{"id":216577,"date":"2025-06-24T22:09:10","date_gmt":"2025-06-24T22:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216577\/"},"modified":"2025-06-24T22:09:10","modified_gmt":"2025-06-24T22:09:10","slug":"bill-gates-will-spenden-und-mit-innovationen-globale-gesundheitskrise-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216577\/","title":{"rendered":"Bill Gates will spenden und mit Innovationen &#8222;globale Gesundheitskrise&#8220; stoppen"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Bill-Gates-in-the-EU-Parliament-Innovations-against-global-health-crisis-10458348.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Microsoft-Gr\u00fcnder Bill Gates hat das EU-Parlament besucht, genauer den Entwicklungsausschuss, um mit Abgeordneten \u00fcber globale Gesundheit und Innovation zu sprechen. Gates zeichnete ein d\u00fcsteres Bild der globalen Gesundheitslage. Wegen der K\u00fcrzungen der USA in die Entwicklungshilfe w\u00fcrden Millionen sterben.<\/p>\n<p>Die EU lobte er hingegen als verl\u00e4sslichen Partner und Vorreiter bei der Entwicklungszusammenarbeit. Die Abgeordneten hingegen huldigten Gates f\u00fcr seinen Philanthropismus. Statt kritischer Nachfragen dominierte Dankbarkeit gegen\u00fcber einem der m\u00e4chtigsten privaten Akteure in der globalen Gesundheitspolitik.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/multimedia.europarl.europa.eu\/de\/webstreaming\/20250624-1745-COMMITTEE-DEVE\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">In seiner Ansprache<\/a> rief er zu verst\u00e4rkter Zusammenarbeit bei Innovationen auf \u2013 etwa bei Impfstoffen, digitaler Gesundheit und Bildungstechnologien. Als positives Beispiel nannte er Biontech, das zusammen mit der Gates Foundation an der Entwicklung f\u00fcr Impfstoffe gegen Malaria, Tuberkulose und HIV forscht.<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.\n  <\/p>\n<p>        Externen Inhalt jetzt laden\n      <\/p>\n<p>Er warnte in diesem Zusammenhang davor, dass es in den n\u00e4chsten Jahren zus\u00e4tzliche Todesf\u00e4lle geben k\u00f6nnte, wenn nicht weiter in die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten investiert werde. Er kritisierte insbesondere die K\u00fcrzungen der USA bei der internationalen Entwicklungshilfe. Laut Gates gebe es aktuell &#8222;eine von Menschen verursachte globale Gesundheitskrise&#8220;. Noch vor seinem Auftritt im EU-Parlament hatte Gates <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/bill-gates-deutschlands-fuehrungsrolle-ist-wichtiger-denn-je-ein-gastbeitrag-RZTKIAKGHBH5ZPCBRFYOF42PW4.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">in einem Gastbeitrag im Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a> geschrieben, Deutschland solle nicht auch noch in der Entwicklungshilfe k\u00fcrzen und sei ein gro\u00dfz\u00fcgiger Geldgeber.<\/p>\n<p>Gates w\u00fcnscht sich mehr KI in Bildung und Gesundheit<\/p>\n<p>Er betonte, wie wichtig KI f\u00fcr die Bildung sei, das sei seinen Erfahrungen zufolge sehr vielversprechend. &#8222;Und angesichts des Bedarfs an besserer Bildung in diesen L\u00e4ndern sollten wir daf\u00fcr sorgen, dass diese nicht nur in den wohlhabenden L\u00e4ndern eingef\u00fchrt wird, sondern dass wir sie auf breiter Basis verf\u00fcgbar machen&#8220;, so Gates.<\/p>\n<p>Als ein Beispiel f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Gesundheitsversorgung nannte Gates ein sprachbasiertes digitales Assistenzsystem f\u00fcr schwangere Frauen. Offen lie\u00df er, welche Infrastruktur daf\u00fcr notwendig w\u00e4re \u2013 und wer sie bereitstellt. Denkbar w\u00e4re beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gesundheitswesen-ueberlastet-Microsoft-will-mit-Cloud-und-KI-helfen-9684821.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft Dragon Copilot<\/a>, das im Gesundheitsbereich im Einsatz ist. Immer wieder \u00e4u\u00dfern Kritiker die Sorge, dass genau dadurch neue digitale Abh\u00e4ngigkeiten entstehen, vornehmlich von Gro\u00dfkonzernen wie Microsoft.<\/p>\n<p>Gates sprach sich zudem f\u00fcr die Elektrifizierung Afrikas aus \u2013 auch mithilfe von Solarenergie und Erdgas. Zum Einsatz sollen dann unter anderem KI-Wettervorhersagen oder die Pflanzenanalyse per Smartphone-Foto kommen. Auch<strong> <\/strong>gen-editiertes Saatgut ist Teil seiner Strategie zur Modernisierung der afrikanischen Landwirtschaft. Laut Gates soll das Saatgut Ernteertr\u00e4ge steigern und die Ern\u00e4hrungssicherheit verbessern. Kritische Fragen zu solchen Eingriffen in lokale Agrarsysteme blieben unbeantwortet \u2013 etwa dazu, was ist, wenn L\u00e4nder die Entwicklungshilfe als Einmischung oder aufgrund von Misstrauen ablehnen oder sich kulturell bevormundet f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Der Auftritt von Gates im EU-Parlament wirkte eher wie eine PR-Veranstaltung. Fragen zu Machtkonzentration, Profitinteresse, Demokratiedefizit oder geopolitischer Einflussnahme wurden kaum oder nur indirekt gestellt und nicht beantwortet \u2013 etwa die Frage zu einer fairen Besteuerung Reicher.<\/p>\n<p>Der Besuch war Teil eines Austauschs mit mehreren Aussch\u00fcssen des Parlaments, neben dem Entwicklungsausschuss auch der f\u00fcr die Industrie und Gesundheit. Die Stiftung von Gates gilt als eine der wichtigsten privaten Geldgeber im Bereich globaler Gesundheit. Die WHO, die Microsoft nutzt, erh\u00e4lt beispielsweise seit Jahren zweckgebundene Spenden. Kritisiert wurde in der Vergangenheit etwa, dass sein Verm\u00f6gen trotz Spenden w\u00e4chst oder es verdeckte Marktinteressen gibt. <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/05\/08\/magazine\/bill-gates-foundation-closing-2045.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">K\u00fcrzlich hatte er im Gespr\u00e4ch mit der New York Times gesagt<\/a>, er wolle mehr als 200 Milliarden US-Dollar spenden \u2013 in den n\u00e4chsten 10 bis 20 Jahren soll das Geld in globale Gesundheitsprojekte, Bildung, Klimaschutz und Armutsbek\u00e4mpfung flie\u00dfen \u2013 haupts\u00e4chlich \u00fcber seine Stiftung.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mack@heise.de\" title=\"Marie-Claire Koch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mack<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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