{"id":216081,"date":"2025-06-24T17:34:09","date_gmt":"2025-06-24T17:34:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216081\/"},"modified":"2025-06-24T17:34:09","modified_gmt":"2025-06-24T17:34:09","slug":"fuenf-jahre-apple-silicon-der-unterschaetzte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216081\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Jahre Apple Silicon: Der Untersch\u00e4tzte"},"content":{"rendered":"<p>Es war f\u00fcr Apples Mac-Sparte eine der wichtigsten Ank\u00fcndigungen in ihrer gesamten Geschichte: F\u00fcnf Jahre ist es her, dass Apple mitteilte, den Mac von Intel-Chips auf die Eigenentwicklung <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Apple-Silicon\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Apple Silicon<\/a> umzustellen. Das Ziel, damit in zwei Jahren durch zu sein, wurde zwar knapp verfehlt. <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Mac-Pro-M2-Ultra-im-Test-Der-Erweiterbare-9267764.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ausgerechnet das Flaggschiff, der Mac Pro<\/a>, ben\u00f6tigte etwas l\u00e4nger und wurde erst im Juni 2023 umgestellt. Doch das \u00e4nderte nichts daran, dass das Ansehen des Macs in einem Ma\u00dfe anstieg, das selbst langj\u00e4hrige Branchenbeobachter vorher kaum f\u00fcr m\u00f6glich hielten.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung kam zu einer Zeit, in der der Mac viel Kritik einstecken musste. Die mit Intel-Prozessoren ausgestatteten Maschinen galten bei h\u00f6herer Beanspruchung als laut und hei\u00df. Auch die Akkulaufzeit konnte mit iPhones und iPads, die Apples selbst entwickelte Chips bereits enthielten, nicht mithalten. Versch\u00e4rft wurde die Situation von Intel, das seinen Produktionsfahrplan nicht einhielt, wodurch der Mac nur unregelm\u00e4\u00dfig aktualisiert werden konnte und die Leistungszuw\u00e4chse oft \u00fcberschaubar waren. Zus\u00e4tzlichen \u00c4rger hatte Apple zu der Zeit durch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Unzuverlaessige-MacBook-Tastaturen-Apple-legt-Reparaturprogramm-zu-den-Akten-10082719.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Probleme mit der eigenen Butterfly-Tastatur in MacBooks<\/a> und der unklaren Perspektive, wie es mit den Pro-Ger\u00e4ten im Mac-Line-Up weitergeht.<\/p>\n<p>Ein &#8222;historischer Tag&#8220;<\/p>\n<p>Der &#8222;historische Tag&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.apple.com\/de\/newsroom\/2020\/06\/apple-announces-mac-transition-to-apple-silicon\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">von dem Apple anl\u00e4sslich der Silicon-Ank\u00fcndigung sprach<\/a>, wurde folglich mit einiger Skepsis gesehen. Vor allem fragten sich einige, ob es Apples eigene Prozessoren bei der Leistungsf\u00e4higkeit wirklich mit der x86-Architektur aufnehmen k\u00f6nnen. Oder ob der Wechsel die Probleme nur verlagern w\u00fcrde. Die ARM-Architektur, auf der der Apple Silicon basiert, versprach zwar Energieeffizienz, doch ob der Alleingang wirklich funktionieren konnte, wollte mancher nicht glauben, zumal Apple in jenem Sommer 2020 noch keine Ger\u00e4te vorstellte, sondern den Prozessor nur in sch\u00f6nen Worten umschrieb.<\/p>\n<p>Erste zarte Hinweise sollte ein Developer Transition Kit liefern, das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Entwickeln-fuer-ARM-Was-in-Apples-Transition-Kit-steckt-4793374.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Gestalt eines Mac Mini mit A12Z Bionic Chip<\/a> Entwicklern dazu diente, im Vorfeld der Ver\u00f6ffentlichung native Apps f\u00fcr den Apple Silicon entwickeln zu k\u00f6nnen. Die Leihger\u00e4te mussten die Entwickler sp\u00e4ter zur\u00fcckgeben. Zudem trug Apple daf\u00fcr Sorge, dass mit Rosetta 2 auch Apps f\u00fcr die Intel-Architektur auf der neuen Architektur reibungslos weiterliefen. Der \u00dcbergang sollte so reibungslos wie m\u00f6glich erfolgen. Als Vorteile nannte das Unternehmen neben der Energieeffizienz damals die gemeinsame Architektur mit iPhone, iPad und Apple Watch sowie die Einf\u00fchrung der Neural Engine f\u00fcr maschinelles Lernen auf dem Mac \u2013 eine Ver\u00e4nderung, die mit Blick auf die generative KI, die Jahre sp\u00e4ter auflebte, wohl weiser war, als es selbst Apple damals erahnen konnte.<\/p>\n<p>&#8222;Ein gro\u00dfer Wurf&#8220;<\/p>\n<p>Als im November dann mit dem MacBook Air, dem MacBook Pro und dem Mac Mini die ersten drei Ger\u00e4te mit M1 erschienen, <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/ARM-Macs-mit-M1-Prozessor-im-Test-MacBook-Air-MacBook-Pro-und-Mac-Mini-4989743.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sprach selbst der Tester der c\u2019t von einem \u201cgro\u00dfen Wurf\u201c<\/a>. Das MacBook Air wurde gar als &#8222;heimlicher Star&#8220; bezeichnet: &#8222;So viel Performance bei gleichzeitig durchg\u00e4ngig lautlosem Betrieb sucht man bei Windows-Notebooks vergeblich.&#8220; Apple habe &#8222;f\u00fcr das noch kommende restliche Mac-Lineup mit leistungsst\u00e4rkeren Komponenten die Latte nun selbst ziemlich hoch gelegt&#8220;. Die durchschimmernde Skepsis, dass diesem Architekturwechsel so schnell kein \u00e4hnlich gelagerter Aha-Effekt folgen w\u00fcrde, erwies sich als etwas zu pessimistisch. F\u00fcnf Jahre nach Ank\u00fcndigung des Wechsels <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/M4-im-MacBook-Pro-im-Test-Das-koennen-Apples-neue-Profi-Notebooks-10008703.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ist Apple bereits beim M4 angelangt<\/a>, der den M1 in mancherlei Hinsicht in den Schatten stellen kann.<\/p>\n<p>Jetzt steht die n\u00e4chste Ver\u00e4nderung ins Haus. Allm\u00e4hlich verabschiedet sich Apple komplett von den restlichen Intel-Macs. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/macOS-26-Tahoe-Letztes-Release-fuer-Intel-Launchpad-sagt-Tschuess-10437878.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">macOS 26 Tahoe ist die letzte Version des Mac-Betriebssystems, die Intel-Prozessoren unterst\u00fctzen soll<\/a>. Im Herbst 2026 wird dann erstmals ein macOS erscheinen, das es nur noch f\u00fcr den Apple Silicon gibt. Au\u00dfer bei jenen, die noch einen Intel-Mac besitzen und lieben, wird sich die Trauer bei vielen Mac-Nutzern wohl eher in Grenzen halten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mki<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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