{"id":21551,"date":"2025-04-10T18:52:13","date_gmt":"2025-04-10T18:52:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21551\/"},"modified":"2025-04-10T18:52:13","modified_gmt":"2025-04-10T18:52:13","slug":"andrea-canta-will-die-menschen-zum-singen-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/21551\/","title":{"rendered":"Andrea Canta will die Menschen zum Singen bringen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eAndrea, canta!\u201c \u2013 \u201eAndrea, sing!\u201c riefen die Kinder am Malec\u00f3n, der ber\u00fchmten Uferpromenade in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/havanna\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Havanna<\/a>, wenn sie morgens zur Probe eilte. \u201eSo entstand mein K\u00fcnstlername\u201c, sagt sie. Was f\u00fcr die kubanischen Kinder ein spontaner Zuruf war, wurde f\u00fcr Andrea zur Inspiration und ist bis heute der Name, unter dem alle sie kennen. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihres neuen Projekts singen mit Andrea Canta: \u201eIch habe einen Chor in Urdenbach ins Leben gerufen\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das sei ein Herzenswunsch. Sie habe Lust darauf, Menschen zum Singen zu ermutigen. \u201eSing &amp; Swing\u201c hei\u00dft es nun immer montagabends in der KulturWerkstatt an der B\u00fccherstra\u00dfe.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Julia Schackow und Loisa Taglianatela sind dabei: \u201eDie Musikauswahl ist sehr cool\u201c, sagen sie. \u201eAndrea hat mir meine Stimme gegeben\u201c, beschreibt Loisa ihr Erfahrungen. Fr\u00fcher sei sie gesanglich deutlich sch\u00fcchterner gewesen. Sie hat bereits an einigen Gesangs-Workshops mitgemacht. \u201eHier gibt es gute Tipps, damit man sich was traut\u201c, sagt Julia Schackow. \u201eDas Spektrum ist breit und es tut der Seele gut, zu singen. Nach der Arbeit hierherzukommen und zu singen, ist beschwingend\u201c, findet auch Carsten Sch\u00e4fer.  <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gemeinsam singen und Spa\u00df haben, stehen auf dem Programm &#8211; wie aber auch Stimmbildung. Andrea Canta trainiert das mehrstimmige Singen und die Atem- und Vokal-Technik beim Einsingen. Die Teilnahme am Chor kostet monatlich 60 Euro.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir trainieren unsere Stimmen, Musikalit\u00e4t und Rhythmusgef\u00fchl mit Liedern aus allen Jahrzehnten: 60er, 70er, 80er, 90er, bis hin zu aktuellem Repertoire\u201c, sagt sie. Die Musikrichtungen umfassen Pop, Soul, Funk, Blues, Brazilian, Cuban, Jazz, gelegentlich auch <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/reggae\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Reggae<\/a> und Gospel. \u201eWenn die Woche so startet, hat man gute Laune\u201c, sagen die S\u00e4ngerinnen. Bald ist schon ein erster gemeinsamer Auftritt geplant. Am 1. Juni wollen sie ein kleines Konzert in der Urdenbacher KulturWerkstatt geben. Gesungen wird haupts\u00e4chlich auf Englisch, aber auch auf Deutsch und manchmal auf Spanisch oder Portugiesisch, ganz ohne Noten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Geboren und aufgewachsen ist Andrea Canta in D\u00fcsseldorf. \u201eTats\u00e4chlich in Urdenbach, wo ich jetzt auch wieder lebe, sch\u00f6n im Gr\u00fcnen\u201c, sagt sie. Als sie aus <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/brasilien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brasilien<\/a> zur\u00fcckkam, habe sie etwas die wilde Natur vermisst. Schon als Kind entdeckte sie die Liebe zum Gesang. \u201eIch habe gesungen, bevor ich sprechen konnte\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von D\u00fcsseldorf aus startete sie auf eine Reise durch die gro\u00dfen St\u00e4dte Europas bis nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kuba\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kuba<\/a> und Brasilien. \u201eIch habe fr\u00fcher auch gemodelt, war in Hamburg, Z\u00fcrich, Mailand, Paris, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/london\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">London<\/a> oder S\u00e3o Paulo und habe damit in jeder Stadt meine Gesangsausbildung finanziert\u201c, verr\u00e4t sie. Immer arbeitete sie mit lokalen Musikern zusammen und lie\u00df sich inspirieren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seit mehr als 30 Jahren steht sie als S\u00e4ngerin, Bandleaderin, Komponistin und Texterin auf der B\u00fchne. \u201eLondon hat mich zur professionellen S\u00e4ngerin gemacht\u201c, sagt sie. \u201eIch lernte da den Bassisten der Band Eurythmics kennen\u201c, erinnert sie sich: \u201eIn London war \u00fcberall Musik und Inspiration.\u201c  Sie arbeitete unter anderem mit Lee Scratch Perry (Jamaika), Marla Glen (USA), Jos\u00e9 Lu\u00eds Cortes (Kuba) und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/roger-cicero\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Roger Cicero<\/a> (Deutschland) zusammen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einen Meilenstein ihrer Karriere setzte sie 1996 mit dem globalen Hit \u201eBeachball\u201c, den sie gemeinsam mit dem DJ-Duo Nalin &amp; Kane aufnahm. Der Song wird bis heute in Clubs gespielt. Von 2004 bis 2011 leitete sie regelm\u00e4\u00dfig Gesangskurse im Tanzhaus NRW. Und von 2005  bis 2011 arbeitete sie f\u00fcr das Kulturamt D\u00fcsseldorf als Dozentin und Mentorin f\u00fcr den Musikbereich beim Jugendkunstprojekt \u201eD\u00fcsseldorf ist ARTig\u201d.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Besonders stark beeinflusst hat sie ihre Zeit in Kuba und Brasilien. Fasziniert von der Kultur, der Sprache, der Musikalit\u00e4t und Herzlichkeit der Menschen, entstanden interkulturelle Projekte. In Havanna nahm sie Songs mit Musikern des bekannten Orchesters \u201eNG La Banda\u201c auf. In Brasilien entstand ihr drittes Album \u201eJandaia\u201c, benannt nach einem schillernd-bunten Vogel aus dem Nordosten Brasiliens, am Rande des Amazonas, das bis 2014 ihre Heimat war. \u201eIch reise auch immer wieder dorthin und spiele auf Festivals\u201c, sagt Andrea Canta. Ihre Wochen starten in Deutschland immer montags mit der neuen Gruppe \u201eSing &amp; Swing\u201c. Dort gibt sie weiter, was sie selbst lernte. Singen mit Spa\u00df und der Stimme als Ausdruck von Lebensfreude: \u201eIch sage immer, Gesang ist das nat\u00fcrlichste Antidepressivum.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eAndrea, canta!\u201c \u2013 \u201eAndrea, sing!\u201c riefen die Kinder am Malec\u00f3n, der ber\u00fchmten Uferpromenade in Havanna, wenn sie morgens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":21552,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[12181,13184,5697,13183,13177,3364,29,3405,13185,30,80,13179,13182,13181,1209,13176,13178,13180],"class_list":{"0":"post-21551","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-andrea","9":"tag-andreacanta","10":"tag-brasilien","11":"tag-buecherstrasse","12":"tag-canta","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-duesseldorf","16":"tag-einsingen","17":"tag-germany","18":"tag-kultur","19":"tag-kulturwerkstatt","20":"tag-loisa","21":"tag-montags","22":"tag-nordrhein-westfalen","23":"tag-sing","24":"tag-swing","25":"tag-urdenbach"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114315181636357216","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21551"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21551\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}