{"id":217975,"date":"2025-06-25T10:50:11","date_gmt":"2025-06-25T10:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217975\/"},"modified":"2025-06-25T10:50:11","modified_gmt":"2025-06-25T10:50:11","slug":"berlin-wenige-nachkommen-von-zuwanderern-in-der-bundesverwaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/217975\/","title":{"rendered":"Berlin | Wenige Nachkommen von Zuwanderern in der Bundesverwaltung"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Zuwanderer und ihre Nachkommen sind in der Bundesverwaltung trotz Bem\u00fchungen um Diversit\u00e4t weiterhin deutlich unterrepr\u00e4sentiert. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung, die das B\u00fcro der Integrationsbeauftragten ver\u00f6ffentlicht hat. Danach arbeiteten in der Bundesverwaltung im vergangenen Jahr 16,2 Prozent Besch\u00e4ftigte mit Migrationshintergrund &#8211; das sind 3,1 Prozent mehr als f\u00fcnf Jahre zuvor.\u00a0<\/p>\n<p>Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund an der erwerbsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung liegt demnach bei 31,9 Prozent und ist damit fast doppelt so gro\u00df. Als Besch\u00e4ftigte mit Migrationshintergrund im Sinne der Untersuchung gelten Menschen, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit nicht durch Geburt besitzen.\u00a0<\/p>\n<p>Integrationsbeauftragte Pawlik sieht Handlungsbedarf<\/p>\n<p>\u00abWir nutzen noch immer nicht ausreichend das Potenzial von Menschen mit Einwanderungsgeschichte im \u00f6ffentlichen Dienst. Das m\u00fcssen wir \u00e4ndern\u00bb, sagte die Integrationsbeauftragte, Natalie Pawlik.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr die Untersuchung waren im Mai und Juni vergangenen Jahres mehr als 50.000 Besch\u00e4ftigte in 73 Bundesbeh\u00f6rden befragt worden. Die aktuell ver\u00f6ffentlichten Zahlen zeigen auch, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund, die dort arbeiten, h\u00e4ufiger Diskriminierung ausgesetzt sehen als ihre Kolleginnen und Kollegen ohne Einwanderungsgeschichte. Betrachtet wurden dabei Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Geschlechtsidentit\u00e4t, Alter, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, famili\u00e4rer Verpflichtungen, Aussehen, Hautfarbe und fehlender beruflicher Netzwerke.<\/p>\n<p>Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft<\/p>\n<p>W\u00e4hrend 15,6 Prozent der Besch\u00e4ftigten ohne Einwanderungsgeschichte von Diskriminierungserfahrungen berichteten, lag der Anteil bei den Menschen, die selbst eingewandert sind, bei 23,6 Prozent. Von den Nachkommen eingewanderter Menschen berichtete sogar gut jeder Vierte (25,6 Prozent) von Diskriminierung am Arbeitsplatz.<\/p>\n<p>Das Bundeskabinett hatte im Januar, also noch zu Zeiten der Ampel-Regierung, eine Strategie mit dem Titel \u00abGemeinsam f\u00fcr mehr Vielfalt in der Bundesverwaltung\u00bb beschlossen. Konkrete Vorgaben wurden darin nicht gemacht. Den Bundesbeh\u00f6rden wurde jedoch unter anderem empfohlen, \u00abhausinterne Ziele zur Vielfaltsf\u00f6derung festzulegen und daraus entsprechende individuelle Ma\u00dfnahmen abzuleiten\u00bb sowie die Einrichtung von Besch\u00e4ftigtennetzwerken zu f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Zuwanderer und ihre Nachkommen sind in der Bundesverwaltung trotz Bem\u00fchungen um Diversit\u00e4t weiterhin deutlich unterrepr\u00e4sentiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":217976,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,1173,29,30,382,1940,1938,17075],"class_list":{"0":"post-217975","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-bundesregierung","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-migration","16":"tag-nachrichten-aus-berlin","17":"tag-news-aus-berlin","18":"tag-verwaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114743622064527050","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217975","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217975"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217975\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217975"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=217975"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=217975"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}