{"id":217119,"date":"2025-06-25T03:01:10","date_gmt":"2025-06-25T03:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217119\/"},"modified":"2025-06-25T03:01:10","modified_gmt":"2025-06-25T03:01:10","slug":"insider-us-angriff-soll-irans-atomprogramm-nur-um-monate-zurueckgeworfen-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217119\/","title":{"rendered":"Insider: US-Angriff soll Irans Atomprogramm nur um Monate zur\u00fcckgeworfen haben"},"content":{"rendered":"<p>Der US-Geheimdienst kommt laut Insidern zu dem vorl\u00e4ufigen Ergebnis, dass Amerikas Milit\u00e4rschl\u00e4ge das iranische Atomprogramm nur um einige Monate zur\u00fcckgeworfen haben. Der US-Sender CNN berichtet zudem, dass die Kernkomponenten nicht zerst\u00f6rt wurden. Das Wei\u00dfe Haus widerspricht.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen k\u00f6nnten Insidern zufolge weniger erfolgreich gewesen sein als von Pr\u00e4sident Donald Trump angegeben. So h\u00e4tten Amerikas Milit\u00e4rschl\u00e4ge das Atomprogramm nur um einige Monate zur\u00fcckgeworfen. Zu diesem Schluss komme eine vorl\u00e4ufige Einsch\u00e4tzung des US-Geheimdienstes, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag den Nachrichtenagenturen Reuters und AP. Ein Bericht mit entsprechenden Informationen sei von der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256220864\/geheimdienstkrimi-um-einen-ueberlaeufer.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256220864\/geheimdienstkrimi-um-einen-ueberlaeufer.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Defense Intelligence Agency<\/a> (DIA) erstellt worden, dem wichtigsten Geheimdienst des Verteidigungsministeriums und einer von insgesamt 18 US-Geheimdiensten. Der US-Sender CNN berichtete zudem, dass die Kernkomponenten des Programms nicht zerst\u00f6rt worden seien.<\/p>\n<p>Dem Geheimdienstbericht zufolge sollen etwa an der tief in den Berg gebauten Anlage in Fordo nur die Eing\u00e4nge zerst\u00f6rt worden sein, die unterirdischen Geb\u00e4ude an sich aber nicht. Der f\u00fcnfseitige Bericht geht zudem davon aus, dass der Iran seinen Bestand an angereichertem Uran bereits vor den Angriffen an andere Orte verlegt hatte, wie auch die \u201eNew York Times\u201c berichtet. Einem der Insider zufolge sind auch die Zentrifugen zur Anreicherung weitgehend intakt, hie\u00df es weiter. \u201eDie Einsch\u00e4tzung ist, dass die USA sie vielleicht um einige Monate zur\u00fcckgeworfen haben.\u201c<\/p>\n<p>Die geheime Einsch\u00e4tzung steht im Widerspruch zu Aussagen von Pr\u00e4sident Donald Trump und hochrangigen US-Vertretern \u2013 darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth. Diese haben erkl\u00e4rt, dass bei den Angriffen am Wochenende das iranische Atomprogramm praktisch zerst\u00f6rt worden sei. Die US-Regierung teilte nun dem UN-Sicherheitsrat mit, dass die Angriffe das iranische Atomprogramm \u201egeschw\u00e4cht\u201c h\u00e4tten. Trump hatte gesagt, die Anlagen seien \u201eausgel\u00f6scht\u201c worden.<\/p>\n<p>US-Generalstabschef Dan Caine hatte sich bereits am Sonntag zur\u00fcckhaltender als die politische F\u00fchrung ge\u00e4u\u00dfert. Zur Wirkung der Angriffe, bei denen auch massive bunkerbrechende Bomben zum Einsatz kamen, sagte er vor Journalisten, es gebe an den Atomanlagen \u201eschwere Sch\u00e4den und Zerst\u00f6rung\u201c.<\/p>\n<p>Das US-Pr\u00e4sidialamt wies die nun bekannt gewordenen Berichte zur\u00fcck. \u201eDas Durchsickern dieser angeblichen Einsch\u00e4tzung ist ein klarer Versuch, Pr\u00e4sident Trump zu erniedrigen und die tapferen Kampfpiloten zu diskreditieren, die einen perfekt ausgef\u00fchrten Auftrag zur Ausl\u00f6schung des iranischen Atomprogramms durchgef\u00fchrt haben\u201c, sagte die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt.\u201eDiese angebliche Einsch\u00e4tzung ist schlichtweg falsch. Jeder wei\u00df, was passiert, wenn man 14 jeweils 30.000-Pfund-Bomben genau auf ihr Ziel abwirft: v\u00f6llige Vernichtung.\u201c Ein US-Vertreter, der anonym bleiben wollte, sagte hingegen zu Reuters, man kenne das ganze Ausma\u00df der Sch\u00e4den noch nicht.<\/p>\n<p>Das Pentagon bestreitet zwar, dass der Schaden f\u00fcr das iranische Atomprogramm gering gewesen sei \u2013 r\u00e4umte aber ein, dass die Einsch\u00e4tzung der DIA vorliegt. \u201eNach allem, was wir gesehen haben \u2013 und ich habe alles gesehen \u2013 hat unsere Bombenkampagne die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu bauen, zunichtegemacht\u201c, sagte Hegseth in einer Reuters vorliegenden Erkl\u00e4rung. \u201eUnsere massiven Bomben trafen jedes Ziel genau an der richtigen Stelle \u2013 und funktionierten einwandfrei.\u201c Die Auswirkungen dieser Bomben seien im Iran unter einem Berg von Tr\u00fcmmern begraben. \u201eWer also behauptet, die Bomben seien nicht verheerend gewesen, versucht lediglich, den Pr\u00e4sidenten und die erfolgreiche Mission zu untergraben.\u201c<\/p>\n<p>Die USA hatten in der Nacht zum Sonntag die iranischen Atomanlagen Fordo, Natanz und Isfahan ins Visier genommen. Nach Angaben des Generals Dan Caine wurden unter anderem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256292602\/us-militaerschlag-im-iran-wenn-das-hier-endet-dann-ist-der-angriff-unvollendet.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256292602\/us-militaerschlag-im-iran-wenn-das-hier-endet-dann-ist-der-angriff-unvollendet.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">14 bunkerbrechende Bomben<\/a> und insgesamt 75 Pr\u00e4zisionswaffen eingesetzt. Das US-Milit\u00e4r habe sich den Zielen mit mehr als 125 Luftfahrzeugen unbemerkt gen\u00e4hert. Es habe sich dabei um den bisher gr\u00f6\u00dften operativen Angriff durch B-2-Bomber gehandelt.<\/p>\n<p>rtr\/AP\/dpa\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der US-Geheimdienst kommt laut Insidern zu dem vorl\u00e4ufigen Ergebnis, dass Amerikas Milit\u00e4rschl\u00e4ge das iranische Atomprogramm nur um einige&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":217120,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[22119,662,15323,13,345,411,14,15,110,12,10,8,9,11,69737,103,104],"class_list":{"0":"post-217119","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-atomprogramm-im-iran","9":"tag-atomwaffen","10":"tag-balken-inbox","11":"tag-headlines","12":"tag-iran","13":"tag-israel","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-urananreicherung-ks","23":"tag-welt","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114741777898347984","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217119"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217119\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=217119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=217119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}