{"id":213851,"date":"2025-06-23T21:20:10","date_gmt":"2025-06-23T21:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/213851\/"},"modified":"2025-06-23T21:20:10","modified_gmt":"2025-06-23T21:20:10","slug":"wia-festival-in-huettlingen-architektur-muss-weiblicher-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/213851\/","title":{"rendered":"WIA-Festival in H\u00fcttlingen: Architektur muss weiblicher werden"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/ostalb\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_ostalb\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ostalb<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/ostalb\/kochertal\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_kochertal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kochertal<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/ostalb\/kochertal\/huettlingen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"4_huettlingen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">H\u00fcttlingen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 23.06.2025, 17:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.schwaebische-post.de\/autor\/juergen-eschenhorn-vc2ksper.html\" title=\"Zur Autorenseite von J&#xFC;rgen Eschenhorn\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" eschenhorn=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">J\u00fcrgen Eschenhorn<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/38697270-architektin-conny-zoller-hat-einen-teil-des-deutschlandweiten-wia-festivals-nach-huettlinge.jpeg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Architektin Conny Zoller hat einen Teil des deutschlandweiten WIA-Festivals nach H&#xFC;ttlingen und Aalen geholt.\"\/>Architektin Conny Zoller hat einen Teil des deutschlandweiten WIA-Festivals nach H\u00fcttlingen und Aalen geholt. \u00a9\u00a0J\u00fcrgen Eschenhorn<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Die Sichtbarmachung von Frauen in Planung, Ingenieurskunst und Baukultur liegt Conny Zoller am Herzen. Nun hat sie einen Teil eines bedeutenden Festivals nach H\u00fcttlingen geholt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>H\u00fcttlingen. <\/strong>WIA (Women in Architecture) 2025 ist das erste bundesweite Festival zur Sichtbarmachung von Frauen in Architektur, Innenarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Bau- und Ingenieurbaukunst und Baukultur.\u00a0Vom 19. bis 29. Juni werden mehr als 200 Akteurinnen und Akteure in ganz Deutschland rund 265 Veranstaltungen pr\u00e4sentieren, die sich f\u00fcr mehr Vielfalt in der Baukultur einsetzen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Drei dieser Veranstaltungen werden in H\u00fcttlingen und Aalen stattfinden. Federf\u00fchrend ist dabei Conny Zoller, Architektin und Immobilienmanagerin aus H\u00fcttlingen. Die 51-J\u00e4hrige engagiert sich im Verband \u201eWir sind dran.jetzt\u201c Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr eine nachhaltigere Sichtweise auf Architektur und Bauweise f\u00fcr Geb\u00e4ude und St\u00e4dte der Zukunft. Wir haben mit ihr \u00fcber WIA und ihre Projekte gesprochen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Was beabsichtigt das WIA-Festival, welche Intention steckt hinter den Aktionen?<br \/><strong>Conny Zoller:<\/strong> Das Festival ist eine Initiative der Bundesarchitektenkammer, um Frauen in der Architektur sichtbarer zu machen, denn wie in den meisten Branchen sind M\u00e4nner hier nach wie vor in der \u00dcberzahl und vorne zu sehen. Andrea Gerhardt, Pr\u00e4sidentin der Bundesarchitektenkammer und Gr\u00fcnderin von WIA, sagt: \u201eWenn alle die gleichen Chancen h\u00e4tten, w\u00fcrden wir uns \u00fcber Architektur und nicht \u00fcber die Rolle der Frau unterhalten.\u201c Zudem haben Frauen oft eine andere Sicht auf Geb\u00e4ude, auf Bauweisen und verwendete Materialien. Das ist \u00fcbrigens durch Erhebungen belegt. Im Verband sind auch M\u00e4nner dabei, die unsere Ansichten teilen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Warum muss sich die Architektur \u00e4ndern, nachhaltiger werden, und warum planen Frauen eher so als M\u00e4nner?<br \/><strong>Zoller<\/strong>: Frauen haben oft eine nachhaltigere Sichtweise, bevorzugen klimafreundliche Bauweisen und Materialien, und schauen zuerst auf das Potenzial des Bestandes, bevor abgerissen und oder neugebaut wird. Wir wollen Sehgewohnheiten hinterfragen und zum Dialog innerhalb des Netzwerkes aus allen Baubereichen anstimmen. Beispielsweise bei der Planung: baut man ein B\u00fcrogeb\u00e4ude so, dass es sp\u00e4ter einmal einfach in Wohnungen umgebaut werden kann. Das vermeidet Leerst\u00e4nde.\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Drei Veranstaltungen des Festivals finden in H\u00fcttlingen und Aalen statt, viele in gro\u00dfen St\u00e4dten in ganz Deutschland. Warum dieses und was erwartet die Interessierten?<br \/><strong>Zoller:<\/strong> H\u00fcttlingen und Aalen haben reizvolle Innenbereiche, m\u00fcssen sich aber weiterentwickeln, zum Beispiel Bestandsgeb\u00e4ude umbauen, weil sich die Nutzungsweise \u00e4ndert.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ein Beispiel: Die Alemannenschule, die das Ellwanger Architekturb\u00fcro Sonja Walter unter Ber\u00fccksichtigung der Vorstellungen von Lehrern und Sch\u00fclern umgebaut hat, sie musste Nutzung verstehen. Das werden wir am Samstag ab 11 Uhr bei einem Rundgang durch die Schule aufzeigen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zuvor findet an diesem Mittwoch ab 18.30 Uhr im Forum ein Abend mit Erl\u00e4uterungen zu WIA und \u201eWir sind dran\u201c von mir statt, die Schirmherrin B\u00fcrgermeisterin\u00a0 Monika Rettenmeier spricht auch als Bauherrin und Investorin von Architektur in der Gemeinde \u2013 und die Rolle und Chancen von Frauen in der Verwaltung.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Julia Stein berichtet als Projektleiterin \u00fcber die Kampagne OrangeListe, eine deutschlandweite Kampagne zur Rettung erhaltenswerter Bausubstanz. Die Aalenerin Kirsten Petra Seydelmann ist Gr\u00fcnderin von V4V Zukunft mit dem Fokus auf Kreislaufwirtschaft, auch im Baugewerbe. Petra Ronzani, Vorst\u00e4ndin des Verbands \u201ewir sind dran\u201c sieht den l\u00e4ndlichen Raum als echten M\u00f6glichkeitsort f\u00fcr soziale Innovation.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Am Samstag wird im Kino am Kocher (17.30 Uhr) der Film (E.1027 Eileen Gray und das Haus am Meer\u201c gezeigt. Er schildert den Kampf einer Architektin gegen die m\u00e4nnlichen Kollegen im Jahr 1927. \u00a0Und \u201eLit. Die Stadtbuchhandlung\u201c macht eine Themenwoche mit einer Auswahl von B\u00fcchern zu diesem Bereich.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Was ist f\u00fcr Sie in der Architektur der Zukunft notwendig?<br \/><strong>Zoller:<\/strong>Alle im Baugewerbe beteiligten m\u00fcssen gemeinsam im Netzwerk nachhaltigere L\u00f6sungen finden. Mein Motto dazu lautet \u201eMUT (au\u00dfergew\u00f6hnliche L\u00f6sungen) &#8211; TUN (diese gemeinsam entwickeln) \u2013 LOS (und verwirklichen)\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Conny Zoller <\/strong>ist als Architektin und Immobilienmanagerin bei der VR Bank Ostalb t\u00e4tig. Dazu engagiert sie sich im Verband \u201eWir sind dran jetzt\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Die Veranstaltungen: <\/strong><\/p>\n<ul class=\"id-StoryElement-list id-StoryElement-list--unordered\">\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\"><strong>Mittwoch, 25. Juni, 18.30 Uhr:<\/strong> \u201eStandort\u20ac beSTIMMEn\u201c, (Forum H\u00fcttlingen)<\/li>\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\"><strong>Samstag, 28.Juni, 11 Uhr: <\/strong>Stadtspaziergang Alemannenschule H\u00fcttlingen, Akteurinnen berichten \u00fcber den Umbau<\/li>\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\"><strong>Samstag, 28. Juni, 17.30 Uhr: <\/strong>Film E.1027 Eileen Graxy und das Haus am Meer (Kino am Kocher)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gut zu wissen:die WIA 2025<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>WIA 2025 <\/strong>setzt sich daf\u00fcr ein, den Diskurs \u00fcber Frauen in Architektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Baukunst zu f\u00f6rdern und die Gleichstellung von Planerinnen sowie die Diversit\u00e4t in der Baukultur zu st\u00e4rken. Das gelingt gemeinsam: Als dezentrale Netzwerkveranstaltung f\u00f6rdert WIA 2025 die breite Vernetzung und den Austausch von Institutionen, Verb\u00e4nden und Initiativen. Gemeinsam sollen Sichtweisen nachhaltiger und Erfahrungen von Baufachleuten verschiedener Bereiche in Projekte eingebracht werden.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Bereits 2021<\/strong>fand in Berlin erstmals ein Festival zu Frauen in der Architektur statt. WIA 2025 kn\u00fcpft an die vielen positiven Erfahrungen aus 2021 an und st\u00e4rkt den Diskurs \u00fcber Frauen und Diversit\u00e4t in der Planungswelt bundesweit.\u00a0\u22ccje<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Ostalb Kochertal H\u00fcttlingen Stand: 23.06.2025, 17:00 Uhr Von: J\u00fcrgen Eschenhorn DruckenTeilen Architektin Conny Zoller hat einen Teil&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":213852,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-213851","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114734774647067508","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/213851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=213851"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/213851\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/213852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=213851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=213851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=213851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}