{"id":21124,"date":"2025-04-10T15:00:13","date_gmt":"2025-04-10T15:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21124\/"},"modified":"2025-04-10T15:00:13","modified_gmt":"2025-04-10T15:00:13","slug":"hamburg-schleswig-holstein-spd-und-gruene-wollen-verfassung-fuer-schuldenbremse-aendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21124\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: SPD und Gr\u00fcne wollen Verfassung f\u00fcr Schuldenbremse \u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                SPD und Gr\u00fcne wollen Verfassung f\u00fcr Schuldenbremse \u00e4ndern<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.04.2025, 05:34 Uhr<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr dringende Investitionen sollen auch die L\u00e4nder Schulden machen k\u00f6nnen &#8211; trotz Schuldenbremse. Daf\u00fcr ist auch in Hamburg eine Verfassungs\u00e4nderung n\u00f6tig. SPD und Gr\u00fcne legen einen Antrag vor.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; SPD und Gr\u00fcne in der Hamburgischen B\u00fcrgerschaft wollen die Landesverfassung zur Anpassung der neuen Schuldenbremsen-Regelung \u00e4ndern. Ein entsprechender Antrag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, soll bei der n\u00e4chsten B\u00fcrgerschaftssitzung in zwei Wochen beraten werden.\u00a0<\/p>\n<p>Der Bund hatte durch eine Grundgesetz\u00e4nderung auch den L\u00e4ndern eine begrenzte strukturelle Kreditaufnahme erm\u00f6glicht. Ein dazu n\u00f6tiges Bundesgesetz steht aber noch aus.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr eine \u00c4nderung der Hamburgischen Verfassung ist wie im Bund eine Zweidrittelmehrheit n\u00f6tig. SPD und Gr\u00fcne sind in der B\u00fcrgerschaft deshalb auch auf die Zustimmung der CDU angewiesen.\u00a0<\/p>\n<p>SPD und Gr\u00fcne: Wollen auch k\u00fcnftig ohne Schulden auskommen\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Uns geht es jetzt vor allem um eine rechtssichere Umsetzung dieser Bundesregelung in Hamburg&#8220;, sagte der Haushaltsexperte der SPD, Milan Pein, der dpa. Der Grundsatz der Schuldenbremse solle bestehen bleiben. &#8222;Der Haushalt soll weiterhin grunds\u00e4tzlich ohne neue Schulden auskommen. Eine Kreditaufnahme ist nur im Ausnahmefall und unter engen gesetzlichen Vorgaben m\u00f6glich, sobald das noch ausstehende Bundesgesetz in Kraft tritt&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Man wolle sicherstellen, &#8222;dass Hamburg bei k\u00fcnftigen Haushalten rechtlich auf sicherem Fundament steht&#8220;, sagte der haushaltspolitische Sprecher der Gr\u00fcnen, Dennis Paustian-D\u00f6scher. Die \u00c4nderungen schaffe k\u00fcnftig mehr Flexibilit\u00e4t, &#8222;wie wir es seit langem fordern&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>In Artikel 72, Satz 1 der Landesverfassung hei\u00dft es: &#8222;Einnahmen und Ausgaben sind grunds\u00e4tzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen.&#8220; Dem soll laut Antrag hinzugef\u00fcgt werden: &#8222;Dem Grundsatz nach Satz 1 ist entsprochen, wenn die aus Krediten erzielten Einnahmen die zul\u00e4ssige Kreditaufnahme nach einem Bundesgesetz gem\u00e4\u00df Artikel 109 Absatz 3 Satz 7 des Grundgesetzes f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland nicht \u00fcberschreiten.&#8220;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist eine entsprechende \u00c4nderung der Landeshaushaltsordnung vorgesehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein SPD und Gr\u00fcne wollen Verfassung f\u00fcr Schuldenbremse \u00e4ndern 10.04.2025, 05:34 Uhr F\u00fcr dringende Investitionen sollen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":21125,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,2013,692,1971,5915,184,12997],"class_list":{"0":"post-21124","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gruene","11":"tag-hamburg","12":"tag-schleswig-holstein","13":"tag-schuldenbremse","14":"tag-spd","15":"tag-verfassung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114314269423972138","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21124"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21124\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}