{"id":211804,"date":"2025-06-23T02:27:23","date_gmt":"2025-06-23T02:27:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/211804\/"},"modified":"2025-06-23T02:27:23","modified_gmt":"2025-06-23T02:27:23","slug":"balustradenfiguren-bilden-abschluss-foerderverein-will-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/211804\/","title":{"rendered":"Balustradenfiguren bilden Abschluss \u2013 F\u00f6rderverein will mehr"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBXlw tspBXlx\">Ziemlich genau zw\u00f6lf Jahre vergingen vom ersten Spatenstich bis zur letzten aufgestellten Balustradenfigur. Am Montag wird die Rekonstruktion des Berliner Schlosses nun offiziell abgeschlossen. So sehen es die verantwortliche Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss und der Architekt Francesco Stella \u2013 der Bundestagsbeschluss von 2002 sei erf\u00fcllt, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit.<\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Rund 682 Millionen Euro hat das Mammutprojekt gekostet. Die Rekonstruktion der historischen Fassade wurde dabei komplett durch Spenden \u00fcber den F\u00f6rderverein Berliner Schloss getragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/681b97609bb71-shf-eb00247480.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13659766\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBBj5\"\/> Eine der Balustradenfiguren wird angeliefert. Foto: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss\/David von Becker <\/p>\n<p class=\"tspAWia\"> \u00a9 Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss\/David von Becker <\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Vier Jahre nach der Er\u00f6ffnung stellten Arbeiter in den vergangenen Wochen Sandsteinfiguren an der Nord- und S\u00fcdfassade auf. Bei den Figuren handelt es sich nicht um Duplikate historischer Skulpturen, sondern um Neuinterpretationen barocker Kunst. Am Montag werden nun die letzten der 19 Figuren ihren vorgesehenen Platz finden und damit die historische Schlossfassade abrunden.<\/p>\n<p> 3,3 Millionen Besucher <\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Seit 2021 beheimatet das Humboldt Forum im Berliner Schloss die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums f\u00fcr Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin. Hinzu kommt die Ausstellung \u201eBerlin Global\u201c, an der das Stadtmuseum und Kulturprojekte Berlin beteiligt sind. Au\u00dferdem stellt die Humboldt Universit\u00e4t im Humboldt Labor aktuelle Forschungsergebnisse vor.<\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspUe5\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. 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Allerdings sind in den hochgerechneten \u00fcber 3 Millionen Besuchern alle enthalten, die durch eines der sechs Portale in das \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Foyer oder den Innenhof gegangen sind. Die Sammlungspr\u00e4sentationen und Ausstellungen im Haus verzeichneten demnach rund 731.000 Besuche.<\/p>\n<p> Plastiken und Brunnen f\u00fcr den Schlossplatz? <\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Die Bauarbeiten gelten als letztes Puzzleteil des 2002 vom Bundestag beschlossenen Wiederaufbaus des Schlosses samt Rekonstruktion der Au\u00dfenfassade. Die fr\u00fchere Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Gr\u00fcne) hatte im vergangenen Jahr deutlich gemacht, dass weitere Rekonstruktionen nicht erw\u00fcnscht seien. Der F\u00f6rderverein Berliner Schloss zeigt sich hingegen offen f\u00fcr weitere Erg\u00e4nzungen.<\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">So k\u00f6nnten die Rosseb\u00e4ndiger, zwei Bronzeplastiken des Bildhauers Peter Clodt von J\u00fcrgensburg, vor das Portal IV des Schlosses zur\u00fcckkehren. 1945 waren sie nach rund 100 Jahren von dort in den Kleistpark in Berlin Sch\u00f6neberg versetzt worden. Auch der Neptunbrunnen zwischen Rotem Rathaus und Fernsehturm stand einst auf dem Schlossplatz und k\u00f6nnte nach W\u00fcnschen des F\u00f6rdervereins den Weg zur\u00fcck an seinen angestammten Platz finden.<\/p>\n<p> Platz f\u00fcr die Gigantentreppe <\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Und dann gibt es da noch die Gigantentreppe. So wird das Gro\u00dfe Treppenhaus des Schlosses umgangssprachlich genannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Treppe schwer besch\u00e4digt, 1950 dann mitsamt dem ganzen Schloss gesprengt. Mittels Gipsabdr\u00fccken, Fotografien und Pl\u00e4nen lie\u00dfe sich das Treppenhaus rekonstruieren, zumal Architekt Stella bei den Pl\u00e4nen f\u00fcr den Wiederaufbau die M\u00f6glichkeit offen gelassen hat, zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt im Innenraum das historische Treppenhaus zu errichten. F\u00fcr den Bau der Gigantentreppe w\u00e4re jedoch eine aufwendige Umgestaltung im Innenraum notwendig, hie\u00df es von der Stiftung, die Bauherrin und Eigent\u00fcmerin ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ein-ausflugsdampfer-fahrt-am-humboldt-forum-und-dem-berliner-dom-entlang-der-spree.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13895137\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBBj5\"\/> Ein Ausflugsdampfer f\u00e4hrt am Humboldt Forum und dem Berliner Dom entlang der Spree. <\/p>\n<p class=\"tspAWia\"> \u00a9 Tagesspiegel\/Kitty Kleist Heinrich <\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Der Generalintendant und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, Hartmut Dorgerloh, k\u00fcndigte an, dass nun die programmatische Weiterentwicklung des Humboldt Forums im Mittelpunkt stehe. \u201eDie inhaltliche Auseinandersetzung mit der Architektur und Geschichte des Ortes sowie den Sammlungen setzen wir verst\u00e4rkt fort.\u201c<\/p>\n<p> Sonderf\u00fchrungen zur Fertigstellung <\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Mit einem Kolloquium am Freitag und einem Thementag am Samstag feiert das Forum den Abschluss der Bauarbeiten. Dabei geben etwa Architekten, Ingenieure, Restauratoren und andere Experten Sonderf\u00fchrungen im Schloss und weiterf\u00fchrende Informationen. Interessierte k\u00f6nnen laut Humboldt Forum so \u00fcber die\u00a0Technik und Nachhaltigkeit des Hauses ebenso lernen wie \u00fcber die Arbeit der Restaurierungswerkst\u00e4tten und Bildhauer.<\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">W\u00e4hrend des Kolloquiums am Freitag wird eine Ausstellung mit Entw\u00fcrfen eines Kunst-am-Bau-Wettbewerbs er\u00f6ffnet, die sich mit der Architektur und Programmatik des Hauses auseinandersetzten. Das Gewinner-Werk \u201eS\u00fcdpfeil\u201c soll in Zukunft am Nordgiebel der zeitgen\u00f6ssischen Fassade angebracht werden.<\/p>\n<p> Lesen Sie auch <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/demo-an-berliner-museumsinsel-protest-schwimmen-gegen-badeverbot-in-der-spree-13871368.html?icid=topic-list_13895047___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB9mu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Demo an Berliner Museumsinsel Protest-Schwimmen gegen Badeverbot in der Spree <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themenspeziale\/bildungundforschung\/klimaforschung-kunstlerisch-interpretiert-wasser-zwischen-schonheit-und-katastrophe-13800880.html?icid=topic-list_13895047___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB9mu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klimaforschung k\u00fcnstlerisch interpretiert Wasser zwischen Sch\u00f6nheit und Katastrophe <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-wirtschaft\/neben-den-rosenbuschen-von-margot-honecker-manager-uni-ladt-zum-nachbarschaftsfest-ins-ehemalige-ddr-staatsratsgebaude-13881658.html?icid=topic-list_13895047___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB9mu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neben den Rosenb\u00fcschen von Margot Honecker Manager-Uni l\u00e4dt zum Nachbarschaftsfest ins ehemalige DDR-Staatsratsgeb\u00e4ude <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBXlw\">Im Sp\u00e4tsommer beginnen dann die zweij\u00e4hrigen Bauarbeiten f\u00fcr eine Freitreppe, die vom Schlossplatz hinunter an den Spreekanal f\u00fchren soll. Der letzte gro\u00dfe bauliche Akt rund um das Stadtschloss &#8211; wenn sich nicht doch noch die Freunde der Rekonstruktion durchsetzen. (KNA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ziemlich genau zw\u00f6lf Jahre vergingen vom ersten Spatenstich bis zur letzten aufgestellten Balustradenfigur. 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