{"id":212587,"date":"2025-06-23T09:51:08","date_gmt":"2025-06-23T09:51:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/212587\/"},"modified":"2025-06-23T09:51:08","modified_gmt":"2025-06-23T09:51:08","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1146-polen-bereitet-notfallplan-vor-zur-rettung-der-wertvollsten-kulturgueter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/212587\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 11:46 Polen bereitet Notfallplan vor zur Rettung der wertvollsten Kulturg\u00fcter +++"},"content":{"rendered":"<p>Polen bereitet einen Notfallplan vor, um seine wertvollsten Kulturg\u00fcter im Falle einer russischen Invasion zu evakuieren. Dies berichtet &#8222;Kyiv Post&#8220; unter Berufung auf Aussagen der polnischen Kulturministerin Hanna Wr\u00f3blewska. Diese Ma\u00dfnahme ist demnach Teil einer breiteren nationalen Sicherheitsstrategie unter Premierminister Donald Tusk, die auch die Verdoppelung der Streitkr\u00e4fte auf 500.000 Mann sowie die St\u00e4rkung des Grenzschutzes umfasst. &#8222;Unsere Museen k\u00f6nnen nicht l\u00e4nger mit dem theoretischen Konzept von Sicherheit arbeiten&#8220;, wird Wr\u00f3blewska zitiert.<\/p>\n<p><b>+++ 11:13 &#8222;Wie lange haben wir Zeit?&#8220; &#8211; S\u00f6der dr\u00e4ngt bei Wehrpflicht +++<\/b><br \/>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der bekr\u00e4ftigt seine Forderung nach einer Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht. &#8222;Ich bin f\u00fcr die Wehrpflicht und nicht nur f\u00fcr einige Frageb\u00f6gen, die verschickt werden. Wir brauchen es, um unsere Freiheit zu verteidigen&#8220;, sagt er im ZDF. S\u00f6der verweist auf die Bedrohung durch Russland. Schweden und Finnland seien im vergangenen Jahr der Nato beigetreten, &#8222;weil sie sagen, ihre Gew\u00e4sser, ihr Luftraum wird st\u00e4ndig herausgefordert und verletzt&#8220;. &#8222;Wir m\u00fcssen einfach eine Einsch\u00e4tzung treffen: Wie lange haben wir Zeit?&#8220;, f\u00fcgte S\u00f6der hinzu. &#8222;Nicht wir bestimmen allein \u00fcber den Zeitpunkt, sondern die internationale Lage.&#8220; Im Koalitionsvertrag von SPD und Union ist die Rede von einem neuen Wehrdienst, der &#8222;zun\u00e4chst&#8220; auf Freiwilligkeit beruhen soll.<\/p>\n<p><b>+++ 10:50 &#8222;Heute schweigt Moskau&#8220; &#8211; Tote nicht nur in Kiew +++<\/b><br \/>Bei n\u00e4chtlichen russischen Luftangriffen auf die Ukraine werden nach offiziellen Angaben mindestens neun Menschen get\u00f6tet. Dabei ist nicht nur die Hauptstadt Kiew betroffen, wo insgesamt sechs Menschen laut B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko sterben und 31 verletzt werden. Auch in der Region Kiew wird nach offiziellen Angaben ein Mensch get\u00f6tet, zwei weitere in der nordukrainischen Region Tschernihiw. Dort gibt es demnach au\u00dferdem zehn Verletzte. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland dabei Zynismus vor. Nach Angriffen auf die Atomanlagen des Irans habe es Proteste aus Moskau gegeben, schreibt er auf der Plattform X. &#8222;Heute schweigt Moskau, nachdem die russische Armee einen v\u00f6llig zynischen Angriff mit russisch-iranischen Schahed-Drohnen und Raketen gegen zivile Infrastruktur in Kiew und andere unserer St\u00e4dte und Gemeinden durchgef\u00fchrt hat.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:50 Online-Shops verkaufen T-Shirts und Tassen mit Prigoschins Wagner-S\u00f6ldnern +++<\/b><br \/>Zwei Jahre nach dem Aufstand von S\u00f6ldnerchef Jewgenij Prigoschin scheinen die Russen dessen Andenken immer noch hochzuhalten. Wie die britische <a href=\"https:\/\/www.thetimes.com\/world\/africa\/article\/slain-wagner-chief-prigozhin-lives-on-as-symbol-of-putins-fragility-nwhmrn8d3\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Times&#8220;<\/a> berichtet, werden in ganz Russland Denkm\u00e4ler von ihm enth\u00fcllt, in Online-Shops werden Kinderspielzeug, Kissen, Tassen und T-Shirts mit seinen Wagner-S\u00f6ldnern verkauft. Milit\u00e4risch hat Prigsoschin, dessen S\u00f6ldnertruppe in der Ukraine und in Afrika aktiv war, allerdings wohl kein Erbe hinterlassen. &#8222;Was wir unter der Wagner-Gruppe verstanden, h\u00f6rte in dem Moment auf zu existieren, als das Flugzeug mit Prigoschin an Bord abst\u00fcrzte&#8220;, zitiert die Zeitung Denis Korotkow, einen russischen Oppositionsjournalisten und Mitautor eines Buches \u00fcber die Gruppe Wagner. &#8222;Wagner ist keine unabh\u00e4ngige Organisation mehr. Sie konnte nur aufgrund der besonderen Beziehungen von Prigoschin zu Putin und einigen anderen Machthabern existieren&#8220;, so Korotkow. Prigoschin rief am 23. Juni 2023 zum Aufstand auf und marschierte mit seinen K\u00e4mpfern Richtung Moskau. Genau zwei Monate sp\u00e4ter kam er bei einem Flugzeugabsturz am 23. August 2023 unter ungekl\u00e4rten Umst\u00e4nden ums Leben.<\/p>\n<p><b>+++ 10:14 Vizegouverneur von Belgorod festgenommen +++<\/b><br \/>Der Vizegouverneur der russischen Region Belgorod, Rustem Zainullin, wird wegen Korruptionsvorw\u00fcrfen festgenommen. Dies <a href=\"https:\/\/tass.ru\/proisshestviya\/24318017\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berichtet<\/a> die staatliche russische Agentur TASS unter Berufung auf eine anonyme Quelle in den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden. Die Festnahme und Verhaftung erfolgte angeblich bereits am Samstag, wird aber erst heute bekannt. Wie Radio Swoboda uner Berufung auf russische Berichte <a href=\"https:\/\/www.svoboda.org\/a\/sud-arestoval-zamestitelya-glavy-belgorodskoy-oblasti-po-delu-o-korruptsii\/33451466.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">schreibt<\/a><a href=\"https:\/\/t.me\/mash\/65395\" target=\"_blank\">,<\/a> k\u00f6nnte es sich bei dem Strafverfahren um Diebst\u00e4hle beim Bau von Schutzbauten an der russisch-ukrainischen Grenze handeln. Unbest\u00e4tigten Angaben zufolge soll es bei den Geldern um 500 Millionen Rubel gehen.<\/p>\n<p><b>+++ 09:48 Selenskyj heute in Gro\u00dfbritannien erwartet +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj will noch heute zu einem Staatsbesuch nach Gro\u00dfbritannien reisen. Bei den Gespr\u00e4chen soll es um die Verteidigung der Ukraine und zus\u00e4tzlichen Druck auf Russland gehen. &#8222;Wir werden auch \u00fcber neue und wirksame Schritte verhandeln, um den Druck auf Russland wegen dieses Krieges zu erh\u00f6hen und den Angriffen ein Ende zu setzen&#8220;, k\u00fcndigt Selenskyj auf X an. Die Ukraine meldete zuvor wieder einen massiven russischen Luftangriff. Russland habe in der Nacht mit 352 Drohnen und 16 Raketen angegriffen, teilt die ukrainische Luftwaffe auf Telegram mit. Das Hauptziel des Angriffs sei Kiew gewesen.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 09:13 Moskau kann dreifach von US-Iran-Angriff profitieren +++<\/b><br \/>Aus Russland kommt scharfe Kritik am US-Angriff auf die iranischen Atomanlagen &#8211; nicht aber aus dem Kreml selbst. Welches Kalk\u00fcl wohl dahintersteckt, erkl\u00e4rt Moskau-Korrespondent Rainer Munz. Russland selbst k\u00f6nne indes in drei Bereichen von der Entwicklung profitieren. Gro\u00dfe Hilfe aber d\u00fcrfe der Iran nicht erwarten.<\/p>\n<p><b>+++ 08:44 Ukraine: Kaum ein Unterschied zwischen iranischem und russischem Regime +++<\/b><br \/>Russland und der Iran sollten laut dem ukrainischen Zentrum f\u00fcr Bek\u00e4mpfung von Desinformation gleich behandelt werden, da es &#8222;kaum einen Unterschied&#8220; zwischen den beiden Regimen gebe. &#8222;Wieder einmal ein Wohngeb\u00e4ude. Wieder einmal wurden unschuldige Menschen get\u00f6tet&#8220;, <a href=\"https:\/\/t.me\/akovalenko1989\/9441\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">schreibt<\/a> der Leiter des Zentrums, Andrii Kowalenko, nach den j\u00fcngsten t\u00f6dlichen russischen Angriffen auf Kiew. Der einzige Unterschied zwischen Moskau und Teheran bestehe darin, &#8222;dass einige Terroristen bereits Atomwaffen besitzen und sie einsetzen, um die Welt zu bedrohen, w\u00e4hrend andere einfach keine Zeit hatten, sie zu bauen.&#8220; Gegen Russland sollte genauso vorgegangen werden wie gegen den Iran.<\/p>\n<p><b>+++ 08:13 ISW: Steigende \u00d6lpreise k\u00f6nnten Russland \u00fcber Wasser halten +++<\/b><br \/>Sollte der Iran die Stra\u00dfe von Hormus schlie\u00dfen, w\u00fcrde dies laut dem <a href=\"https:\/\/www.understandingwar.org\/backgrounder\/russian-offensive-campaign-assessment-june-22-2025\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Institute for the Study of War<\/a> wahrscheinlich zu einem &#8222;exponentiellen&#8220; Anstieg der weltweiten \u00d6lpreise f\u00fchren &#8211; was Russland wiederum wirtschaftlichsehr zugute k\u00e4me. Mittelfristig k\u00f6nnte der Kreml damit seinen Krieg gegen die Ukraine weiter finanzieren, schreiben die Analysten. Zuvor war das ISW davon ausgegangen, dass die hohen Verluste auf dem Schlachtfeld und die anhaltenden wirtschaftlichen Zw\u00e4nge Russland daran hindern k\u00f6nnten, den Krieg in der Ukraine mittel- bis langfristig fortzusetzen. &#8222;Ein anhaltender Anstieg der \u00d6lpreise k\u00f6nnte Russland jedoch wirtschaftlich \u00fcber Wasser halten&#8220;, schreibt das ISW nun.<\/p>\n<p><b>+++ 07:45 Russland streicht Schulfach &#8222;Ukrainische Sprache und Literatur&#8220; in besetzten Gebieten +++<\/b><br \/>Russland f\u00fchrt in der Bildungspolitik einen Kampf gegen die ukrainische Sprache. Das Schulfach &#8222;Ukrainische Sprache und Literatur wird aus dem f\u00f6deralen allgemeinen Bildungsprogramm gestrichen, wie der <a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/doc\/7832004?from=top_main_8\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">&#8222;Kommersant&#8220;<\/a> berichtet. Dies geschehe im Zusammenhang mit der &#8222;ver\u00e4nderten geopolitischen Lage in der Welt&#8220;, hei\u00dft es in der Begr\u00fcndung zum Verordnungsentwurf des Bildungsministeriums. In den von Moskau kontrollierten Teilen der ukrainischen Regionen Saporischschja und Cherson ist Ukrainisch bislang Pflichtunterrichtssprache an russischen Schulen. Au\u00dferhalb dieser Regionen wurde demnach Ukrainisch im vergangenen Schuljahr auf Antrag der Eltern in den Regionen Donezk, Luhansk auf der Krim und in Baschkortostan angeboten.<\/p>\n<p><b>+++ 07:13 &#8222;Stil der Russen bleibt unver\u00e4ndert&#8220;: Zahl der Toten in Kiew steigt +++<\/b><br \/>Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf Kiew und Umgebung werden nach Angaben der Regierung in der Nacht f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet. Zahlreiche weitere Personen seien verletzt worden. Der Eingangsbereich eines Hochhauses wurde zerst\u00f6rt, teilt der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko auf Telegram mit. &#8222;Es befinden sich noch Menschen unter den Tr\u00fcmmern.&#8220; Ein Ausgang der U-Bahn-Station im Kiewer Stadtteil Swjatoschynskyj ist besch\u00e4digt, wie Beh\u00f6rden melden. Die U-Bahn-Stationen werden als Luftschutzbunker genutzt. &#8222;Der Stil der Russen bleibt unver\u00e4ndert &#8211; sie treffen dort, wo sich Menschen aufhalten k\u00f6nnten&#8220;, schreibt der Leiter der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, Timur Tkatschenko, auf Telegram. &#8222;Wohngeb\u00e4ude, Ausg\u00e4nge von Schutzr\u00e4umen &#8211; das ist der russische Stil.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 06:44 Vor allem f\u00fcr Drohnen: Norwegen will Millionen in ukrainische Verteidigungsindustrie stecken +++<br \/><\/b>Norwegen wird 400 Millionen Dollar in die ukrainische Verteidigungsindustrie investieren, um die Produktion von Drohnen und Luftabwehrraketen zu unterst\u00fctzen. Dies gibt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj <a href=\"https:\/\/www.president.gov.ua\/en\/news\/zhodnogo-poshirennya-yadernoyi-zbroyi-v-suchasnomu-sviti-ne-98573\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">bekannt<\/a>. Die Ank\u00fcndigung erfolgt nach einem Besuch des norwegischen Verteidigungsministers Tore Onshuus Sandvik in der Ukraine. Die Millionen seien vor allem als neue Mittel f\u00fcr Drohnen gedacht. Auch arbeiteten beide L\u00e4nder auch zusammen, um eine gemeinsame Luftabwehrproduktion in der Ukraine aufzubauen<\/p>\n<p><b>+++ 06:15 EU-Au\u00dfenminister beraten heute \u00fcber weiteres Sanktionspaket gegen Russland +++<\/b><br \/>Die Au\u00dfenminister der EU treffen heute in Br\u00fcssel zusammen. Dabei soll es auch um den Ukraine-Krieg und das 18. EU-Sanktionspaket gegen Russland gehen. F\u00fcr Deutschland reist Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul nach Br\u00fcssel. Auch der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha und die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas werden zu dem Treffen erwartet.<\/p>\n<p><b>+++ 05:42 Russland nimmt Kiew ins Visier &#8211; eine Tote +++<\/b><br \/>Bei dem massiven n\u00e4chtlichen Drohnenangriff auf Kiew wird eine Frau get\u00f6tet. Au\u00dferdem melden die Beh\u00f6rden in der ukrainischen Hauptstadt f\u00fcnf Verletzte. Herabfallende Tr\u00fcmmer richten schwere Sch\u00e4den an Privath\u00e4usern in mehreren Bezirken der Stadt an, es gibt mehrere Br\u00e4nde. Auch ein Hotel wird besch\u00e4digt.<\/p>\n<p><b>+++ 04:22 Umfrage: Zwei Drittel f\u00fcr europ\u00e4ischen Atom-Schutzschirm +++<\/b><br \/>Fast zwei Drittel der Bundesb\u00fcrger sind f\u00fcr den Aufbau eines eigenen europ\u00e4ischen nuklearen Schutzschildes. In einer Forsa-Umfrage f\u00fcr die Zeitschrift &#8222;Internationale Politik&#8220; finden es 64 Prozent der Befragten richtig, wenn die Europ\u00e4er k\u00fcnftig unabh\u00e4ngig von den USA \u00fcber einen nuklearen Schutzschirm zur Abschreckung verf\u00fcgen w\u00fcrden. 29 Prozent sind dagegen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte schon vor Amtsantritt angek\u00fcndigt, mit den Atomm\u00e4chten Frankreich und Gro\u00dfbritannien das Gespr\u00e4ch zu suchen und mit ihnen \u00fcber eine eigene nukleare Abschreckung der Europ\u00e4er zu beraten. Ziel ist es, angesichts der unberechenbaren Politik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump unabh\u00e4ngiger vom Atom-Schutzschirm der USA zu werden.<\/p>\n<p><b>+++ 01:16 Beh\u00f6rden in Kiew melden massive russische Drohnenangriffe +++<\/b><br \/>Russland attackiert die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut aus der Luft. &#8222;Ein weiterer massiver Angriff auf die Hauptstadt. M\u00f6glicherweise mehrere Wellen feindlicher Drohnen&#8220;, erkl\u00e4rt der Chef der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, Timur Tkatschenko. Die Einwohner sollen in den Schutzr\u00e4umen zu bleiben. Mindestens ein Mensch sei bei den Angriffen verletzt worden, berichtet Kiews B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko. In Kiew sind starke Explosionen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p><b>+++ 23:43 Pistorius sorgt f\u00fcr R\u00fcckkehr der Wehrpflicht vor +++<\/b><br \/>Verteidigungsminister Boris Pistorius baut in seinen kommenden Gesetzentwurf f\u00fcr einen attraktiveren Wehrdienst auch Mechanismen f\u00fcr eine m\u00f6gliche R\u00fcckkehr der Wehrpflicht ein. Zwar sei das Ziel, zun\u00e4chst auf Freiwilligkeit zu setzen, sagt der SPD-Politiker in der ARD. Falls das Ziel, etwa 60.000 n\u00f6tigen Soldatinnen und Soldaten zu gewinnen, nicht erreicht werde, solle es aber weitere M\u00f6glichkeiten geben, so Pistorius: &#8222;Mein Ziel ist es, (dass) das Gesetz, was ich jetzt einbringe, bereits zwei Regelungen enth\u00e4lt, die dann nur noch aktiviert werden m\u00fcssen, wenn die Zahlen nicht reichen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:14 Ukrainische Streitkr\u00e4fte warnen vor Anflug zahlreicher russischer Drohnen auf mehrere Regionen +++<\/b><br \/>Die Ukraine erlebt einmal mehr eine bedrohliche Nacht. Seit 21:37 Uhr ver\u00f6ffentlicht die ukrainische Luftwaffe auf ihrem Telegram-Kanal gleich mehrere Luftalarme hintereinander. Demnach sind russische Angriffsdrohnen in Richtung der Regionen Odessa, Tschernihiw, Saporischja, Dnipro, Charkiw, Poltawa, Mykolajiw und Cherson im Anflug. Auf dem Netzwerk X teilen verschiedene Kan\u00e4le mit, Russland habe mehr als 100 Drohnen in Richtung der Ukraine losgeschickt. Ferner drohen auch Attacken durch Raketen: Im besetzten Teil der Region Donezk seien taktische Kampfflugzeuge aufgestiegen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:58 Wegen Krim-Recherchen festgenommener Journalist nach vier Jahren aus russischer Haft entlassen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Journalist Vladyslav Yesipenko ist frei. Der Familienvater war im M\u00e4rz 2021 auf der von Russland annektierten Halbinsel festgenommen worden. Der Vorwurf: Spionageverdacht. Tats\u00e4chlich aber recherchierte Yesipenko damals f\u00fcr eine Reportage <a href=\"https:\/\/about.rferl.org\/advocacy\/imprisoned-journalists\/vladyslav-yesypenko\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">im Auftrag von Radio Free Liberty<\/a>. Der 55-J\u00e4hrige wurde im Februar 2022 zu sechs Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. Yesipenko wurde w\u00e4hrend seiner Haft immer wieder psychisch und physisch gefoltert. <a href=\"https:\/\/publikationen.freiheit.digital\/human-rights-defenders\/human-rights-defenders-journalistinnen-und-journalisten\/vladyslav-yesipenko\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Der Friedrich-Naumann-Stiftung berichtete seine Ehefrau<\/a> von Elektroschocks, Schl\u00e4gen und Morddrohungen durch den russischen Inlandsgeheimdienst FSB. W\u00e4hrend seiner Haftzeit wurde Yesipenko unter anderem von der &#8222;Zeit&#8220;-Stiftung und mit dem PEN-Award f\u00fcr seine journalistische Arbeit ausgezeichnet. 2023 sanktionierte die EU zudem sechs Personen, die an der Folter und Inhaftierung des Ukrainers beteiligt waren, darunter zwei Richter, ein Staatsanwalt und zwei an der Folter beteiligte FSB-Mitarbeiter. <\/p>\n<p><b>+++ 21:12 Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Truppen\u00fcbungsplatz +++<br \/><\/b>Beim Einschlag einer russischen Rakete auf einen Truppen\u00fcbungsplatz der ukrainischen Armee in der Region Cherson werden nach offiziellen Angaben drei Soldaten get\u00f6tet und 14 weitere verletzt worden. Vor dem Angriff sei Luftalarm ausgel\u00f6st worden, wodurch weitere Opfer vermieden worden seien, teilen die ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit. Es handelt sich um einen tempor\u00e4ren \u00dcbungsplatz der Armee. Der Vorfall werde untersucht: Offenbar hatten sich nicht alle Armeeangeh\u00f6rigen an die angeordneten Sicherheitsma\u00dfnahmen gehalten und trotz Alarms keine Luftschutzr\u00e4ume aufgesucht. <\/p>\n<p><b>+++ 20:23 Abschlusserkl\u00e4rung des Nato-Gipfel bleibt vage zur Zukunft der Ukraine +++<br \/><\/b>Vor dem morgen beginnenden Nato-Gipfel verhandeln die Diplomaten hinter den Kulissen schon eine Abschlusserkl\u00e4rung. Diese d\u00fcrfte aus Sicht der Ukraine ern\u00fcchternd sein. Ihr wird dort nach Angaben von Diplomaten lediglich vage eine fortgesetzte Unterst\u00fctzung in Aussicht gestellt. Noch im vergangenen Jahr hatte die Nato der Ukraine beim Gipfel in Washington zugesichert, Sicherheitsunterst\u00fctzung in H\u00f6he von 40 Milliarden Euro bereitzustellen. Zudem wurde damals festgehalten, dass ihr Pfad zur Mitgliedschaft unumkehrbar sei. Wegen des Widerstandes insbesondere der USA k\u00f6nnen solche Formulierungen nun nicht mehr wiederholt werden. Trump hofft noch immer darauf, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch durch Zugest\u00e4ndnisse an Kremlchef Wladimir Putin zu beenden.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-43-Pistorius-sorgt-fuer-Rueckkehr-der-Wehrpflicht-vor--article25851673.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Polen bereitet einen Notfallplan vor, um seine wertvollsten Kulturg\u00fcter im Falle einer russischen Invasion zu evakuieren. 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