{"id":214850,"date":"2025-06-24T06:31:17","date_gmt":"2025-06-24T06:31:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/214850\/"},"modified":"2025-06-24T06:31:17","modified_gmt":"2025-06-24T06:31:17","slug":"queere-stadtfuehrungen-in-muenchen-auf-den-spuren-der-lgbt-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/214850\/","title":{"rendered":"Queere Stadtf\u00fchrungen in M\u00fcnchen: Auf den Spuren der LGBT-Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Schwul \u2013 na und?\u201c, steht auf einem Transparent, das zwei M\u00e4nner 1980 bei einer Demo durch M\u00fcnchen tragen. Hinter ihnen: rund 180 Menschen mit Plakaten, die f\u00fcr ihre Rechte auf die Stra\u00dfe gehen.<\/p>\n<p>Es ist der 28. Juni 1980, der Tag der ersten \u201eStonewall-Demo\u201c in M\u00fcnchen \u2013 der Vorl\u00e4ufer des heutigen Christopher Street Day (CSD). Die Abendzeitung titelt damals: \u201eHomosexuelle marschierten durch die Stadt\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/design\/images\/muc_silhouette_short.svg\"\/><\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575445_artikelbild-75proz_1EmlMV_WDygul.jpg\" alt=\"Die erste \u201eStonewall-Demo\u201c 1980 in der AZ.\" title=\"Die erste \u201eStonewall-Demo\u201c 1980 in der AZ.\" width=\"609\" height=\"345\"\/><\/p>\n<p>      Die erste \u201eStonewall-Demo\u201c 1980 in der AZ.<br \/>\n      \u00a9 Archiv<\/p>\n<p>    Die erste \u201eStonewall-Demo\u201c 1980 in der AZ.<\/p>\n<p>von Archiv <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Die Route f\u00fchrte durch die Innenstadt, \u00fcber den Viktualienmarkt, <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/odeonsplatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Odeonsplatz<\/a> bis zum Geschwister-Scholl-Platz. Anschlie\u00dfend wurde im Biergarten am Chinesischen Turm gefeiert. Startpunkt war das <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/sendlinger-tor\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sendlinger Tor<\/a>.<\/p>\n<p>Queere Stadtf\u00fchrungen: Auf den Spuren von M\u00fcnchens LGBT-Geschichte<\/p>\n<p>Genau dort beginnt heute Gregor Stawinski seine queeren Stadtf\u00fchrungen. Eigentlich arbeitet er als freiberuflicher Grafikdesigner \u2013 doch seine Leidenschaft gilt der queeren Geschichte M\u00fcnchens.<\/p>\n<p>Nur wenige Meter weiter liegt die n\u00e4chste Station der Stadtf\u00fchrung: das Aids-Memorial. Eine blau geflieste S\u00e4ule, wie sie vor der Renovierung die U-Bahn-Station zierte. Der K\u00fcnstler Wolfgang Tillmans hat sie bewusst gew\u00e4hlt \u2013 als Zeichen, dass die Krankheit nicht l\u00e4nger im Untergrund verdr\u00e4ngt wird. Enth\u00fcllt wurde das Denkmal 2002, rund 20 Jahre nach dem ersten Aids-Todesfall in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Die meisten Opfer waren homosexuelle M\u00e4nner, die lange stigmatisiert und ausgegrenzt wurden. Bis heute kennen viele M\u00fcnchner das Denkmal kaum. Stawinski nutzt seine Tour, um die Geschichte dahinter sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Kampf gegen das Vergessen: Das Bodendenkmal f\u00fcr NS-Opfer<\/p>\n<p>Die Tour f\u00fchrt weiter ins <b>Hackenviertel<\/b>. Dort, an der Ecke Oberanger und Dultstra\u00dfe, erinnert ein unscheinbares Bodendenkmal an die Verfolgung homosexueller Menschen im Nationalsozialismus. Ein pastellfarbenes Mosaik auf dem Gehweg markiert seit 2017 den Standort des ehemaligen Gasthauses Schwarzfischer, einer der ersten Schwulenbars der Stadt.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575447_artikelbild-75proz_1EmlRL_TJCZsO.jpg\" alt=\"Viele laufen hier vorbei, jedoch f\u00e4llt es wenigen auf: das Bodendenkmal f\u00fcr queere Opfer der Nationalsozialisten.\" title=\"Viele laufen hier vorbei, jedoch f\u00e4llt es wenigen auf: das Bodendenkmal f\u00fcr queere Opfer der Nationalsozialisten.\" width=\"609\" height=\"457\"\/><\/p>\n<p>      Viele laufen hier vorbei, jedoch f\u00e4llt es wenigen auf: das Bodendenkmal f\u00fcr queere Opfer der Nationalsozialisten.<br \/>\n      \u00a9 Daniel von Loeper<\/p>\n<p>    Viele laufen hier vorbei, jedoch f\u00e4llt es wenigen auf: das Bodendenkmal f\u00fcr queere Opfer der Nationalsozialisten.<\/p>\n<p>von Daniel von Loeper <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Am 20. Oktober 1934 fand hier die erste gro\u00dfangelegte Razzia der Nationalsozialisten gegen Homosexuelle statt. \u201eDas Denkmal kennt fast niemand\u201c, sagt Stawinski. Dabei sei es ein wichtiger Ort der Erinnerung.<\/p>\n<p>Um sich auf seine Stadtf\u00fchrerpr\u00fcfung vorzubereiten, begann Stawinski im vergangenen Jahr, die Geschichten hinter diesen Orten zu recherchieren. Daraus entstand der Blog \u201eQueer City Guide\u201c, mit Artikeln zu den Stationen sowie Gastro- und Eventtipps.<\/p>\n<p>\u201eIch habe \u00fcberlegt, zu jeder Location noch etwas Queeres hinzuzuf\u00fcgen, also als queerer Mann meine Perspektive einzubringen\u201c, sagt er. \u201eIch fand es dann total spannend, was f\u00fcr Geschichten sich teilweise hinter den Geb\u00e4uden oder Biografien verstecken.\u201c<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575450_artikelbild-75proz_1EmlDH_tmsEw2.jpg\" alt=\"Gregor Stawinski zeigt bei seiner Stadtf\u00fchrung queere Orte in M\u00fcnchen.\" title=\"Gregor Stawinski zeigt bei seiner Stadtf\u00fchrung queere Orte in M\u00fcnchen.\" width=\"609\" height=\"406\"\/><\/p>\n<p>      Gregor Stawinski zeigt bei seiner Stadtf\u00fchrung queere Orte in M\u00fcnchen.<br \/>\n      \u00a9 Bernd Wackerbauer<\/p>\n<p>    Gregor Stawinski zeigt bei seiner Stadtf\u00fchrung queere Orte in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>von Bernd Wackerbauer <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Nicht \u00fcberall gibt es dabei offensichtliche queere Bez\u00fcge. Beim Alten Peter etwa: \u201eDazu gibt es nichts Queeres, das ist streng katholisch, da ist wirklich nichts zu holen\u201c, sagt er und lacht. Spannender sei dagegen das Alte Rathaus, wo seit 1996 die Rosa Liste als Partei f\u00fcr queere Menschen vertreten ist. Einmal im Jahr findet hier das Rathaus-Clubbing statt \u2013 eine der ersten Partys ihrer Art, wie Stawinski betont.<\/p>\n<p>Karl Heinrich Ulrichs: Ein Pionier der LGBT-Rechte in M\u00fcnchen<\/p>\n<p><b>Ein weiterer historischer Ort:<\/b> das ehemalige Konzerthaus Odeon, heute Sitz des bayerischen Innenministeriums. 1867 forderte der Jurist, Journalist und Sexualwissenschaftler Karl Heinrich Ulrichs dort erstmals \u00f6ffentlich die Straffreiheit gleichgeschlechtlicher Beziehungen.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575446_artikelbild-75proz_1EmlDC_MClcoX.jpg\" alt=\"Im Konzertsaal des Odeon forderte 1867 Karl Heinrich Ulrichs \u00f6ffentlich die Straffreiheit gleichgeschlechtlicher Beziehungen.\" title=\"Im Konzertsaal des Odeon forderte 1867 Karl Heinrich Ulrichs \u00f6ffentlich die Straffreiheit gleichgeschlechtlicher Beziehungen.\" width=\"609\" height=\"393\"\/><\/p>\n<p>      Im Konzertsaal des Odeon forderte 1867 Karl Heinrich Ulrichs \u00f6ffentlich die Straffreiheit gleichgeschlechtlicher Beziehungen.<br \/>\n      \u00a9 Staatsarchiv<\/p>\n<p>    Im Konzertsaal des Odeon forderte 1867 Karl Heinrich Ulrichs \u00f6ffentlich die Straffreiheit gleichgeschlechtlicher Beziehungen.<\/p>\n<p>von Staatsarchiv <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Er gilt als \u201eder erste Schwule der Weltgeschichte\u201c. Seine Forderungen blieben damals erfolglos, doch gilt er mit seinen Ideen als Vordenker der queeren Szene. In M\u00fcnchen erinnert heute der Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz an ihn. \u201eAber wenn ich davon erz\u00e4hle, sehe ich meist nur leere Gesichter\u201c, sagt Stawinski.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575451_artikelbild-50proz_1EmlDJ_VW5ncO.jpg\" alt=\"Am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz steht heute das Rosa Stangerl, der queere Maibaum in M\u00fcnchen.\" title=\"Am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz steht heute das Rosa Stangerl, der queere Maibaum in M\u00fcnchen.\" width=\"406\" height=\"541\"\/><\/p>\n<p>      Am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz steht heute das Rosa Stangerl, der queere Maibaum in M\u00fcnchen.<br \/>\n      \u00a9 ma<\/p>\n<p>    Am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz steht heute das Rosa Stangerl, der queere Maibaum in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>von ma <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Deshalb setzt er bei seinen F\u00fchrungen auf eine Mischung aus ernsten Themen, Geschichte, Kunst und Unterhaltung. \u201eIch habe mir auch angeschaut, was Leute \u00fcber andere queere Touren sagen \u2013 das Feedback ist oft: \u2018langweilig\u2018\u201c, sagt Stawinski. \u201eIch wei\u00df, woran das liegt: In der Innenstadt gibt\u2019s viele sch\u00f6ne Kirchen, barocke Fassaden, Fresken \u2013 das ist visuell reizvoll.\u201c Bei queeren Orten, Bars oder Clubs etwa, sei es oft schwieriger, da diese Orte nicht mehr existieren. \u201eDas ist schwer greifbar\u201c, sagt Stawinski.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575449_artikelbild-75proz_1EmlDF_Gnahzx.jpg\" alt=\"Das historische Pissoir am Holzplatz in M\u00fcnchen. Es war einst ein schwuler Treffpunkt. Heute zeigt es Portr\u00e4ts von prominenten ehemaligen Bewohnern der Isarvorstadt wie Freddie Mercury und Rainer Werner Fassbinder.\" title=\"Das historische Pissoir am Holzplatz in M\u00fcnchen. Es war einst ein schwuler Treffpunkt. Heute zeigt es Portr\u00e4ts von prominenten ehemaligen Bewohnern der Isarvorstadt wie Freddie Mercury und Rainer Werner Fassbinder.\" width=\"609\" height=\"913\"\/><\/p>\n<p>      Das historische Pissoir am Holzplatz in M\u00fcnchen. Es war einst ein schwuler Treffpunkt. Heute zeigt es Portr\u00e4ts von prominenten ehemaligen Bewohnern der Isarvorstadt wie Freddie Mercury und Rainer Werner Fassbinder.<br \/>\n      \u00a9 Bernd Wackerbauer<\/p>\n<p>    Das historische Pissoir am Holzplatz in M\u00fcnchen. Es war einst ein schwuler Treffpunkt. Heute zeigt es Portr\u00e4ts von prominenten ehemaligen Bewohnern der Isarvorstadt wie Freddie Mercury und Rainer Werner Fassbinder.<\/p>\n<p>von Bernd Wackerbauer <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>\u201eIch bin ein visueller Mensch \u2013 ich liebe Kunst \u2013 also habe ich geschaut, dass alle Kunstwerke mit reinkommen: das AIDS-Memorial, das Bodendenkmal, das historische Pissoir\u201c, sagt er. \u201eMan braucht etwas zum Anschauen.\u201c Es funktioniere nicht gut, vor Geb\u00e4uden zu stehen und \u00fcber Biografien der Personen zu sprechen, die dort gewohnt haben, \u201eauch wenn es inhaltlich spannend w\u00e4re\u201c, bedauert Stawinski.<\/p>\n<p>Freddie Mercury in M\u00fcnchen: Ein Highlight der queeren Stadttouren<\/p>\n<p><b>Seine Standard-Tour f\u00fchrt vom Sendlinger Tor ins <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/glockenbachviertel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glockenbachviertel<\/a>.<\/b> Viele Stationen kn\u00fcpfen an Queen-Frontmann Freddie Mercury an, der einige Jahre in M\u00fcnchen lebte. Etwa an die Paradiso Tanzbar, fr\u00fcher der Travestieclub \u201eOld Mrs. Henderson\u201c, wo Mercury seinen legend\u00e4ren 39. Geburtstag feierte &#8211; und das Musikvideo zu \u201eLiving On My Own\u201c drehte.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575452_artikelbild-75proz_1EmlDK_yhjtAL.jpg\" alt=\"Der ehemalige Club \u201eOld Mrs. Henderson\u201c.\" title=\"Der ehemalige Club \u201eOld Mrs. Henderson\u201c.\" width=\"609\" height=\"812\"\/><\/p>\n<p>      Der ehemalige Club \u201eOld Mrs. Henderson\u201c.<br \/>\n      \u00a9 ma<\/p>\n<p>    Der ehemalige Club \u201eOld Mrs. Henderson\u201c.<\/p>\n<p>von ma <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>\u201eM\u00fcnchen war in den 80ern eine der vier wichtigsten Schwulenmetropolen weltweit \u2013 zusammen mit San Francisco, London und Amsterdam. Das ist heute schwer vorstellbar\u201c, sagt Stawinski. \u201eFreddy Mercury erinnert an diesen Glanz \u2013 deshalb hat er auf der Tour seinen Platz.\u201c<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeschneiderte Touren und noch viele Kapitel: Queere Stadtf\u00fchrungen in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1575448_artikelbild-75proz_1EmAhL_zK5JRh.jpg\" alt=\"Gregor Stawinski am Aids-Memorial am Sendlinger Tor. Seit 2024 bietet er als \u201eQueer City Guide\u201c Stadtf\u00fchrungen zu M\u00fcnchens queerer Geschichte an. Dabei hat er auch alte Zeitungsausschnitte und Geschichten abseits der bekannten Fakten.\" title=\"Gregor Stawinski am Aids-Memorial am Sendlinger Tor. Seit 2024 bietet er als \u201eQueer City Guide\u201c Stadtf\u00fchrungen zu M\u00fcnchens queerer Geschichte an. Dabei hat er auch alte Zeitungsausschnitte und Geschichten abseits der bekannten Fakten.\" width=\"609\" height=\"406\"\/><\/p>\n<p>      Gregor Stawinski am Aids-Memorial am Sendlinger Tor. Seit 2024 bietet er als \u201eQueer City Guide\u201c Stadtf\u00fchrungen zu M\u00fcnchens queerer Geschichte an. Dabei hat er auch alte Zeitungsausschnitte und Geschichten abseits der bekannten Fakten.<br \/>\n      \u00a9 Bernd Wackerbauer<\/p>\n<p>    Gregor Stawinski am Aids-Memorial am Sendlinger Tor. Seit 2024 bietet er als \u201eQueer City Guide\u201c Stadtf\u00fchrungen zu M\u00fcnchens queerer Geschichte an. Dabei hat er auch alte Zeitungsausschnitte und Geschichten abseits der bekannten Fakten.<\/p>\n<p>von Bernd Wackerbauer <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Wer m\u00f6chte, kann bei einer privaten Tour auch eigene Schwerpunkte setzen. Besonders w\u00e4hrend des Pride Months buchen viele Firmen ma\u00dfgeschneiderte Touren. Standardm\u00e4\u00dfig dauert der Rundgang etwa zwei Stunden, auf Wunsch auch l\u00e4nger.<\/p>\n<p>Stawinski sieht in M\u00fcnchen noch viele spannende Kapitel queerer Geschichte. Besonders begeistert ist er von der lebendigen Drag-Szene. \u201eVielleicht wird da mal eine Figur in die Geschichte eingehen\u201c, sagt er. Grunds\u00e4tzlich findet Stawinski: \u201eM\u00fcnchen macht das ziemlich gut, wenn es darum geht, queere Geschichte zu w\u00fcrdigen.\u201c<\/p>\n<p>Unter <a href=\"https:\/\/www.queercityguide.com\/\" class=\"more\" title=\"https:\/\/www.queercityguide.com\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">www.queercityguide.com<\/a> kann die queere Stadtf\u00fchrung gebucht werden, es gibt au\u00dferdem viele Gastro- und Veranstaltungstipps.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Schwul \u2013 na und?\u201c, steht auf einem Transparent, das zwei M\u00e4nner 1980 bei einer Demo durch M\u00fcnchen tragen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":214851,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[69050,772,29,13267,30,2989,69051,14225,45006,1268,69049,19574],"class_list":{"0":"post-214850","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-aids-memorial","9":"tag-bayern","10":"tag-deutschland","11":"tag-freddie-mercury","12":"tag-germany","13":"tag-geschichte","14":"tag-karl-heinrich-ulrichs","15":"tag-lgbt","16":"tag-lgbtqi","17":"tag-muenchen","18":"tag-queeres-muenchen","19":"tag-stadtfuehrung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114736941439733495","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/214850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=214850"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/214850\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/214851"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=214850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=214850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=214850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}