{"id":208098,"date":"2025-06-21T15:18:19","date_gmt":"2025-06-21T15:18:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/208098\/"},"modified":"2025-06-21T15:18:19","modified_gmt":"2025-06-21T15:18:19","slug":"buecher-mit-und-ueber-migrationshintergrund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/208098\/","title":{"rendered":"B\u00fccher mit und \u00fcber Migrationshintergrund"},"content":{"rendered":"<p>Der Tonfall in der Debatte um Migration und Flucht ist rau. Auch, weil es ums Geld geht: Zu teuer sei die Einwanderung, f\u00fcrchtet in Umfragen die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung. <\/p>\n<p>Der Wirtschaftsweise Martin Werding hat hingegen das Gegenteil ausgerechnet: Migration k\u00f6nne Milliarden in die Staatskasse sp\u00fclen. W\u00fcrden j\u00e4hrlich 200.000 zus\u00e4tzliche Personen nach Deutschland einwandern, spare der Staat auf Dauer rund 104 Milliarden Euro im Jahr. Damit verschiebt er den Fokus des politischen Streits von Gefl\u00fcchteten auf Arbeitsmigranten vor allem aus dem europ\u00e4ischen Ausland. <\/p>\n<p>Doch werden diese Menschen kommen? J\u00fcngste Umfragen zeigen vielmehr, dass jeder vierte Zugewanderte in Deutschland \u00fcberlegt, das Land wieder zu verlassen \u2013 besonders hoch ist der Auswanderungswille unter den Gebildeten und Hochqualifizierten. Als Gr\u00fcnde gelten Rassismus, ein politischer Rechtsruck und immer neue Debatten um eine verbindliche Leitkultur. <\/p>\n<p>Die Debatte um Einwanderung, Flucht und Zusammenleben wird oft erhitzt und ohne die n\u00f6tige Differenzierung gef\u00fchrt. Wir stellen Sachb\u00fccher und Literatur vor, die eine Vielfalt von Perspektiven zeigen.<\/p>\n<p>              <strong>Steven Vertovec: \u201eSuperdiversit\u00e4t. Migration und soziale Komplexit\u00e4t\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Multikulturell sei unsere Gesellschaft, hie\u00df es lange. Und Multikulti wurde zum Spottwort f\u00fcr alles, was versucht, Migration positiv bzw. schlicht als gegeben anzusehen. <\/p>\n<p>Um zu zeigen, wie vielf\u00e4ltig und komplex die gesellschaftlichen Prozesse, Gruppen und Beeinflussungen sind, benutzt der US-amerikanische Sozialwissenschaftler Steven Vertovec den Begriff Superdiversit\u00e4t. Dabei schl\u00fcsselt er auf, wie soziale, kulturelle, religi\u00f6se und sprachliche Faktoren mit anderen wie Geschlecht, Alter und \u00f6konomischem Status zusammenwirken. <\/p>\n<p>\u201eSuperdiversita\u0308t und ihre Auswirkungen\u201c, so hie\u00df der erfolgreiche Fachartikel, in dem Vertovec seine \u00dcberlegungen im Jahr 2007 zuerst ver\u00f6ffentlichte und den er seinem Buch nun voranstellt. In der wissenschaftlichen Community ist Superdiversit\u00e4t seither ein viel zitierter Begriff, wenn es darum geht, die Auswirkungen von Migration auf eine Gesellschaft zu beschreiben. (cs)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Steven Vertovec: \u201eSuperdiversit\u00e4t. Migration und soziale Komplexit\u00e4t\u201c<br \/><\/strong>Suhrkamp Verlag<br \/>\u00dcbersetzung: Alexandra Berlina<br \/>364 Seiten, 32 Euro<\/p>\n<p>              <strong>\u00d6zg\u00fcr \u00d6zvatan: \u201eJede Stimme z\u00e4hlt&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>42,2 Prozent der unter 20-J\u00e4hrigen haben in Deutschland einen Migrationshintergrund. Das w\u00e4re ein gewaltiges W\u00e4hlerpotenzial. Warum haben es die demokratischen Parteien bis heute vers\u00e4umt, diese W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler anzusprechen? <\/p>\n<p>Der Berliner Politikwissenschaftler und Soziologe \u00d6zg\u00fcr \u00d6zvatan warnt in seinem Buch vor einer beunruhigenden Entwicklung: W\u00e4hrend demokratische Parteien die migrantischen Stimmen links liegen lassen, haben antidemokratische und populistische Kr\u00e4fte deren Bedeutung l\u00e4ngst begriffen und umwerben sie gezielt. <\/p>\n<p>Trotz ihres Profils als migrationsfeindliche Partei werbe gerade die AfD gezielt um Migrantinnen und Migranten und maskiere sich dadurch gegen Rassismusvorw\u00fcrfe. Zugleich zapfe sie den auch unter Menschen mit Migrationsgeschichte zunehmenden Vertrauensverlust in demokratische Parteien an. <\/p>\n<p>\u00d6zg\u00fcr \u00d6zvatan warnt: \u201eWer migrantische W\u00e4hler:innen und Communitys weiterhin ignoriert, schw\u00e4cht nicht nur die eigene Partei, sondern gef\u00e4hrdet langfristig das gesamte demokratische System in Deutschland.\u201c (cr)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>\u00d6zg\u00fcr \u00d6zvatan: \u201eJede Stimme z\u00e4hlt. Von Demokraten untersch\u00e4tzt, von Populisten umworben: migrantische Deutsche als politische Kraft\u201c<br \/><\/strong>Ch. Links Verlag<br \/>175 Seiten, 20 Euro<\/p>\n<p>              <strong>Feridun Zaimoglu: \u201eKanak Sprak&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>1995 schleuderte Feridun Zaimoglu einen neuen Sound in die deutsche Gegenwartsliteratur. So w\u00fctend und kunstvoll hatte vor dem 1964 in der T\u00fcrkei geborenen und seit seinem sechsten Lebensmonat in Deutschland lebenden Autor noch niemand die post-migrantische Gesellschaft angeprangert. <\/p>\n<p>\u201eKanak Sprak\u201c basiert auf Interviews mit t\u00fcrkischst\u00e4mmigen M\u00e4nnern \u201evom Rande der Gesellschaft\u201c. Auf der Stra\u00dfe, vor der Diskothek und in der psychiatrischen Klinik hatte Zaimoglu Stimmen von Rappern, Sexarbeitern und Arbeitslosen gesammelt. 1998 kamen in \u201eKoppstoff\u201c die Perspektiven t\u00fcrkischst\u00e4mmiger Frauen dazu. Den Kindern von t\u00fcrkischen \u201eGastarbeitern\u201c in der zweiten und dritten Generation stellte Zaimoglu dabei eine simple Frage: \u201eWie lebt es sich als Kanake in Deutschland?\u201c <\/p>\n<p>Die Antworten literarisierte Zaimoglu zu einer Kunstsprache. Vom Feuilleton gefeiert, sorgte diese Literatur auch f\u00fcr Irritation, erz\u00e4hlt Zaimoglu: \u201eIch verbinde mit diesem Buch ziemlich heftige Lesungen. Ich habe das Buch aufgeschlagen, bin auf- und abgetigert und habe im Sinne eines Stilett-Stakkatos losgelegt.\u201c <\/p>\n<p>Teilweise musste Zaimoglu sogar unter Polizeischutz auftreten. Als Migrationsliteratur wollte Feridun Zaimoglu, mittlerweile etablierter und vielfach ausgezeichneter Autor, sein Schreiben nie verstanden wissen: \u201eIch verorte mich mit allen meinen B\u00fcchern in der deutschen Literatur, weil mein Leben deutsch ist und weil Kanak Sprak ein deutsches Ph\u00e4nomen ist\u201c. (mz)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Feridun Zaimoglu: \u201eKanak Sprak \/ Koppstoff. Die gesammelten Misst\u00f6ne vom Rande der Gesellschaft\u201c<br \/><\/strong>Kiepenheuer &amp; Witsch<br \/>240 Seiten, 8 Euro<\/p>\n<p>              Rapha\u00eblle Red: \u201eAdikou\u201c<\/p>\n<p>Mit den Menschen migrieren auch Sprache und Literatur. Ob der Begriff einer \u201epostmigrantischen Literatur\u201c geeignet ist, um die Unterscheidung zwischen \u201eihr\u201c und \u201ewir\u201c aufzuheben, ist umstritten. Viele der vermeintlichen \u201eMigrantinnen und Migranten\u201c sehen sich heute als deutsche Autorinnen und Autoren. <\/p>\n<p>So auch die in Paris geborene, in Deutschland aufgewachsene und dreisprachig schreibende Autorin Rapha\u00eblle Red. In ihrem Roman \u201eAdikou\u201c begibt sich die Protagonistin nach Togo auf die Spuren ihrer Vorfahren v\u00e4terlicherseits. Red h\u00e4lt Labels wie \u201epostmigrantische Literatur\u201c allenfalls f\u00fcr \u201ehilfreich\u201c, m\u00f6chte aber nicht, dass der Begriff zur \u201eSchublade\u201c wird. <\/p>\n<p>Annemarie Blumenhagen von der Lizenzabteilung des Ullstein-Verlages betont, wie wichtig es ist und wie froh sie dar\u00fcber ist, dass die Literaturlandschaft in Deutschland inzwischen viel diverser ist als noch vor zehn Jahren. Wobei sie ein \u201eLabeling\u201c skeptisch sieht. <\/p>\n<p>Einig sind Red und Blumenhagen sich darin, dass Literatur \u00fcber die franz\u00f6sische Kolonialzeit in Deutschland zum Beispiel besonders gut ankomme, weil sie eine gewisse Distanz zur eigenen Geschichte schaffe. (svo)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Rapha\u00eblle Red: \u201eAdikou\u201c<\/strong><br \/>\u00dcbersetzt von Patricia Klobusiczky<br \/>Rowohlt 2024<br \/>224 Seiten, 24 Euro<\/p>\n<p>              <strong>Ismail K\u00fcpeli: \u201eGraue W\u00f6lfe. T\u00fcrkischer Rechtsextremismus in Deutschland\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Zeigefinger und kleiner Finger in die H\u00f6he gereckt, dazwischen den Daumen mit Ring- und Mittelfinger zusammengef\u00fchrt \u2013 der \u201eWolfsgru\u00df\u201c ist ein Erkennungszeichen t\u00fcrkischst\u00e4mmiger Rechtsextremisten. In Deutschland bilden tausende von ihnen die wohl zweitgr\u00f6\u00dfte rechtsextreme Bewegung. Stets im Visier: Juden und Armenier und Kurden. <\/p>\n<p>Die \u201eGrauen W\u00f6lfe\u201c sind gewaltt\u00e4tig, rassistisch und ausgrenzend, werden aber von Staat und Gesellschaft weitgehend ignoriert und sich selbst \u00fcberlassen. <\/p>\n<p>Der Bochumer Politikwissenschaftler Ismail K\u00fcpeli beobachtet die Entstehungsgeschichte der \u201eGrauen W\u00f6lfe\u201c, ihre ideologischen Ziele und ihre Methoden. <\/p>\n<p>In Deutschland, so beschreibt es K\u00fcpeli, gewannen die \u201eGrauen W\u00f6lfe\u201c seit den 1970er-Jahren an Einfluss \u2013 auch als scheinbarer Partner der Unionsparteien gegen den Kommunismus. Seither bauten sie den Kontakt zu deutschen Rechtsextremen und Antisemiten auf. Ankn\u00fcpfungspunkte heute: Israelfeindschaft. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Nachbarl\u00e4nder bereits handeln, sind die \u201eGrauen W\u00f6lfe\u201c in Deutschland bislang nicht verboten. K\u00fcpeli entwirft deshalb Ideen, wie Staat und Gesellschaft dieser Gefahr entgegentreten sollten. (cr)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Ismail K\u00fcpeli: \u201eGraue W\u00f6lfe. T\u00fcrkischer Rechtsextremismus in Deutschland\u201c<br \/><\/strong>Unrast 2025<br \/>136 Seiten, 14 Euro<\/p>\n<p>              <strong>Ludger Pries: \u201eMigration. Warum man sie nicht steuern kann \u2013 aber verstehen und mitgestalten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Migrationssoziologe Ludger Pries unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Migration, zum Beispiel Bildungsmigration, Familienzusammenf\u00fchrung oder Saisonarbeit, und \u00f6ffnet so den Blick auf die verschiedenen Ebenen und Beteiligten. So l\u00e4sst sich besser verstehen, wer welche Erwartungen einbringt und wie die verschiedenen Interessen zusammengebracht werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Ein wichtiger Punkt bei der Differenzierung: Migrationsverl\u00e4ufe sind nicht immer vorauszusehen, eine geplante Einwanderung kann scheitern, eine vorgesehene R\u00fcckkehrmigration verworfen werden. Ankommen sollte als dynamischer, l\u00e4ngerer Prozess mit ungewissem Ausgang verstanden werden, meint Pries. <\/p>\n<p>Migration lasse sich zwar verstehen und in Ma\u00dfen beeinflussen, aber nicht steuern, schreibt er. Die Beeinflussung und Mitgestaltung von grenz\u00fcberschreitender Mobilit\u00e4t seien jedoch wichtig und m\u00f6glich. Eine zentrale Forderung dabei: Deutschland solle sich nicht nur als Einwanderungsland verstehen, sondern auch als Migrationsland. Dann w\u00fcrde man anerkennen, dass es verschiedene Arten von Migration gebe, die eben nicht alle auf komplette Integration bzw. Assimilation hinauslaufen. (cs)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Ludger Pries: \u201eMigration. Warum man sie nicht steuern kann \u2013 aber verstehen und mitgestalten\u201c<br \/><\/strong>Campus Verlag<br \/>146 Seiten, 26 Euro. <\/p>\n<p>              <strong>Waslat Hasrat-Nazimi: \u201eRausl\u00e4nder \u2013 unsere Koffer sind gepackt\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Jeder vierte Einwanderer \u00fcberlegt, Deutschland wieder zu verlassen, das ergab j\u00fcngst eine repr\u00e4sentative Umfrage des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Besonders hoch ist der Anteil der Auswanderungswilligen unter den Hochqualifizierten. <\/p>\n<p>Das sei kein Wunder, meint die deutsch-afghanische Journalistin Waslat Hasrat-Nazimi. Sie kritisiert einen zunehmenden Rassismus und einen gef\u00e4hrlichen politischer Rechtsruck, der bei manchen die Angst vor einem \u201eTag X\u201c wachsen lasse, nach dem es zu sp\u00e4t sein k\u00f6nne, um das Land noch zu verlassen. <\/p>\n<p>Sie selbst ist als Kind mit ihren Eltern aus Afghanistan geflohen und in Deutschland aufgewachsen; heute leitet Hasrat-Nazimi die Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle. Lange habe sie versucht, \u201edas Integrationsspiel mitzuspielen\u201c, bis sie gemerkt habe: \u201eEs ist egal, was ich tue, egal, wie sehr ich mich anstrenge und mich integriere. Ich bleibe doch nur eine Ausl\u00e4nderin.\u201c <\/p>\n<p>Dass sie mit dieser Entt\u00e4uschung nicht allein ist, belegt ihr Buch voller Zahlen, Interviews und pers\u00f6nlicher Erlebnisse. Es ergibt das Bild eines Landes, dass es Eingewanderten zunehmend schwer macht, sich f\u00fcrs Bleiben zu entscheiden. Gerade denen, die es sich aussuchen k\u00f6nnen. (cr)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Waslat Hasrat-Nazimi: \u201eRausl\u00e4nder \u2013 unsere Koffer sind gepackt. Die katastrophalen Folgen von Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung\u201c<br \/><\/strong>Rowohlt Taschenbuch 2025<br \/>272 Seiten, 14 Euro<\/p>\n<p>              <strong>Liao Yiwu: \u201e18 Gefangene. Fluchtgeschichten aus China, dem gr\u00f6\u00dften Gef\u00e4ngnis der Welt\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der chinesische Exil-Schriftsteller Liao Yiwu kam nach einem 1989 verfassten Gedicht \u00fcber die gewaltsame Niederschlagung der Studentenproteste auf dem Tian\u2019anmen-Platz f\u00fcr vier Jahre in Haft und konnte anschlie\u00dfend fliehen. <\/p>\n<p>In seinem Buch \u201e18 Gefangene\u201c erz\u00e4hlt er die Geschichten von Menschen, denen keine Flucht m\u00f6glich war. Es sind die eindringlichen Portr\u00e4ts politischer Gefangener und auch Kleinkrimineller, die in chinesischen Gef\u00e4ngnissen drangsaliert und brutalisiert wurden. Ihre Schicksale erstrecken sich von der Kulturrevolution bis in die Gegenwart. <\/p>\n<p>Sie alle eint, dass sie auch nach Haftende nicht frei waren, sondern gefangen in China, dem \u201egr\u00f6\u00dften Gef\u00e4ngnis der Welt\u201c. Und seit Peking auch Hongkong \u00fcbernommen hat, scheinen alle Fluchtwege versperrt. <\/p>\n<p>Das Ziel des \u201eheutige(n) Gef\u00e4ngnischef(s) Xi Jinping\u201c? Yiwus Illusionslosigkeit sollte denen im Westen zu denken geben, die angesichts von Russlands Angriffskrieg das totalit\u00e4re China f\u00fcr das geringere \u00dcbel halten. Yiwu schreibt: \u201eXis sogenannter \u201achinesischer Traum\u2018 besteht darin, die ganze Welt mit technologischen Mitteln in ein unsichtbares chinesisches Gef\u00e4ngnis zu verwandeln.\u201c (mm\/cr)<\/p>\n<p class=\"media-content-box-main-text\"><strong>Liao Yiwu: \u201e18 Gefangene. Fluchtgeschichten aus China, dem gr\u00f6\u00dften Gef\u00e4ngnis der Welt\u201c<br \/><\/strong>\u00dcbersetzt von Brigitte H\u00f6henrieder und Hans Peter Hoffmann<br \/>S. Fischer 2025<br \/>528 Seiten, 32 Euro <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Tonfall in der Debatte um Migration und Flucht ist rau. 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