{"id":215978,"date":"2025-06-24T16:38:08","date_gmt":"2025-06-24T16:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215978\/"},"modified":"2025-06-24T16:38:08","modified_gmt":"2025-06-24T16:38:08","slug":"nato-gipfel-aufruesten-fuer-trump-und-den-krieg-gegen-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/215978\/","title":{"rendered":"NATO-Gipfel: Aufr\u00fcsten f\u00fcr Trump &#8211; und den Krieg gegen Russland"},"content":{"rendered":"<p>Das Treffen der<strong> 32 Staats- und Regierungschefs<\/strong> in der mit <strong>30.000 Sicherheitskr\u00e4ften <\/strong>zur Festung hochger\u00fcsteten holl\u00e4ndischen Staat findet also <strong>nach Trump\u2019schen Regeln<\/strong> statt. Gerade einmal <strong>zweieinhalb Stunden<\/strong> werden die<strong> eigentlichen Gespr\u00e4che<\/strong> am runden Tisch dauern. Anders als bei fr\u00fcheren NATO-Gipfeln wird dabei nicht in Unmengen Papier mit Beschl\u00fcssen und Pl\u00e4nen produziert, sondern &#8211; so verrieten NATO-Vertreter &#8211; <strong>ein einziges Blatt.<\/strong> Darauf ist festgehalten, was Trump schon vor Monaten \u00fcberraschend aus der H\u00fcfte geschossen hatte: Europas NATO-Mitglieder sollen in Zukunft<strong> f\u00fcnf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung f\u00fcr Verteidigung <\/strong>ausgeben. <strong>1,5 Prozent davon, <\/strong>so viel wurde den Europ\u00e4ern jetzt zugestanden, d\u00fcrfen <strong>f\u00fcr Infrastruktur <\/strong>ausgegeben werden: Also Eisenbahnen, Stra\u00dfen oder Schutz f\u00fcr wichtige Schaltzentralen, solange diese Ausgaben auch der Verteidigung dienen. Alles zusammen kommen auf Europas NATO-Staaten rund <strong>eine Billion Euro <\/strong>an Ausgaben f\u00fcr Verteidigung zu &#8211; <strong>bis 2035.<\/strong><\/p>\n<p>Diesen <strong>Kompromiss<\/strong> soll der Gipfel verabschieden, ohne diplomatische Ersch\u00fctterungen und vor allem ohne Trump in Wut zu versetzen. Dass sich <strong>Spaniens Premier Pedro Sanchez<\/strong> unmittelbar vor dem Treffen noch von dem 5-Prozent-Ziel distanzierte &#8211; er werde<strong> den Sozialstaat nicht Trumps Forderungen<\/strong> opfern &#8211; wurde<strong> von NATO-Chef Rutte rasch unter den Tisch gekehrt.<\/strong><\/p>\n<p>    Russland r\u00fcstet rasant<\/p>\n<p>Der machte zum <strong>Auftakt des Gipfels<\/strong> noch einmal die Dringlichkeit deutlich, mit der dieses Vorhaben umgesetzt werden m\u00fcsse. <strong>Russlands Kriegswirtschaft laufe auf vollem Tempo<\/strong>, produziere <strong>drei Mal mehr Waffen als die Europ\u00e4er. <\/strong>Bis<strong> 2030<\/strong> k\u00f6nnte<strong> Russland bereit sein, auch die NATO anzugreifen,<\/strong> kalkulieren westliche Geheimdienste.<\/p>\n<p>Das aber wirkt umso bedrohlicher, weil Trump auch eine Drohung mit seiner Forderung auf den Weg geschickt hat. W\u00fcrde Europa dieses Ziel nicht erreichen, w\u00fcrden die <strong>USA ihre Rolle als milit\u00e4rische Schutzmacht aufk\u00fcndigen.<\/strong><\/p>\n<p>Dass auf diesen<strong> Schutz derzeit ohnehin kein Verlass mehr<\/strong> ist, das ist in Br\u00fcssel inzwischen zur schmerzlichen Gewissheit geworden. Zwar setzt etwa<strong> EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius<\/strong> darauf, dass sich \u201edie USA nicht aus der NATO zur\u00fcckziehen werden, abe<strong>r aus Europa werden sie sich milit\u00e4risch verabschieden.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das, so warnte Kubilius vor ein paar Tagen bei einer Diskussion deutlich, werde rasch gehen. Die klare Konsequenz f\u00fcr Europa: \u201eWir m\u00fcssen sofort anfangen, die <strong>milit\u00e4rischen Einrichtungen der USA in Europa zu ersetzen<\/strong>.\u201c Man m\u00fcsse bereit sein, sich \u201egegen eine kampferprobte russische Armee zu verteidigen\u201c. Das werde <strong>Unsummen kosten<\/strong>,\u201e aber <strong>nicht ger\u00fcstet zu sein, kommt uns noch viel teurer zu stehen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Treffen der 32 Staats- und Regierungschefs in der mit 30.000 Sicherheitskr\u00e4ften zur Festung hochger\u00fcsteten holl\u00e4ndischen Staat findet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":215979,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-215978","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114739328210992895","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=215978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215978\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/215979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=215978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=215978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=215978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}