{"id":216921,"date":"2025-06-25T01:16:10","date_gmt":"2025-06-25T01:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216921\/"},"modified":"2025-06-25T01:16:10","modified_gmt":"2025-06-25T01:16:10","slug":"frankfurt-pflanzt-10-000-baeume-bis-2030-trotz-platzmangel-gegen-hitze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/216921\/","title":{"rendered":"Frankfurt pflanzt 10.000 B\u00e4ume bis 2030 trotz Platzmangel: Gegen Hitze"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Frankfurt k\u00e4mpft gegen Hitze in der Stadt. Eine Ma\u00dfnahme: 10.000 neue B\u00e4ume sollen der Stadt Schatten spenden. Rund 3.200 wurden bereits gepflanzt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Vor rund zwei Jahren hat das Frankfurter Stadtparlament beschlossen, 10.000 B\u00e4ume bis zum Jahr 2030 zu pflanzen. Der Grund daf\u00fcr: Die Stadt ben\u00f6tigt dringend mehr Schatten. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke \u00fcberschreiten, wird es schnell zu hei\u00df in der Mainmetropole. Viele versiegelte Fl\u00e4chen und wenig Gr\u00fcn befeuern die hei\u00dfe Sommerluft. Abhilfe leisten da B\u00e4ume, die ab einer gewissen Gr\u00f6\u00dfe auch Schatten spenden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Jedes Gr\u00fcn z\u00e4hlt&#8220;, sagt Frankfurts Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodr\u00edguez (Gr\u00fcne). Der Antrag, 10.000 Stadtb\u00e4ume bis 2030 zu pflanzen, gehe da in die richtige Richtung. Es brauche jedoch viel mehr B\u00e4ume, und das m\u00f6glichst in jeder Stra\u00dfe. B\u00e4ume k\u00f6nnen laut der Umweltdezernentin die Luft k\u00fchlen und Schadstoffe filtern.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Besonders an B\u00e4umen fehlt es in Frankfurt dort, wo die Hitze im Sommer am st\u00e4rksten sp\u00fcrbar ist: auf aufgeheizten Fl\u00e4chen, versiegelten und betonierten Stadtpl\u00e4tzen, in Stra\u00dfenz\u00fcgen ohne Gr\u00fcn und in Stadtteilen, die generell wenig Gr\u00fcnfl\u00e4chen haben&#8220;, sagt Tina Zapf-Rodr\u00edguez. Aktuell gebe es in Frankfurt rund 230.000 B\u00e4ume \u2013 die B\u00e4ume im Stadtwald sind in dieser Z\u00e4hlung nicht einberechnet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Seit dem Beschluss vor zwei Jahren wurden in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 3.239 B\u00e4ume gepflanzt. Bei etwa der H\u00e4lfte der gepflanzten B\u00e4ume handelt es sich um Nachpflanzungen f\u00fcr gef\u00e4llte Geh\u00f6lze. Neu hinzugekommen sind somit rund 1.600 B\u00e4ume an neuen Standorten. Davon befinden sich 400 an Stra\u00dfen und auf Pl\u00e4tzen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Stadt hat bei neuen Baumpflanzungen wiederholt Probleme. Laut dem Umweltdezernat liegt das vor allem daran, dass nach dem Zweiten Weltkrieg \u2013 besonders in den Siebziger- und Achtzigerjahren \u2013 oft B\u00e4ume \u00fcber Versorgungsleitungen gepflanzt wurden. Damals fehlten klare Regeln oder das n\u00f6tige Wissen. Sp\u00e4ter wurden zudem Leitungen direkt durch die Pflanzgruben gelegt \u2013 also dort, wo die B\u00e4ume mit ihren Wurzeln eigentlich Platz brauchen. Deshalb k\u00f6nnen viele B\u00e4ume heute nicht mehr an ihrem alten Standort nachgepflanzt werden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ob ein neuer Baum gepflanzt werden kann oder nicht, zeigt sich oft erst, wenn der alte Baum gef\u00e4llt und die Grube ausgehoben ist. Nach den aktuellen Regeln sollen B\u00e4ume mindestens 2,5 Meter von unterirdischen Leitungen und Kan\u00e4len entfernt stehen. Wird dieser Abstand nicht eingehalten, haftet die Person oder Firma, die den Baum pflanzt, f\u00fcr m\u00f6gliche Sch\u00e4den. Reparaturen k\u00f6nnen dabei schnell \u00fcber 100.000 Euro kosten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt k\u00e4mpft gegen Hitze in der Stadt. Eine Ma\u00dfnahme: 10.000 neue B\u00e4ume sollen der Stadt Schatten spenden. Rund&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":216922,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[749,29,2050,2051,30,2052,69702,69701],"class_list":{"0":"post-216921","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-archivfoto","9":"tag-deutschland","10":"tag-frankfurt","11":"tag-frankfurt-am-main","12":"tag-germany","13":"tag-hessen","14":"tag-taunusanlage","15":"tag-tina-zapf-rodriguez"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114741365008701507","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216921","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=216921"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216921\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/216922"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=216921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=216921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=216921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}