{"id":210470,"date":"2025-06-22T13:48:13","date_gmt":"2025-06-22T13:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/210470\/"},"modified":"2025-06-22T13:48:13","modified_gmt":"2025-06-22T13:48:13","slug":"wetter-in-deutschland-bislang-heissester-tag-des-jahres-erwartet-montag-wird-hingegen-turbulent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/210470\/","title":{"rendered":"Wetter in Deutschland: Bislang hei\u00dfester Tag des Jahres erwartet \u2013 Montag wird hingegen \u201eturbulent\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In Teilen Deutschlands steigen die Temperaturen am Sonntag auf bis zu 37 Grad, es k\u00f6nnte der bisher w\u00e4rmste Tag des Jahres werden. In der Nacht werden jedoch Sturmb\u00f6en, Hagel und Gewitter erwartet. Der \u00dcberblick.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ob an Badeseen, in Freib\u00e4dern, Parks oder Bierg\u00e4rten \u2013 viele Menschen hat es bei Temperaturen von teils deutlich \u00fcber 30 Grad am Wochenende nach drau\u00dfen gezogen. P\u00fcnktlich zum astronomischen Sommeranfang am 21. Juni war es sonnig und hei\u00df. Zum Start in die neue Woche soll es allerdings<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/wetter.welt.de\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/wetter.welt.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> \u201ewettertechnisch turbulent\u201c<\/a> werden, wie Meteorologe Thore Hansen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach ank\u00fcndigt. Es werden Gewitter erwartet und es soll f\u00fcr diese Jahreszeit ungew\u00f6hnlich st\u00fcrmisch werden.<\/p>\n<p>Vorher suchten viele Menschen Abk\u00fchlung, wobei es auch zu t\u00f6dlichen Badeunf\u00e4llen kam. Nach einem solchen Unfall in einem Freibad in Frankfurt-R\u00f6delheim kam ein neunj\u00e4hriges M\u00e4dchen ums Leben. Bei einem Badeunfall im Rather See im rechtsrheinischen Teil von K\u00f6ln starb ein dreij\u00e4hriger Junge. Das Kind sei mutma\u00dflich ertrunken, teilte die Polizei mit.<\/p>\n<p>F\u00fcr Sonntag wurden im <b>S\u00fcdwesten Deutschlands<\/b> \u00f6rtlich bis zu 37 Grad erwartet \u2013 das w\u00e4re die bundesweit h\u00f6chste Temperatur im bisherigen Jahr. Im Juni war es in der Vergangenheit aber auch schon hei\u00dfer: Am 30. Juni 2019 waren in Bernburg (Saale) in Sachsen-Anhalt 39,6 Grad gemessen worden. Der Allzeit-Hitzerekord f\u00fcr Deutschland liegt sogar noch h\u00f6her: Am 25. Juli 2019 wurden jeweils 41,2 Grad an den DWD-Wetterstationen T\u00f6nisvorst und Duisburg-Baerl (beides Nordrhein-Westfalen) registriert.<\/p>\n<p>Der DWD warnte auch am Sonntag auf seiner Internetseite vor starker W\u00e4rmebelastung in vielen Regionen. <b>Abseits des<\/b> <b>Nordwestens Deutschlands <\/b>komme es zudem zu einer ungew\u00f6hnlich hohen UV-Intensit\u00e4t. DWD-Meteorologin Sonja St\u00f6ckle empfahl, am Sonntag zwischen den Mittags- und fr\u00fchen Abendstunden nicht in die direkte Sonne zu gehen. \u201eEs empfiehlt sich auch immer viel zu trinken, nur auf Alkohol sollte dabei verzichtet werden.\u201c<\/p>\n<p>Wochenanfang wird \u201eturbulent\u201c<\/p>\n<p>Zum Ausklang des Wochenendes rechnete der DWD mit einem Wetterumschwung. Von Sonntagnachmittag an soll es von <b>Nordwesten<\/b> her kr\u00e4ftige Gewitter, lokal auch Unwetter, geben. In der Nacht zum Montag wandern die Gewittern <b>s\u00fcdostw\u00e4rts<\/b>, wie es in der Vorhersage von Meteorologe Thore Hansen hie\u00df.<\/p>\n<p>Montagmorgen soll es im <b>S\u00fcdosten<\/b> teils starke Gewitter geben. \u201eAb dem fr\u00fchen Nachmittag entstehen etwa s\u00fcd\u00f6stlich einer Linie <b>Bodensee-Erzgebirge<\/b> neue \u00f6rtlich unwetterartige Gewitter mit heftigem Starkregen, gro\u00dfem Hagel und schweren Sturmb\u00f6en\u201c, k\u00fcndigte Hansen an. \u201eAuch in der <b>Nordh\u00e4lfte<\/b> entstehen ab dem Mittag Gewitter, diese k\u00f6nnen sich zu einer Linie zusammenschlie\u00dfen und rasch \u00fcber Teile des Nordens nach <b>Ostdeutschland<\/b> ziehen. Im Hauptfokus ist dort der Wind.\u201c<\/p>\n<p>Mit den Gewittern seien schwere Sturmb\u00f6en von bis zu 100 Kilometern pro Stunde zu erwarten. Aber auch abseits der Gewitter gebe es \u201eungew\u00f6hnlich viel Wind\u201c f\u00fcr diese Jahreszeit. Die Temperaturen erreichten hingegen f\u00fcr die Jahreszeit \u00fcbliche 20 Grad an der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/reise\/nordsee\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/reise\/nordsee\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Nordsee<\/b><\/a> und bis zu 30 Grad im <b>S\u00fcdosten Bayerns. <\/b><\/p>\n<p>\u201eAm Dienstag beruhigt sich das Wetter dann\u201c, sagt Hansen. Im <b>Norden<\/b> bleibt es bew\u00f6lkt und gebietsweise regnet es auch. Im S\u00fcden ist es hingegen eher trocken und freundlich. Die Temperaturunterschiede sind gro\u00df: maximal 19 Grad in <b>Schleswig-Holstein<\/b> und 30 Grad im <b>Breisgau<\/b>. Diese Zweiteilung setzt sich auch am Mittwoch fort.<\/p>\n<p>Teilweise hohe Waldbrand-Gefahr<\/p>\n<p>Bei anhaltender Trockenheit war am Sonntag auch die Gefahr f\u00fcr Waldbr\u00e4nde besonders hoch, etwa in <b>Brandenburg<\/b>. In <b>Lindow<\/b> im Landkreis Ostprignitz-Ruppin nordwestlich von Berlin war ein Brand am Sonntag noch nicht vollst\u00e4ndig gel\u00f6scht: Die Feuerwehr sei mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und versuche, mit L\u00f6schma\u00dfnahmen das Feuer zu beenden, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest.<\/p>\n<p>Das hei\u00dfe Wochenende fiel mit dem kalendarischen beziehungsweise astronomischen Sommeranfang zusammen. Zur Sommersonnenwende hat die Sonne die h\u00f6chste Mittagsh\u00f6he \u00fcber dem Horizont. Ursache ist im Wesentlichen, dass die Erdachse bei der Bahn der Erde um die Sonne nicht senkrecht steht, sondern leicht geneigt ist. So ist die Nordhalbkugel derzeit zur Sonne geneigt &#8211; wir erleben lange Tage und einen hohen Sonnenstand. Bei der Wintersonnenwende im Dezember ist die Nordhalbkugel hingegen von der Sonne abgewandt \u2013 die Tage bei uns sind kurz.<\/p>\n<p>Exakt hat die Sonne auf der Nordhalbkugel bereits um 4.42 Uhr am Samstag den Gipfel ihrer Jahresbahn erklommen. Die Sommersonnenwende gilt als Beginn des astronomischen Sommers \u2013 mit dem l\u00e4ngsten Tag, gefolgt von der k\u00fcrzesten Nacht des Jahres. Danach werden die Tage wieder k\u00fcrzer.<\/p>\n<p>Vom kalendarischen beziehungsweise astronomischen Sommeranfang ist \u00fcbrigens der meteorologische Sommerbeginn zu unterscheiden, der schon am 1. Juni war. Meteorologen fassen die Jahreszeiten zu Statistik-Zwecken in ganzen Monaten zusammen.<\/p>\n<p>dpa\/lay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Teilen Deutschlands steigen die Temperaturen am Sonntag auf bis zu 37 Grad, es k\u00f6nnte der bisher w\u00e4rmste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":210471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,950,29,67991,30,13,14,3923,15,3921,110,12,67992,1973],"class_list":{"0":"post-210470","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutscher-wetterdienst","14":"tag-deutschland","15":"tag-dwd-deutscher-wetterdienst-ks","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-nachrichten-aus-deutschland","20":"tag-news","21":"tag-news-aus-deutschland","22":"tag-newsteam","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-unwetter-ks","25":"tag-wetter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114727334950551012","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=210470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/210471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=210470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=210470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=210470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}