{"id":217901,"date":"2025-06-25T10:10:15","date_gmt":"2025-06-25T10:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217901\/"},"modified":"2025-06-25T10:10:15","modified_gmt":"2025-06-25T10:10:15","slug":"wm-und-olympia-einreise-in-die-usa-wird-ein-problem-fuer-den-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217901\/","title":{"rendered":"WM und Olympia: Einreise in die USA wird ein Problem f\u00fcr den Sport"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 25.06.2025 11:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Einreise in die USA wird immer h\u00e4ufiger von Problemen begleitet, immer mehr L\u00e4nder werden von Donald Trumps Regierung pauschal ausgeschlossen. Immer mehr Fragen stellen sich mit Blick auf die Fu\u00dfball-WM 2026 und Olympia 2028 &#8211; auch f\u00fcr deutsche Sporttouristen. Das Ausw\u00e4rtige Amt teilt nun mit, dass sich die Regelungen f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige grunds\u00e4tzlich nicht ver\u00e4ndert h\u00e4tten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/sendung\/reporter\/chaled-nahar,autor-chaled-nahar-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Chaled Nahar\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/chaled-nahar-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino vergangene Woche mal wieder im Oval Office bei US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu Gast war, bekam er eine unangenehme Frage gestellt. W\u00e4hrend Infantino seit 2023 keine Pressekonferenzen mehr zul\u00e4sst, waren Reporter im B\u00fcro von Trump zugegen. Einer fragte, welche Auswirkungen die pauschalen Einreiseverbote der USA f\u00fcr Menschen aus bestimmten L\u00e4ndern f\u00fcr die Spiele habe. Infantino antwortete, dass die Klub-WM &#8222;reibungslos verl\u00e4uft&#8220;, man pflege &#8222;exzellente Beziehungen&#8220; zu Trump und der Task Force.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Gianni Infantino (mit Trikot) bei Donald Trump (r.)\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit Blick auf die WM 2026, die ma\u00dfgeblich in den USA stattfindet, sei noch ein Jahr Zeit, um Arbeit zu erledigen. &#8222;Die Erfahrungen der Klub-WM k\u00f6nnen wir nutzen.&#8220; Trump sprach mit Blick auf die Klub-WM, dass die Stadien doch &#8222;weitgehend ausverkauft&#8220; seien. Die Auslastung der Stadien betr\u00e4gt den Verkaufszahlen der FIFA zufolge etwas mehr als 50 Prozent. &#8222;Er wei\u00df gar nicht, was Einreiseverbote sind&#8220;, sagte Trump und zeigte auf Infantino, der die Situation wegzul\u00e4cheln versuchte.<\/p>\n<p>    Iran f\u00fcr WM qualifiziert &#8211; und von der Einreise ausgeschlossen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAktuell gelten pauschale Einreiseverbote gegen zw\u00f6lf L\u00e4nder. Darunter befindet sich der Iran, der bereits sicher f\u00fcr die WM qualifiziert ist und zuletzt in einem milit\u00e4rischen Konflikt mit den USA stand. Das Einreiseverbot nimmt Sportler und Trainer zwar ausdr\u00fccklich von dem Verbot aus. Doch f\u00fcr Fans aus den betroffenen L\u00e4ndern bleibt der Weg versperrt zu einem Turnier, das von der internationalen Atmosph\u00e4re lebt.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Die iranischen Nationalspieler Omid Norafkan (l.) und Saman Ghoddos feiern im M\u00e4rz 2025 die feststehende WM-Qualifikation.\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/football\/video\/2017\/mar\/09\/us-travel-ban-2026-world-cup-bid-fifa-video\" title=\"Infantino zu Einreisebeschr\u00e4nkungen 2017\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">2017 hatte Infantino vor der Vergabe der WM 2026 an die USA, Mexiko und Kanada noch gesagt<\/a>: &#8222;Es gibt viele L\u00e4nder mit Einreisebeschr\u00e4nkungen und Visavorgaben. Aber bei FIFA-Wettbewerben gilt selbstverst\u00e4ndlich: Jede qualifizierte Mannschaft, einschlie\u00dflich ihrer Funktion\u00e4re und Fans, brauchen Zugang zum Gastgeberland &#8211; sonst gibt es keine Weltmeisterschaft.&#8220; Von solch klaren Worten ist die FIFA l\u00e4ngst abger\u00fcckt, und das Problem k\u00f6nnte gr\u00f6\u00dfer werden: Weitere 36 L\u00e4nder werden nun m\u00f6glicherweise von der US-Regierung dieser Liste hinzugef\u00fcgt, wenn sie nicht bestimmte Bedingungen erf\u00fcllen. Darunter befinden sich L\u00e4nder mit Fu\u00dfballteams, die teils sehr gute Chancen haben, sich f\u00fcr die WM zu qualifizieren: \u00c4gypten, Venezuela, DR Kongo, Haiti oder Ghana.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        \u00c4gyptens Mohamed Salah (r.) gegen Alhassan Koroma aus Sierra Leone &#8211; beide L\u00e4nder k\u00f6nnten bald unter ein Einreiseverbot in die USA fallen.\n                    <\/p>\n<p>    Ausw\u00e4rtiges Amt aktualisiert Reisehinweise f\u00fcr die USA<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nL\u00e4ngst geht es nicht nur um die Einreiseverbote. Immer wieder gibt es Berichte \u00fcber Probleme bei der Einreise von Menschen, die nicht aus den betroffenen L\u00e4ndern kommen. Mehrere deutsche Staatsb\u00fcrger berichteten von Problemen oder sogar Inhaftierung bei der Einreise.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Ausw\u00e4rtige Amt aktualisierte zuletzt seine Reisehinweise f\u00fcr die USA. Reisende sollten genau pr\u00fcfen, ob Angaben zu Zweck und Dauer der Reise wirklich stimmen. &#8222;Vorstrafen in den USA, falsche Angaben zum Aufenthaltszweck oder eine auch nur geringf\u00fcgige \u00dcberschreitung der Aufenthaltsdauer bei Reisen k\u00f6nnen bei Ein- beziehungsweise Ausreise zu Festnahme, Abschiebehaft und Abschiebung f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>    Gr\u00fcnen-Abgeordneter: &#8222;Die USA verlassen rechtstaatliche Grundlagen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Boris Mijatovic von den Gr\u00fcnen an die Bundesregierung antwortete das Ausw\u00e4rtige Amt, dass sich die Regelungen f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige grunds\u00e4tzlich nicht ver\u00e4ndert h\u00e4tten. Ein 90-t\u00e4giges Visum sei m\u00f6glich, es gelte auch f\u00fcr Sportveranstaltungen in den USA. Aber: &#8222;Die Beamten der US Customs and Border Protection treffen in jedem Einzelfall die Entscheidung \u00fcber die Einreiseberechtigung an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen der USA.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMijatovic kritisierte auf Anfrage der Sportschau, dass es sich die Bundesregierung damit &#8222;zu leicht&#8220; mache. Mittlerweile w\u00fcrde aber auch immer h\u00e4ufiger das Social-Media-Verhalten von Einreisenden in den Fokus genommen und eine Offenlegung der Aktivit\u00e4ten verlangt. Kritische Beitr\u00e4ge k\u00f6nnten zu einem Einreiseverbot f\u00fchren, sagte Mijatovic. &#8222;Hier verlassen die USA derzeit glasklar rechtstaatliche Grundlagen. In der Folge fahren Reisende in die USA heute schon mit &#8218;leeren&#8216; Mobiltelefonen los, damit keine Daten ausgelesen oder Spyware installiert werden kann.&#8220; Er erwarte von der Bundesregierung, &#8222;dass sie sich f\u00fcr die Rechte von Fans, Athlet*innen und Journalist*innen einsetzt&#8220;.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Der Bundestagsabgeordnete Boris Mijatovic von den Gr\u00fcnen\n                    <\/p>\n<p>    Tausende Athleten aus hunderten von L\u00e4ndern f\u00fcr Olympia erwartet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter den m\u00f6glichen 36 neuen L\u00e4ndern auf der Liste f\u00fcr Einreiseverbote steht auch der afrikanische Staat Simbabwe. Aus diesem Land stammt Kirsty Coventry, die in dieser Woche <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/olympia\/ioc-praesident-bach-uebergibt-amt-an-kirsty-coventry,amtsuebergabe-ioc-100.html\" title=\"IOC-Pr\u00e4sident Bach \u00fcbergibt Amt an Kirsty Coventry\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Amtsgesch\u00e4fte von Thomas Bach als IOC-Pr\u00e4sidentin \u00fcbernahm<\/a>. F\u00fcr das IOC wird die Frage nach Einreisebestimmungen ebenfalls von Bedeutung. Denn 2028 finden in Los Angeles die Olympischen Sommerspiele statt, in Paris 2024 nahmen mehr als 10.000 Athletinnen und Athleten aus 206 L\u00e4ndern teil. \u00c4hnliche Zahlen werden f\u00fcr 2028 erwartet.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Kirsty Coventry und Thomas Bach\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuletzt wurden in den USA mehrere Visumsantr\u00e4ge der senegalesischen Basketball-Nationalmannschaft der Frauen abgelehnt. Wie der senegalesische Verband mitteilte, seien insgesamt zw\u00f6lf Antr\u00e4ge von Spielerinnen und Betreuern negativ beschieden worden. Coventry wird am Donnerstag eine erste Pressekonferenz als IOC-Pr\u00e4sidentin abhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.06.2025 11:49 Uhr Die Einreise in die USA wird immer h\u00e4ufiger von Problemen begleitet, immer mehr L\u00e4nder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":217902,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,106,5695,347,5696,13,2519,69888,14,15,69887,12,4017,4018,4016,64,4019,4020,59416],"class_list":{"0":"post-217901","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-trump","11":"tag-fifa","12":"tag-fussball","13":"tag-gianni-infantino","14":"tag-headlines","15":"tag-ioc","16":"tag-kirsty-coventry","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-olympia-2028","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-united-states","22":"tag-united-states-of-america","23":"tag-us","24":"tag-usa","25":"tag-vereinigte-staaten","26":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","27":"tag-wm-2026"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114743464632090624","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217901","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217901"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217901\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217902"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=217901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=217901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}