{"id":211200,"date":"2025-06-22T20:31:10","date_gmt":"2025-06-22T20:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/211200\/"},"modified":"2025-06-22T20:31:10","modified_gmt":"2025-06-22T20:31:10","slug":"usa-und-iran-wadephul-draengt-auf-verhandlungsloesung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/211200\/","title":{"rendered":"USA und Iran: Wadephul dr\u00e4ngt auf Verhandlungsl\u00f6sung"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 22.06.2025 19:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach den US-Angriffen auf Atomanlagen im Iran setzt Au\u00dfenminister Wadephul weiter auf Verhandlungen. Der Iran m\u00fcsse Gespr\u00e4che mit den USA f\u00fchren, sagte er im Bericht aus Berlin. Es gebe &#8222;jede M\u00f6glichkeit, diesen Konflikt friedlich zu beenden&#8220;.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/iran-angriff-usa-details-100.html\" title=\"Was \u00fcber den US-Angriff auf den Iran bekannt ist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Angriffen auf iranische Atomanlagen<\/a> hat Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul im Bericht aus Berlin auf eine Verhandlungsl\u00f6sung gedrungen. &#8222;Jeder wei\u00df: Es muss eine Verhandlungsl\u00f6sung geben&#8220;, sagte der CDU-Politiker.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Iran m\u00fcsse nach der Eskalation jetzt in direkte Gespr\u00e4che mit den USA gehen. &#8222;Jetzt muss eine neue Chance genutzt werden. Und ich hoffe, dass es jetzt keine weitere Eskalation gibt, sondern dass jetzt wirklich gesprochen wird.&#8220; Deutschland und seine europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten wollten diesen Prozess unterst\u00fctzen. &#8222;Es gibt jede M\u00f6glichkeit, diesen Konflikt friedlich und auf dem Einigungswege zu beenden&#8220;, so Wadephul. Dazu brauche es aber die Bereitschaft des Iran.<\/p>\n<p>    &#8222;Iran hat selbst rote Grenzen \u00fcberschritten&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZugleich betonte er, dass die Urananreicherung im Iran &#8222;weit \u00fcber jede sinnvolle zivile Nutzung&#8220; hinausgegangen sei. &#8222;Das hei\u00dft, der Iran hat selbst rote Grenzen \u00fcberschritten.&#8220; Deutschland habe immer vertreten, dass dieses Atomprogramm f\u00fcr Israel gef\u00e4hrlich sei.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie USA h\u00e4tten sich &#8222;offensichtlich gen\u00f6tigt gesehen, aufgrund nachrichtendienstlicher Erkenntnisse diesen Schritt zu gehen&#8220;, so Wadephul. &#8222;Niemand findet es gut, wenn eine kriegerische Auseinandersetzung fortgef\u00fchrt wird.&#8220; Deshalb werde Deutschland zusammen mit Gro\u00dfbritannien und Frankreich &#8222;weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, dass wir jetzt ernsthaft verhandeln.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf die Frage, ob das Vorgehen der USA im Einklang mit dem V\u00f6lkerrecht stehe, reagiert Wadephul ausweichend. Dies sei jetzt nicht abschlie\u00dfend festzustellen. Es sei aber legitim zu verhindern, dass der Iran in den Besitz einer Atomwaffe komme.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung forderten auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer Teheran zu Verhandlungen auf. &#8222;Wir haben best\u00e4ndig klar zum Ausdruck gebracht, dass sich der Iran niemals Nuklearwaffen verschaffen darf. Vom Iran darf keine Bedrohung mehr f\u00fcr die regionale Sicherheit ausgehen&#8220;, hie\u00df es. &#8222;Den Iran fordern wir auf, Verhandlungen \u00fcber ein Abkommen aufzunehmen, das alle Bedenken zu seinem Atomprogramm ausr\u00e4umt.&#8220; Die US-Angriffe auf den Iran werden in der Erkl\u00e4rung lediglich erw\u00e4hnt, aber nicht bewertet.<\/p>\n<p>    Iran lehnt Stopp des Atomprogramms ab<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer stellvertretende Au\u00dfenminister des Iran, Majid Takht-Ravanchi, wies Forderungen nach einem vollst\u00e4ndigen Stopp des Atomprogramms zur\u00fcck. &#8222;Wir sind ehrliche Mitglieder des Atomwaffensperrvertrags, sagte Takht-Ravanchi im\u00a0Bericht aus Berlin. Auf dieser Grundlage habe sein Land die Urananreicherung zu friedlichen Nutzung der Atomenergie betrieben. &#8222;Niemand kann uns sagen, was wir tun sollen und was wir nicht tun sollen, solange wir uns im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags bewegen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu den Sch\u00e4den an den Atomanlagen infolge des US-Milit\u00e4rschlags wollte sich Takht-Ravanchi nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.06.2025 19:44 Uhr Nach den US-Angriffen auf Atomanlagen im Iran setzt Au\u00dfenminister Wadephul weiter auf Verhandlungen. 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