{"id":21407,"date":"2025-04-10T17:33:11","date_gmt":"2025-04-10T17:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21407\/"},"modified":"2025-04-10T17:33:11","modified_gmt":"2025-04-10T17:33:11","slug":"bonn-einigung-mit-kartellamt-google-muss-auto-dienste-oeffnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21407\/","title":{"rendered":"Bonn | Einigung mit Kartellamt: Google muss Auto-Dienste \u00f6ffnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Bonn (dpa) &#8211; In seinem Einsatz gegen die Marktmacht von Google kommt das Bundeskartellamt voran. Nach Angaben der Bonner Bundesbeh\u00f6rde hat sich der US-Technologiekonzern dazu verpflichtet, bestimmte Wettbewerbseinschr\u00e4nkungen bei Digitalprodukten f\u00fcr Autos zu beseitigen. Mit der Einigung der beiden Parteien wurde ein entsprechendes Verfahren beendet.<\/p>\n<p>Google Maps und Play Store sollen Konkurrenz bekommen\u00a0<\/p>\n<p>Es geht um die Google Automotive Services. Sie bestehen aus dem Kartendienst Google Maps, dem App-Store Google Play und dem Sprachassistenten Google Assistant. Autohersteller konnten diese drei Komponenten f\u00fcr ihr Infotainment bislang nur als B\u00fcndelpaket beziehen und in ihren Fahrzeugen anbieten.\u00a0<\/p>\n<p>K\u00fcnftig muss Google sie auch separat voneinander lizenzieren. Dadurch sollen Konkurrenzprodukte besser zum Zuge kommen. Offen ist, ob Autohersteller \u00fcberhaupt Komponenten verschiedener Anbieter einkaufen wollen oder ob das B\u00fcndelprodukt nicht praktischer f\u00fcr sie ist.<\/p>\n<p>\u00abFahrzeughersteller k\u00f6nnen k\u00fcnftig zwischen Diensten verschiedener Anbieter frei w\u00e4hlen und diese entsprechend dem Kundenbedarf kombinieren\u00bb, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt. Das er\u00f6ffne Chancen f\u00fcr alternative Anbieter, gemeinsam mit Fahrzeugherstellern neue L\u00f6sungen f\u00fcr das Infotainment an Bord zu entwickeln.<\/p>\n<p>Amazons Alexa kann k\u00fcnftig Google Maps nutzen<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden den Angaben zufolge bestimmte, vom Kartellamt als restriktiv gewertete Vertragsgestaltungen aufgehoben, mit denen Google Anreize f\u00fcr die Nutzung der eigenen Dienste geschaffen hatte. Der US-Konzern verpflichtet sich zudem, die Voraussetzungen zur Interoperabilit\u00e4t zu schaffen. Interoperabilit\u00e4t bedeutet, dass verschiedene Dienste reibungslos zusammenarbeiten, auch wenn sie von unterschiedlichen Anbietern stammen.<\/p>\n<p>Die Stellung der Google-Produkte wird dadurch etwas geschw\u00e4cht: Es muss k\u00fcnftig m\u00f6glich sein, dass ein Autobauer auf den Google-Sprachassistenten verzichtet und stattdessen ein Alternativprodukt installiert &#8211; etwa die Sprachassistentin Alexa von Amazon -, die auf Google-Kartenmaterial zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Auch Firmenkunden sind betroffen<\/p>\n<p>Ein zweiter Teil des Verfahrens bezog sich auf die Plattform Google Maps, die Firmenkunden &#8211; etwa Lieferdiensten &#8211; bislang nur eine eingeschr\u00e4nkte Kombination mit Diensten anderer Anbieter erm\u00f6glicht hat. Diese Beschr\u00e4nkungen seien jetzt zugunsten einer gr\u00f6\u00dferen Flexibilit\u00e4t und Auswahl f\u00fcr die Kundinnen und Kunden aufgehoben, sagte Kartellamtschef Mundt. Dadurch h\u00e4tten Anwender die M\u00f6glichkeit, g\u00fcnstigere Dienste in ihre Apps zu integrieren und eigene Alternativen zu entwickeln.\u00a0<\/p>\n<p>Von Google hie\u00df es, die eigenen Plattformen und Dienste h\u00e4tten Entwicklern, Autoherstellern und Verbrauchern immer Innovation und Auswahl geboten. \u00abUnsere Vertragsbedingungen waren Standard in der Wirtschaft und wir werden unsere Kunden bei innovativen und hilfreichen Produkten unterst\u00fctzen, die f\u00fcr Endnutzer bestimmt sind\u00bb, so ein Google-Sprecher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bonn (dpa) &#8211; In seinem Einsatz gegen die Marktmacht von Google kommt das Bundeskartellamt voran. 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