{"id":213160,"date":"2025-06-23T14:59:09","date_gmt":"2025-06-23T14:59:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/213160\/"},"modified":"2025-06-23T14:59:09","modified_gmt":"2025-06-23T14:59:09","slug":"asylstraftaten-ueberwiegender-teil-der-verdaechtigen-hat-deutschen-pass-ludwigshafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/213160\/","title":{"rendered":"Asylstraftaten: \u00dcberwiegender Teil der Verd\u00e4chtigen hat deutschen Pass &#8211; Ludwigshafen"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Einen leichten R\u00fcckgang verzeichnet die Polizei in Ludwigshafen bei den Straftaten. Dies geht aus der neuesten Auswertung hervor. Ein Grund zum Aufatmen ist dies nicht.<\/b><\/p>\n<p>Die Gesamtzahl der polizeilich bekanntgewordenen Straftaten im Stadtgebiet <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ludwigshafen\" data-rtr-id=\"26b4406521e36b503c690e53e1b9dec3bdb26dfe\" data-rtr-score=\"99.79061371841155\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"0\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/lokal\/ludwigshafen.html?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ludwigshafen<\/a> ist gegen\u00fcber dem Vorjahr um 48 F\u00e4lle gesunken: Waren 2023 noch 16.599 F\u00e4lle zu bearbeiten, sind es im Jahr 2024 noch 16.551. Gleichzeitig sei die Aufkl\u00e4rungsquote leicht gestiegen, hei\u00dft es seitens der Polizei. Im Jahr 2024 wurden 10.192 Straftaten aufgekl\u00e4rt (61,6 Prozent), und es  wurden 7783 Tatverd\u00e4chtige registriert, was im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 113 bedeutet.<\/p>\n<p>Das statistische Risiko,  Opfer einer Straftat zu werden,  geht leicht zur\u00fcck: Um Ver\u00e4nderungen des Kriminalit\u00e4tsaufkommens bewerten zu k\u00f6nnen, wird die Anzahl der Straftaten ins Verh\u00e4ltnis zur gemeldeten Bev\u00f6lkerung gesetzt (Anzahl der erfassten F\u00e4lle auf 100.000 Einwohner). Je kleiner die sogenannte H\u00e4ufigkeitszahl, desto geringer ist die statistische Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden. Die H\u00e4ufigkeitszahl in Ludwigshafen betrug im Jahr 2024  insgesamt 9414 (im Vorjahr 9525). Dies ist ein R\u00fcckgang um 1,17 Prozent. Eingerechnet sind dabei auch  ausl\u00e4nderrechtliche Verst\u00f6\u00dfe, mit denen sich die Beamten auch befassen m\u00fcssen. <\/p>\n<p>Zuwanderer gesondert betrachtet<\/p>\n<p>Bei den bekannt gewordenen und aufgekl\u00e4rten Straftaten wurden im Jahr 2024 insgesamt 7783 Tatverd\u00e4chtige (mit Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freiz\u00fcgigkeitsgesetz der EU) ermittelt. Davon waren 4104 Tatverd\u00e4chtige deutscher Nationalit\u00e4t, der kleinere Anteil von 3679 hatte ausl\u00e4ndische P\u00e4sse. Der Anteil von Zuwanderern an den insgesamt ermittelten Tatverd\u00e4chtigen betr\u00e4gt 13,16 Prozent (in Zahlen: 1024).<\/p>\n<p>Die Polizei wertet den Aspekt von Kriminalit\u00e4t im Kontext von Zuwanderung noch einmal gesondert aus. Die Mehrheit der Straftaten, die durch Zuwanderer begangen werden und nicht im Zusammenhang mit Verst\u00f6\u00dfen gegen das Ausl\u00e4nderrecht stehen,  sind demnach \u00fcberwiegend K\u00f6rperverletzungen (plus 39 F\u00e4lle), Ladendiebstahl (plus 49 F\u00e4lle) sowie Schwarzfahren (plus 73 F\u00e4lle). Damit haben diese drei Bereiche jeweils deutlich zugelegt.  Bei  der Bet\u00e4ubungsmittelkriminalit\u00e4t unter der Gruppe der Zuwanderer verzeichnete die Polizei 89 F\u00e4lle (minus 114 F\u00e4lle), was wiederum einen R\u00fcckgang um rund 56 Prozent bedeutet.  <\/p>\n<p>Eigentumsdelikte werden mehr<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur allgemeinen Statistik. Verm\u00f6gens- und F\u00e4lschungsdelikte bilden da mit 23 Prozent  erneut den gr\u00f6\u00dften Anteil an der Gesamtkriminalit\u00e4t ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist erneut ein Anstieg der Straftaten zu verzeichnen. Die Diebstahlsdelikte l\u00f6sen mit einem Anteil von 19,3 Prozent  die Rohheitsdelikte von ihrem zweiten Rang ab. Die Bet\u00e4ubungsmittelkriminalit\u00e4t ist signifikant von 1163 F\u00e4llen auf 666 F\u00e4lle gesunken, bedingt durch die Teillegalisierung von Cannabis. Im Bereich der allgemeinen Verst\u00f6\u00dfe mit Kokain allerdings ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 72 F\u00e4lle (von 69 auf 141) zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfenkriminalit\u00e4t, bedingt insbesondere durch den Anstieg in den Deliktsbereichen des Diebstahls von Kleinkraftr\u00e4dern und Rollern, sowie des Diebstahls an und aus Kraftfahrzeugen, ist um 206 F\u00e4lle angestiegen (2023: 3162; 2024: 3368). Messerangriffe halten sich auf gleichbleibendem, konstant niedrigen Stand: 44 im Jahr 2024, 45 im Jahr zuvor.<\/p>\n<p>Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen halten sich auf \u00e4hnlichem Niveau wie die Jahre davor. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Fallzahl 2024   auf 73 gestiegen (plus f\u00fcnf). Die Anzahl der verletzten Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen ist jedoch von 30 auf 41  angestiegen. Zu schweren und t\u00f6dlichen Verletzungen ist es nicht gekommen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einen leichten R\u00fcckgang verzeichnet die Polizei in Ludwigshafen bei den Straftaten. 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