{"id":216378,"date":"2025-06-24T20:19:09","date_gmt":"2025-06-24T20:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216378\/"},"modified":"2025-06-24T20:19:09","modified_gmt":"2025-06-24T20:19:09","slug":"trump-kritisiert-problem-mit-spanien-und-veroeffentlicht-rutte-sms","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216378\/","title":{"rendered":"Trump kritisiert \u201eProblem mit Spanien\u201c und ver\u00f6ffentlicht Rutte-SMS"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Den Haag. Noch vor Ankunft beim Nato-Gipfel heizt US-Pr\u00e4sident Donald Trump den Verb\u00fcndeten kr\u00e4ftig ein. \u201eEs gibt ein Problem mit Spanien\u201c, sagte Trump an Bord der Air Force One zu Journalisten. Dass Spanien nicht bereit sei, 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr Verteidigung auszugeben, sei \u201esehr unfair gegen\u00fcber dem Rest\u201c. Auf seiner Plattform Truth Social ver\u00f6ffentlichte er au\u00dferdem eine Auflistung von Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten, auf der Spanien ganz am Ende rangiert.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der spanische Regierungschef Pedro S\u00e1nchez hatte erkl\u00e4rt, Spanien k\u00f6nne sich nicht auf eine feste Zielmarke bei den Verteidigungsausgaben festlegen. 5 Prozent seien zudem nicht mit dem spanischen Sozialsystem und dem Weltbild der Spanier vereinbar. Ein solches Ziel sei \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte beim Nato-Gipfel in Den Haag.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/6E6NIVH47RG3LF3AZB4CZF3AA4.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Captionstyled__Caption-sc-skimq-0 iFEFhG\">Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte beim Nato-Gipfel in Den Haag.<\/p>\n<p class=\"Copyrightstyled__Copyright-sc-1yiiexl-0 kSntKS\">Quelle: Arnaud Andrieu\/SIPA<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der schwedische Ministerpr\u00e4sident Ulf Kristersson widersprach S\u00e1nchez am Dienstag entschieden. \u201e5 Prozent sind notwendig\u201c, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) und weiteren Medien am Rande des Gipfels. Das Geld sei offensichtlich erforderlich, wenn die NATO-Verb\u00fcndeten es ernst meinten mit den Konsequenzen, die sie aus den aktuellen Bedrohungen z\u00f6gen. Aus deutscher Sicht gilt Spaniens Haltung zum 5-Prozent-Ziel als misslich, jedoch nicht als hinderlich. Die bereits abgestimmte Abschlusserkl\u00e4rung, in der auch ein Bekenntnis zur Nato-Beistandspflicht nach Artikel 5 verankert ist, werde von Trump am Mittwoch nicht mehr kurzfristig umgeworfen, ist man im B\u00fcndnis \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auf dem Weg zum Nato-Gipfel irritierte Trump Bord seiner Air Force One allerdings mit seiner pers\u00f6nlichen Auslegung von Artikel 5. Der Absatz besagt, dass ein Angriff gegen ein Nato-Mitglied einem Angriff gegen alle Nato-Mitglieder gleichkommt. Trump behauptete nun: \u201eEs gibt zahlreiche Definitionen von Artikel 5, das wissen Sie doch, oder? Aber ich bin entschlossen, ihr Freund zu sein.\u201c Er habe sich \u201emit vielen dieser Staats- und Regierungschefs angefreundet\u201c und sei entschlossen, ihnen zu helfen. <\/p>\n<p>\u201ePutin nimmt den Artikel 5 sehr, sehr ernst\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ein hochrangiger Nato-Beamter warnte vor der Abschw\u00e4chung der Beistandspflicht. Putin suche nicht nach unterschiedlichen Nuancen in Definitionen, warnte er. \u201eEr will keinen Krieg mit der Nato, das w\u00fcrde f\u00fcr ihn nicht gut ausgehen\u201c, so der Top-Beamte. \u201eWladimir Putin nimmt den Artikel 5 sehr, sehr ernst \u2013 solange sich die Verb\u00fcndeten engagieren und f\u00fcreinander einsetzen.\u201c Dazu geh\u00f6re auch die Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben in diesem historischen Ausma\u00df. \u201eSolange Wladimir Putin wei\u00df, dass wir uns zu Artikel 5 verpflichten, sind die baltischen Staaten vor einem russischen Angriff gesch\u00fctzt.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte hatte zuvor betont, man sei entschlossen, jeden Zentimeter des B\u00fcndnisgebiets zu verteidigen, sollte ein Gegner den Fehler begehen und einen Verb\u00fcndeten angreifen. Seit Beginn seiner Amtszeit hat Rutte es zu einer seiner Priorit\u00e4ten gemacht, die USA unter Trump in der Allianz zu halten. Der Nato-Generalsekret\u00e4r komme ausgesprochen gut mit dem US-Pr\u00e4sidenten zurecht, so die deutsche Sicht. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wie gut zeigte sich erneut am Dienstag, als Trump auf dem Weg zum Gipfel mehrere Textnachrichten von Rutte ver\u00f6ffentlichte, in denen dieser den US-Pr\u00e4sidenten \u00fcberschw\u00e4nglich lobte. \u201eDu wirst etwas erreichen, das seit Jahrzehnten keinem US-Pr\u00e4sidenten gelungen ist. Europa wird in einem so gro\u00dfen Umfang zahlen, wie es sollte, und das wird dein Erfolg sein\u201c, schrieb Rutte demnach an Trump. Was Trump mit der Ver\u00f6ffentlichung dieser Nachrichten beabsichtigte, lie\u00df er offen. Abgestimmt war die Ver\u00f6ffentlichung der pers\u00f6nlichen SMS von Rutte an Trump nach RND-Informationen nicht. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Rutte sieht jedenfalls kein Problem: Auf dem Weg zum Dinner mit den Staats- und Regierungschefs meinte er nur, der Ton in den Nachrichten an Trump sei doch angemessen gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Den Haag. 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