{"id":213007,"date":"2025-06-23T13:39:09","date_gmt":"2025-06-23T13:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/213007\/"},"modified":"2025-06-23T13:39:09","modified_gmt":"2025-06-23T13:39:09","slug":"zwei-menschen-getoetet-todesfahrer-von-mannheim-angeklagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/213007\/","title":{"rendered":"Zwei Menschen get\u00f6tet: Todesfahrer von Mannheim angeklagt"},"content":{"rendered":"<p>                    Zwei Menschen get\u00f6tet<br \/>\n                Todesfahrer von Mannheim angeklagt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              23.06.2025, 15:02 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Am Rosenmontag f\u00e4hrt ein Mann mit seinem Auto durch eine Mannheimer Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Zwei Menschen kommen ums Leben, viele weitere werden teils schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft erhebt jetzt Anklage wegen Mordes.<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Menschen sind bei der Todesfahrt in Mannheim am Rosenmontag get\u00f6tet worden. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat nun Anklage wegen Mordes und versuchten Mordes gegen einen 40-J\u00e4hrigen aus Ludwigshafen erhoben, sieht aber keine Hinweise auf ein politisches Motiv. Bei der Fahrt Anfang M\u00e4rz fuhr der Mann demnach gezielt auf Menschen zu, wie es in einer Mitteilung hie\u00df. <\/p>\n<p>Eine 83-j\u00e4hrige Frau und ein 54-j\u00e4hriger Mann wurden get\u00f6tet. 14 Menschen wurden verletzt, f\u00fcnf von ihnen schwer. Laut der Mitteilung hat sich der deutsche Tatverd\u00e4chtige weiterhin nicht zu der Tat und den Hintergr\u00fcnden eingelassen. &#8222;Die weiteren Ermittlungen haben keine Hinweise auf ein politisches Motiv ergeben&#8220;, hie\u00df es weiter. &#8222;Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass er seit vielen Jahren an einer psychischen Erkrankung leidet.&#8220; Es sei daher nicht auszuschlie\u00dfen, dass er zum Zeitpunkt der Taten vermindert schuldf\u00e4hig war. <\/p>\n<p>Mit mindestens 80 km\/h durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone<\/p>\n<p>Bei einer Sitzung des Innenausschusses des baden-w\u00fcrttembergischen Landtags im M\u00e4rz hatte Innenminister Thomas Strobl gesagt, Hinweise auf m\u00f6gliche Kontakte des T\u00e4ters ins rechtsextreme Milieu seien den Beh\u00f6rden bekannt und st\u00fcnden im Fokus der Ermittlungen. Man habe in sozialen Medien festgestellt, dass der T\u00e4ter an gro\u00dfen Versammlungen von &#8222;Reichsb\u00fcrgern&#8220; teilgenommen habe, sagte damals der Pr\u00e4sident des Landeskriminalamts, Andreas Stenger. Auch habe man in sozialen Netzwerken Bilder gefunden, die den T\u00e4ter am Schie\u00dfstand mit Waffen zeigen.<\/p>\n<p>Strobl sagte damals, es gebe nach dem Stand der Ermittlungen keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass ein extremistisches oder politisches Motiv f\u00fcr die Tat leitend gewesen sei. Er verwies ebenfalls auf eine psychische Erkrankung des Mannes. Laut Staatsanwaltschaft war der Mann am 3. M\u00e4rz gegen 12.14 Uhr mit seinem Auto mit etwa 40 bis 50 Kilometern pro Stunde in die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone gefahren. Anschlie\u00dfend sei er gezielt auf mehrere Menschen zugefahren und habe diese mit seinem Auto erfasst. Er habe letztlich auf mindestens 80 Kilometer pro Stunde beschleunigt und weitere Menschen erfasst und verletzt.<\/p>\n<p>T\u00e4ter im Besitz mehrerer Waffen <\/p>\n<p>Zwei Verletzte starben noch in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Als der Mann sein Fahrzeug wendete, um zu fl\u00fcchten, habe ihm ein Taxifahrer den Weg versperrt, hie\u00df es in der Mitteilung. Der 40-J\u00e4hrige habe daraufhin mit einer Schreckschusswaffe einen Schuss in die Luft abgefeuert, um den Taxifahrer einzusch\u00fcchtern. Anschlie\u00dfend sei er geflohen. Er habe sich mit der Schreckschusswaffe in den Mund geschossen, um sich selbst zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Der Verd\u00e4chtige wurde festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Der T\u00e4ter war Ermittlern zufolge im Besitz mehrerer Waffen. Neben der Schreckschusswaffe besa\u00df er laut Innenminister Strobl ein Gasdruckgewehr, das bei einer Durchsuchung sichergestellt wurde. Der Mann habe aber waffenrechtliche Erlaubnisse gehabt. Zum F\u00fchren der Waffen sei ein sogenannter Kleiner Waffenschein erforderlich. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwei Menschen get\u00f6tet Todesfahrer von Mannheim angeklagt 23.06.2025, 15:02 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. 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