{"id":217097,"date":"2025-06-25T02:49:09","date_gmt":"2025-06-25T02:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217097\/"},"modified":"2025-06-25T02:49:09","modified_gmt":"2025-06-25T02:49:09","slug":"berlin-brandenburg-gericht-entscheidet-ueber-volksbegehren-berlin-autofrei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217097\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Gericht entscheidet \u00fcber Volksbegehren &#8222;Berlin autofrei&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Gericht entscheidet \u00fcber Volksbegehren &#8222;Berlin autofrei&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.06.2025, 04:33 Uhr<\/p>\n<p><strong>Innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings sollen kaum noch Autos fahren. So stellt sich eine B\u00fcrgerinitiative die Verkehrswende vor. Ist das zul\u00e4ssig? Das entscheidet nun der Verfassungsgerichtshof.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Der Verfassungsgerichtshof verk\u00fcndet am Mittwoch (10.00 Uhr) sein Urteil zum Volksbegehren &#8222;Berlin autofrei&#8220;. Damit entscheidet sich, ob die Gesetzesinitiative fortgesetzt werden kann &#8211; oder die Pl\u00e4ne einer B\u00fcrgerinitiative gescheitert sind.\u00a0<\/p>\n<p>Die Organisatoren wollen im Wege eines Volksbegehrens den privaten Autoverkehr innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings weitgehend verbieten. Der Senat h\u00e4lt das in einem Gesetzentwurf formulierte Ziel f\u00fcr verfassungsrechtlich bedenklich. Er hatte daher das h\u00f6chste Gericht Berlins bereits 2022 um eine Pr\u00fcfung gebeten, ob ein solcher Volksentscheid \u00fcberhaupt zul\u00e4ssig w\u00e4re.\u00a0<\/p>\n<p>Maximal zw\u00f6lf private Autofahrten<\/p>\n<p>Nach den Pl\u00e4nen der Initiative sollen nach einer \u00dcbergangszeit von vier Jahren fast alle Stra\u00dfen im Innenstadtbereich &#8211; mit Ausnahme der Bundesstra\u00dfen &#8211; zu &#8222;autoreduzierten Stra\u00dfen&#8220; erkl\u00e4rt werden. Private Autofahrten sollen pro Person nur bis zu zw\u00f6lfmal im Jahr m\u00f6glich sein. Ausnahmen von dem faktischen Autoverbot soll es demnach geben f\u00fcr Menschen mit Behinderung, Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, M\u00fcllabfuhr, Taxen sowie Wirtschafts- und Lieferverkehr. Das gilt auch f\u00fcr Busse.<\/p>\n<p>Der Verfassungsgerichtshof muss nun entscheiden, ob der Entwurf im Einklang steht mit der Berliner Verfassung, dem Grundgesetz sowie Bundesrecht. Sollten die Richter zu dem Schluss kommen, dass das Volksbegehren gegen keine dieser Bestimmungen verst\u00f6\u00dft und zul\u00e4ssig ist, w\u00e4re die Initiative einen wesentlichen Schritt weiter.\u00a0<\/p>\n<p>Kann Initiative den n\u00e4chsten Schritt einleiten?<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnte dann die n\u00e4chste Stufe des Volksbegehrens einleiten. Dann m\u00fcssten innerhalb von vier Monaten die Unterschriften von mindestens sieben Prozent der Berliner Wahlberechtigten gesammelt werden. Das sind derzeit rund 170.000 Menschen.\u00a0<\/p>\n<p>Gelingt das, w\u00fcrde ein Volksentscheid folgen, bei dem wie bei einer Wahl \u00fcber den Gesetzentwurf abgestimmt wird. Der Volksentscheid w\u00e4re erfolgreich und w\u00fcrde das Gesetz in Kraft setzen, wenn eine Mehrheit der W\u00e4hler und zugleich mindestens ein Viertel aller Wahlberechtigten zugestimmt haben.<\/p>\n<p>50.000 Unterschriften f\u00fcr das Anliegen<\/p>\n<p>Die Initiative hatte im Sommer 2021 mehr als 50.000 Unterschriften f\u00fcr die Einleitung eines entsprechenden Volksbegehrens zur Verkehrswende gesammelt. N\u00f6tig waren in dieser ersten Phase des Volksbegehrens 20.000 g\u00fcltige Stimmen. Doch zum n\u00e4chsten Sammelschritt kam es nicht: Der Senat schaltete das Verfassungsgericht ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Gericht entscheidet \u00fcber Volksbegehren &#8222;Berlin autofrei&#8220; 25.06.2025, 04:33 Uhr Innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings sollen kaum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":217098,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,29,2690,30,25687],"class_list":{"0":"post-217097","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-deutschland","11":"tag-gericht","12":"tag-germany","13":"tag-volksbegehren"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114741731126974977","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217097"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217097\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217098"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=217097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=217097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}