{"id":209984,"date":"2025-06-22T09:14:13","date_gmt":"2025-06-22T09:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/209984\/"},"modified":"2025-06-22T09:14:13","modified_gmt":"2025-06-22T09:14:13","slug":"ohne-abschlaege-frueher-aufhoeren-hunderttausende-deutsche-gehen-in-die-rente-mit-63","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/209984\/","title":{"rendered":"Ohne Abschl\u00e4ge fr\u00fcher aufh\u00f6ren: Hunderttausende Deutsche gehen in die &#8222;Rente mit 63&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Ohne Abschl\u00e4ge fr\u00fcher aufh\u00f6ren<br \/>\n                Hunderttausende Deutsche gehen in die &#8222;Rente mit 63&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              22.06.2025, 09:49 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die vorzeitige Rente ist sehr beliebt: Mehr als eine Viertelmillion Versicherte haben sie 2024 in Anspruch genommen, zeigen neue Zahlen. Das ist sehr kostspielig &#8211; und die Regierung will ohnehin bald neue Rentengesetze vorlegen. Bleibt die &#8222;Rente mit 63&#8220;? Die SPD ist zumindest daf\u00fcr.<\/strong><\/p>\n<p>Fast 270.000 Menschen sind im vergangenen Jahr als besonders langj\u00e4hrig Versicherte fr\u00fcher ohne Abschl\u00e4ge in Rente gegangen. Insgesamt haben 2024 rund 937.000 Versicherte erstmals eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, wie der Co-Vorstandschef der Deutschen Rentenversicherung Bund, Jens Dirk Wohlfeil, in Berlin sagte.<\/p>\n<p>Die Altersgrenze der Rente f\u00fcr besonders langj\u00e4hrig Versicherte nach 45 Versicherungsjahren steigt in Stufen. Sie lag 2024 bei 64 Jahren und 4 Monaten f\u00fcr 1960 Geborene. Nach ihrer Einf\u00fchrung war die Rentenart als &#8222;Rente mit 63&#8220; bekannt geworden. Vor allem wegen der Kosten ist sie umstritten. Besonders die SPD hatte sich stets f\u00fcr einen Erhalt dieser Rente starkgemacht.<\/p>\n<p>Viele Babyboomer nutzen &#8222;Rente mit 63&#8220;<\/p>\n<p>Mitte Juni hatte das arbeitgeberfreundliche Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit einer Studie Alarm geschlagen, nach der fast jeder zweite Babyboomer im Rentenalter bisher generell vorzeitig in Rente gegangen ist. Bezogen auf alle Angeh\u00f6rigen des jeweiligen Geburtsjahrgangs ist das ein Anteil von 44 Prozent, bezogen auf die Neurentnerinnen und -rentner mehr als 55 Prozent. <\/p>\n<p>Die derzeit beginnende \u00dcbertrittswelle von geburtenstarken Babyboomer-Jahrg\u00e4ngen ins Rentenalter ist der Hauptgrund, weshalb die Rente von der Politik als akute Herausforderung gesehen wird. Wenn die Rente wie geplant stabil gehalten werden soll, droht der Finanzbedarf deutlich zu steigen &#8211; je st\u00e4rker, desto mehr Menschen fr\u00fcher als regul\u00e4r aus dem Arbeitsleben ausscheiden.<\/p>\n<p>2023 hatten rund 279.000 Versicherte erstmals eine Altersrente f\u00fcr besonders langj\u00e4hrig Versicherte erhalten.<\/p>\n<p>Ein neuer H\u00f6chststand<\/p>\n<p>Vergangenes Jahr wurden rund 18,9 Millionen Altersrenten gezahlt, wie Wohlfeil sagte. &#8222;Dies ist ein neuer H\u00f6chststand.&#8220; Die Rentenversicherung gab demnach 286 Milliarden Euro daf\u00fcr aus. <\/p>\n<p>Wohl auch an die Adresse der schwarz-roten Koalition sagte Wohlfeil: &#8222;Diese Summe verdeutlicht die Bedeutung einer soliden, verl\u00e4sslichen und generationengerechten Finanzierung der Rentenversicherung.&#8220; Union und SPD wollen in den n\u00e4chsten Wochen unter anderem eine k\u00fcnftige Absicherung des Rentenniveaus f\u00fcr die kommenden Jahre auf den Weg bringen. Dann soll sich eine neuerliche Rentenkommission Gedanken \u00fcber die Zukunft machen.<\/p>\n<p>Rentenbeitr\u00e4ge \u00fcber 21 Prozent?<\/p>\n<p>Von der Rentenkasse bekommen die Verantwortlichen schon einmal eine Mahnung auf den Weg: &#8222;Hierbei darf die Politik die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nicht aus den Augen verlieren, auch um die Akzeptanz des gesamten Systems nicht zu gef\u00e4hrden&#8220;, sagte Wohlfeil. Laut Rentenversicherungsbericht 2024 drohen die Rentenbeitr\u00e4ge ohne neue Gesetze bis 2038 von heute 18,6 auf 21,4 Prozent zu steigen. <\/p>\n<p>Am h\u00e4ufigsten bewilligt wurde im vergangenen Jahr die Regelaltersrente. Diese erhielten erstmals rund 378.000 Versicherte. Hier galt vergangenes Jahr eine Altersgrenze von 66 Jahren f\u00fcr 1958 Geborene. Laut Gesetz steigt die Altersgrenze stufenweise auf 67. <\/p>\n<p>269.000 Versicherte bekamen neu eine Rente f\u00fcr besonders langj\u00e4hrig Versicherte ohne Abschl\u00e4ge. Eine Altersrente f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte mit Abschl\u00e4gen bezogen 225.000 Versicherte neu. Hier ist 35-j\u00e4hrige Versicherungszeit Voraussetzung.<\/p>\n<p>Viele Abschl\u00e4ge<\/p>\n<p>Bei 28 Prozent aller neu beginnenden Altersrenten gab es vergangenes Jahr Abschl\u00e4ge. Sie gelten f\u00fcr den gesamten Bezug der Rente. Im Schnitt starteten die Betroffenen 32 Monate vor Erreichen der Regelaltersgrenze in die Rente. Die Abschl\u00e4ge betragen 0,3 Prozent f\u00fcr jeden Monat, um den der Rentenbeginn vorgezogen wird. <\/p>\n<p>Wohlfeil \u00e4u\u00dferte sich zu einer geplanten Sitzung der Vertreterversammlung der Rentenversicherung am Montag in M\u00fcnster. Im Vorstand des Selbstverwaltungsgremiums vertritt er die Arbeitgeberseite und ist im Hauptamt Tarifexperte beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ohne Abschl\u00e4ge fr\u00fcher aufh\u00f6ren Hunderttausende Deutsche gehen in die &#8222;Rente mit 63&#8220; 22.06.2025, 09:49 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":209985,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[1173,16914,13,67852,14,15,16,379,7435,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-209984","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-bundesregierung","9":"tag-deutsche-rentenversicherung","10":"tag-headlines","11":"tag-institut-der-deutschen-wirtschaft-koeln","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-rente","16":"tag-rentner","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114726257541197085","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=209984"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209984\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/209985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=209984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=209984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=209984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}