"https:\/\/verstka.media\/eks-komanduyushhemu-58j-armiej-ivanu-popovu-arestovannomu-po-delu-o-moshennichestve-razreshili-vernutsya-na-vojnu\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">&#8222;Verstka&#8220;<\/a> berichtet, hat er einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Popow soll in K\u00fcrze eine aus Gefangenen gebildete Einheit befehligen. Popow war vorgeworfen worden, sich zwischen 2021 und 2024 w\u00e4hrend seiner Zeit als Bauleiter des bekannten propagandistischen Milit\u00e4rfreizeitparks Patriots bei Moskau auf dessen Kosten bereichert. Nach Berechnungen von &#8222;Verstka&#8220; wurden seit Beginn der gro\u00df angelegten Invasion in der Ukraine mindestens 48 hochrangige Mitglieder der russischen Streitkr\u00e4fte entlassen. Gegen mindestens 7 von ihnen wurden Strafverfahren eingeleitet.<\/p>\n<p><b>+++ 11:46 Peking: &#8222;Unverantwortliche \u00c4u\u00dferungen&#8220; zu Rekruten in der Ukraine +++<\/b><br \/>China weist nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach Peking von der Rekrutierung seiner B\u00fcrger f\u00fcr den Ukraine-Krieg wusste, deutlich zur\u00fcck. Die &#8222;relevanten Parteien&#8220; in dem Konflikt sollten von derartigen &#8222;unverantwortlichen \u00c4u\u00dferungen&#8220; Abstand nehmen und stattdessen Chinas Rolle korrekt anerkennen, erkl\u00e4rt das Au\u00dfenministerium in Peking. Selenskyj oder die Ukraine werden nicht explizit genannt. Der ukrainische Pr\u00e4sident hatte zu Beginn der Woche die Gefangennahme von zwei mutma\u00dflich f\u00fcr Russland k\u00e4mpfenden chinesischen Soldaten in der Region Donezk bekanntgegeben. Am Mittwoch hatte Selenskyj zudem erkl\u00e4rt, Kiew habe Informationen \u00fcber 155 Chinesen, die f\u00fcr Russland im Einsatz seien. &#8222;Peking ist sich dessen bewusst&#8220;, betont er.<\/p>\n<p><b>+++ 11:18 Im Austausch f\u00fcr einen Deutsch-Russen? Moskau l\u00e4sst US-russische Ballerina frei +++<\/b><br \/>Im August hatte ein russisches Gericht sie wegen &#8222;Hochverrats&#8220; zu zw\u00f6lf Jahren Haft verurteilt: Nun l\u00e4sst Russland die US-russische Ballerina Xenia Karelina frei, wie US-Au\u00dfenminister Marco Rubio bekannt gibt. Sie sei auf dem Weg in die USA, erkl\u00e4rt Rubio. Das &#8222;Wall Street Journal&#8220; hatte zuvor berichtet, Russland habe im Gegenzug in einem Gefangenenaustausch die Freilassung des 2023 festgenommenen Deutsch-Russen Arthur Petrow erreicht. Karelina hatte zu Beginn des Ukraine-Kriegs 50 Dollar &#8211; etwa 46 Euro &#8211; an eine pro-ukrainische Hilfsorganisation gespendet. Die russischen Beh\u00f6rden nehmen seit 2022 vermehrt Kritiker des Kreml-Kurses wegen &#8222;Spionage&#8220;, &#8222;Verrats&#8220;, &#8222;Sabotage&#8220;, &#8222;Extremismus&#8220; oder einfacher Kritik an der Armee fest. Oftmals werden sehr hohe Haftstrafen verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><b>+++ 10:57 Russlands &#8222;Strategie scheint im Moment aufzugehen&#8220; +++<\/b><br \/>China gibt sich im Ukraine-Krieg offiziell neutral. Doch Kiew meldet etliche Soldaten aus der Volksrepublik. Russland bekomme vielf\u00e4ltige Unterst\u00fctzung aus Peking &#8211; &#8222;es ist eine prorussische Neutralit\u00e4t&#8220;, wei\u00df ntv-Reporter Rainer Munz. Derweil scheinen sich die USA und Russland diplomatisch anzun\u00e4hern.<\/p>\n<p><b>+++ 10:31 Neue Taktik vom Lieblingsgeneral der Ukrainer soll voll aufgehen +++<\/b><br \/>Bei den von der ukrainischen Armee gemeldeten t\u00e4glichen Verlusten der russischen Seite sind zuletzt vermehrt ungew\u00f6hnlich viele eliminierte Artilleriesysteme aufgefallen. Teilweise sollen es <a href=\"https:\/\/x.com\/DefenceU\/status\/1905598833964245137\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">\u00fcber 100 St\u00fcck<\/a> gewesen sein. Dem ukrainischen Medium Euromaidan Press zufolge wurde sogar eine massive russische Offensive im Gebiet Borowa-Lyman beeintr\u00e4chtigt. Der Erfolg soll unter anderem auf den beliebten <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Mychajlo-Drapatyj-Der-Lieblingsgeneral-der-Ukrainer-soll-die-Ostfront-stabilisieren-article25531504.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Generalmajor Mychajlo Drapatyj zur\u00fcckgehen &#8211; einem Shootingstar der ukrainischen Armee<\/a>. Es hei\u00dft, Kiews Truppen h\u00e4tten die Drohnenaufkl\u00e4rung intensiviert, um Ziele zu identifizieren. Die Kreml-Truppen sollen gezwungen sein, schwere Gesch\u00fctze zunehmend zu verlegen.<\/p>\n<p>Mehr dazu gleich<\/p>\n<p><b>+++ 10:06 US-russische Gespr\u00e4che in Istanbul begonnen +++<br \/><\/b>Die Delegationen der USA und Russlands starten im russischen Konsulat in Istanbul eine weitere Runde von Gespr\u00e4chen \u00fcber die Arbeit der Botschaften, wie die russische staatliche Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/tass.com\/politics\/1941317\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Tass<\/a> berichtet. Die Konsultationen zwischen Washington und Moskau finden demnach in einem geschlossenen Format statt und dauern voraussichtlich &#8222;mehrere Stunden&#8220;. Die Sprecherin des US-Au\u00dfenministeriums, Tammy Bruce, sagte am Mittwoch, dass es bei den Gespr\u00e4chen &#8222;ausschlie\u00dflich&#8220; um den Betrieb der Botschaften gehen werde, &#8222;nicht um die Normalisierung der bilateralen Beziehungen insgesamt&#8220;. Zuvor hatten sich russische und US-amerikanische Beamte am 27. Februar in Istanbul zu einem Treffen \u00fcber den Botschaftsbetrieb und in Saudi-Arabien zu zwei Gespr\u00e4chsrunden \u00fcber den Frieden in der Ukraine getroffen.<\/p>\n<p><b>+++ 09:37 St\u00e4rkster russischer Luftangriff seit Ende M\u00e4rz +++<\/b><br \/>In der vergangenen Nacht startet Russland den st\u00e4rksten Luftangriff seit Ende M\u00e4rz: Mit insgesamt 145 Drohnen attackiert es die Ukraine. Wie die ukrainische Luftwaffe mitteilt, k\u00f6nnen 85 Drohnen abgeschossen und 49 weitere &#8211; wahrscheinlich durch elektronische Kriegsf\u00fchrung &#8211; unsch\u00e4dlich gemacht werden. Insgesamt allerdings scheint die Intensit\u00e4t der russischen Drohnen-Luftoffensive etwas zur\u00fcckzugehen. Ende Februar, Anfang M\u00e4rz greift Russland das Nachbarland im Schnitt noch mit deutlich mehr als 190 Drohnen pro Nacht an. Zuletzt liegt dieser gleitende Sieben-Tage-Schnitt bei knapp 60. Ein Grund daf\u00fcr ist auch, dass es im April zwei N\u00e4chte gab, in denen die ukrainische Luftabwehr keine einzige einfliegende Geran-2-Drohne meldete. Dennoch sind die meisten N\u00e4chte f\u00fcr die Ukraine alle andere als ruhig, fast jeden Morgen berichten die ukrainischen Beh\u00f6rden von get\u00f6teten oder verletzten Zivilisten.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 09:06 Bericht: Geistig beeintr\u00e4chtiger Paralympiker stirbt im Krieg gegen die Ukraine +++<\/b><br \/>Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine offenbar auch Menschen mit intellektuellen Beeintr\u00e4chtigungen ein. Wie <a href=\"https:\/\/www.svoboda.org\/a\/emu-avtomat-v-ruki-dali-kak-verbuyut-na-voynu-s-psihicheskimi-diagnozami\/33378137.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Radio Svoboda<\/a> berichtet, starb erst k\u00fcrzlich der Paralympiker Alexander Tabotnitski, der eine Sonderschule absolviert hatte. Seine ehemaligen Sportlerkollegen sagten demnach, dass er aufgrund der Diagnose &#8222;nicht immer auf die Anweisungen des Trainers geh\u00f6rt&#8220; habe. &#8222;Manchmal musste man schlau vorgehen, manchmal musste man es hundertmal wiederholen, manchmal musste man es einfach vergessen und ruhen lassen. Wenn dies bei den paralympischen Spielen ein verst\u00e4ndlicher Punkt ist, insbesondere in der Kategorie &#8218;geistige Behinderung&#8216;, dann verstehe ich das im Krieg einfach nicht. Sie gaben ihm eine Waffe! Er k\u00f6nnte gestresst gewesen sein und angefangen haben, sich unangemessen zu verhalten&#8220;, so ein Leichtathlet. Laut Radio Svoboda sind auch andere intellektuell beeintr\u00e4chtigte Russen an der Front eingesetzt. <\/p>\n<p><b>+++ 08:37 Moskau berichtet von Drohnenabsch\u00fcssen \u00fcber etlichen Regionen +++<\/b><br \/>Russische Luftabwehrsysteme zerst\u00f6ren nach eigenen Angaben in der Nacht 42 ukrainische Drohnen \u00fcber sieben Regionen des Landes. Dies berichtet die kremlnahe Agentur <a href=\"https:\/\/tass.ru\/armiya-i-opk\/23645317\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tass<\/a> und beruft sich auf das Verteidigungsministerium in Moskau. &#8222;Im Zeitraum vom 9. April, 20:15 Uhr Moskauer Zeit, bis zum 10. April, 06:00 Uhr Moskauer Zeit, zerst\u00f6rten diensthabende Luftabwehrsysteme 42 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge vom Typ Flugzeug: 13 \u00fcber dem Gebiet der Region Brjansk, 12 \u00fcber dem Gebiet der Region Kaluga, 7 \u00fcber dem Gebiet der Region Kursk, 4 Drohnen \u00fcber dem Gebiet der Region Belgorod und der Republik Krim, 1 Drohne \u00fcber dem Gebiet der Region Orjol und der Region Moskau&#8220;, hei\u00dft es demnach in dem Bericht. Nach Angaben des Gouverneurs der Region Kaluga soll es infolge des ukrainischen Drohnenangriffs weder Opfer noch Sch\u00e4den an der Infrastruktur geben.<\/p>\n<p><b>+++ 08:08 Ukraine: Zw\u00f6lf Verletzte bei Drohnenangriffen +++<br \/><\/b>Russland fliegt in der Nacht mehrere Angriffe mit Shahed-Drohnen auf die s\u00fcdukrainische Stadt Mykolajiw. Bei dem Angriff auf das regionale Zentrum werden wegen herabfallender Tr\u00fcmmer und der Druckwelle mehrere Wohnh\u00e4user besch\u00e4digt und zehn Menschen verletzt, wie der Gouverneur der Oblast Mykolajiw, Vitalij Kim, <a href=\"https:\/\/t.me\/mykolaivskaODA\/13762\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">mitteilt<\/a>. Eine 29-j\u00e4hrige Frau und ein 59-j\u00e4hriger Mann werden demnach in ein Krankenhaus eingeliefert, w\u00e4hrend die anderen ambulant behandelt werden. In der ukrainischen Hauptstadt werden zwei Frauen verletzt, teilt die Milit\u00e4rverwaltung von Kiew mit. Auch seien Wohnh\u00e4user besch\u00e4digt worden und ein Feuer in einem Lager ausgebrochen. Russland bestreitet, Zivilisten anzugreifen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs wurden aber Tausende B\u00fcrger get\u00f6tet oder verletzt.<\/p>\n<p><b>+++ 07:40 ISW: Russland k\u00f6nnte Pufferzone im Gebiet Sumy planen +++<\/b><br \/>Die j\u00fcngsten russischen Angriffe im Norden des Gebiets Sumy deuten laut dem <a href=\"https:\/\/www.understandingwar.org\/backgrounder\/russian-offensive-campaign-assessment-april-9-2025\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Institute for the Study of War<\/a> darauf hin, dass die russische Milit\u00e4rf\u00fchrung versuchen k\u00f6nnte, den Zusammenbruch des ukrainischen Vorpostens im Gebiet Kursk auszunutzen. Ziel k\u00f6nnte es sein, eine Pufferzone im Gebiet Sumy zu schaffen oder eine Offensive auf die Stadt Sumy zu starten. Der US-Thinktank bezieht sich dabei unter anderem auf eine \u00c4u\u00dferung des russischen Machthabers Wladimir Putin von Mitte M\u00e4rz. Damals forderte er den russischen Generalstabschef, Armeegeneral Waleri Gerassimow, bei einem Besuch eines russischen Gefechtsstandes in Kursk dazu auf, &#8222;in Zukunft \u00fcber die Schaffung einer Sicherheitszone&#8220; entlang der ukrainisch-russischen internationalen Grenze nachzudenken. <\/p>\n<p><b>+++ 07:25 Kiew k\u00e4mpft um Patriots +++<\/b><br \/>In einer Videobotschaft in den sozialen Netzwerken macht Selenskyj nochmals deutlich, dass das Land zehn Patriot-Flugabwehrsysteme ben\u00f6tige, um ballistische Raketen der Russen abzuwehren. Eine solche hatte k\u00fcrzlich in Krywyj Rih 20 Menschen get\u00f6tet, darunter viele Kinder. &#8222;Im Moment fehlt es der Welt nicht an den Systemen selbst &#8211; sondern nur an den politischen Entscheidungen, die n\u00f6tig sind, um Leben zu sch\u00fctzen. Die Systeme sind vorhanden. Es gibt sogar genug Patriots auf der Welt, um den Schutz vor russischem Terror ein f\u00fcr alle Mal zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, sagt Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 07:12 Chinese soll Geld gezahlt haben, um gegen die Ukraine zu k\u00e4mpfen +++<\/b><br \/>Ein k\u00fcrzlich bei K\u00e4mpfen in der Ukraine gefangengenommener chinesischer Staatsb\u00fcrger bezahlte ukrainischen Angaben zufolge umgerechnet mehr als 3.100 Euro, um russischer Soldat zu werden. Er sei durch die Aussicht auf den russischen Pass motiviert worden, berichtet das Portal <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2025\/04\/9\/7506755\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Ukrajinska Prawda&#8220;<\/a> unter Berufung auf die Pressestelle der Armeegruppierung in Luhansk. Nach Russland reiste er demzufolge als Tourist ein. Die russische Armee zahlt \u00fcblicherweise ein Handgeld von umgerechnet mehreren Tausend Euro, um neue Soldaten anzuwerben. Dem Bericht zufolge soll die Grundausbildung im besetzten ostukrainischen Gebiet Luhansk nach Angaben des Gefangenen ohne \u00dcbersetzer stattgefunden haben. Die Verst\u00e4ndigung sei durch Gesten und mittels automatischer \u00dcbersetzungen auf dem Telefon erfolgt. Bei K\u00e4mpfen um die Ortschaft Bilohoriwka in der Region Luhansk geriet der Mann dann in ukrainische Gefangenschaft. Wegen fehlender Sprachkenntnisse sei seine Gruppe in eine aussichtslose Lage gekommen und habe sich ergeben m\u00fcssen. <\/p>\n<p><b>+++ 06:43 Kiew: Noch immer harren Zehntausende ukrainische Zivilisten in Donezk aus +++<\/b><br \/>n der von der ukrainischen Regierung kontrollierten Region Donezk befinden sich insgesamt 283.000 Zivilisten, darunter 21.500 Kinder. Die obligatorische Evakuierung in der Region gehe weiter, schreibt die ukrainische Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-society\/3980345-about-283000-civilians-remain-in-donetsk-region.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrinform<\/a> unter Berufung auf den Katastrophenschutz von Donezk. Bis Dienstag seien mehr als 1.200.000 Zivilisten in Sicherheit gebracht worden, hei\u00dft es. Fast 190.000 von ihnen sind demnach Kinder und etwa 46.500 Menschen mit Behinderungen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:16 Kiew will Mechanismus zur Handelsliberalisierung mit der EU verl\u00e4ngern +++<\/b><br \/>Die Ukraine strebt eine Verl\u00e4ngerung des derzeitigen Handelsliberalisierungsmechanismus mit der Europ\u00e4ischen Union an, der am 5. Juni ausl\u00e4uft. Premierminister Denys Schmyhal hofft, dass die EU den Mechanismus bis Ende 2025 verl\u00e4ngert, um mehr Zeit f\u00fcr die Ausarbeitung eines Alternativvorschlags zu haben, wie die &#8222;European Prawda&#8220; nach einem Treffen des Assoziationsrates Ukraine-EU in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p><b>+++ 05:45 Deutsche Luftwaffe \u00fcbt mit Nato-Partnern f\u00fcr B\u00fcndnisfall +++<\/b><br \/>Die deutsche Luftwaffe trainiert gemeinsam mit Nato-Partnern f\u00fcr das Szenario eines russischen Angriffs auf das B\u00fcndnisgebiet. Bei dem Man\u00f6ver &#8222;Ramstein Flag&#8220; wird noch bis zu diesem Freitag an der niederl\u00e4ndischen Nordseek\u00fcste ge\u00fcbt, wie im Fall der F\u00e4lle alliierte Bodentruppen im Abwehrkampf gegen Invasoren unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnten. Deutschland hat f\u00fcr die \u00dcbung acht Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 &#8222;Richthofen&#8220; auf den niederl\u00e4ndischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt Leeuwarden geschickt. Insgesamt sind nach Nato-Angaben mehr als 90 Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen an &#8222;Ramstein Flag&#8220; beteiligt. Darunter sind etliche Flugzeuge des US-Modells F-35, die als die modernsten Kampfjets der Welt gelten und j\u00fcngst auch von Deutschland bestellt wurden.<\/p>\n<p><b>+++ 04:49 Selenskyj: Russland startet Fr\u00fchjahrsoffensive in Charkiw und Sumy +++<\/b><br \/>Laut dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj versucht Russland, im Nordosten der Ukraine durchzubrechen und dr\u00e4ngt mit einer neuen Fr\u00fchjahrsoffensive weiter in den Osten. &#8222;Heute befinden sich mehr als 67.000 russische Soldaten in Richtung Kursk. Russland hat die Verlegung f\u00fcr einen Angriff in Richtung Sumy abgeschlossen&#8220;, sagt Selenskyj laut &#8222;Kyiv Independent&#8220;. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten erfolgreiche Schritte unternommen, um einen russischen Vormarsch aus der russischen Oblast Belgorod in Richtung der Oblaste Charkiw und Sumy zu verhindern, f\u00fcgt er hinzu. Selenskyj warnt, dass Russland sein Ziel, gro\u00dfe Teile des ukrainischen Territoriums zu erobern, nicht ge\u00e4ndert habe und weiterhin in alle Richtungen vordringe.<\/p>\n<p><b>+++ 03:55 &#8222;Koalition der Willigen&#8220; trifft sich im Nato-Hauptquartier +++<\/b><br \/>Im Hauptquartier der Nato in Br\u00fcssel kommen am Nachmittag die Verteidigungsminister der L\u00e4nder der sogenannten Koalition der Willigen zusammen. Die von Frankreich und Gro\u00dfbritannien gef\u00fchrte Gruppe aus rund 30 L\u00e4ndern will \u00fcber die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine diskutieren. Die &#8222;Koalition der Willigen&#8220; entstand im M\u00e4rz als Reaktion auf den Eklat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei deren Treffen im Wei\u00dfen Haus. In der Gruppe werden ohne Beteiligung Washingtons vor allem die m\u00f6glichen Beitr\u00e4ge Europas zu einer Waffenruhe und Friedenssicherung in der Ukraine diskutiert.<\/p>\n<p><b>+++ 02:59 Reservistenverband kritisiert Verzicht auf Wehrpflicht in Koalitionsvertrag +++<\/b><br \/>Der Pr\u00e4sident des Reservistenverbandes der Bundeswehr, Patrick Sensburg, bedauert, dass Union und SPD laut Koalitionsvertrag auf die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht verzichten wollen. &#8222;Beim Thema Wehrpflicht ist man hinter den Erwartungen zur\u00fcckgeblieben &#8211; auch hinter den Erwartungen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger&#8220;, sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). &#8222;Denn man setzt hier ausschlie\u00dflich auf Freiwilligkeit. Das ist ein einfaches Weiter-so. Und das ist schade. Denn wir haben gerade eine gro\u00dfe Aufmerksamkeit und Akzeptanz f\u00fcr das Thema. Aber offenbar ist es an der SPD gescheitert.&#8220; Sensburg f\u00fcgt hinzu: &#8222;Wir sehen seit Langem, dass es mit Freiwilligkeit nicht geht. Wir haben n\u00e4mlich inzwischen alle abgesch\u00f6pft, die freiwillig zur Bundeswehr wollen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 01:49 Trump-Dekret vereinfacht Waffenexporte an Verb\u00fcndete +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump unterzeichnet einen Erlass zur \u00dcberpr\u00fcfung der Regeln f\u00fcr den Export von Waffen. &#8222;Wir sind nicht in der Lage, unseren wichtigsten Verb\u00fcndeten zuverl\u00e4ssig und effektiv Waffensysteme zu liefern, und der Hauptgrund daf\u00fcr sind Ineffizienzen und Unstimmigkeiten im Genehmigungsverfahren f\u00fcr ausl\u00e4ndische Milit\u00e4rverk\u00e4ufe&#8220;, sagt Will Scharf, Berater des Wei\u00dfen Hauses, bei der Unterzeichnung des Erlasses im Oval Office. Zurzeit hat der US-Kongress nach dem US-Waffenkontrollgesetz das Recht, Waffenexporte in andere L\u00e4nder unter bestimmten Bedingungen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Der Erlass Trumps k\u00f6nnte die Verk\u00e4ufe f\u00fcr gro\u00dfe US-R\u00fcstungsunternehmen wie Lockheed Martin, RTX und Boeing steigern.<\/p>\n<p><b>+++ 00:45 Russischer Drohnenangriff l\u00f6st Brand in Kiew aus +++<\/b><br \/>Russische Drohnen greifen die ukrainische Hauptstadt Kiew an. Nach Angaben von B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko haben Drohnentr\u00fcmmer in einem Stadtteil einen Brand ausgel\u00f6st. Rettungskr\u00e4fte seien im Einsatz.<\/p>\n<p><b>+++ 23:49 Estland will Einfluss russisch-orthodoxer Kirche stoppen +++<\/b><br \/>Estland will den Einfluss der russisch-orthodoxen Kirche auf das geistliche Leben in dem baltischen EU- und Nato-Land stoppen. Das Parlament in Tallinn stimmte f\u00fcr kontrovers diskutierte \u00c4nderungen am Kirchen- und Gemeindegesetz, durch die die orthodoxe Kirche gezwungen wird, alle Verbindungen zum Moskauer Patriarchat abzubrechen. Die Regelung wurde von der Regierung in Tallinn als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und dessen Unterst\u00fctzung durch den russisch-orthodoxen Moskauer Patriarch Kirill beschlossen &#8211; sie muss nun noch von Staatspr\u00e4sident Alar Karis formal gebilligt werden.<\/p>\n<p><b>+++ 22:46 Selenskyj beschuldigt Moskau, Peking in Krieg zu verwickeln +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj beschuldigt Russland, China in Moskaus Krieg in der Ukraine &#8222;hineinzuziehen&#8220;. Russland habe erst Nordkorea und jetzt China in den Krieg verwickelt, sagt Selenskyj. &#8222;Sie ziehen andere L\u00e4nder in den Krieg herein. Ich glaube, dass sie jetzt China in diesen Krieg hereinziehen&#8220;, f\u00fcgt er hinzu. Nach seinen Angaben k\u00e4mpfen mindestens 155 chinesische Staatsangeh\u00f6rige an der Seite der russischen Truppen in der Ukraine. Dessen sei sich Peking bewusst, so Selenskyj. Allerdings sei nicht bekannt, ob Peking &#8222;einen Befehl&#8220; daf\u00fcr erteilt habe.<\/p>\n<p><b>+++ 22:03 Precht: &#8222;Wir k\u00f6nnten keinen Krieg f\u00fchren&#8220; +++<\/b><br \/>Der Autor Richard David Precht h\u00e4lt die milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung Europas f\u00fcr gesellschaftlich kaum durchsetzbar. &#8222;Ich kenne in meinem gesamten Bekanntenkreis nicht einen einzigen Menschen, der im Falle eines Krieges, sei es Vater oder Mutter, seine Kinder in den Krieg schicken w\u00fcrde&#8220;, sagt er dem &#8222;Spiegel&#8220;. Die Bundeswehr sei auch mit Milliardeninvestitionen nicht einsatzbereit, solange ihr die Soldaten fehlen, so Precht. &#8222;Selbst wenn wir jetzt investieren in KI und Cyberkriegsf\u00fchrung &#8211; wir k\u00f6nnten keinen Krieg f\u00fchren.&#8220; Der gesellschaftliche Wandel lasse sich nicht einfach zur\u00fcckdrehen. &#8222;Der Sensibilisierungsprozess, den wir in unserer Gesellschaft durchlaufen haben, l\u00e4sst sich nicht in drei oder vier Jahren au\u00dfer Kraft setzen.&#8220; Wer heute geboren werde, sei ein Kind &#8222;einer \u00dcberfluss- und Hochsensibilisierungsgesellschaft&#8220;.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-23-Russland-soll-chinesische-Kaempfer-ueber-soziale-Medien-anwerben-Gefangene-koennten-bei-Austausch-freikommen--article25693417.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ausl\u00e4ndische Unternehmen, die Russland verlassen und die ukrainische Armee finanziert haben, sowie Unternehmen, die als &#8222;ausl\u00e4ndische Agenten&#8220; gebrandmarkt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-20721","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114313416113514933","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20721"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20721\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}