{"id":212988,"date":"2025-06-23T13:29:13","date_gmt":"2025-06-23T13:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/212988\/"},"modified":"2025-06-23T13:29:13","modified_gmt":"2025-06-23T13:29:13","slug":"tod-in-eisbachwelle-keine-eindeutige-ursache-sperrung-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/212988\/","title":{"rendered":"Tod in Eisbachwelle: Keine eindeutige Ursache, Sperrung bleibt"},"content":{"rendered":"<p>Trotz zweimonatiger Ermittlungen konnte die M\u00fcnchner Staatsanwaltschaft nicht endg\u00fcltig kl\u00e4ren, warum eine 33-j\u00e4hrige Surferin Mitte April in der Eisbachwelle verungl\u00fcckte und <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/verunglueckte-eisbach-surferin-gestorben,UjHJLQo\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einige Tage sp\u00e4ter starb<\/a>. Das erkl\u00e4rte Anne Leiding, Sprecherin der Staatsanwaltschaft M\u00fcnchen I, am Mittag in der bayerischen Landeshauptstadt. Es handle sich um ein &#8222;\u00e4u\u00dferst tragisches, trotz umfangreicher Ermittlungen nicht aufkl\u00e4rbares Ungl\u00fcck&#8220;, sagte Leiding.<\/p>\n<p>Denkbar w\u00e4re laut ihr, dass sich die am Kn\u00f6chel der Frau befestigte Fangleine des Surfbretts oder das Brett selbst an einem der 29 sogenannten St\u00f6rstein am Grund der Eisbachwelle verhakt habe. Abschlie\u00dfend kl\u00e4ren konnten die Ermittler das aber nicht. Die vier Reihen der Steine st\u00fctzen die Welle mit und w\u00e4lzen das Wasser um. Auch die Absenkung des Wasserspiegels Ende April brachte keine entscheidenden Erkenntnisse. Deshalb bleibt offen, warum die Frau minutenlang unter Wasser gedr\u00fcckt wurde und sich nicht mehr befreien konnte. <\/p>\n<p>Keine strafrechtliche Verantwortung bei der Landeshauptstadt<\/p>\n<p>Laut der Sprecherin sieht die Staatsanwaltschaft auch keine strafrechtliche Verantwortung bei der Landeshauptstadt. Per Allgemeinverf\u00fcgung aus dem Jahr 2010 sei ausdr\u00fccklich festgelegt, dass die Surfer das Risiko selbst tragen und eine Eigenverantwortung h\u00e4tten. Au\u00dferdem m\u00fcsse auch ber\u00fccksichtigt werden, dass es in Jahrzehnten keinen vergleichbaren Unfall an der Eisbachwelle gegeben habe. Klar ist damit: Das Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wird eingestellt. <\/p>\n<p>Eisbachwelle bleibt gesperrt \u2013 vorerst<\/p>\n<p>Inwiefern die <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/muenchner-eisbachwelle-soeder-und-reiter-fuer-wiedereroeffnung,UloxN7v\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">seit dem Ungl\u00fcck gesperrte Eisbachwelle<\/a> jetzt wieder ge\u00f6ffnet wird, ist nicht Sache der Staatsanwaltschaft \u2013 diese Entscheidung trifft die Landeshauptstadt M\u00fcnchen. Nach dem Abschluss des Ermittlungsverfahren will die Stadt die Eisbachwelle jetzt &#8222;so bald wie m\u00f6glich wieder f\u00fcr die Surfenden freigeben&#8220;. Das erkl\u00e4rte M\u00fcnchens zweiter B\u00fcrgermeister Dominik Krause (Gr\u00fcne) am Nachmittag. <\/p>\n<p>Die Freigabe k\u00f6nne aber &#8222;auf dringenden anwaltlichen Rat hin&#8220; erst erfolgen, wenn die Stadt Einsicht in die Ermittlungsakte genommen habe, betonte Krause. &#8222;Sollten sich darin keine sicherheitsrelevanten Aspekte finden, steht einer \u00d6ffnung grunds\u00e4tzlich nichts im Wege.&#8220; Krause zufolge wurde in Absprache mit der Interessengemeinschaft Surfen in M\u00fcnchen (IGSM) bereits ein Sicherheitskonzept erstellt. Darin enthalten seien mehrere Ma\u00dfnahmen wie etwa die Pflicht zur Nutzung einer selbstl\u00f6senden Leash. Das Sicherheitskonzept befinde sich derzeit &#8222;in der Endabstimmung&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz zweimonatiger Ermittlungen konnte die M\u00fcnchner Staatsanwaltschaft nicht endg\u00fcltig kl\u00e4ren, warum eine 33-j\u00e4hrige Surferin Mitte April in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":212989,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[25027,13,1268,14,15,2339,12,1997,8410,10,8,9,11,1284],"class_list":{"0":"post-212988","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-eisbachwelle","9":"tag-headlines","10":"tag-muenchen","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-oberbayern","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-staatsanwaltschaft","16":"tag-surfen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-unfall"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114732922558540320","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/212988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=212988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/212988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/212989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=212988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=212988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=212988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}