{"id":21164,"date":"2025-04-10T15:22:17","date_gmt":"2025-04-10T15:22:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21164\/"},"modified":"2025-04-10T15:22:17","modified_gmt":"2025-04-10T15:22:17","slug":"vor-start-der-harten-us-zoelle-apple-soll-zahlreiche-geraete-eingeflogen-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21164\/","title":{"rendered":"Vor Start der harten US-Z\u00f6lle: Apple soll zahlreiche Ger\u00e4te eingeflogen haben"},"content":{"rendered":"<p>Mindestens 85 Prozent der iPhone-Fertigung sollen <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Riesenmarkt-und-Produktionsstandort-Indien-Warum-Apple-sich-von-China-loest-8526664.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nach wie vor in China stattfinden<\/a>. Entsprechend massiv ist der Konzern von den <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Wie-Apple-die-Trump-Zoelle-teilweise-umgehen-koennte-10343674.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neuen Strafz\u00f6llen gegen die Volksrepublik betroffen<\/a>, die die US-Regierung unter Pr\u00e4sident Donald Trump in dieser Woche eingef\u00fchrt hat. Bis zu 104 Prozent sollen Importe in die USA nun kosten. Kurz vor dem Ablaufen der Deadline soll Apple deshalb zahlreiche Flugzeuge gechartert haben, um insbesondere teure Ger\u00e4te in die Staaten einzuf\u00fchren. Das berichten asiatische Medien. Kurz nach dem Start der Z\u00f6lle hatten erste Konkurrenten <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Asus-Lenovo-und-Co-Notebook-Hersteller-setzen-Lieferungen-in-die-USA-aus-10346243.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wie Asus oder HP<\/a> begonnen, ihre Lieferungen komplett einzustellen.<\/p>\n<p>Voll gebuchter Frachtluftverkehr mit iPhones und Macs<\/p>\n<p>Ein Lieferant, der neben Apple auch Microsoft und Google mit Hardware aus Asien versorgt, teilte mit, die Kunden h\u00e4tten ihn angerufen, um sicherzustellen, dass so viele Produkte wie m\u00f6glich per Luftfracht in die USA geschickt werden. Das Problem sei aber, dass es nicht ausreichend Komponenten und Materialien gibt, schreibt <a href=\"https:\/\/asia.nikkei.com\/Business\/Technology\/Tech-Asia\/From-Apple-to-Samsung-Trump-s-tariffs-force-supply-chains-to-adapt-fast\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">die japanische Wirtschaftsnachrichtenagentur Nikkei<\/a>.<\/p>\n<p>Neben Apple sollen sich auch Dell, Microsoft, Lenovo und Samsung zuvor darum bem\u00fcht haben, m\u00f6glichst gro\u00dfe St\u00fcckzahlen auszuf\u00fchren. Apple d\u00fcrfte bei den Mengen insbesondere mit teuren iPhones und Macs aber vorne liegen, da der Konzern \u00fcber langj\u00e4hrige Kundenbeziehungen zu Luftfrachtf\u00fchrern wie Fedex oder UPS pflegt, die auch jetzt schon neue Hardware &#8222;on time&#8220; in die US-L\u00e4den bringen. Apple war es in der zweiten Trump-Regierung nicht gelungen, Ausnahmen von den Z\u00f6llen zu erhalten. In der ersten Pr\u00e4sidentschaft hatte CEO Tim Cook seinen guten Draht ins Wei\u00dfe Haus spielen lassen, um dem schon damals losgebrochenen Handelskrieg mit China zu entgehen.<\/p>\n<p>Zoll-Eskalation auf hohem Niveau<\/p>\n<p>Dieses Mal eskalierte die Situation deutlich st\u00e4rker. Lagen die geplanten Z\u00f6lle zun\u00e4chst bei 54 Prozent \u2013 20 Prozent Standard plus 34 Prozent Aufschlag \u2013 erh\u00f6hte die US-Regierung nochmals um weitere 50 Prozent, da China selbst mit eigenen Z\u00f6llen reagiert hatte. Momentan versucht Apple, gr\u00f6\u00dfere Teile der Produktion nach Indien auszulagern, wo es aktuell &#8222;nur&#8220; 26 Prozent Z\u00f6lle gibt. Der Standardzoll f\u00fcr europ\u00e4ische Ausfuhren liegt derzeit bei 20 Prozent.<\/p>\n<p>Kunden reagieren ebenfalls: Vor der Einf\u00fchrung der Z\u00f6lle kauften US-B\u00fcrger <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Panikkaeufe-beim-iPhone-US-Kunden-greifen-vor-Zollstart-zu-10343733.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">deutlich mehr iPhones als gew\u00f6hnlich<\/a>, weil sie Preiserh\u00f6hungen f\u00fcrchten. Das Wei\u00dfe Haus teilte mit, die USA h\u00e4tten <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iPhone-Amerikanische-Regierung-glaubt-an-Produktion-in-den-USA-10345470.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Ressourcen und die Arbeitskr\u00e4fte<\/a>, das iPhone lokal herzustellen. Die Jobs sollten &#8222;nach Hause&#8220; kommen, so die Regierungssprecherin von Donald J. Trump.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mindestens 85 Prozent der iPhone-Fertigung sollen nach wie vor in China stattfinden. 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