{"id":208074,"date":"2025-06-21T15:06:19","date_gmt":"2025-06-21T15:06:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/208074\/"},"modified":"2025-06-21T15:06:19","modified_gmt":"2025-06-21T15:06:19","slug":"beim-ersten-csd-vor-45-jahren-in-muenchen-mir-haben-die-knie-geschlottert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/208074\/","title":{"rendered":"Beim ersten CSD vor 45 Jahren in M\u00fcnchen: &#8222;Mir haben die Knie geschlottert&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>325 000 Menschen verwandeln die Innenstadt \u00fcber Stunden in ein Meer aus Regenb\u00f6gen. Unz\u00e4hlige Fahnen und Transparente, aufwendige Outfits, viel Glitzer, wummernde B\u00e4sse und k\u00e4mpferische Reden. Im Juni 2024 hat der gr\u00f6\u00dfte <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/christopher-street-day\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christopher Street Day<\/a> (CSD) der Stadtgeschichte stattgefunden. Auf Dutzenden Trucks rollten mobile Tanzfl\u00e4chen durch die Stra\u00dfen.<\/p>\n<p><b>Was f\u00fcr ein Kontrast zum ersten M\u00fcnchner CSD.<\/b> 1980 habe es keine laute Musik gegeben. Weitgehend still lief der Zug ab \u2013 vom <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/sendlinger-tor\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sendlinger Tor<\/a> \u00fcber den <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/viktualienmarkt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viktualienmarkt<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/odeonsplatz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Odeonsplatz<\/a> bis zum Geschwister-Scholl-Platz. So erz\u00e4hlt es Stephanie Gerlach 45Jahre nach ihrer ersten CSD-Demo. Die 64-J\u00e4hrige ist eine der wenigen M\u00fcnchner und M\u00fcnchnerinnen, die heute von dem Ereignis berichten k\u00f6nnen. Warum?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/design\/images\/muc_silhouette_short.svg\"\/><\/p>\n<p>Sie waren wenige. &#8222;Gerade einmal 150 Personen, 120 Schwule und 30 Lesben&#8220;, sagt Gerlach. Sie wurden eskortiert von Polizeiautos und Motorr\u00e4dern. Zusammen mit den Zivilen seien mehr Polizisten als Demonstranten auf der Stra\u00dfe gewesen.<\/p>\n<p>&#8222;Mir haben schon die Knie geschlottert&#8220;<\/p>\n<p>Die 64-J\u00e4hrige erinnert sich an drei, vier Demo-Transparente, mehr gab es nicht. Ganz vorne, zu sehen auf einer Videoaufnahme, laufen f\u00fcnf M\u00e4nner. Zwei tragen ein rosa Transparent mit der Aufschrift &#8222;Schwul \u2013 na und?&#8220;<\/p>\n<p><b>Stephanie Gerlach war 1980 gerade als Studentin nach M\u00fcnchen gekommen<\/b>, sie war 19 Jahre alt. Zum Protestzug h\u00e4tten sie und ihre Begleiterinnen sich die Gesichter wei\u00df angemalt. Ein Versuch, ihre Pers\u00f6nlichkeit zu sch\u00fctzen. &#8222;Mir haben schon die Knie geschlottert&#8220;, sagt sie. Rauszugehen und sich so zu zeigen, das sei eine gro\u00dfe Sache gewesen.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1574716_csd-vor-45-jahren_artikelbild-75proz_1Elowx_KZEnOj.jpg\" alt=\"Stephanie Gerlach ging 1980 beim ersten CSD in M\u00fcnchen mit.\" title=\"Stephanie Gerlach ging 1980 beim ersten CSD in M\u00fcnchen mit.\" width=\"609\" height=\"343\"\/><\/p>\n<p>      Stephanie Gerlach ging 1980 beim ersten CSD in M\u00fcnchen mit.<br \/>\n      \u00a9 AZ-Archiv<\/p>\n<p>    Stephanie Gerlach ging 1980 beim ersten CSD in M\u00fcnchen mit.<\/p>\n<p>von AZ-Archiv <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Diese erste Demonstration in M\u00fcnchen f\u00fcr die Rechte und Sichtbarkeit lesbischer und schwuler Menschen habe in einem &#8222;wahnsinnig repressiven Klima&#8220; stattgefunden. Homosexualit\u00e4t wurde zu der Zeit teilweise noch strafrechtlich verfolgt und von breiten Gesellschaftsschichten moralisch abgewertet.<\/p>\n<p>Polizei f\u00fchrte damals die sogenannten &#8222;Rosa Listen&#8220;<\/p>\n<p>Bei der <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/polizei\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> seien sogenannte &#8222;Rosa Listen&#8220; gef\u00fchrt worden. Eine Art Index, auf denen Namen schwuler M\u00e4nner gef\u00fchrt wurden, die als Stricher galten. Die Ausgrenzung und Stigmatisierung durch die Aids-Politik der <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/csu\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CSU<\/a> in Bayern, aber auch in M\u00fcnchen, etwa in den Jahren von Kreisverwaltungsreferent <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/person\/peter-gauweiler\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Peter Gauweiler<\/a> (CSU) stand da noch bevor.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1574708_artikelbild-75proz_1ElobL_uJ1skd.jpg\" alt=\"&quot;Schwul \u2013 na und?&quot; Der Demo-Zug vor 45 Jahren.\" title=\"&quot;Schwul \u2013 na und?&quot; Der Demo-Zug vor 45 Jahren.\" width=\"609\" height=\"426\"\/><\/p>\n<p>      &#8222;Schwul \u2013 na und?&#8220; Der Demo-Zug vor 45 Jahren.<br \/>\n      \u00a9 imago<\/p>\n<p>    &#8222;Schwul \u2013 na und?&#8220; Der Demo-Zug vor 45 Jahren.<\/p>\n<p>von imago <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Aber immerhin elf Jahre nach Stonewall, nach den Aufst\u00e4nden lesbischer und schwuler Menschen gegen die Polizei 1969 in New York, hatte M\u00fcnchen seine erste CSD-Demo. Noch nicht laut und stolz, aber mutig und sichtbar. Bis der CSD in M\u00fcnchen j\u00e4hrlich stattfindet, w\u00fcrde es noch Jahre dauern: bis Ende der 90er. &#8222;Es fing mit Demonstrationen an, die Party kam erst sp\u00e4ter dazu, als wir schon etwas erk\u00e4mpft hatten&#8220;, sagt Gerlach.<\/p>\n<p><b>Seit 2017 ber\u00e4t die Sozialp\u00e4dagogin im Regenbogenfamilienzentrum lesbische und queere Paare<\/b> mit Kinderwunsch, Familien, Kitas und Schulen. Stephanie Gerlach lebt mit ihrer Frau zusammen und ist selbst Mutter einer erwachsenen Tochter.<\/p>\n<p>Queere Eltern sind bis heute nicht gleichgestellt<\/p>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften Entt\u00e4uschungen innerhalb der lesbischen und queeren Community sei der scheinbar festgefrorene Stand beim Abstammungsrecht. Queere Eltern sind Heteropaaren bis heute nicht gleichgestellt. Seit die Stiefkindadoption 2005 eingef\u00fchrt wurde, m\u00fcssten lesbische und queere Eltern immer noch ein &#8222;langwieriges \u00dcberpr\u00fcfungsverfahren beim Jugendamt&#8220; durchlaufen.<\/p>\n<p>Dabei schien eine Gesetzes\u00e4nderung im Herbst 2024 bereits zum Greifen nah. Kurz vor dem Aus der Ampel sei die Reform vor dem &#8222;ganz gro\u00dfen Durchbruch&#8220; gestanden. Dann platzte die Regierung und mit ihr ein St\u00fcck Hoffnung der Regenbogenfamilien. &#8222;Das wirft uns jetzt um Jahre zur\u00fcck&#8220;, sagt Stephanie Gerlach.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1574709_artikelbild-75proz_1ElobO_SdaXsv.jpg\" alt=\"M\u00fcnchens gr\u00f6\u00dfte Party, M\u00fcnchen gr\u00f6\u00dfte Demo: Inzwischen sind am CSD-Samstag regelm\u00e4\u00dfig Hunderttausende in der Innenstadt unterwegs.\" title=\"M\u00fcnchens gr\u00f6\u00dfte Party, M\u00fcnchen gr\u00f6\u00dfte Demo: Inzwischen sind am CSD-Samstag regelm\u00e4\u00dfig Hunderttausende in der Innenstadt unterwegs.\" width=\"609\" height=\"406\"\/><\/p>\n<p>      M\u00fcnchens gr\u00f6\u00dfte Party, M\u00fcnchen gr\u00f6\u00dfte Demo: Inzwischen sind am CSD-Samstag regelm\u00e4\u00dfig Hunderttausende in der Innenstadt unterwegs.<br \/>\n      \u00a9 imago<\/p>\n<p>    M\u00fcnchens gr\u00f6\u00dfte Party, M\u00fcnchen gr\u00f6\u00dfte Demo: Inzwischen sind am CSD-Samstag regelm\u00e4\u00dfig Hunderttausende in der Innenstadt unterwegs.<\/p>\n<p>von imago <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p><b>Eine politische Forderung, die sie also auch f\u00fcr den kommenden CSD auf Wiedervorlage setzt.<\/b> An oberster Stelle stehe f\u00fcr sie die Sichtbarkeit und Sicherheit aller queeren Menschen, daf\u00fcr demonstriert sie heute. Das gelte bei stark gestiegenen Zahlen queerfeindlicher Straftaten besonders. Mit fast 1800 F\u00e4llen waren sie deutschlandweit von 2022 auf 2023 um 50 Prozent gestiegen. 1800 F\u00e4lle 2023, das sind fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu ersch\u00fctterten in der vergangenen Pride-Saison Angriffe auf Teilnehmer und Demoz\u00fcge in Bautzen, Pirna und Leipzig.<\/p>\n<p>In Bayern wiederum wird ein &#8222;Genderverbot&#8220; an staatlichen Einrichtungen eingef\u00fchrt, statt mehr F\u00f6rderung f\u00fcr Antidiskriminierungsarbeit. &#8222;Heute merken wir, dass das, was wir uns erk\u00e4mpft haben, nicht selbstverst\u00e4ndlich ist&#8220;, sagt Stephanie Gerlach. &#8222;Das wird erst jetzt so klar, wo wir nicht mehr von einer liberalen Politik ausgehen k\u00f6nnen und auch gesellschaftlich Queerfeindlichkeit wieder an Raum gewinnt.&#8220; Es komme ihr vor, wie ein Gummiband. Der Fortschritt habe es die vergangenen Jahre gedehnt, aber nun drohte es zur\u00fcckzuflitzen. Es sei heute nicht weniger wichtig, f\u00fcr die Rechte und Sichtbarkeit von queeren Menschen und k\u00f6rperlicher Selbstbestimmung auf die Stra\u00dfe zu gehen. Party, Pride und politischer Protest habe f\u00fcr sie schon immer zusammengeh\u00f6rt, sagt Gerlach.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist einer der wichtigsten CSDs seit Langem&#8220;<\/p>\n<p><b>Das Politische betont auch M\u00fcnchens schwuler B\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/person\/dominik-krause\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dominik Krause<\/a> (Gr\u00fcne). &#8222;<\/b>Es ist einer der wichtigsten CSDs seit Langem&#8220;. Queerfeindliche Angriffe k\u00e4men zunehmend aus dem rechtsextremen Umfeld. Es wolle Menschen Angst machen, sie wieder in ihrer Freiheit einschr\u00e4nken. Vonseiten der Politik gelte es jetzt, entschieden gegen queerfeindliche Narrative Position zu beziehen. Alle seien dazu aufgefordert, die offene Gesellschaft zu verteidigen und sich solidarisch zu zeigen.<\/p>\n<p>Als Stephanie Gerlach als Studentin mit 150 anderen auf die Stra\u00dfe ging, konnte sie nicht ahnen, was die Community sp\u00e4ter einmal erreichen w\u00fcrde. Das macht ihr heute Hoffnung, wie die junge, queere Community, die sich wieder breit beteilige. &#8222;Das ist erst seit f\u00fcnf oder sechs Jahren wieder so&#8220;, sagt Gerlach.<\/p>\n<p>In den 1980ern seien die schwule und die lesbische Community noch &#8222;wahnsinnig getrennt&#8220; gewesen. Das sei erst in den 90er Jahren aufgeweicht. Die junge, queere Community stehe da \u2013 egal ob trans, nonbin\u00e4r, bi, schwul oder lesbisch \u2013 viel selbstverst\u00e4ndlicher zusammen. Die eher queerfeministische Ausrichtung gebe allen Anliegen sowie Lebens- und Liebesformen Raum. Solange sie machtkritisch hinterfragt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&#8222;In anderen St\u00e4dten ist der CSD kommerzialisierter&#8220;<\/p>\n<p>Das neue Zusammenwachsen zeigt auch das Flaggenmeer am CSD. Einzeln wird die blau-rosa-wei\u00dfe oder die bisexuelle pink-orange-wei\u00dfe geschwungen. Aber meistens ist es eben die Progress-Regenbogen-Fahne, durch die auch Schwarze, Transpersonen und nicht-bin\u00e4re Menschen repr\u00e4sentiert sind.<\/p>\n<p>Als eine der Vork\u00e4mpferinnen der LGBT*-Community hat Stephanie Gerlach das Schl\u00fcpfen, Verpuppen, Verwandeln und Wachsen des M\u00fcnchner CSD 45 Jahre lang begleitet.<\/p>\n<p>Bis zum heutigen Megaevent. Aber wer am CSD nur die Party sehe, sagt Gerlach, habe sich das gro\u00dfe Programm der Pride-Weeks nicht angeschaut. &#8222;Ich bin stolz auf unsere Stadt und die Community, weil der CSD hier wirklich von den sozialpolitischen Vereinen getragen wird \u2013 in anderen St\u00e4dten ist das viel kommerzialisierter.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"325 000 Menschen verwandeln die Innenstadt \u00fcber Stunden in ein Meer aus Regenb\u00f6gen. Unz\u00e4hlige Fahnen und Transparente, aufwendige&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":208075,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[30546,772,29,2177,67434,30,67436,1268,67435,67437],"class_list":{"0":"post-208074","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-csd","9":"tag-bayern","10":"tag-deutschland","11":"tag-dominik-krause","12":"tag-geburtsstunde","13":"tag-germany","14":"tag-lgtbq","15":"tag-muenchen","16":"tag-peter-gauweiler","17":"tag-querfeindlichkeit"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114721979351839378","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=208074"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208074\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/208075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=208074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=208074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=208074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}