{"id":214208,"date":"2025-06-24T00:33:30","date_gmt":"2025-06-24T00:33:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/214208\/"},"modified":"2025-06-24T00:33:30","modified_gmt":"2025-06-24T00:33:30","slug":"ukraine-krieg-erneut-luftangriffe-in-kiew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/214208\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Erneut Luftangriffe in Kiew"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e9f390a5=\"\" data-v-d588441d=\"\">In der Nacht zum Montag hat Russland abermals die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen und Raketen angegriffen. Dabei wurden mindestens sieben Menschen get\u00f6tet und 34 verletzt, darunter mehrere Kinder. Fernsehbilder zeigten einen f\u00fcnfst\u00f6ckigen Wohnblock im Kiewer Stadtteil Schewtschenkiwskyj, der einen Volltreffer abbekommen hatte und teilweise bis zum Erdgeschoss zerst\u00f6rt wurde. Die Druckwelle habe zudem ein gegen\u00fcberliegendes Wohnhochhaus mit 25 Etagen besch\u00e4digt, erkl\u00e4rte <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Kiew\" data-rtr-id=\"8d0ba8042243887a83f9fc026b3ad80b017a0aad\" data-rtr-score=\"62.78370562425209\" data-rtr-etype=\"location\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/kiew\" title=\"Kiew\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kiews<\/a> B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko. Dort h\u00e4tten zehn Menschen, darunter ein Kind und eine Schwangere, gerettet werden k\u00f6nnen. Am Morgen waren Rettungskr\u00e4fte in den Tr\u00fcmmern auf der Suche nach weiteren Opfern. Zugleich war der Katastrophenschutz mit Gro\u00dfger\u00e4ten dabei, zerst\u00f6rte Autos und gesplitterte B\u00e4ume zu beseitigen und die Stra\u00dfen von Tr\u00fcmmern zu ber\u00e4umen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e9f390a5=\"\" data-v-d588441d=\"\">Erst in der vergangenen Woche waren bei einem russischen Gro\u00dfangriff auf Wohngebiete Kiews 28 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 130 verletzt worden. Der ukrainische Pr\u00e4sident <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Wolodymyr Selenskyj\" data-rtr-id=\"ef37325431a9763e620d5572d4ee117eb9265132\" data-rtr-score=\"178.82728360590346\" data-rtr-etype=\"person\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/wolodymyr-selenskyj\" title=\"Wolodymyr Selenskyj\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> bezeichnete den Angriff, bei dem Russland auch iranische Shahed-Drohnen einsetzte, als \u201ev\u00f6llig zynisch\u201c. W\u00e4hrend Moskau am Wochenende den Angriff auf iranische Atomanlagen als v\u00f6lkerrechtswidrig verurteilt habe, schweige die russische F\u00fchrung, nachdem ihre eigene Armee sein Land bombardiere. Auch in anderen Regionen der Ukraine waren dabei in der vergangenen Nacht Menschen ums Leben gekommen, die Beh\u00f6rden meldeten insgesamt 13 Todesopfer.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e9f390a5=\"\" data-v-d588441d=\"\">Den ukrainischen Luftstreitkr\u00e4ften zufolge griff Russland das Nachbarland mit 352 Drohnen, darunter 159 Shaheds, sowie 16 Raketen an. Die ukrainische Flugabwehr habe \u201eeine gro\u00dfe Anzahl\u201c der Flugobjekte abschie\u00dfen k\u00f6nnen. Berichte deuteten darauf hin, dass darunter auch ballistische Waffen aus Nordkorea gewesen seien, schrieb Selenskyj auf der Plattform X. \u201eAlle in den Nachbarl\u00e4ndern Russlands, Irans und Nordkoreas sollten sorgf\u00e4ltig dar\u00fcber nachdenken, ob sie Leben sch\u00fctzen k\u00f6nnen, wenn diese M\u00f6rderkoalition weitermacht und ihren Terror verbreitet\u201c, erkl\u00e4rte Selenskyj mit Blick auf die Kooperation zwischen Russland, Iran und Nordkorea. Irans Waffenhilfe f\u00fcr Russland habe der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ukraine\" data-rtr-id=\"acb898af5ea66a22c43878bf8691be74ce4ecd86\" data-rtr-score=\"38.6158755484643\" data-rtr-etype=\"location\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/ukraine\" title=\"Ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> \u201emassive Zerst\u00f6rung und verheerende Verluste an Menschenleben\u201c gebracht.<\/p>\n<p>Russland hat gro\u00dfe Teile des Gebiets Kursk zur\u00fcckerobert<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e9f390a5=\"\" data-v-d588441d=\"\">Nordkorea wiederum hatte eine f\u00fcnfstellige Zahl an Soldaten entsandt, um Russland bei der R\u00fcckeroberung des im vergangenen Sommer von der Ukraine besetzten Teils des Gebiets Kursk zu unterst\u00fctzen. Das war den russischen Truppen jedoch erst im Fr\u00fchjahr dieses Jahres gr\u00f6\u00dftenteils gelungen. Von den einst rund 1300 Quadratkilometern unter ukrainischer Kontrolle seien noch etwa 90 Quadratkilometer geblieben, erkl\u00e4rte der ukrainische Oberbefehlshaber Olexandr Syrskyj am Wochenende. Zurzeit versuchten russische Streitkr\u00e4fte in einer \u201eSommeroffensive\u201c entlang der gesamten, 1200 Kilometer umfassenden, Frontlinie in der Ostukraine vorzusto\u00dfen und zugleich eine \u201ePufferzone\u201c im Nordosten des ukrainischen Gebiets Sumy zu errichten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e9f390a5=\"\" data-v-d588441d=\"\">Der Ukraine sei es gelungen, den russischen Vormarsch in Sumy zu stoppen, sagte Syrskyj dem Portal \u201eKyiv Independent\u201c zufolge. Die Lage habe sich stabilisiert, die ukrainische Armee habe einzelne Orte zur\u00fcckerobert und r\u00fccke langsam vor. An der gesamten Front habe sich die Ukraine bis Mitte Juni gegen 695.000 russische Soldaten verteidigt. Syrskyj zufolge habe Russland weitere 440.000 Vertragssoldaten f\u00fcr dieses Jahr rekrutiert. Dem ukrainischen Analyseportal \u201eDeepState\u201c zufolge dringt Russland weiter langsam, aber stetig in den zum Teil besetzten ukrainischen Gebieten vor. Im Mai h\u00e4tten russische Streitkr\u00e4fte 449 Quadratkilometer Land erobert, so viel wie noch nie in diesem Jahr.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e9f390a5=\"\" data-v-d588441d=\"\">Zuletzt waren russische Truppen von Donezk aus bis an die Grenze des noch unbesetzten Gebiets Dnipropetrowsk gelangt. Syrskyj best\u00e4tigte, dass sich der Feind der Verwaltungsgrenze gen\u00e4hert habe, er sei aber zur\u00fcckgeworfen worden. Die Ukraine werde jedoch \u201enicht in blinder Verteidigung verharren\u201c. Vielmehr kombiniere man defensive Aktionen mit aktiver Verteidigung und Offensivoperationen. Deshalb w\u00fcrden die ukrainischen Angriffseinheiten, die f\u00fcr die Besetzung von Kursk geschaffen wurden, derzeit aufgestockt, um sie \u201ein allen Bereichen der Front\u201c einzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Nacht zum Montag hat Russland abermals die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen und Raketen angegriffen. 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