{"id":217411,"date":"2025-06-25T05:43:16","date_gmt":"2025-06-25T05:43:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217411\/"},"modified":"2025-06-25T05:43:16","modified_gmt":"2025-06-25T05:43:16","slug":"dramatische-rettungsaktion-touristin-stuerzt-hunderte-meter-in-vulkan-und-stirbt-nach-vier-tagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217411\/","title":{"rendered":"Dramatische Rettungsaktion: Touristin st\u00fcrzt hunderte Meter in Vulkan und stirbt nach vier Tagen"},"content":{"rendered":"<p>Bei einer Wanderung an dem Vulkan Rinjani auf der indonesischen Insel Lombok st\u00fcrzt eine 26-j\u00e4hrige Touristin aus Brasilien mehrere hundert Meter einen Hang hinab und \u00fcberlebt zun\u00e4chst. Es folgt eine dramatische Rettungsaktion. Nach vier Tagen kann nur noch die Leiche geborgen werden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Eine junge Frau aus Brasilien ist bei einer Wanderung am bei Touristen beliebten Vulkan Rinjani auf der indonesischen Insel Lombok t\u00f6dlich verungl\u00fcckt. Ein Rettungsteam habe nach vier Tagen die Leiche der Frau gefunden, berichtete das brasilianische Nachrichtenportal G1 unter Berufung auf die Familie der 26-J\u00e4hrigen.<\/p>\n<p>Die Brasilianerin war bereits am fr\u00fchen Samstag bei einer Wanderung mit einem Bergf\u00fchrer und f\u00fcnf anderen Ausl\u00e4ndern am <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/reise\/Fern\/article195797607\/Indonesiens-Vulkan-Rinjani-Zum-Gipfel-geht-es-durch-die-Hoelle.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/reise\/Fern\/article195797607\/Indonesiens-Vulkan-Rinjani-Zum-Gipfel-geht-es-durch-die-Hoelle.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">3726 Meter hohen Vulkan Rinjani<\/a>, der noch immer aktiv ist, vom Weg abgekommen und \u00fcber einen Grat den steilen Hang hinabgest\u00fcrzt. Sie habe sich zuvor nicht gut gef\u00fchlt und sei dann etwas hinter der Gruppe zur\u00fcckgeblieben, sagte der Bergf\u00fchrer der brasilianischen Zeitung \u201eO Globo\u201c. Nach 15 bis 30 Minuten sei er den Weg zur\u00fcckgegangen, um sie zu suchen. Er habe dann etwa 150 Meter unterhalb des Weges ein Licht gesehen und die Stimme der Frau geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Nebel und Wind erschweren den Rettungseinsatz<\/p>\n<p>Wegen der schlechten Witterungsverh\u00e4ltnisse hatten sich die Rettungsarbeiten immer wieder verz\u00f6gert, wie die indonesische Zeitung \u201eJakarta Globe\u201c berichtete. Am Montag ortete eine Drohne die junge Frau, die etwa 500 Meter unterhalb des Weges am Berghang lag. Zu diesem Zeitpunkt soll sie noch gelebt haben. <\/p>\n<p>Als die Rettungsarbeiten am Dienstag wieder aufgenommen wurden, befand sie sich bereits 600 Meter unterhalb des Pfades. Schlie\u00dflich wurde ihre Leiche mithilfe einer W\u00e4rmebilddrohne neben einem Krater gefunden.<\/p>\n<p>Die schwierigen Bedingungen und die eingeschr\u00e4nkte Sicht h\u00e4tten auch die Bergung der Leiche verz\u00f6gert, sagte Mohammad Syafii, Leiter der indonesischen Nationalen Such- und Rettungsagentur. Das Rettungsteam sei mit der Leiche der Touristin zum Basislager in Sembalun aufgestiegen, m\u00fcsse aber bis Mittwoch auf den Transport in ein Polizeikrankenhaus warten.<\/p>\n<p>Das brasilianische Au\u00dfenministerium bezeichnete den Tod der jungen Frau als Trag\u00f6die und sagte, die Botschaft des Landes in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, habe die Rettungsaktion mit den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden koordiniert.<\/p>\n<p>Brasilianische Botschaft wirft Indonesien vor, Rettung inszeniert zu haben<\/p>\n<p>Die dramatische Rettungsaktion der Touristin hatte ihr Heimatland Brasilien in Atem gehalten. Millionen Menschen hatten die Such- und Rettungsbem\u00fchungen verfolgt. Die Aufregung wurde noch gr\u00f6\u00dfer, nachdem die brasilianische Botschaft in Jakarta der indonesischen Regierung vorwarf, die Rettung inszeniert und die Familie des Opfers falsch informiert zu haben. Sie behauptete, die Frau sei nur wenige Stunden nach ihrem Sturz aufgesp\u00fcrt und mit Nahrung und Wasser versorgt worden. Von der indonesischen Regierung gab es keine unmittelbare Reaktion auf diese Behauptung.<\/p>\n<p>Die Brasilianerin stammte aus Niter\u00f3i im Bundesstaat Rio de Janeiro und hatte einen Uni-Abschluss in Marketing. Seit Februar reiste sie durch Asien und hatte bereits Vietnam, Thailand und die Philippinen besucht.<\/p>\n<p>dpa\/AP\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei einer Wanderung an dem Vulkan Rinjani auf der indonesischen Insel Lombok st\u00fcrzt eine 26-j\u00e4hrige Touristin aus Brasilien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":217412,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[69800,13,10883,14,15,110,12,10,8,9,11,69799,103,104],"class_list":{"0":"post-217411","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-bergunfaelle-ks","9":"tag-headlines","10":"tag-indonesien","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-newsteam","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-vulkane-ks","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114742414901746800","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217411"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217411\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217412"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=217411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=217411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}