{"id":216060,"date":"2025-06-24T17:23:15","date_gmt":"2025-06-24T17:23:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216060\/"},"modified":"2025-06-24T17:23:15","modified_gmt":"2025-06-24T17:23:15","slug":"kriminalitaet-berlin-bekommt-ein-messerverbot-in-bussen-und-bahnen-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216060\/","title":{"rendered":"Kriminalit\u00e4t &#8211; Berlin bekommt ein Messerverbot in Bussen und Bahnen &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> (dpa\/bb) &#8211; \u00a0\u00a0\u00a0In Bussen und Bahnen in Berlin gilt k\u00fcnftig ein Waffen- und Messerverbot. Das hat der Senat bei seiner j\u00fcngsten Sitzung beschlossen, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) anschlie\u00dfend mitteilte. Die entsprechende Rechtsverordnung soll ab Mitte Juli gelten.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eWaffen und Messer haben im \u00f6ffentlichen Raum und im \u00d6PNV nichts verloren\u201c, sagte Spranger. \u201eDas stellen wir mit der neuen Rechtsverordnung klar.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Verbot gilt in allen BVG-Verkehrsmitteln<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Verbot gelte f\u00fcr alle Verkehrsmittel der Berliner Verkehrsbetriebe und au\u00dferdem an Bahnsteigen und in Bahnh\u00f6fen. \u201eDiese Regelung setzt eine Grenze und sendet ein deutliches Signal: Nein zu Messern im \u00f6ffentlichen Raum.\u201c\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Verboten seien alle Waffen und Messer &#8211; auch Schreckschusspistolen und Signalwaffen &#8211; sowie Pfefferspray, das nicht ausdr\u00fccklich zur Abwehr von Tieren gedacht ist. Ausnahmen gibt es f\u00fcr bestimmte Berufsgruppen wie Polizei und Feuerwehr &#8211; oder f\u00fcr Gastronomen, die Messer von Berufswegen nutzen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Spranger wies darauf hin, dass die neue Regelung der Polizei die Arbeit erleichtere: Sie bekommt mit der neuen Rechtslage die M\u00f6glichkeit, unabh\u00e4ngig von konkreten Verdachtsmomenten zu kontrollieren, ob jemand zum Beispiel in der U-Bahn eine Waffe bei sich hat. Bisher war das nicht erlaubt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die SPD-Politikerin erinnerte an eine t\u00f6dliche Messerattacke in einer U-Bahn im April. Die Innenverwaltung hatte anschlie\u00dfend eine Ausweitung des Waffen- und Messerverbots auf den \u00d6PNV angek\u00fcndigt.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Am Leopoldplatz sind Waffen und Messer schon jetzt verboten. (Archivfoto)\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/c882dc91-cd6d-4b32-be1b-f39f251def67.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Am Leopoldplatz sind Waffen und Messer schon jetzt verboten. (Archivfoto) (Foto: Annette Riedl\/dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ein Waffen- und Messerverbot gilt bereits im G\u00f6rlitzer Park, am Kottbusser Tor in Kreuzberg und am Leopoldplatz im Wedding. Seit Inkrafttreten Mitte Februar seien fast 100 Messer und andere gef\u00e4hrliche Gegenst\u00e4nde aus dem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Verkehr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verkehr<\/a> gezogen und 150 Ordnungswidrigkeiten erfasst worden, so die Innensenatorin.\u00a0<\/p>\n<p>Messerangriffe sind bundesweit ein Problem<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Polizei beobachtet bundesweit eine Zunahme von Messerangriffen im \u00f6ffentlichen Raum. Laut Kriminalstatistik wurden in Berlin im vergangenen Jahr insgesamt 3.412 F\u00e4lle erfasst. Mehr als die H\u00e4lfte der Messerangriffe (51,7 Prozent, 1.765 F\u00e4lle) erfolgten in der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auf das neue Waffen- und Messerverbot solle in Bussen und Bahnen nicht auf Schildern aufmerksam gemacht werden, sagte Spranger. Sie setzt dennoch auf einen gewissen Abschreckungseffekt. \u201ePotenzielle T\u00e4ter sind sich bewusst, dass sie kontrolliert werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dazu beitragen soll, dass bei wiederholten Verst\u00f6\u00dfen auch der F\u00fchrerschein entzogen werden kann, wenn dadurch \u201eZweifel an der charakterlichen Eignung\u201c zum F\u00fchren eines Fahrzeugs bestehen, wie die Senatorin betonte.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eMan trifft die Menschen, die bewusst mit Messern durch die Gegend gehen, am meisten, wenn sie wieder in ein Auto einsteigen wollen\u201c, sagte Spranger zur Erkl\u00e4rung. \u201eDas sind Leute, die sehr gerne Auto fahren und oft noch zu schnell.\u201c Einen Automatismus gebe es aber nicht: Ein F\u00fchrerscheinentzug sei in jedem Fall eine Einzelfallentscheidung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250624-930-710694\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/bb) &#8211; \u00a0\u00a0\u00a0In Bussen und Bahnen in Berlin gilt k\u00fcnftig ein Waffen- und Messerverbot. 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