{"id":211331,"date":"2025-06-22T21:45:12","date_gmt":"2025-06-22T21:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/211331\/"},"modified":"2025-06-22T21:45:12","modified_gmt":"2025-06-22T21:45:12","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2343-pistorius-sorgt-fuer-rueckkehr-der-wehrpflicht-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/211331\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:43 Pistorius sorgt f\u00fcr R\u00fcckkehr der Wehrpflicht vor +++"},"content":{"rendered":"<p>Verteidigungsminister Boris Pistorius baut in seinen kommenden Gesetzentwurf f\u00fcr einen attraktiveren Wehrdienst auch Mechanismen f\u00fcr eine m\u00f6gliche R\u00fcckkehr der Wehrpflicht ein. Zwar sei das Ziel, zun\u00e4chst auf Freiwilligkeit zu setzen, sagt der SPD-Politiker in der ARD-Sendung &#8222;Caren Miosga&#8220;. Falls das Ziel, etwa 60.000 n\u00f6tigen Soldatinnen und Soldaten zu gewinnen, nicht erreicht werde, solle es aber weitere M\u00f6glichkeiten geben, so Pistorius: &#8222;Mein Ziel ist es, (dass) das Gesetz, was ich jetzt einbringe, bereits zwei Regelungen enth\u00e4lt, die dann nur noch aktiviert werden m\u00fcssen, wenn die Zahlen nicht reichen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:14 Ukrainische Streitkr\u00e4fte warnen vor Anflug zahlreicher russischer Drohnen auf mehrere Regionen +++<\/b><br \/>Die Ukraine erlebt einmal mehr eine bedrohliche Nacht. Seit 21:37 ver\u00f6ffentlichze die ukrainische Luftwaffe auf ihrem Telegram-Kanal gleich mehrere Luftalarme hintereinander. Demnach sind russische Angriffsdrohnen in Richtung der Regionen Odessa, Tschernihiw, Saporischja, Dnipro, Charkiw, Poltawa, Mykolajiw und Cherson im Anflug. Auf dem Netzwerk X teilten verschiedene Kan\u00e4le mit, Russland habe mehr als 100 Drohnen in Richtung der Ukraine losgeschickt. Ferner drohen auch Attacken durch Raketen: Im besetzten Teil der Region Donezk seien taktische Kampfflugzeuge aufgestiegen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:58 Wegen Krim-Recherchen festgenommener Journalist nach vier Jahren aus russischer Haft entlassen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Journalist Vladyslav Yesipenko ist frei. Der Familienvater war im M\u00e4rz 2021 auf der von Russland annektierten Halbinsel festgenommen worden. Der Vorwurf: Spionageverdacht. Tats\u00e4chlich aber recherchierte Yesipenko damals f\u00fcr eine Reportage <a href=\"https:\/\/about.rferl.org\/advocacy\/imprisoned-journalists\/vladyslav-yesypenko\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">im Auftrag von Radio Free Liberty<\/a>. Der 55-J\u00e4hrige wurde im Februar 2022 zu sechs Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. Yesipenko wurde w\u00e4hrend seiner Haft immer wieder psychisch und physisch gefoltert. <a href=\"https:\/\/publikationen.freiheit.digital\/human-rights-defenders\/human-rights-defenders-journalistinnen-und-journalisten\/vladyslav-yesipenko\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Der Friedrich-Naumann-Stiftung berichtete seine Ehefrau<\/a> von Elektroschocks, Schl\u00e4gen und Morddrohungen durch den russischen Inlandsgeheimdienst FSB. W\u00e4hrend seiner Haftzeit wurde Yesipenko unter anderem von der &#8222;Zeit&#8220;-Stiftung und mit dem PEN-Award f\u00fcr seine journalistische Arbeit ausgezeichnet. 2023 sanktionierte die EU zudem sechs Personen, die an der Folter und Inhaftierung des Ukrainers beteiligt waren, darunter zwei Richter, ein Staatsanwalt und zwei an der Folter beteiligte FSB-Mitarbeiter. <\/p>\n<p><b>+++ 21:12 Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Truppen\u00fcbungsplatz +++<br \/><\/b>Beim Einschlag einer russischen Rakete auf einen Truppen\u00fcbungsplatz der ukrainischen Armee in der Region Cherson sind am Sonntagabend nach offiziellen Angaben drei Soldaten get\u00f6tet und 14 weitere verletzt worden. Vor dem Angriff sei Luftalarm ausgel\u00f6st worden, wodurch weitere Opfer vermieden worden seien, teilten die ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit. Es handelte sich um einen tempor\u00e4ren \u00dcbungsplatz der Armee. Der Vorfall werde untersucht: Offenbar hatten sich nicht alle Armeeangeh\u00f6rigen an die angeordneten Sicherheitsma\u00dfnahmen gehalten und trotz Alarms keine Luftschutzr\u00e4ume aufgesucht. <\/p>\n<p><b>+++ 20:23 Abschlusserkl\u00e4rung des Nato-Gipfel bleibt vage zur Zukunft der Ukraine +++<br \/><\/b>Vor dem morgen beginnenden Nato-Gipfel haben die Diplomaten hinter den Kulissen schon eine Abschlusserkl\u00e4rung ausgehandelt. Diese d\u00fcrfte aus Sicht der Ukraine ern\u00fcchternd sein. Ihr wird dort nach Angaben von Diplomaten lediglich vage eine fortgesetzte Unterst\u00fctzung in Aussicht gestellt. Noch im vergangenen Jahr hatte die Nato der Ukraine beim Gipfel in Washington zugesichert, Sicherheitsunterst\u00fctzung in H\u00f6he von 40 Milliarden Euro bereitzustellen. Zudem wurde damals festgehalten, dass ihr Pfad zur Mitgliedschaft unumkehrbar sei. Wegen des Widerstandes insbesondere der USA konnten solche Formulierungen nun nicht mehr wiederholt werden. Trump hofft noch immer darauf, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch durch Zugest\u00e4ndnisse an Kremlchef Wladimir Putin zu beenden.<\/p>\n<p><b>+++ 19:43 Ukraine meldet sieben get\u00f6tete Zivilisten und zahlreiche Verletzte durch russische Angriffe +++<\/b><br \/>Seit der vergangenen Nacht sind in der Ukraine sieben Zivilisten durch russische Angriffe get\u00f6tet und mindestens 23 weitere verletzt worden. Allein in der Nacht zu Sonntag feuerte Russland nach ukrainischen Angaben zwei ballistische Raketen und eine S-300-Boden-Luft-Rakete sowie 47 Shahed-Drohnen auf die Ukraine. Betroffen von den Luftangriffen war haupts\u00e4chlich der Oblast Tschernihiw, nordwestlich von Kiew. 18 Drohnen wurden nach Angaben der ukrainischen Luftwaffen abgeschossen, 10 weitere h\u00e4tten aus anderen Gr\u00fcnden ihr Ziel nicht erreicht. Ein Zivilist sei am Samstagabend durch einen Drohnenangriff auf die Kleinstadt Nischyn in Tschernihiw get\u00f6tet worden. Im Bezirk Nikopol im Oblast Dnjeprpetrowsk wurden sieben Menschen beim Beschuss von Wohnh\u00e4usern und ziviler Infrastruktur verletzt. Im schwer umk\u00e4mpften Oblast Donezk bel\u00e4uft sich die Zahl der Get\u00f6teten auf drei sowie 13 Verletzte, teilte der Gouverneur Vadym Filashkin mit. Betroffen waren demnach die Orte Slowiansk und Kostiantyniyvka. In der frontnahen Stadt Kramatorsk schlug eine russische Rakete in ein vierst\u00f6ckiges Wohnhaus ein. Die Rettungskr\u00e4fte bargen vier Tote sowie mindestens vier Verletzte. Im Dorf Staryi Saltiv, zwischen Charkiw und der Grenze zu Russland, wurde nach Anhaben des zust\u00e4ndigen Gouverneurs ein 77-j\u00e4hriger Mann von einem russischen Geschoss get\u00f6tet.<\/p>\n<p><b>+++ 18:53 Selenskyj warnt Europa vor neuen Pl\u00e4nen Moskaus +++<br \/><\/b>Wolodymyr Selenskyj hat Europa vor neuen, nicht n\u00e4her beschriebenen milit\u00e4rischen Schachz\u00fcgen Russlands gewarnt. &#8222;Wir stellen einen weiteren geistigen R\u00fcckschritt der russischen F\u00fchrung fest und haben Beweise daf\u00fcr, dass sie neue Milit\u00e4roperationen in Europa vorbereitet&#8220;, schrieb Selenskyj auf der Plattform Telegram. Zuvor hatte ihm der Leiter des milit\u00e4rischen Geheimdienstes HUR, Kyrylo Budanow, Bericht \u00fcber die aktuelle Lage erstattet. Selenskyj wollte die Details zu den angesprochenen russischen Milit\u00e4roperationen mit den Partnern Kiews er\u00f6rtern. &#8222;Wir werden unsere Partner \u00fcber die Fakten informieren, die unsere Nachrichtendienste aufgedeckt haben&#8220;, k\u00fcndigte er an. &#8222;Wir bereiten gemeinsame Verteidigungsentscheidungen vor, insbesondere mit dem Vereinigten K\u00f6nigreich und der EU.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:34 Ukrainischer Armeechef k\u00fcndigt Ausweitung der Angriffe in Russland an +++<br \/><\/b>Die ukrainische Armee will nach Angaben von Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj ihre Angriffe auf milit\u00e4rische Ziele in Russland ausweiten. &#8222;Nat\u00fcrlich werden wir weitermachen&#8220;, sagte Syrskyj laut einem am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Pressebriefing. Die Angriffe sollten sowohl verst\u00e4rkt werden als auch tiefer in russisches Gebiet hineinreichen. Syrskyj sagte weiter, die geplante Ausweitung der ukrainischen Angriffe sei Teil der ukrainischen Selbstverteidigungsstrategie. Es reiche nicht, sich einfach nur aus der Ukraine heraus zu wehren. &#8222;Das bringt nichts und f\u00fchrt im Endeffekt dazu, dass wir uns zur\u00fcckziehen m\u00fcssen, Menschen und Gebiete verlieren.&#8220; Die Angriffe auf russisches Territorium h\u00e4tten sich als besonders &#8222;effektiv&#8220; erwiesen. &#8222;Wir zerst\u00f6ren nur milit\u00e4rische Ziele.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 14:49 Ukraine fliegt eigene B\u00fcrger sowie weitere Europ\u00e4er und US-B\u00fcrger aus Iran aus +++<\/b><br \/>Die Ukraine hat nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zahlreiche Staatsb\u00fcrger aus dem Isran und aus Israel ausgeflogen. &#8222;176 Menschen wurden von Israel nach \u00c4gypten evakuiert, und auch vom Iran nach Aserbaidschan laufen Evakuierungsma\u00dfnahmen&#8220;, teilte Selenskyj mit. Neben eigenen Staatsb\u00fcrgern seien auch Menschen mit P\u00e4ssen aus Estland, Lettland, Moldau, Aserbaidschan und den Vereinigten Staaten aus der &#8222;Gefahrenzone&#8220; gebracht worden. <\/p>\n<p><b>+++ 14:14 Angriff auf Cherson: Mindestens ein Toter und drei Verletzte +++<br \/><\/b>Russische Streitkr\u00e4fte haben bei Angriffen mit Artillerie und Drohnen auf die Stadt Cherson mindestens einen Zivilisten get\u00f6tet, wie die ukrainische Online-Zeitung &#8222;Prawda&#8220; unter Berufung auf die Milit\u00e4rverwaltung der Oblast Cherson berichtet. Der 46-j\u00e4hrige Mann habe demnach durch den Abwurf von Sprengstoff eine Explosionsverletzung erlitten und sei daran gestorben. Au\u00dferdem seien drei Frauen verletzt worden. Die Angriffe auf Cherson liefen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch.<\/p>\n<p><b>+++ 12:58 Inlandsgeheimdienst der Ukraine brieft Sch\u00fcler +++<br \/><\/b>Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU bereitet Sch\u00fcler auf Rekrutierungsversuche von russischer Geheimdienstseite vor, um in der Ukraine Schaden anzurichten. &#8222;New York Times&#8220;-Journalisten wohnten in einem Klassenzimmer in Lwiw einem solchen Briefing bei. &#8222;Vielleicht wird nicht \u00fcber alle diese Sondereins\u00e4tze [der Sabotage] in den Medien berichtet &#8211; aber glaubt mir, der Feind schl\u00e4ft nicht&#8220;, erkl\u00e4rt dabei eine SBU-Sprecherin den Heranwachsenden. &#8222;Sie arbeiten aktiv und f\u00fchren illegale Aktivit\u00e4ten aus, so seltsam es auch klingen mag, direkt in euren Telefonen.&#8220;<\/p>\n<p>Sie f\u00fcgte hinzu: &#8222;Und wenn man ein Angebot h\u00f6rt, schnell Geld f\u00fcr ein brandneues iPhone oder 1000 US-Dollar zu verdienen, klingt das nat\u00fcrlich sehr verlockend. Manchmal wird die Aufgabe als einfache Kurierlieferung, das Fotografieren kritischer Infrastruktur oder das Spr\u00fchen provokativer Graffiti getarnt. Das ist oft der erste Schritt zu eurer Rekrutierung.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/06\/21\/world\/europe\/ukraine-russia-teenagers-sabotage.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Wie es in dem Bericht hei\u00dft<\/a>, erkl\u00e4rte der SBU Ende letzten Monats, dass die Beh\u00f6rden mehr als 600 Menschen beschuldigt h\u00e4tten, in der Ukraine versucht zu haben, Brandstiftung, Terrorismus oder Sabotage zu begehen, nachdem sie von russischen Geheimdiensten rekrutiert worden waren. Davon sei etwa jeder Vierte minderj\u00e4hrig gewesen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:43 Kiew: Ukrainische Armee kontrolliert noch Teile von russischer Grenzregion Kursk +++<br \/><\/b>Die ukrainische Armeef\u00fchrung widerspricht russischen Angaben, wonach es Moskau gelungen sei, ukrainische Truppen vollst\u00e4ndig aus Kursk zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. &#8222;Wir kontrollieren rund 90 Quadratkilometer des Gebiets im Bezirk Gluschkowo&#8220; in der russischen Grenzregion, sagt der ukrainische Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj in einem ver\u00f6ffentlichten Pressebriefing. Er betont, dies sei eine &#8222;vorbeugende&#8220; Ma\u00dfnahme, um auf eine &#8222;m\u00f6gliche feindliche Offensive&#8220; reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die an die Ukraine grenzende russische Region Kursk war vom Sommer 2024 bis zum Fr\u00fchjahr 2025 teilweise von ukrainischen Truppen besetzt, nachdem die ukrainische Armee im August 2024 dort eine Offensive gestartet hatte. Russischen Angaben zufolge eroberte die russische Armee die ukrainisch besetzten Gebiete in Kursk vollst\u00e4ndig zur\u00fcck. Die russischen Soldaten r\u00fccken zudem in der anliegenden ukrainischen Region Sumy vor.<\/p>\n<p><b>+++ 10:45 Syrskyj sch\u00e4tzt Schaden durch Angriffe tief in Russland hoch ein +++<br \/><\/b>Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, Oleksandr Syrskyj, beziffert die Sch\u00e4den f\u00fcr Russland durch ukrainische Angriffe zwischen Januar und Mai tief auf russischem Territorium auf \u00fcber zehn Milliarden US-Dollar (also \u00fcber 8,7 Milliarden Euro). Wie er <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/ukraines-deep-strikes-inflicted-1-3-billion-in-direct-damage-to-russia-this-year-syrskyi-says\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">laut &#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a> bei einem Briefing mit Journalisten sagt, seien darunter 1,3 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) an direkten Sch\u00e4den an Industrieanlagen und Infrastruktur. Der indirekte Schaden, der durch die St\u00f6rung der russischen Industrieaktivit\u00e4ten verursacht wird, wird demnach von ukrainischer Seite auf 9,5 Milliarden US-Dollar (rund 8,2 Milliarden Euro) gesch\u00e4tzt. Aufsehen erregt hatte Anfang Juni etwas die Operation &#8222;Spinnennetz&#8220;, bei der aus LKW-Anh\u00e4ngern auf russischem Territorium Drohnen aufstiegen und bei Angriffen auf Milit\u00e4rflugh\u00e4fen gro\u00dfe Sch\u00e4den hervorriefen. Auch f\u00fchrte die Ukraine bereits Drohnenattacken gegen russische \u00d6l-Raffinerien und andere Produktionsst\u00e4tten durch.<\/p>\n<p><b>+++ 09:18 Ukraine nimmt zuletzt relativ viele russische Panzer aus dem Gefecht +++<br \/><\/b>Russland hat nach nicht \u00fcberpr\u00fcfbaren Angaben des ukrainischen Generalstabs seit Beginn seines Angriffskrieges mittlerweile 1.011.490 Soldaten verloren. Sie wurden get\u00f6tet oder verletzt, wie aus Informationen der Milit\u00e4rf\u00fchrung in Kiew hervorgeht. Innerhalb von 24 Stunden sind demnach weitere 1.100 russische Soldaten get\u00f6tet oder verletzt worden. Vor etwas mehr als einer Woche war die f\u00fcr Kiew wichtige Millionenmarke \u00fcberschritten worden. Mit neun Panzern wurde nach den ukrainischen Angaben zudem eine relativ hohe Zahl des russischen Kriegsger\u00e4ts ausgeschaltet. An vielen Tagen im Juni standen bisher nur ein bis vier Panzer in der Statistik zu Buche.<\/p>\n<p><b>+++ 08:15 Putins Berater: Treffen mit Trump nicht auf Tagesordnung +++<br \/><\/b>Ein direktes Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin stehen derzeit offenbar nicht zur Debatte. Gegenseitige Besuche in den jeweiligen L\u00e4ndern st\u00fcnden derzeit nicht auf der Tagesordnung, sagte Putins Berater Juri Uschakow gegen\u00fcber der russischen Agentur Tass. Auf die Frage, ob ein m\u00f6gliches Treffen der beiden Staats- und Regierungschefs in einem Drittland stattfinden k\u00f6nnte, antwortete er: &#8222;Das ist noch unklar. Es wird davon abh\u00e4ngen, wor\u00fcber sich die Seiten einigen. Aber bisher diskutiert niemand \u00fcberhaupt etwas dar\u00fcber.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 07:20 Investments in R\u00fcstungsbranche werden seit 2022 offenbar weniger kritisch gesehen +++<br \/><\/b>Geld verdienen mit Waffen und Krieg? Eine knappe Mehrheit der Bundesb\u00fcrger hat laut einer Umfrage keine moralischen Probleme damit. Gut 56 Prozent der Befragten findet private Investments in die R\u00fcstungsbranche vertretbar, zeigt eine Studie des Vergleichsportals Verivox. Demnach finden es 21,4 Prozent der Befragten &#8222;auf jeden Fall vertretbar&#8220;, wenn Privatanleger ihr Geld in Unternehmen investieren, die R\u00fcstungsg\u00fcter herstellen. 34,9 Prozent halten das f\u00fcr &#8222;eher vertretbar&#8220;.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber finden fast 31 Prozent private R\u00fcstungsinvestments &#8222;eher verwerflich&#8220;. Fast 13 Prozent lehnen sie entschieden ab, zeigt die Umfrage, f\u00fcr die Meinungsforschungsinstitut Innofact im Mai 1.012 Menschen befragt. &#8222;Ob es legitim ist, wenn Privatanleger mit Investments bei Waffenherstellern selbst Geld verdienen wollen, ist auch heute noch umstritten&#8220;, sagt Oliver Maier, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Verivox Finanzvergleich GmbH. &#8222;Aber die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse haben sich gedreht&#8220;. In einer Verivox-Umfrage von 2022 vor dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine hatten noch 53 Prozent Bedenken gegen Investments in R\u00fcstungsfirmen. Seit dem Ukraine-Krieg sind Aktien von R\u00fcstungsunternehmen immens gestiegen. Die Aussicht auf h\u00f6here staatliche Verteidigungsausgaben hat viele der Papiere auf Rekordst\u00e4nde getrieben.<\/p>\n<p><b>+++ 06:27 Kreml: Dutzende ukrainische Drohnen \u00fcber Kasachstan entdeckt +++<br \/><\/b>Moskau kritisiert den angeblichen Flug ukrainischer Drohnen durch den kasachischen Luftraum f\u00fcr Angriffe gegen Russland. &#8222;Am 19. und 20. Juni registrierte Russland den Flug mehrerer Dutzend ukrainischer Drohnen \u00fcber der kasachischen Region Westkasachstan, offenbar mit dem Ziel, Angriffe in Russland zu starten&#8220;, zitiert die russische Agentur Tass die Au\u00dfenministeriumssprecherin Maria Sacharowa. &#8222;Wir verurteilen solche Aktionen gegen unseren Verb\u00fcndeten [Kasachstan] aufs Sch\u00e4rfste&#8220;, erkl\u00e4rt sie. Ob die Behauptungen zu den Drohnenfl\u00fcgen zutreffen, ist unabh\u00e4ngig bislang nicht best\u00e4tigt. &#8222;Die Ereignisse zeigen einmal mehr die Prinzipienlosigkeit der Neonazi-Diktatur in Kiew&#8220;, so Sacharowa. &#8222;Ihre F\u00fchrer, die die territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine in den Vordergrund stellen, sind gegen\u00fcber der territorialen Integrit\u00e4t anderer L\u00e4nder, die sie zunehmend verletzen, gleichg\u00fcltig&#8220;, sagt die Sprecherin des Kremls, der die Ukraine seit mehr als drei Jahren mit einem vollumf\u00e4nglichen Angriffskrieg \u00fcberzieht.<\/p>\n<p><b>+++ 05:08 17-J\u00e4hriger stirbt bei russischem Angriff +++<br \/><\/b>Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens zwei Menschen get\u00f6tet worden. Die Attacken trafen demnach die St\u00e4dte Slowjansk und Kramatorsk im Osten sowie Nischyn im Norden des Landes. In Slowjansk soll das Todesopfer erst 17 Jahre alt gewesen sein. Laut dem Milit\u00e4rgouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, wurden durch den Luftangriff 32 Privath\u00e4user und vier Hochh\u00e4user besch\u00e4digt. Filaschkin ruft die Bev\u00f6lkerung dazu auf, die Region Donezk zu verlassen und sich in sichere Regionen des Landes zu begeben. Russland hat derweil die Einnahme eines weiteren Dorfes in der Region gemeldet.<\/p>\n<p><b>+++ 23:56 Russische Angriffe auf Wohnh\u00e4user in Kramatorsk und Sumy +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Angriff auf Kramatorsk in der Donezk-Region ist ein Mehrfamilienhaus getroffen worden. Der Leiter der Milit\u00e4rverwaltung spricht von mehreren Verletzten. Mindestens eine Person k\u00f6nnte noch unter den Tr\u00fcmmern eingeschlossen sein. Weitere russische Angriffe werden aus Sumy gemeldet. Am Stadtrand sollen mehrere ballistische Raketen eingeschlagen sein. Mehrere Privath\u00e4user wurden besch\u00e4digt. <\/p>\n<p><b>+++ 21:55 Ukraine-Geheimdienst gibt Einblick in Putins verbliebenes Raketenarsenal +++<\/b><br \/>Nach Erkenntnissen des ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienstes HUR verf\u00fcgte Russland zum Stand 15. Juni \u00fcber 1950 Raketen verschiedenen Typs. Hinzukommen tausende Angriffsdrohnen vom Typ Shahed-136, <a href=\"https:\/\/newsukraine.rbc.ua\/news\/russia-s-weapons-stockpile-revealed-how-many-1750496990.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">wie RBC-Ukraine unter Berufung auf den Geheimdienst berichtet<\/a>.<\/p>\n<p>Demnach kalkuliert der HUR das verbliebene russische Raketenarsenal wie folgt:<\/p>\n<ul>\n<li>bis zu 5500 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M<\/li>\n<li>bis zu 300 Marschflugk\u00f6rper vom Typ Iskander-K<\/li>\n<li>bis zu 260 Marschflugk\u00f6rper vom Typ Kh-101<\/li>\n<li>bis zu 280 Marschflugk\u00f6rper vom Typ Kh-22\/Kh-32<\/li>\n<li>mehr als 400 Marschflugk\u00f6rper vom Typ 3M14-Kalibr<\/li>\n<li>bis zu 15 \u00dcberschall-Raketen vom Typ Kinshal<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jeden Monat baue Russland von allen gelisteten Typen zwischen 10 und 60 neue Raketen, insgesamt rund 200 pro Monat. <\/p>\n<p><b>+++ 21:14 Russland beschie\u00dft Wohngebiet und t\u00f6tet ukrainischen Zivilisten +++<\/b><br \/>Am Samstagabend attackiert Russland die Kleinstadt Nischyn nordwestlich von Kiew. B\u00fcrgermeister Oleksandr Kodola informierte auf Facebook \u00fcber zehn Detonationen, ausgel\u00f6st von einschlagenden Shahed-Drohnen. Sp\u00e4ter gibt die Milit\u00e4rverwaltung des Oblast Tschernihiw bekannt, dass ein Wohnhaus getroffen und ein Mann get\u00f6tet wurde. Bilder zeigen ein einfaches Wohnhaus, das nach einem Einschlag durch das Dach weitgehend zerst\u00f6rt ist. W\u00e4hrend B\u00fcrgermeister Kodola in einem weiteren Facebook-Eintrag darum bat, Luftalarme ernstzunehmen, finden sich unter seinen Beitr\u00e4gen die Kommentare zahlreicher anderer Nutzer &#8211; offenbar Einwohner von Nischyn &#8211; die geschlossene Luftschutzr\u00e4ume anprangern oder Luftschutzr\u00e4ume in nicht ordnungsgem\u00e4\u00dfem Zustand. <\/p>\n<p><b>+++ 20:12 Ukraine l\u00e4sst selbst entwickelte Boden-Drohne auf die Front los +++<\/b><br \/>Seit Jahren entwickeln und bauen die Ukrainer ihr Kriegsger\u00e4t in immer gr\u00f6\u00dferen Umfang selbst. Wie das Portal <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/ukraine-approves-termit-ground-drone-for-battlefield-deployment-2\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a> berichtet, hat nun die n\u00e4chste Generation selbst entwickelter Boden-Drohnen vom Verteidigungsministerium die Zulassung f\u00fcr den Fronteinsatz freigegeben. Das Modell &#8222;Termit&#8220; kann dem Artikel zufolge mehrere Dutzend Kilometer weit fahren und bis zu 300 Kilo Gewicht tragen. Damit ist &#8222;Termit&#8220; mit entsprechenden Aufbauten genauso f\u00fcr Kampfeins\u00e4tze einsetzbar als auch f\u00fcr Bergungen, etwa von Verletzten. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25850263-1750530035000\/16-9\/750\/imago812695764.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Ein &quot;Termit&quot; im Trainingseinsatz (Archivbild)\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/imago812695764.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Ein &#8222;Termit&#8220; im Trainingseinsatz (Archivbild)<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: IMAGO\/Avalon.red)<\/p>\n<p><b>+++ 18:08 Selenskyj \u00fcber Putins Drohungen: &#8222;Wir hoffen, dass Pr\u00e4sident Trump dies h\u00f6rt&#8220; +++<\/b><br \/>Nach den offenen Drohungen Wladimir Putins einer Einverleibung der ganzen Ukraine hofft der ukrainische Pr\u00e4sident zumindest auf ein Einsehen bei US-Pr\u00e4sident Donald Trump. &#8222;Wir hoffen, dass Pr\u00e4sident Trump dies h\u00f6rt und sieht, wie Putin jetzt versucht, sogar das \u00dcberleben des iranischen Regimes zu verl\u00e4ngern, nur um mehr Zeit f\u00fcr seinen eigenen Wahnsinn und den Mord an Tausenden zu gewinnen&#8220;, sagte Selenskyj in einem \u00fcber soziale Medien verbreiteten Video. &#8222;Eine Reaktion ist eindeutig erforderlich&#8220;, so Selenskyj. Er sehe Russen und Ukrainer als ein Volk, sagte Putin beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. &#8222;In dem Sinn ist die ganze Ukraine unser.&#8220; Auf die Moderatorenfrage, wie weit er die Ukraine erobern wolle, sagte er: &#8222;Wo der Fu\u00df eines russischen Soldaten steht, das geh\u00f6rt uns.&#8220; Selenskyj erinnerte vor diesem Hintergrund daran, dass der Kreml s\u00e4mtliche diplomatische Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe unterlaufen &#8211; amerikanische, europ\u00e4ische, chinesische, s\u00fcdamerikanische und brasilianische Bem\u00fchungen.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-56-Russische-Angriffe-auf-Wohnhaeuser-in-Kramatorsk-und-Sumy--article25850384.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Verteidigungsminister Boris Pistorius baut in seinen kommenden Gesetzentwurf f\u00fcr einen attraktiveren Wehrdienst auch Mechanismen f\u00fcr eine m\u00f6gliche R\u00fcckkehr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-211331","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114729210597519646","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=211331"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211331\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=211331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=211331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=211331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}