{"id":215234,"date":"2025-06-24T10:00:11","date_gmt":"2025-06-24T10:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215234\/"},"modified":"2025-06-24T10:00:11","modified_gmt":"2025-06-24T10:00:11","slug":"made-in-europe-bonus-i-magazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215234\/","title":{"rendered":"\u201eMade in Europe\u201c-Bonus | i-Magazin"},"content":{"rendered":"<p>Ab 23. Juni steht der \u201eMade in Europe\u201c-Bonus f\u00fcr Photovoltaik-Anlagen mit Komponenten aus europ\u00e4ischer Produktion \u00f6sterreichweit zur Verf\u00fcgung. Nach Italien ist \u00d6sterreich damit europaweit das zweite Land, das finanzielle Anreize f\u00fcr europ\u00e4ische Produkte einf\u00fchrt. Sowohl f\u00fcr Module als auch f\u00fcr Wechselrichter \u201emade in Europe\u201c sind jeweils zehn Prozent Zuschuss auf die F\u00f6rderung vorgesehen. In Summe sind also 20 Prozent Zusatzf\u00f6rderung m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Wer zur PV-Anlage einen Stromspeicher installiert, erh\u00e4lt auch f\u00fcr diesen 10 Prozent F\u00f6rderaufschlag. Informationen zum Antrag und zu heimischen Modul- und Wechselrichterherstellern sind ab sofort abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/pv-made-in-a.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.pv-made-in-a.at<\/a>.<\/p>\n<p>Heimische Photovoltaik steht f\u00fcr Qualit\u00e4t<\/p>\n<p>\u201eDie heimische Photovoltaik-Branche und ihre international f\u00fchrenden Unternehmen stehen f\u00fcr Innovationskraft und h\u00f6chste Qualit\u00e4t. Der einzige Vorteil, den chinesische Produkte haben, sind k\u00fcnstlich niedrig gehaltene Preise\u201c, sagt Hubert Fechner, Obmann der Technologieplattform Photovoltaik Austria (TPPV). \u201eAnreize f\u00fcr den Kauf europ\u00e4ischer und \u00f6sterreichischer PV-Komponenten, die diesen Wettbewerbsnachteil ausgleichen, sehen wird daher als sehr positiv. Wir hoffen, dass der Bonus auch Vorbild f\u00fcr weitere europ\u00e4ische Staaten ist.\u201c Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, der die Forderung nach einem \u201eMade in Europe\u201c-Bonus bereits seit Langem stellt, begr\u00fc\u00dft die Umsetzung und weist darauf hin, dass \u00d6sterreich hinsichtlich erneuerbare Energien und Energieeffizienz-Technologien besonders stark ist.<\/p>\n<p>Photovoltaik in \u00d6sterreich auf dem Vormarsch<\/p>\n<p>Rund 15 Prozent des \u00f6sterreichischen Stroms stammen bereits aus Sonnenenergie \u2013 Tendenz stark steigend. 2024 wurden 2,5 Gigawattpeak PV zugebaut, bis 2030 soll es in \u00d6sterreich 21 Gigawattpeak Photovoltaik-Leistung geben. PV ist damit bereits jetzt eine der \u00f6kologisch und \u00f6konomisch effizientesten Technologien der Energiewende und ein zentraler Hebel f\u00fcr den Wirtschaftsstandort \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Wettbewerbsnachteil durch chinesische Dumpingpreise<\/p>\n<p>Trotz dieser positiven Entwicklung ist die europ\u00e4ische und \u00f6sterreichische PV-Produktion in den letzten Jahren zunehmend unter Druck geraten. Asiatische Hersteller \u2013 insbesondere aus China \u2013 h\u00e4tten mit Preisen teils unter den Herstellungskosten und massiver staatlicher Unterst\u00fctzung gro\u00dfe Marktanteile \u00fcbernommen, so Fechner. In einem zunehmend geopolitisch instabilen Umfeld werde diese Importabh\u00e4ngigkeit zu einem ernstzunehmenden Risiko. F\u00fcr ein resilientes Energiesystem brauche es daher dringend eine strategische F\u00f6rderung der europ\u00e4ischen PV-Industrie.<\/p>\n<p>Bonus sichert Standort und Versorgung<\/p>\n<p>Der \u201eMade in Europe\u201c-Bonus ist ein solcher Impuls zur St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen PV-Wirtschaft und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Damit wird nicht nur die Nachfrage nach europ\u00e4ischen Produkten gest\u00e4rkt, sondern auch die Produktion im eigenen Wirtschaftsraum angeregt. \u201ePhotovoltaik ist nicht nur energiepolitisch von Bedeutung, sondern auch ein starker \u00f6konomischer Motor. Forschung, Entwicklung und Produktion entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette schaffen hochqualifizierte Arbeitspl\u00e4tze und erm\u00f6glichen regionale Wertsch\u00f6pfung\u201c, sagt <a href=\"https:\/\/i-magazin.com\/feei-kv-abschluss-in-der-elektro-und-elektronikindustrie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FEEI<\/a>-Experte Klaus Bernhardt. \u00d6sterreich verf\u00fcgt \u00fcber international f\u00fchrende Unternehmen in Bereichen wie Sondermodule, Wechselrichter, Leistungselektronik, Unterkonstruktionen sowie im Bereich der Systemintegration. Diese Spezialisierung er\u00f6ffnet Exportchancen, Innovationspotenziale und st\u00e4rkt die technologische Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Landes. \u201eIn den kommenden Jahrzehnten werden Photovoltaik- und Speichersysteme zunehmend eine tragende S\u00e4ule der Energieinfrastruktur darstellen\u201c, so der Experte.<\/p>\n<p>Alle Infos zum Bonus und zu heimischen PV-Herstellern auf: <a href=\"https:\/\/pv-made-in-a.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.pv-made-in-a.at<\/a><\/p>\n<p>Infos f\u00fcr Hersteller auf: <a href=\"https:\/\/www.eag-abwicklungsstelle.at\/wissen\/made-in-europe-bonus-information-fuer-hersteller\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.eag-abwicklungsstelle.at\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Quelle: Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab 23. 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