{"id":20809,"date":"2025-04-10T12:11:08","date_gmt":"2025-04-10T12:11:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/20809\/"},"modified":"2025-04-10T12:11:08","modified_gmt":"2025-04-10T12:11:08","slug":"maischberger-jens-spahn-spottet-dafuer-mag-es-hier-im-studio-der-ard-applaus-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/20809\/","title":{"rendered":"\u201eMaischberger\u201c: Jens Spahn spottet \u2013 \u201e\u201eDaf\u00fcr mag es hier im Studio der ARD Applaus geben \u2026\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Was bedeutet Schwarz-Rot f\u00fcr die Zukunft des Landes? In der ARD-Talkshow geraten CDU-Politiker Jens Spahn und Gr\u00fcnen-Politikerin Katharina Dr\u00f6ge aneinander. Spahn kommentiert den Applaus des Publikums sp\u00f6ttisch. Beim Thema Migration macht Dr\u00f6ge der Union einen schweren Vorwurf.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Trotz \u201eDuz-M\u00e4nnerfreundschaft\u201c handle es sich bei der Koalition von Schwarz-Rot um keine \u201eLiebesheirat\u201c, bemerkt Markus S\u00f6der (CSU) bei der Pressekonferenz, die am Mittwoch im Paul-L\u00f6be-Haus in Berlin stattgefunden hat. Der Koalitionsvertrag sei ein \u201eBestseller\u201c, schie\u00dft er aber dann hinterher und erg\u00e4nzt: \u201eJedes Wort: Politik pur\u201c.<\/p>\n<p>Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus255899200\/Koalitionsvertrag-Schwarz-rotes-Aufbruchssignal-aber-wohin.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/politik\/deutschland\/plus255899200\/Koalitionsvertrag-Schwarz-rotes-Aufbruchssignal-aber-wohin.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Koalitionsverhandlungen<\/a> erreichen die Zielgerade. Dabei handelt es sich aber eigentlich erst um die Startlinie f\u00fcr eine vierj\u00e4hrige Zusammenarbeit von Union und SPD. In denen k\u00f6nnen Friedrich Merz (CDU) und Lars Klingbeil (SPD) beweisen, dass sie es besser hinbekommen als ihre Vorg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Bei Maischberger werden am Mittwochabend die Ergebnisse der Verhandlungen diskutiert. Jens Spahn (CDU) und Katharina Dr\u00f6ge (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) geraten beim Thema Migrationspolitik aneinander. Der Moderator und TV-Produzent Hubertus Meyer-Burckhardt, der stellvertretender Chefredakteur der WELT, Robin Alexander, und Ann-Kathrin Hipp, Journalistin vom \u201eTagesspiegel\u201c, analysieren die ersten Schritte von Schwarz-Rot. Der Kabarettist Dieter Nuhr verr\u00e4t, wie er mit den politischen Herausforderungen umgeht.<\/p>\n<p>Hubertus Meyer-Burckhardt blickt positiv auf die Koalitionsverhandlungen. Zuerst einmal sei er \u201eerleichtert, dass es endlich mal vorangeht\u201c. Unter dem Aspekt, dass sich Union und SPD deutlich ann\u00e4hern mussten, sei das ein \u201egutes Zeichen f\u00fcr die Demokratie und eine St\u00e4rke der Mitte.\u201c Gleichzeitig h\u00e4tte sich Burckhardt gew\u00fcnscht, dass das Thema Rente noch mehr angegangen wird. Au\u00dferdem sp\u00fcre er in Deutschland einen \u201ekonservativen W\u00e4hlerkern, die eine bestimmte Sehnsucht haben nach CDU-pur\u201c. Daraus sei nichts geworden, da Lars Klingbeil ziemlich gut verhandelt habe, findet Burckhardt.<\/p>\n<p>Robin Alexander bei \u201eMaischberger\u201c: Wo Schwarz-Rot Antworten schuldig bleibt<\/p>\n<p>Ann-Kathrin Hipp betont, die neue Regierung habe nicht nur die Aufgabe, Vertrauen in sich selbst herzustellen, \u201esondern auch Vertrauen in der Bev\u00f6lkerung wieder herzustellen\u201c. Das sei besonders f\u00fcr Merz schwer umsetzbar: Er habe ein \u201eVertrauensdefizit, was er auch zum Teil selbst verschuldet hat\u201c.<\/p>\n<p>Die Atmosph\u00e4re w\u00e4hrend Koalitionsverhandlungen solle nicht \u00fcbersch\u00e4tzt werden, wei\u00df Robin Alexander und verweist auf den Werdegang der vorherigen Ampel-Koalition. Ihn besch\u00e4ftigt, dass im Koalitionsvertrag keine Antwort auf den Umgang mit dem demografischen Wandel in Deutschland zu finden sei. \u201eDie Antwort dieser Koalition ist: Wir gr\u00fcnden Kommissionen.\u201c <\/p>\n<p>Daf\u00fcr sei diese Koalition m\u00f6glicherweise \u201enicht so moralgesteuert, sondern etwas mehr interessengesteuert\u201c, gibt sich Meyer-Burckhardt optimistisch. \u201eMarkus S\u00f6der hat nicht gesagt, welches Genre\u201c der Bestseller-Koalitionsvertrag werden solle, erg\u00e4nzt Hipp ironisch.<\/p>\n<p>Sollte Alexander Dobrindt (CSU) der neue Bundesinnenminister werden, sei \u201edas ein Signal, dass da wirklich etwas passiert\u201c, sagt Alexander. Im Ruhrgebiet zeigt sich, dass nicht nur die CDU, sondern auch die SPD \u201eEinbr\u00fcche in ihrem Kernmilieu\u201c habe, das bei der Bundestagswahl nun AfD gew\u00e4hlt habe. Noch sei nichts passiert, erg\u00e4nzt Alexander, \u201eaber dieser Koalitionsvertrag ist in diesem Punkt anders als alles, was Angela Merkel unterschrieben hat\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDie Politik, die Sie schildern, hat keine Mehrheit\u201c<\/p>\n<p>Deutlich anders blickt die Parteivorsitzende von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen, Katharina Dr\u00f6ge, auf die vergangenen Jahre zur\u00fcck: \u201eWas die Ampel geschafft hat, war ein gro\u00dfer Schritt nach vorne. Das war ein Plan f\u00fcr die Zukunft des Landes.\u201c CDU und SPD gingen nun gro\u00dfe Schritte zur\u00fcck. <\/p>\n<p>\u201eLassen Sie uns mal anfangen, bevor Sie alles zerrei\u00dfen\u201c, versucht es Spahn mit einer vers\u00f6hnlichen Antwort. Darauf geht Dr\u00f6ge nicht ein und setzt nach: \u201eIm Klimaschutz wickeln Sie alles ab, was wir geschafft haben.\u201c Das Klatschen des Publikums kommentiert Spahn mit einem Seitenhieb: \u201eEs mag hier im Studio der ARD Applaus geben, nur ist diese Politik abgew\u00e4hlt worden.\u201c<\/p>\n<p>Dann wird es hitzig. Dr\u00f6ge wirft CDU und SPD vor, in der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus255899202\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus255899202&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Migrationspolitik<\/a> einen Kurs aus einer \u201eMischung aus sinnlosen H\u00e4rten\u201c zu fahren und dabei der Wirtschaft zu schaden. Das sei eine \u201eunn\u00f6tige, unmenschliche H\u00e4rte\u201c. <\/p>\n<p>\u201eWir sind kein Einwanderungsland, wir sind ein Einreiseland\u201c, h\u00e4lt Spahn dagegen. Ab Tag eins habe man in Deutschland Sozialleistungsanspr\u00fcche. Diese Politik habe in Deutschland keine Mehrheit mehr. \u201eIllegale Migration ist illegal. Und was illegal ist, w\u00fcrde ich gerne beenden\u201c, macht Spahn deutlich.<\/p>\n<p>\u201eSeit ich denken kann, geht die Welt unter\u201c <\/p>\n<p>Mit Dieter Nuhr spricht bei Maischberger \u00fcber die Stimmung in Deutschland und sein neues Buch, f\u00fcr das er Menschen in der ganzen Welt getroffen hat, um mit ihnen \u00fcber den Sinn des Lebens zu sprechen. Mittlerweile sei Nuhr \u201esehr viel optimistischer als vor 30 Jahren\u201c. Er sei in den 70ern links-gr\u00fcn sozialisiert worden. \u201eSeit ich denken kann, geht die Welt unter\u201c. Seine Taktik lautet daher mittlerweile: \u201eernsthaft dar\u00fcber lachen.\u201c<\/p>\n<p>Zum Koalitionsvertrag habe Nuhr \u201e\u00fcberhaupt kein Urteil.\u201c Zur Migrationspolitik \u00e4u\u00dfert er sich dann doch. Dort seien \u201eunglaublich viele Fehler gemacht worden\u201c. Aber zumindest h\u00e4tten \u201edie meisten mittlerweile verstanden, dass das ein ernsthaftes Problem ist\u201c. Zuversichtlich f\u00fcr eine klare Migrationswende ist Nuhr aber nicht: \u201eIch glaube, dass keine Regierung das schaffen wird.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was bedeutet Schwarz-Rot f\u00fcr die Zukunft des Landes? 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