{"id":209470,"date":"2025-06-22T04:16:15","date_gmt":"2025-06-22T04:16:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/209470\/"},"modified":"2025-06-22T04:16:15","modified_gmt":"2025-06-22T04:16:15","slug":"100-milliarden-fuer-die-verteidigung-europaeische-investitionsbank-verdreifacht-finanzierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/209470\/","title":{"rendered":"100 Milliarden f\u00fcr die Verteidigung &#8211; Europ\u00e4ische Investitionsbank verdreifacht Finanzierung"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            21\/06\/2025 &#8211; 6:00 MESZ<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Investitionsbank (EIB) baut ihre Rolle als finanzieller Arm der Europ\u00e4ischen Union weiter aus. 100 Milliarden Euro m\u00f6chte sie noch in diesem JAhr in Verteidigung und Sicherheit investieren &#8211; ein neuer Rekord. Damit verdreifacht ihre Ausgaben f\u00fcr diese Bereiche.<\/p>\n<p>Die Zentralbank plant 3,5 Prozent ihrer gesamten Finanzierungen im milit\u00e4rischen Bereich einzusetzen. Die Bank spricht von 32 Vorzeigeprojekten, die geplant sind &#8211; ein eindeutiges Zeichen f\u00fcr einen Paradigmenwechsel bei der Bank.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine finanzielle Unterst\u00fctzung k\u00f6nnen sich alle Unternehmen in der EU bewerben: ob \u00f6ffentlich oder private, gro\u00df oder klein. &#8222;Wir finanzieren den \u00f6ffentlichen Sektor, wenn es um die Infrastruktur von gro\u00dfen Milit\u00e4rkasernen geht. Erst diese Woche haben wir gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Finanzierung einer sehr wichtigen Infrastruktur in Litauen erhalten, einer Milit\u00e4rkaserne, die eine Brigade der Bundeswehr ganz in der N\u00e4he der belarussischen Grenze beherbergen wird&#8220;, erkl\u00e4rte EIB-Pr\u00e4sidentin Nadia Calvi\u00f1o.<\/p>\n<p>&#8222;Wir finanzieren auch gro\u00dfe Privatunternehmen im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprogrammen f\u00fcr Innovationen und industrielle Kapazit\u00e4ten&#8220;, fuhr sie fort.<\/p>\n<p>Die Spanierin sagte auch, dass sie mit der Europ\u00e4ischen Kommission zusammenarbeitet, um andere milit\u00e4rische Schl\u00fcsselinfrastrukturen zu identifizieren.<\/p>\n<p>Klima und Sicherheit zusammen gedacht<\/p>\n<p>Das Engagement im Verteidigungsbereich bedeutet jedoch nicht, dass sich die EIB komplett umorientiert. Klima und saubere Energie bleiben weiterhin Priorit\u00e4ten. F\u00fcr die EIB geht der Klimaschutz Hand in Hand mit der europ\u00e4ischen Sicherheit.<\/p>\n<p>Deshalb soll es auch ein neues Investitionsprogramm f\u00fcr Technologie und Innovation geben: TechEU. Bis 2027 sollen 70 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Au\u00dferdem soll privates Kapital herangezogen werden, um Investitionen in H\u00f6he von mindestens 250 Milliarden Euro zu generieren. Die erste Finanzierung aus dem TechEU-Programm ist f\u00fcr saubere Industrien bestimmt.<\/p>\n<p>&#8222;Das betrifft Produkte, die f\u00fcr den Aufbau von Energienetzen ben\u00f6tigt werden. Das betrifft Garantien f\u00fcr Innovatoren im Bereich der sauberen Technologien. Dazu geh\u00f6rt auch die Unterst\u00fctzung der Windkraftindustrie und der Einsatz von Stromabnahmevereinbarungen, die f\u00fcr die Stabilisierung der Energiepreise f\u00fcr die gro\u00dfen europ\u00e4ischen Industrien von entscheidender Bedeutung sind&#8220;, so Calvi\u00f1o. Der gr\u00fcne \u00dcbergang und die Technologie w\u00fcrden auch strategischen Unabh\u00e4ngigkeit der EU beitragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 21\/06\/2025 &#8211; 6:00 MESZ WERBUNG Die Europ\u00e4ische Investitionsbank (EIB) baut ihre Rolle als finanzieller Arm&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":209471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,9951,14,15,12,686],"class_list":{"0":"post-209470","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-investitionen","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-verteidigungspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114725085866951967","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=209470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/209471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=209470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=209470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=209470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}