{"id":210454,"date":"2025-06-22T13:39:09","date_gmt":"2025-06-22T13:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/210454\/"},"modified":"2025-06-22T13:39:09","modified_gmt":"2025-06-22T13:39:09","slug":"ukrainischer-armeechef-kuendigt-ausweitung-der-angriffe-in-russland-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/210454\/","title":{"rendered":"Ukrainischer Armeechef k\u00fcndigt Ausweitung der Angriffe in Russland an"},"content":{"rendered":"<p>      Ukrainischer Armeechef k\u00fcndigt Ausweitung der Angriffe in Russland an<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Die ukrainische Armee will nach Angaben von Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj ihre Angriffe auf milit\u00e4rische Ziele in Russland ausweiten. &#8222;Nat\u00fcrlich werden wir weitermachen&#8220;, sagte Syrskyj laut einem am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Pressebriefing. Die Angriffe sollten sowohl verst\u00e4rkt werden als auch tiefer in russisches Gebiet hineinreichen.\u00a0Derweil warf der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selensykj Unternehmen aus mehreren L\u00e4ndern, darunter Deutschland, vor, Russland mit im R\u00fcstungssektor genutzen G\u00fctern zu beliefern.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\"><a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/themen\/oleksandr-syrskyj-33238000.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Syrskyj<\/a> sagte weiter, die geplante Ausweitung der ukrainischen Angriffe sei Teil der ukrainischen Selbstverteidigungsstrategie. Es reiche nicht, sich einfach nur aus der Ukraine heraus zu wehren. &#8222;Das bringt nichts und f\u00fchrt im Endeffekt dazu, dass wir uns zur\u00fcckziehen m\u00fcssen, Menschen und Gebiete verlieren&#8220;, sagte er bei dem am Samstag abgehaltenen Treffen mit Journalisten. Die Angriffe auf russisches Territorium h\u00e4tten sich als besonders &#8222;effektiv&#8220; bewiesen. Syrskyj betonte, die Ukraine k\u00e4mpfe &#8222;nicht gegen die Bev\u00f6lkerung&#8220;: &#8222;Wir zerst\u00f6ren nur milit\u00e4rische Ziele.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ukraine-4540764.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> hatte Anfang Juni au\u00dfergew\u00f6hnlich umfangreiche Drohnenangriffe auf russische Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze geflogen, die zum Teil tausende Kilometer von der Frontlinie entfernt liegen. Dem ukrainischen Geheimdienst SBU zufolge wurden der russischen Luftwaffe dadurch Milliarden-Sch\u00e4den zugef\u00fcgt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Syrskyj r\u00e4umte bei dem Pressebriefing jedoch auch ein, dass <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> derzeit besonders durch den Einsatz von Glasfaser-Drohnen Vorteile besitze. &#8222;Wir holen in diesem Bereich auf&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Der Oberbefehlshaber widersprach zudem russischen Angaben, wonach es <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/moskau-4152034.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a> gelungen sei, die ukrainischen Truppen vollst\u00e4ndig aus der russischen Grenzregion Kursk zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. &#8222;Wir kontrollieren rund 90 Quadratkilometer des Gebiets im Bezirk Gluschkowo&#8220; in der Region, sagte Syrskyj. Er betonte, dies sei eine &#8222;vorbeugende&#8220; Ma\u00dfnahme, um auf eine &#8222;m\u00f6gliche feindliche Offensive&#8220; reagieren zu k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Russland hatte im April erkl\u00e4rt, die an die Ukraine grenzende Region <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/kursk-4133696.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kursk<\/a> vollst\u00e4ndig von den ukrainischen Truppen zur\u00fcckerobert zu haben.\u00a0Kiew hatte dort im August 2024 eine Offensive gestartet und die Region teilweise besetzt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Russland r\u00fcckte zuletzt in der anliegenden ukrainischen Region Sumy weiter vor. Kremlchef Wladimir Putin hatte in dieser Woche auch eine Offensive auf die Hauptstadt Sumy nicht ausgeschlossen.\u00a0Sryskyj zufolge gelang es den ukrainischen Truppen, die russische Offensive dort zu stoppen und das Dorf Andrijiwka zur\u00fcckzuerobern. Die Lage habe sich stabilisiert.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Die russische Armee erkl\u00e4rte am Sonntag, das Dorf Petriwske in der nordostukrainischen Region Charkiw eingenommen zu haben. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge griff Moskau die Ukraine in der Nacht zum Sonntag zudem mit mindestens 47 Drohnen und drei Raketen an.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Unterdessen forderte Selenskyj Sanktionen gegen Firmen, die aus Deutschland und weiteren L\u00e4ndern den russischen R\u00fcstungssektor belieferten. Der ukrainische Pr\u00e4sident sagte bei einem am Samstag ver\u00f6ffentlichten Pressebriefing, Russland erhalte &#8222;Werkzeugmaschinen aus bestimmtem L\u00e4ndern, welche es zur Herstellung von Waffen verwendet&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Selenskyjs Angaben zufolge handelt es sich bei den Firmen um 15 taiwanische, 13 deutsche, acht tschechische, sechs s\u00fcdkoreanische sowie drei japanische Unternehmen. Ein Unternehmen liefere zudem eine kleine Anzahl von Komponenten aus den USA. Selenskyj betonte, er kenne die Namen der betroffenen Firmen, nannte diese jedoch nicht.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">&#8222;Wir haben all die Informationen an alle weitergeleitet, an unsere Partner, an die Europ\u00e4ische Union und an die Vereinigten Staaten&#8220;, erkl\u00e4rte Selenskyj. &#8222;Wir rufen alle nachdr\u00fccklich auf, Sanktionen gegen diese Unternehmen zu verh\u00e4ngen&#8220;, fuhr er fort. Insgesamt habe Kiew Informationen \u00fcber betroffene Firmen an 26 L\u00e4nder weitergegeben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Das Bundeswirtschaftsministerium \u00e4u\u00dferte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP bisher nicht zu den Vorw\u00fcrfen. Der tschechische Au\u00dfenminister Jan Lipavysk sagte gegen\u00fcber AFP, Prag bem\u00fche sich um eine &#8222;Minimalisierung bei der Umgehung von Sanktionen&#8220;. Die tschechische Regierung sei offen daf\u00fcr, die ukrainischen Anschuldigungen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022, hat der Westen weitreichende Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngt. Diese zielen insbesondere darauf ab, die Lieferung von Ausr\u00fcstung und Technologien f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie zu unterbinden. Moskau gelingt es jedoch teilweise, die Sanktionen zu umgehen, indem es Lieferungen \u00fcber verb\u00fcndete Drittl\u00e4nder erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ukrainischer Armeechef k\u00fcndigt Ausweitung der Angriffe in Russland an Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Die ukrainische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":210455,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-210454","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114727299667942798","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210454","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=210454"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210454\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/210455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=210454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=210454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=210454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}