{"id":212796,"date":"2025-06-23T11:47:09","date_gmt":"2025-06-23T11:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/212796\/"},"modified":"2025-06-23T11:47:09","modified_gmt":"2025-06-23T11:47:09","slug":"muenchen-warum-aleeko-den-idealen-sound-fuer-den-sommer-macht-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/212796\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Warum Aleeko den idealen Sound f\u00fcr den Sommer macht &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ein Sommernachmittag in Barcelona. Die W\u00e4rme staut sich in den Gassen. Zwei Freunde mit zwei Skateboards. Ein Moment, bei dem einfach alles passt. Ein Tag, der daf\u00fcr da ist, um in ihn hineinzuleben. So fl\u00fcchtig ist ein solcher Augenblick, so bleibend ist der Song, der genau dort entstanden ist: \u201eWir mussten \u00fcber diese Zeit, weil sie so cool war, einfach einen Song schreiben\u201c, sagt der M\u00fcnchner Musiker Aleeko, 26, \u00fcber sein Lied \u201eCornern\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mit einem Freund war er zum Skaten in Spanien. \u201eBarcelona ist einfach zum Skaten gemacht\u201c, sagt er. Beim durch die Stra\u00dfen ziehen, stets auf der Suche nach dem n\u00e4chsten guten Platz zum Skaten, haben sie gemeinsam die Songzeilen gereimt. Und das sp\u00fcrt man auch, wenn man den Song h\u00f6rt. St\u00e4dtische Sommer-Vibes, spontan und unbeschwert. Und noch dazu mit einer ziemlichen Ohrwurm-Garantie.<\/p>\n<p>SpotifyDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Spotify angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Spotify angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/alex_aleeko?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=eTlza3c2bjNlZzN4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Generell sind Aleekos Songs wie die Skateboard-Videos auf seinem Instagramprofil<\/a>: L\u00e4ssig, locker, unaufgeregt, aber auch mit Professionalit\u00e4t, Talent und gutem Timing. Mit seinen deutschsprachigen Indie-<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Pop\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pop<\/a>-Songs wie \u201eCornern\u201c, \u201eSkyr\u201c oder \u201eOpel Corsa\u201c kreiert der Musiker, der mit richtigem Namen Alex Schweinhuber hei\u00dft, einen Vibe, der ganz wunderbar zu entspannten Sommertagen und Sommern\u00e4chten passt. Sei es nun in Barcelona oder in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eDer Lifestyle Skaten steckt sicherlich automatisch in meinen Songs\u201c, sagt Alex Schweinhuber. Seit er zehn ist, steht er auf dem Board: \u201eF\u00fcr mich ist Skaten ein Sich-selbst-Finden, sich nicht unterkriegen zu lassen. Man muss tausendmal wieder aufstehen, weil man so oft hinf\u00e4llt\u201c, sagt er. \u201eMan lernt dadurch auch einiges f\u00fcrs Leben. Und findet viele Gleichgesinnte.\u201c Womit er sich weniger identifizieren kann, ist das Prollige, Machom\u00e4\u00dfige, das in der Skater-Kultur teilweise auch immer noch vorhanden sei, sagt er.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Neben seiner Skate-Leidenschaft und seiner Musik studiert Alex Schweinhuber Soziale Arbeit in M\u00fcnchen und hat als Nebenjob gemeinsam mit Kommilitonen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-gregor-amadeus-boehm-stiftung-chancen-fuer-kinder-beatbag-1.5735130\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein soziales Musikprojekt namens \u201eBeatbag\u201c<\/a> gegr\u00fcndet. Hiermit gehen sie in Jugendeinrichtungen, um mit finanziell und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen Musik zu machen und Songs aufzunehmen. \u201eDas ist nicht als klassischer Musikunterricht gedacht\u201c, sagt Alex Schweinhuber, \u201esondern jeder, der Bock hat, Musik zu machen, kann da teilnehmen.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das von der Stiftung \u201eChancen f\u00fcr Kinder\u201c finanzierte Projekt funktioniert als eine Art mobiles Tonstudio, das es musikbegeisterten Kindern und Jugendlichen kostenlos erm\u00f6glicht, erste eigene Songs aufzunehmen, zu rappen oder Beats-Bauen zu lernen und sich an neuen Instrumenten auszuprobieren. \u201eEs gibt kaum einen besseren Job: Mit Musik Menschen zu helfen ist wundersch\u00f6n\u201c, sagt Alex Schweinhuber.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In seiner Musik hat Aleeko definitiv eine Entwicklung hingelegt. Die Stimmung in seinen ersten Singles wie \u201eso klein so gro\u00df\u201c oder \u201eLeben g\u00f6nnt\u201c ist in den Texten und in der Instrumentalisierung eher melancholisch, eher zur\u00fcckhaltend. Mit den fr\u00fcheren Songs kann er sich heute gar nicht mehr so gut identifizieren: \u201eIch mag die Songs noch von der Bedeutung, die sie f\u00fcr mich haben, aber im R\u00fcckblick h\u00e4tte ich einiges anders gemacht\u201c, sagt er.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Sp\u00e4testens mit seinem Song \u201eSkyr\u201c scheint er seinen Sound gefunden zu haben. \u201eAb da habe ich irgendwie herausgefunden, wie ich authentisch Musik machen und wie ich meine Gef\u00fchle und mich besser ausdr\u00fccken kann.\u201c Das gelingt trotz aller L\u00e4ssigkeit bei \u201eSkyr\u201c erstaunlich gut. Und dass, obwohl er dieses Milchprodukt gar nicht sonderlich gerne mag. \u201eIch esse nie Skyr\u201c, sagt er und lacht. \u201eAber der Reim und die Metapher haben an der Stelle einfach perfekt gepasst.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Aleekos Songs entstehen fast alle in kompletter Eigenriege, auch die Instrumente wie Gitarre spielt er selbst ein. \u201eLive habe ich dann meistens einen Gitarristen dabei, weil ich leider nicht so gut Singen und Gitarre spielen gleichzeitig kann\u201c, sagt Alex Schweinhuber.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zu dieser sympathisch ehrlichen Aussage passt auch, dass er vor seinem ersten Auftritt im Lost Weekend schon Monate davor sehr aufgeregt war. \u201eDer Gedanke vor Menschen auf der B\u00fchne aufzutreten, war f\u00fcr mich sehr Furcht einfl\u00f6\u00dfend. Aber am Ende haben die Menschen das gefeiert und das war ein so sch\u00f6nes Erlebnis.\u201c Sich zu \u00fcberwinden, f\u00fcr das, was man gerne tut \u2013 sei es nun beim Skaten oder beim Musikmachen \u2013 das sind f\u00fcr Alex Schweinhuber \u201edie wichtigsten Momente im Leben\u201c.<\/p>\n<p>SZ Junge Leute<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> lebt. Viele junge Menschen in der Stadt verfolgen aufregende Projekte, haben interessante Ideen und k\u00f6nnen spannende Geschichten erz\u00e4hlen. Hier werden diese Menschen vorgestellt \u2013 von jungen Autoren.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Lust mitzuarbeiten? Einfach eine E-Mail an die Adresse <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/mailto:jungeleute@sz.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">jungeleute@sz.de<\/a> schicken.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Weitere Texte findet man im Internet unter <a href=\"https:\/\/bit.ly\/31B1TMW\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">jungeleute.sueddeutsche.de,<\/a> <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/szjungeleute\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.instagram.com\/szjungeleute<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SZJungeLeute\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.facebook.com\/SZJungeLeute<\/a><\/p>\n<p><script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Sommernachmittag in Barcelona. Die W\u00e4rme staut sich in den Gassen. Zwei Freunde mit zwei Skateboards. 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