{"id":215748,"date":"2025-06-24T14:35:11","date_gmt":"2025-06-24T14:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215748\/"},"modified":"2025-06-24T14:35:11","modified_gmt":"2025-06-24T14:35:11","slug":"immobilenmarkt-bericht-der-stadt-zeigt-aktuelle-entwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215748\/","title":{"rendered":"Immobilenmarkt-Bericht der Stadt zeigt aktuelle Entwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Vorlesen<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline group grid items-center rounded-8 bg-whitelilac text-black grid-cols-[min-content_34px] gap-8 px-8 py-[6px] text-12 hover:bg-magenta hover:text-whitelilac hover:dark:text-salemsfur\" href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAqBwgKMOO9twsw8NjOAw\" aria-label=\"Auf Google News folgen\">News folgen<\/a><img style=\"--width:16;--height:16\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/muenchen.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg\" alt=\"Teilen Menu auf machen\" title=\"Teilen Menu auf machen\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:contrast-200 group-hover:grayscale group-hover:invert dark:group-hover:invert dark:contrast-200 dark:grayscale dark:invert\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">M\u00fcnchen ist f\u00fcr seine hohen Immobilienpreise bekannt. Doch seit ein paar Jahren gehen sie wieder zur\u00fcck. Ein Trend, der sich fortsetzt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Kaufpreise f\u00fcr Wohnungen, H\u00e4user und Baugrund in M\u00fcnchen sind 2024 weiter zur\u00fcckgegangen \u2013 bleiben aber deutschlandweit auf Rekordniveau. Das zeigt der offizielle Immobilienmarktbericht der Stadt. Die Stimmung in der Branche ist demnach &#8222;durchwachsen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Da ist zum Beispiel die Neubauwohnung in der M\u00fcnchner Altstadt, \u00fcppige 380 Quadratmeter gro\u00df, die stattliche 18 Millionen Euro gekostet hat. Oder ein Reihenhaus in Schwabing, das f\u00fcr 8,9 Millionen Euro verkauft worden ist. Oder: ein unbebautes Grundst\u00fcck im M\u00fcnchner Nordosten, dessen K\u00e4ufer stolze 13.800 Euro pro Quadratmeter hinbl\u00e4ttern musste.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">All diese schwindelerregenden Preise sind nicht etwa Hirngespinste, sondern entstammen realen Verk\u00e4ufen von Grundst\u00fccken, Wohnungen und H\u00e4usern im vergangenen Jahr. Zu finden sind sie in der Rubrik &#8222;M\u00fcnchen in Extremen&#8220; im Immobilienmarktbericht 2024 des st\u00e4dtischen Gutachterausschusses, den dessen Vorsitzender Albert Fittkau und Kommunalreferentin Jacqueline Charlier am Dienstag vorgestellt haben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Jene Rekordsummen sind freilich Ausrei\u00dfer nach oben und d\u00fcrfen nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die Immobilienpreise in der Landeshauptstadt im Vorjahr weiter zur\u00fcckgegangen sind. Damit setzt sich ein Trend fort, der 2022 einsetzte \u2013 nachdem es zuvor mehr als zehn Jahre lang steil nach oben gegangen war.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Trotz des Preisr\u00fcckgangs bei Wohnimmobilien bleibt M\u00fcnchen die mit Abstand teuerste Gro\u00dfstadt in Deutschland. So lag der Quadratmeterpreis f\u00fcr unbebautes Bauland 2024 je nach Lage zwischen 1850 und 3350 Euro; f\u00fcr ein Reihenhaus musste man circa eine Million Euro hinlegen; und eine 76 Quadratmeter gro\u00dfe Eigentumswohnung in guter Wohnlage wurde im Schnitt f\u00fcr 630.000 Euro verkauft. Im Vergleich zu 2023 seien die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien je nach Marktsegment zwischen zwei und zw\u00f6lf Prozent zur\u00fcckgegangen, berichtete Kommunalreferentin Jacqueline Charlier, die betonte: &#8222;Insgesamt bewegt sich M\u00fcnchen aber immer noch auf sehr hohem Niveau.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der st\u00e4dtische Immobilienmarktbericht hat insofern besondere Bedeutung, als er auf offiziellen Zahlen basiert. So ber\u00fccksichtigt er s\u00e4mtliche Kaufvertr\u00e4ge f\u00fcr Immobilien, die in M\u00fcnchen abgeschlossen wurden \u2013 von der kleinen Ein-Zimmer-Wohnung bis zum Geb\u00e4udekomplex &#8222;F\u00fcnf H\u00f6fe&#8220; in der Altstadt, der 2024 f\u00fcr 710 Millionen Euro einen neuen Besitzer fand (und damit ebenfalls bei &#8222;M\u00fcnchen in Extremen&#8220; auftaucht).<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auf dieser Grundlage gibt der Bericht einen verl\u00e4sslichen \u00dcberblick \u00fcber das Immobiliengeschehen in der Stadt. Dieses habe sich 2024 etwas erholt, sagte Albert Fittkau \u2013 im Vergleich zu einem Jahr 2023, das infolge der Zinsentwicklung und weltweiter Krisen einen Tiefpunkt dargestellt habe.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Demnach wurden auf dem M\u00fcnchner Immobilienmarkt 2024 circa 11,4 Milliarden Euro umgesetzt. Das bedeutet zwar ein sattes Plus von 51 Prozent im Vergleich zu 2023, entspricht laut Fittkau jedoch im langfristigen Trend in etwa dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre. Wobei M\u00fcnchen mit Blick auf den Pro-Kopf-Umsatz weiterhin weit vor anderen deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten liege.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ganz \u00e4hnlich sieht es bei den Kaufvertr\u00e4gen aus. Auch ihre Zahl stieg voriges Jahr zwar um 34 Prozent im Vergleich zu 2023. Jedoch liegt die Gesamtzahl von fast 11.000 Vertr\u00e4gen immer noch unter dem Durchschnittswert aus dem Zehn-Jahres-Trend. &#8222;Wenn man die Stimmung mit einem Wort zusammenfassen m\u00fcsste, w\u00e4re es durchwachsen&#8220;, res\u00fcmierte Jacqueline Charlier. Und Albert Fittkau konstatierte: &#8222;Es herrscht immer noch Unsicherheit und Z\u00f6gern im Markt. Das sieht man auch an den Zahlen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Abschlie\u00dfend warf der Ausschussvorsitzende noch einen &#8222;Blick in die Glaskugel&#8220;, also auf die j\u00fcngsten Entwicklungen der vergangenen Monate. Demnach haben die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien in M\u00fcnchen in diesem Jahr wieder leicht angezogen. Zugleich seien die Zahlen bei Geldumsatz und Kaufvertr\u00e4gen im Vergleich zum selben Zeitraum 2024 etwas zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Gefragt nach den Mieten in der Stadt sagte Fittkau, dass er eher mit steigenden Preisen rechne. Zum einen verwies er dabei auf die zu geringe Zahl von Geschosswohnungen, die in M\u00fcnchen gebaut w\u00fcrden. Zum anderen werde auch der Zuzug von Tech-Giganten wie Apple und Amazon mit ihren finanzstarken Besch\u00e4ftigten Spuren auf dem Mietmarkt hinterlassen. &#8222;Damit wird der Druck zumindest kurzfristig steigen&#8220;, prognostizierte Albert Fittkau. &#8222;Mit fallenden Mieten ist sicher nicht zu rechnen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"VorlesenNews folgenArtikel teilen M\u00fcnchen ist f\u00fcr seine hohen Immobilienpreise bekannt. Doch seit ein paar Jahren gehen sie wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":215749,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,30,19387,40340,20336,69351,38937,49359,1268,6050],"class_list":{"0":"post-215748","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-grossstadt","12":"tag-gutachterausschuss","13":"tag-immobilienmarkt","14":"tag-immobilienmarktbericht","15":"tag-immobilienpreis","16":"tag-jacqueline-charlier","17":"tag-muenchen","18":"tag-schwabing"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114738844384670220","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=215748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215748\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/215749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=215748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=215748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=215748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}