{"id":215375,"date":"2025-06-24T11:16:10","date_gmt":"2025-06-24T11:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215375\/"},"modified":"2025-06-24T11:16:10","modified_gmt":"2025-06-24T11:16:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1257-merz-russland-hat-derzeit-keine-friedensbereitschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215375\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 12:57 Merz: Russland hat derzeit keine Friedensbereitschaft +++"},"content":{"rendered":"<p>Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilt die j\u00fcngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine. &#8222;Eine echter, ein dauerhafter Frieden setzt Friedensbereitschaft von allen Seiten voraus&#8220;, sagt der CDU-Politiker in einer Regierungserkl\u00e4rung im Bundestag. &#8222;Russland hat dagegen mit seiner neuen Welle der Angriffe auf die ukrainische Zivilbev\u00f6lkerung auf barbarische Weise zu verstehen gegeben, dass es diese Friedensbereitschaft derzeit nicht hat.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:28 Nato-Chef: Russlands Aufr\u00fcstungstempo ist &#8222;atemberaubend und be\u00e4ngstigend&#8220; +++<\/b><br \/>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte wirbt kurz vor Beginn des B\u00fcndnisgipfels in Den Haag f\u00fcr eine z\u00fcgige Umsetzung der geplanten neuen Zielvorgabe f\u00fcr Verteidigungsausgaben. Die Geschwindigkeit, mit der sich Russland milit\u00e4risch neu aufstelle, sei &#8222;wirklich atemberaubend und be\u00e4ngstigend&#8220;, sage Rutte bei einer Fragerunde in Den Haag. Wenn man sich nicht darauf vorbereite, werde man sich in drei bis f\u00fcnf Jahren nicht mehr verteidigen k\u00f6nnen. Als einen Bereich, in dem die Nato aufholen muss, nennt Rutte die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Produktion von Artilleriemunition. Die Russen produzierten derzeit in drei Monaten so viel, wie die gesamte Nato in einem Jahr &#8211; obwohl ihre Wirtschaft 25-mal kleiner sei, sagte er. Dies k\u00f6nne langfristig nicht so weitergehen. Wenn man Krieg verhindern wolle, m\u00fcssen man investieren.<\/p>\n<p><b>+++ 12:06 Russische Rakete schl\u00e4gt in Dnipro neben Passagierzug ein +++<\/b><br \/>In der s\u00fcdostukrainischen Gro\u00dfstadt Dnipro schl\u00e4gt eine Rakete in der N\u00e4he eines wartenden Passagierzugs ein. &#8222;Infolge eines terroristischen Schlags Russlands auf das Gebiet Dnipropetrowsk wurde der Zug Odessa &#8211; Saporischschja besch\u00e4digt&#8220;, teilt die ukrainische Eisenbahn bei Telegram mit. Die Passagiere seien in Sicherheit gebracht worden und es werde ein Ersatzzug nach Saporischschja bereitgestellt. In sozialen Netzwerken kursieren Bilder, die Waggons mit zerst\u00f6rten Fenstern zeigen. Der Zug stand zu dem Zeitpunkt in einem Industriegebiet, dem der Angriff offenbar galt. In Dnipro waren zuvor mehrere russische Raketen eingeschlagen. Beh\u00f6rdenangaben zufolge wurden dabei mehr als ein Dutzend Schulen und Kinderg\u00e4rten sowie ein Krankenhaus und eine Poliklinik in der Industriestadt besch\u00e4digt. Nach vorl\u00e4ufigen Angaben wird ein Mensch get\u00f6tet, mehr als 20 sollen verletzt sein. <\/p>\n<p><b>+++ 11:38 Bundeswehr steht vor &#8222;sehr, sehr gro\u00dfen Anstrengungen&#8220; +++<\/b><br \/>Die Nato plant eine massive Aufr\u00fcstung &#8211; mit enormen Auswirkungen auch f\u00fcr die deutschen Streitkr\u00e4fte Die Aufgabe ist mehr als herausfordernd, wie ein f\u00fchrender Bundeswehroffizier betont. Der Inspekteur des Heeres, Alfons Mais, sagt, erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges liege mit den Nato-Zielen nun ein Planungszyklus vor, der &#8222;ops-driven&#8220;, also tats\u00e4chlich von konkreten Verteidigungsplanungen abgeleitet ist. Um diese Ziele zu erreichen, bed\u00fcrfe es &#8222;sehr, sehr gro\u00dfer Anstrengungen&#8220;. Und weiter: &#8222;Unter den heutigen Rahmenbedingungen sind diese Herausforderungen fast mit der Neuaufstellung der Bundeswehr in den Jahren bis 1962 vergleichbar.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 11:07 Ukrainisches Milit\u00e4r: Schiff der russischen Schwarzmeerflotte zerst\u00f6rt +++<\/b><br \/>Das ukrainische Milit\u00e4r zerst\u00f6rt nach eigenen Angaben ein weiteres Schiff der russischen Schwarzmeerflotte. &#8222;Ich danke den Soldaten der Marine f\u00fcr ihre gute Arbeit&#8220;, schreibt der Kommandant der ukrainischen Marine auf <a href=\"https:\/\/web.telegram.org\/a\/#-1001418237753\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> und X. Ein angeh\u00e4ngtes Video soll den Moment der Zerst\u00f6rung und den Ausbruch eines Feuers an Bord zeigen. Das Landungsboot bewegte sich den Angaben zufolge entlang der Westk\u00fcste der Region Cherson. &#8222;Zusammen mit dem Landungstrupp&#8220; sei das Boot vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden, schreiben auch lokale <a href=\"https:\/\/war.obozrevatel.com\/otrabotali-metko-ukrainskie-voinyi-unichtozhili-rossijskij-kater-s-desantom-na-hersonschine-video.htm\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Medien<\/a>.<\/p>\n<p><b>+++ 10:38 Ukraine und Gro\u00dfbritannien starten &#8222;Megaprojekt&#8220; zur Drohnenproduktion +++<\/b><br \/>Die Ukraine und das Vereinigte K\u00f6nigreich starten ein &#8222;Megaprojekt&#8220; zur Herstellung von Drohnen f\u00fcr die ukrainischen Verteidigungskr\u00e4fte gestartet. Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj vereinbart dies bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, wie er auf <a href=\"https:\/\/t.me\/V_Zelenskiy_official\/14835\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mitteilt. Im Rahmen der Initiative verpflichtet sich London, die Produktion einer gro\u00dfen Anzahl ukrainischer Drohnen f\u00fcr den Bedarf der Joint Forces Operation \u00fcber drei Jahre zu finanzieren. Das Abkommen sieht vor, dass die Drohnen im Vereinigten K\u00f6nigreich hergestellt werden. Nach Angaben von Verteidigungsminister Rustem Umerov wird das Programm britischen Technologieunternehmen die M\u00f6glichkeit geben, schnell und in gro\u00dfem Ma\u00dfstab Drohnen zu entwickeln und herzustellen. Gem\u00e4\u00df der Vereinbarung werden alle im Rahmen des Projekts hergestellten Drohnen ausschlie\u00dflich an das ukrainische Milit\u00e4r geliefert. Nach Beendigung des Krieges sollen die Parteien die Drohnen entsprechend ihrem Bedarf verteilen.<\/p>\n<p><b>+++ 10:07 Folter, T\u00f6tungen, Kannibalismus: Internationaler Strafgerichtshof soll Wagner-Gr\u00e4uel untersuchen +++<\/b><br \/>Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) soll sich mit dem Gr\u00e4ueltaten der S\u00f6ldnergruppe Wagner in Afrika besch\u00e4ftigen. Dies berichtet die <a href=\"https:\/\/apnews.com\/article\/wagner-russia-videos-war-crimes-mali-burkina-icc-c4dc7d04846d02b014ed4c645d265475\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Nachrichtenagentur AP<\/a>. Ein entsprechender Bericht, der F\u00e4lle von Folter, Verst\u00fcmmelung, au\u00dfergerichtlichen T\u00f6tungen und Kannibalismus beschreibt, wird dem Gericht vorgelegt. Dieses wird au\u00dferdem aufgefordert, gegen Personen mit Verbindungen zur Wagner-Gruppe sowie gegen die Regierungen Malis und Russlands wegen mutma\u00dflicher Menschenrechtsverletzungen zu ermitteln. Neben den Taten selbst habe auch die Verbreitung von Material, das die Gr\u00e4ueltaten zeigte, ein Kriegsverbrechen dargestellt. &#8222;Wagner nutzt Informations- und Kommunikationstechnologien geschickt, um seinen globalen Ruf als skrupellose S\u00f6ldner zu pflegen und zu f\u00f6rdern&#8220;, zitiert die AP Lindsay Freeman, Direktorin des Menschenrechtszentrums der University of California, Berkeley.<\/p>\n<p><b>+++ 09:34 Selenskyj plant Treffen mit Trump in Den Haag +++<\/b><br \/>Wird es diesmal harmonischer? Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj plant nach eigenen Angaben ein Treffen mit seinem US-Kollegen Donald Trump w\u00e4hrend des Nato-Gipfels in Den Haag. An der Organisation und dem Zeitpunkt werde gearbeitet, sagt Selenskyj dem Sender Sky News. Zum Auftakt des Nato-Gipfels ist ein Abendessen geplant, f\u00fcr Mittwoch ist eine Arbeitssitzung angesetzt. Ende Februar hatte ein Treffen Selenskyjs mit Trump im Wei\u00dfen Haus zu einem beispiellosen Eklat gef\u00fchrt. Im Mai hatten die beiden sich allerdings im Vatikan am Rande der Trauerfeier f\u00fcr Papst Franziskus zusammengesetzt. Selenskyj sprach anschlie\u00dfend vom &#8222;besten Gespr\u00e4ch von allen, die es bisher gab&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 09:04 Ukrainische Waffe soll Russland &#8222;bei vielen Gelegenheiten \u00fcberraschen&#8220; +++<\/b><br \/>Die Ukraine gibt neue Details zur im Inland entwickelten ballistischen Kurzstreckenrakete Sapsan bekannt. Im Interview mit der &#8222;Times&#8220; sagt der Leiters des Pr\u00e4sidialamtes, Andrij Jermak, dass die Massenproduktion begonnen habe. Auf die Frage, ob die Sapsan Moskau erreichen k\u00f6nne, antwortet er: &#8222;Die Dinge entwickeln sich sehr gut. Ich denke, wir werden in der Lage sein, unsere Feinde bei vielen Gelegenheiten zu \u00fcberraschen&#8220;. Dem Bericht zufolge wurde die Waffe im vergangenen Monat erstmals eingesetzt. Laut &#8222;Times&#8220; wird mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern gerechnet. Kiew versucht aufgrund fehlender Lieferungen von westlichen Partnern bereits seit l\u00e4ngerer Zeit, die inl\u00e4ndische Herstellung von Raketen und auch Drohnen, die mehrere Hundert oder auch Tausende Kilometer weit fliegen k\u00f6nnen, in Schwung zu bringen.<\/p>\n<p><b>+++ 08:50 London verpflichtet sich zum F\u00fcnf-Prozent-Ziel +++<\/b><br \/>Gro\u00dfbritannien verpflichtet sich nach Angaben von Premierminister Keir Starmer zum F\u00fcnf-Prozent-Ziel der Nato. Der Premier erkl\u00e4rt, sein Land werde sich bem\u00fchen, bis 2035 insgesamt f\u00fcnf Prozent seiner Wirtschaftsleistung f\u00fcr Verteidigung auszugeben. Dies sei eine Gelegenheit, &#8222;unser Engagement f\u00fcr die Nato zu vertiefen und gr\u00f6\u00dfere Investitionen&#8220; in die Sicherheit und Widerstandsf\u00e4higkeit des Landes voranzutreiben. Die 32 Nato-Mitglieder hatten sich am Sonntag einem Vorschlag von Generalsekret\u00e4r Mark Rutte folgend darauf geeinigt, bis 2035 mindestens 3,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr Verteidigung und 1,5 Prozent f\u00fcr verteidigungsrelevante Infrastruktur auszugeben. <\/p>\n<p><b>+++ 08:26 Ukrainischer Generalstab: 165 Kampfhandlungen in 24 Stunden +++<\/b><br \/>In den letzten 24 Stunden registriert die ukrainische Arme 165 Kampfhandlungen an der Front. Die meisten davon bef\u00e4nden sich in Richtung Pokrowsk, wo 54 Angriffe der Invasoren abgewehrt worden seien, berichtet der <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/GeneralStaff.ua\/posts\/pfbid03128SCKywAQD7Ayd1BJDmJf98futNZxWzRssJDsm1BFFTvJgutQkd2uSfaBBL231al\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Generalstab<\/a>. In Richtung Lyman kam es demnach zu 24 Gefechten, in den Richtungen Nord-Sloboschansk und Kursk zu zehn Angriffen. Dort sollen die Russen au\u00dferdem 12 Luftangriffe mit gelenkten Fliegerbomben durchgef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p><b>+++ 07:57 Putin strebt weiteren Ausbau der russischen Geheimdienste an +++<\/b><br \/>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin will die russischen Geheimdienste noch weiter ausbauen. Wie das ISW schreibt, bekr\u00e4ftigte er vor Absolventen russischer Milit\u00e4rakademien die Anstrengungen, die Sicherheitsdienste zu st\u00e4rken &#8211; angeblich um die Stabilit\u00e4t des Regimes und die innere Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten. Die russische Regierung sei sich dar\u00fcber im Klaren, dass der Schutz Russlands vor inneren und \u00e4u\u00dferen Bedrohungen eine Koordinierung zwischen den russischen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden, den Sonderdiensten und anderen Sicherheitsbeh\u00f6rden erfordere. Putin hat lange selbst f\u00fcr den Geheimdienst gearbeitet und war von 1998 bis 1999 Chef des FSB.<\/p>\n<p><b>+++ 07:31 Russen attackieren 29 Siedlungen in der Region Cherson +++<\/b><br \/>Nicht nur in Sumy kommt es zu t\u00f6dlichen Angriffen durch russische Truppen. Auch in der Region Cherson werden laut \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden vier Menschen get\u00f6tet und f\u00fcnf weitere verletzt. Die russischen Streitkr\u00e4fte attackierten dabei mit Drohnen und Artillerie auf Dutzende von Siedlungen in der Region ein, wie Gouverneur Oleksandr Prokudin auf <a href=\"https:\/\/t.me\/olexandrprokudin\/8995\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mitteilt. Neunundzwanzig Siedlungen sind betroffen, darunter die Regionalhauptstadt Cherson, die den gleichen Namen wie die Oblast tr\u00e4gt. <br \/>Bei den Angriffen wird unter anderem wichtige Infrastruktur und Wohngebiete besch\u00e4digt, darunter vier Privath\u00e4user. <\/p>\n<p><b>+++ 07:01 Airbus-Oberaufseher: Sollten uns &#8222;sch\u00e4men f\u00fcr die mangelnde R\u00fcckendeckung&#8220; f\u00fcr Soldaten +++<\/b><br \/>Der Aufsichtsratsvorsitzende des gr\u00f6\u00dften EU-R\u00fcstungskonzerns Airbus, Ren\u00e9 Obermann, kritisiert scharf die R\u00fcstungspolitik der j\u00fcngeren Vergangenheit und wirft politischen Entscheidungstr\u00e4gern &#8222;Fahrl\u00e4ssigkeit&#8220; vor. Statt Resilienz und Pr\u00e4vention habe die Politik den Ausbau des Sozialstaats priorisiert, &#8222;also zugeteilt, statt zugemutet&#8220;, so Obermann im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &#8222;Friedensdividende nannte man das. Angesichts russischer Aggressionen von Tschetschenien \u00fcber Georgien bis zur Annexion der Krim 2014 war das ziemlich fahrl\u00e4ssig&#8220;, sagt der fr\u00fchere Telekomchef. Das Thema Milit\u00e4r und Verteidigung sei besonders in Deutschland geradezu tabuisiert. &#8222;Wir sollten uns gegen\u00fcber unseren Soldatinnen und Soldaten, die f\u00fcr uns im Ernstfall den Kopf hinhalten, sch\u00e4men f\u00fcr die mangelnde R\u00fcckendeckung.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 06:39 Nato-Gipfel beginnt heute in Den Haag +++<\/b><br \/>In Den Haag beginnt heute der Nato-Gipfel der Staats- und Regierungschefs. Bei dem zweit\u00e4gigen Treffen will die Allianz ein neues Ziel f\u00fcr Verteidigungsausgaben beschlie\u00dfen. F\u00fcr den fr\u00fchen Nachmittag steht zun\u00e4chst ein Treffen zwischen Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj auf der Agenda. Am Abend treffen sich die Staats- und Regierungschefs zu einem Empfang des niederl\u00e4ndischen K\u00f6nigspaars im Schloss Huis ten Bosch, zu dem auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump erwartet wird.<\/p>\n<p><b>+++ 06:08 Ukrainische Drohne l\u00f6st Feuer in Moskau aus +++<\/b><br \/>Eine ukrainische Drohne trifft ein Wohnhaus bei Moskau und verletzt zwei Menschen. Dies meldet die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden. Die Drohne habe in der Stadt Krasnogorsk westlich der Hauptstadt ein Feuer im 17. Stock des Geb\u00e4udes ausgel\u00f6st, teilt der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, mit. Zwei weitere Drohnen seien westlich von Moskau abgeschossen worden. Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, vor Mitternacht neun Drohnen \u00fcber den Grenzregionen Kursk und Brjansk zerst\u00f6rt zu haben.<\/p>\n<p><b>+++ 05:41 Airbus-Aufsichtsrat fordert bessere R\u00fcstungsstrategie +++<\/b><br \/>Angesichts der aktuellen Krisenlage in der Welt reicht in der Milit\u00e4rpolitik laut Airbus-Aufsichtsratschef Ren\u00e9 Obermann auch eine massive Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben allein nicht aus. &#8222;Geld alleine wird es nicht richten&#8220;, sagt Obermann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mindestens ebenso wichtig seien Strukturreformen wie schnellere Beschaffungsverfahren, eine Standardisierung der 180 verschiedenen europ\u00e4ischen Waffensysteme sowie eine \u00dcberarbeitung des EU-Vergaberechts. &#8222;Unsere Vergabeverfahren sind noch nicht ausreichend auf europ\u00e4ische Zulieferer fokussiert, dauern zu lange und bringen zum Teil \u00fcberkomplexe Spezifikationen hervor.&#8220; Er fordert: &#8222;Wir m\u00fcssen das weiter verbessern, und zwar schnell. Die Sicherheitslage ist prek\u00e4r, wir d\u00fcrfen uns nicht l\u00e4nger l\u00e4hmen, mit selbst gemachter B\u00fcrokratie.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 04:26 Russland greift Kiew und Odessa an &#8211; Mindestens 13 Tote +++<\/b><br \/>Bei dem russischen Angriff auf Kiew sind in der Nacht zum Montag ukrainischen Angaben zufolge zehn Menschen get\u00f6tet worden, darunter ein Kind. Bei einem separaten Raketenangriff in der Region um die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer kamen drei weitere Menschen ums Leben, acht wurden verletzt. Die ukrainische Luftwaffe teilt mit, sie habe bei den Angriffen auf vier Regionen 339 von 352 Drohnen und 15 von 16 Raketen abgeschossen. <\/p>\n<p><b>+++ 03:54 Merz und Macron: Gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr Europa geht von Russland aus +++<\/b><br \/>Einen Tag vor dem Nato-Gipfel in Den Haag betonen Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron in einem gemeinsamen Gastbeitrag f\u00fcr die &#8222;Financial Times&#8220; ihre Entschlossenheit, die Freiheit und Sicherheit in Europa zu verteidigen. Die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr Europas Stabilit\u00e4t gehe von Russland aus, das danach strebe, europ\u00e4ische L\u00e4nder zu destabilisieren und die Weltordnung infrage zu stellen, hei\u00dft es in dem Beitrag. \u00dcber die russische Bedrohung und die Unterst\u00fctzung der Ukraine hinaus gehe es um die Abwehr von Terrorismus und die Verteidigung von Staatsgebiet, Bev\u00f6lkerung sowie eigenen Interessen weltweit. &#8222;Wir werden uns diesen Herausforderungen stellen m\u00fcssen. Nicht weil uns jemand darum bittet, sondern weil wir klarsichtig sind und es unseren B\u00fcrgern schuldig sind, dies zu tun.&#8220; Merz und Macron betonen au\u00dferdem, dass Deutschland und Frankreich ihre Verteidigungsausgaben erheblich erh\u00f6hten, um die europ\u00e4ische S\u00e4ule in der Nato zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><b>+++ 02:38 Milit\u00e4rverwaltung: Drei Tote bei russischen Drohnenangriffen im Nordosten der Ukraine +++<\/b><br \/>Bei russischen Drohnenangriffen im Nordosten der Ukraine werden nach ukrainischen Angaben drei Menschen get\u00f6tet worden. Darunter sei ein acht Jahre alter Junge, erkl\u00e4rt der Chef der Milit\u00e4rverwaltung der Region Sumy am fr\u00fchen Morgen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 01:23 Wehrpflicht auch f\u00fcr Frauen? Reservistenverband schl\u00e4gt Volksbefragung vor +++<\/b><br \/>Der Pr\u00e4sident des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg, spricht sich f\u00fcr die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht aus und pl\u00e4diert dabei f\u00fcr eine Volksbefragung zur Einbeziehung von Frauen. &#8222;Wir sollten eine Volksbefragung durchf\u00fchren, um zu erfahren, ob nach Meinung der Bev\u00f6lkerung auch Frauen verpflichtend eingezogen werden sollten&#8220;, sagt Sensburg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &#8222;Wenn es daf\u00fcr eine Mehrheit g\u00e4be, w\u00fcsste ich nicht, wie sich der Bundestag dem entziehen wollte.&#8220; F\u00fcr die Einbeziehung von Frauen in die Wehrpflicht w\u00e4re eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament erforderlich.<\/p>\n<p><b>+++ 23:59 Nach R\u00fcffel von Trump: Medwedew rudert zur\u00fcck +++<br \/><\/b>Russlands Ex-Pr\u00e4sident Dmitri Medwedew f\u00e4llt im Krieg gegen die Ukraine regelm\u00e4\u00dfig als atomarer Scharfmacher auf. Nun hat Medwedew seine j\u00fcngsten Drohungen zu m\u00f6glichen Atomlieferungen von Drittstaaten an den Iran nach einem R\u00fcffel von US-Pr\u00e4sident Donald Trump rhetorisch entsch\u00e4rft. Er verurteile zwar den US-Raketenschlag gegen Iran, schrieb er auf Englisch bei der Plattform X. &#8222;Aber Russland hat nicht die Absicht, Atomwaffen an den Iran zu liefern, weil wir im Gegensatz zu Israel Mitglied des Atomwaffensperrvertrags sind&#8220;, schrieb der als Vizechef des nationalen Sicherheitsrats immer noch einflussreiche Politiker.<\/p>\n<p><b>+++ 22:33 Selenskyj: Kiew und London vereinbaren gemeinsame Drohnenproduktion +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und der britische Premierminister Keir Starmer haben sich bei ihrem Treffen in London auf zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen zur gemeinsamen Produktion von Abfang- und Langstreckendrohnen geeinigt. Das teilt Selenskyj bei <a href=\"https:\/\/t.me\/s\/V_Zelenskiy_official\" rel=\"Follow\" target=\"_self\" title=\"Telegram\">Telegram<\/a> mit. &#8222;Das heutige Treffen hat ein positives Ergebnis gebracht &#8211; eine zus\u00e4tzliche Entscheidung zur gemeinsamen Produktion. Ich bin \u00fcberzeugt, dass dies unsere beiden L\u00e4nder st\u00e4rken wird&#8220;, schreibt der ukrainische Staatschef. Ein besonderes Augenmerk werde dabei auf die St\u00e4rkung der ukrainischen Luftverteidigung gelegt. Selenskyj betonte zudem die Bedeutung neuer Sanktionen gegen Russland. Es m\u00fcsse Druck ausge\u00fcbt werden auf den russischen Energie- und Bankensektor, auf Moskaus Schattenflotte sowie auf Unternehmen, die Komponenten f\u00fcr den doppelten Verwendungszweck liefern, die f\u00fcr die Produktion von Drohnen und Raketen verwendet werden, so Selenskyj. &#8222;Zudem auf alle, die an der Produktion des Oreschnik-Raketensystems beteiligt sind&#8220;, schreibt der ukrainische Pr\u00e4sident. &#8222;Alles, was Putin hilft, die Waffenproduktion zu steigern, muss blockiert werden.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:09 Verhandlungen mit Kiew: Kreml rechnet mit Terminbekanntgabe noch in dieser Woche +++<br \/><\/b>Moskau rechnet noch in dieser Woche damit, dass erste Termine f\u00fcr eine dritte Verhandlungsrunde mit Kiew festgelegt werden. Das sagt der russische Pr\u00e4sidentensprecher Dmitri Peskow vor Reportern laut der russischen Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/tass.com\/politics\/1979605\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"Tass\">Tass<\/a>. &#8222;Es ist derzeit schwer vorherzusagen, aber einige Termine d\u00fcrften bekannt werden&#8220;, so der Kremlsprecher. Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine endete Anfang Juni. Die Parteien tauschten Memorandenentw\u00fcrfe f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung aus und einigten sich auf den Austausch schwer verwundeter Kriegsgefangener und gefallener Soldaten sowie get\u00f6teter Ukrainer. Moskau \u00fcbergab Kiew in der Folge rund 6.000 Leichen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:31 Ukrainischer Vizeregierungschef der Korruption beschuldigt +++<br \/><\/b>Der ukrainische Vizepremierminister Oleksii Tschernyshov wird der Korruption verd\u00e4chtigt. Das Nationale Antikorruptionsb\u00fcro (NABU) nennt Tschernyshov als sechsten Verd\u00e4chtigen in einem gro\u00df angelegten Korruptionssystem, das von einem Immobilienentwickler aus Kiew angef\u00fchrt worden sein soll. Das meldet die ukrainische Zeitung &#8222;<a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/deputy-pm-chernyshov-becomes-highest-serving-minister-served-suspicion-notice\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"Kyiv Independent\">Kyiv Independent<\/a>&#8222;. Dabei geht es demnach um illegale Landnahme. In einem Kommentar gegen\u00fcber der Zeitung bestreitet Tschernyshov die gegen ihn erhobenen Vorw\u00fcrfe. &#8222;Ich bin absolut nicht in dieses System verwickelt. Das ist klar&#8220;, sagt er. Er werde sein Amt nicht niederlegen. &#8222;Ich werde in dieser Position bleiben&#8220;, zitiert ihn das Blatt. Tschernyshov, der das neue Ministerium f\u00fcr Nationale Einheit leitet und f\u00fcr die R\u00fcckkehr von Gefl\u00fcchteten zust\u00e4ndig ist, ist ein enger Verb\u00fcndeter von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-31-Ukrainischer-Vizeregierungschef-der-Korruption-beschuldigt--article25854196.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilt die j\u00fcngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine. &#8222;Eine echter, ein dauerhafter Frieden setzt Friedensbereitschaft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-215375","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114738061947623186","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=215375"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215375\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=215375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=215375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=215375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}