{"id":209462,"date":"2025-06-22T04:12:09","date_gmt":"2025-06-22T04:12:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/209462\/"},"modified":"2025-06-22T04:12:09","modified_gmt":"2025-06-22T04:12:09","slug":"neu-im-britischen-geheimdienst-mi6-bekommt-erste-chefin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/209462\/","title":{"rendered":"Neu im britischen Geheimdienst: MI6 bekommt erste Chefin"},"content":{"rendered":"<p>Die neue MI6-Chefin kommt mit ausreichende Erfahrung. Die <strong>47-J\u00e4hrige <\/strong>trat dem Secret Intelligence Service <strong>bereits 1999 <\/strong>bei und leitet derzeit die <strong>Section Q<\/strong>, jenes <strong>Ressort<\/strong> das<strong> f\u00fcr Technologie und Innovation<\/strong> verantwortlich ist. Schon zuvor, wird es in der Presseaussendung des Regierungsb\u00fcros hei\u00dft, hatte Metreweli leitende Positionen bei MI6, MI5 oder der Spionageabwehr inne.\u00a0<\/p>\n<p>Lange im Dunkeln<\/p>\n<p>Es ist eine Presseaussendung, wie es sie erst seit Kurzem gibt. Denn die<strong> Existenz des Geheimdienstes<\/strong> wurde bis vor 30 Jahren offiziell <strong>dementiert<\/strong> \u2013 auch wenn sie jahrelang ein offenes Geheimnis war. (Bereits 1932 hatte beispielsweise der schottische <strong>Autor Edward Montague Compton Mackenzie<\/strong> in \u201eGreek Memories\u201c seine <strong>Arbeit f\u00fcr den Sicherheitsdienst in Buchform verarbeitet<\/strong> \u2013 und wurde f\u00fcr Teile, die zu viele Geheimnisse offenbarten, bestraft.)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Seit 1994 <\/strong>ist zumindest das <strong>Bestehen der Institution an sich offiziell anerkannt<\/strong> und der jeweilige Chef darf gelegentlich \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfern. Vorerst lie\u00df Blaise Metreweli jedoch nur wissen, sie sei stolz sei und sich geehrt f\u00fchle, \u201edass sie gebeten w\u00fcrde, diesen Dienst k\u00fcnftig zu leisten\u201c. Aber streng genommen hat sie ihr Amt ja noch nicht angetreten. Sie wird erst im Herbst als <strong>18. Chefin des Geheimdienstes Sir Richard Moore beerben<\/strong>, der MI6 seit 2020 vorsteht und zuvor t\u00fcrkischer Botschafter war.<\/p>\n<p>Metreweli wid \u201eC\u201c<\/p>\n<p>Ab Herbst wird Metreweli, wie f\u00fcr den Chef des MI6 \u00fcblich, als<strong> \u201eC\u201c<\/strong> bekannt sein. Die <strong>Abk\u00fcrzung<\/strong> steht \u00fcbrigens nicht, wie man annehmen k\u00f6nnte, f\u00fcr chief (dt. Chef), sondern hat einen <strong>historischen Ursprung<\/strong>. Als sich der Geheimdienst Anfang des 20. Jahrhunderts etablierte, wurde er vom <strong>Marineoffizier Kapit\u00e4n Mansfield George Smith-Cumming<\/strong> geleitet.<\/p>\n<p>Dieser unterschrieb seine <strong>Briefe mit \u201eC\u201c<\/strong> \u2013 ein Spitzname, der sich bis heute gehalten hat. Smith-Cumming begr\u00fcndete noch eine andere Tradition: Er schrieb <strong>ausschlie\u00dflich mit gr\u00fcner Farbe<\/strong>, ob auf Papier oder am Computer. Bis heute ist es einzig dem Chef des MI6 vorbehalten, selbst auf den offiziellen Regierungsdokumenten in gr\u00fcner Farbe Notizen und Unterschriften zu t\u00e4tigen.\u00a0<\/p>\n<p>Manches wurde aber doch abgeschafft, etwa, dass der <strong>MI6-Chef der k\u00f6niglichen Marine gedient<\/strong> haben musst. Damit h\u00e4tten <strong>Metreweli<\/strong> den Post nicht bekommen. Sie hat <strong>Sozialanthropologie an der Universit\u00e4t Cambridge <\/strong>studiert. Doch gerade Menschenkenntnis d\u00fcrfte in ihrer neuen Rolle jedenfalls gefragt sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die neue MI6-Chefin kommt mit ausreichende Erfahrung. 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